@meinungsfreiheit
Die Philosophie mancher Veranstalter, alles aus einer Hand
anzubieten, vom Flug über den Transfer bis hin zur
Unterbringung im ketteneigenen Hotel hat ja nicht
gegriffen und gerade die Großen der Branche
rudern hier zurück. Nicht zuletzt durch die
rasante Entwicklung des Internets.
Kraftakte als World-Player haben Unternehmen wie Daimler
schmerzvoll hinter sich. Die Reiseveranstalter
konsolidieren sich derzeit zumindest europaweit.
Jetzt scheut man wahrscheinlich Investitionen,
um solche Mißstände wie Busfahrer und Reiseleiter,
- die ja heute häufig fremdbestimmt sind -
suchen freies Hotel ( wie Trommeln im Urwald)
auszuschalten und beispielsweise durch
modernste Kommunikation ( Einbindung aller
Partner, natürlich auch aller Vertragshotels,
in ein eigenes Intranet ) in Zukunft zu reduzieren.
Einerseits, wie heute üblich, verschlanken.
Was ja nichts anderes bedeutet, als mit
weniger Mitarbeitern auszukommen und
andererseits deutlich effektiver werden.
Aber wie bereits gesagt, das ist mit
immensen Kosten verbunden und
scheidet für manche mittelständische
Anbieter da wohl von vornherein aus.
Also wird weiterhin vieles, was schiefläuft,
auf dem Rücken der Kundschaft ausgetragen werden.
Wenn es dennoch so ist, daß der Großteil der Kunden
problemlos seinen Urlaub verbringt, dann dürfte
gerade das Abstellen von Mißständen und
die kundenfreundlichere Ausgestaltung von AGB's
in der Zukunft ja wirklich kein Problem sein.