Die Experten haben diesem Forum unschätzbare Dienste geleistet und mehr als häufig darauf hingewiesen, dass ihr Rat nicht den Arztbesuch ersetzt. Ich befürchte, dass jetzt "exotische" und "gefährliche" Ansichten unkommentiert stehen bleiben und somit mehr Schaden anrichten, als eine kontrovers geführte Diskussion zu Themen, für die es nun mal keine "absolute Wahrheit" gibt. Gerade der Satz "3 Experten - 3 Meinungen" ist in der Medizin Ausdruck differenzierter Betrachtungsweise und keinesfalls Ausdruck von Inkompetenz! Viele werden den Rat der Experten erst zu schätzen wissen, wenn sie merken, dass sie ihn möglicherweise verloren haben. Von mir gibt es ein herzliches Dankeschön für die großartige Arbeit!
portvendres
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Verzicht auf Experten im Medizinforum -
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?Nach zwei unglücklichen Threads, die zwar heiß diskutiert, aber inzwischen ohne wirklich abschließendes Statement geschlossen wurden, möchte ich hier einmal das Thema „Reise und Thromboseprophylaxe“ aus meiner Sicht vorstellen. Ich versuche, wenig medizinische Fachbegriffe zu verwenden und möchte noch ein paar Dinge betonen, bevor es los geht:
Dieser Beitrag soll informativ sein und in erster Linie die Problematik erläutern. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auf keinen Fall die Konsultation eines Arztes! Genannte Medikamente sind Beispiele aus einer Stoffgruppe und können durch andere Präparate gleichen Inhalts ersetzt werden. Handelsnamen sind geschützt.Was ist eine Thrombose? Kurz gesagt eine meist unerwünschte Blutgerinnselbildung in den Gefäßen unseres Körpers.
Zur Anatomie: Wir unterscheiden zwischen Schlagadern (Arterien) und Venen – Erstere transportieren das Blut vom Herzen in die Körperperipherie, in den Venen fließt es zurück. Während in den Arterien ein hoher Druck und eine rasche Fließgeschwindigkeit herrscht, erfolgt der Rückstrom des Blutes zum Herzen erheblich langsamer und das bei deutlich niedrigerem Druck. Unterstützt wird der Rückstrom durch zwei Mechanismen, nämlich die Tatsache, dass die Venenwand dünn ist und sich leicht durch die umgebende Muskulatur komprimieren lässt und zweitens ein engmaschiges Ventilsystem aufweist, die sogenannten “Venenklappen“, die den Blutstrom nur in eine Richtung gestatten – nämlich zum Herzen zurück. In beiden Gefäßsystemen kann es zu einer Thrombose kommen, wobei die venöse Thrombose sehr viel häufiger vorkommt. Die Venen unserer Extremitäten werden in zwei Kategorien eingeteilt, nämlich in ein oberflächliches und ein tiefes Venensystem. Das tiefe Venensystem ist weniger verzweigt und enthält kaliberstärkere Gefäße, während das oberflächliche System engmaschiger verläuft. Zwischen beiden Systemen gibt es Verbindungsvenen (ebenfalls mit Klappenapparat). Krampfadern gehören übrigens zum oberflächlichen System.
Zur Physiologie der Blutgerinnung: Neben den roten und weißen Blutkörperchen besteht unser Blut zum Hauptteil aus Flüssigkeit, in der sich Eiweiße, Mineralien, Blutplättchen und zahlreiche andere Dinge „tummeln“. Ein sinnvoller Reparaturmechanismus bei einem Wandschaden des Gefäßsystems besteht aus der Blutgerinnung, die durch Bildung eines Gerinnungspfropfes einen „Rohrbruch“ gezielt abdichtet. Ohne diese Reparaturmethode würden wir selbst an einer winzigen Verletzung verbluten. Damit die Blutgerinnung nur dann einsetzt, wenn sie erwünscht ist, ist ein extrem kompliziertes Sicherungssystem vorgeschaltet, die sogenannte „Gerinnungskaskade“. Hier wird aus Eiweißen in zahlreichen Arbeitsgängen das Endprodukt „Fibrin“ gebildet, dass zusammen mit den Blutplättchen zu einem Gerinnsel wächst. Auslöser für das Einsetzen der Blutgerinnung sind die unterschiedlichsten Faktoren, in erster Linie jedoch der Kontakt von Blut mit Bestandteilen, die sonst nicht im Gefäßsystem vorhanden sind. Das können Zelloberflächen sein, körperfremde Stoffe oder die Luft. Weiterhin führt jedoch auch ein längerer Stillstand des Blutes zum Auslösen der Blutgerinnung. Außerdem können Medikamente (z.B. Hormonpräparate) und Umweltfaktoren die Blutgerinnung beeinflussen.
Nach der Bildung eines Gerinnsels wird dieses vom Körper nach und nach wieder aufgelöst. Das macht Sinn, denn nach einem Gefäßwandschaden war das Gerinnsel ja nur eine „Erste-Hilfe-Maßnahme“, bis die eigentliche Reparatur der Gefäßwand abgeschlossen ist. Danach würde das Gerinnsel nur noch den Blutstrom stören und wird daher „entsorgt“. Hat das Blutgerinnsel das gesamte Lumen des Gefäßes verschlossen, wird auch hier nach Wochen und Monaten wieder der Blutfluss freigegeben (Rekanalisierung), wobei allerdings die Klappen der Venen oftmals einen Schaden zurückbehalten und ihrer Ventilfunktion nicht mehr adäquat nachkommen können.Warum ist eine Thrombose gefährlich? Zum einen durch die Rückflußbehinderung des Blutes mit Schwellung und Schmerzen der Extremität und einer nachfolgenden Störung der Kreislaufsituation. Diese kann chronisch zu Ernährungsstörungen der Haut und Unterhaut führen ("offene Beine") bis zum Verlust der Extremität bei akutem und vollständigem Verschluß der Venen. Weiterhin können sich Gerinnsel aus den Venen wieder "en bloc" lösen und mit dem Blutstrom verschleppt werden, bis sie ein Lungengefäß erreichen und dieses okkludieren - die Folge ist eine Lungenembolie mit bis zu lebensbedrohlichen Folgen.
Wie entsteht die Thrombose bei Flugreisen? Durch eine längere statische Sitzposition mit angewinkelten Beinen, einschnürender Bekleidung und ohne Muskeltätigkeit kommt es zu einer Verlangsamung des Blutstromes in den Venen, was die unerwünschte Auslösung der Gerinnungskaskade und die nachfolgende Gerinnselbildung begünstigt. Weiterhin verliert der Körper über die trockene Luft und eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme an Wasser, so dass sich das Verhältnis von „festen“ zu „flüssigen“ Bestandteilen des Blutes ungünstig verändert. Damit ändert sich auch die Fliesseigenschaft des Blutes und eine unerwünschte Gerinnselbildung wird durch die zunehmende Viscosität wahrscheinlicher.
Wie kann ich mein persönliches Thromboserisiko senken? In erster Linie durch die Anwendung der Muskelpumpe, die die Venen „auspresst“ und das Blut darin schneller fließen lässt. Dazu entweder öfter umhergehen oder auch am Platz durch isometrische Muskelanspannung Druck auf das Venensystem ausüben. Weiterhin durch das Tragen von bequemer und nicht einengender Bekleidung und die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit. Zu beachten ist dabei, dass Kaffee, Tee und alkoholische Getränke zu einer vermehrten Ausscheidung über die Erhöhung der Nierenfunktion und damit einer Verschlechterung der Bilanz führen. Fruchtsäfte, Limonaden und natürlich Mineralwasser sind daher zu empfehlen.
Die äußere und gleichmäßige Kompression des oberflächlichen Venensystems führt zu einer Verbesserung der Fliessgeschwindigkeit im tiefen System und kann ebenfalls protektiv wirken. Kompressionsstrümpfe sollten jedoch nicht einschnüren, daher ist bei „Stangenware“ Vorsicht geboten.Thrombose-Prophylaxe-Spritzen: Der Wirkstoff dieser Medikamente ist „Heparin“, das eine bereits eingesetzte Gerinnung erheblich schneller wieder auflöst, als es der Körper selbst tun würde (etwa um den Faktor 1000). Da Heparin nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden kann, muß es als Injektion appliziert werden. Unterschieden werden unfraktionierte und niedermolekulare Heparine, wobei letztere unter den Handelsnamen Clexane
, Fraxiparin
, Fragmin
oder Mono-Embolex
in erster Linie für diesen Zweck zur Thromboseprophylaxe in Frage kommen. Die Schutzwirkung ist unumstritten und durch zahllose Studien belegt. Wie jedes wirksame Medikament beeinhaltet die Anwendung von Heparinen Risiken und Nebenwirkungen, die von allergischen Reaktionen, Erhöhung der Leberwerte, Blutungsneigung bis zu einer überschiessenden Gerinnungshemmung durch eine Verminderung der Blutplättchenanzahl (HIT – „heparin-induzierte-Thrombozytopenie“) reichen. Heparin ist verschreibungspflichtig und die Anwendung setzt die Konsultation eines Arztes voraus.**Wer sollte Heparin zur Thrombose-Prophylaxe bei Flugreisen einsetzen?**Diese Frage ist aus meiner Sicht nicht pauschal zu beantworten. Sicherlich Personen, die ein hohes Thromboserisiko in sich tragen: Dazu gehören Menschen mit einer angeborenen Gerinnungsstörung, Patienten mit bestimmten bösartigen Erkrankungen, aber auch Reisende, die schon mal in der Vergangenheit eine Thrombose entwickelt haben. Eine Grauzone in der Entscheidung liegt bei einem entsprechenden Risikoprofil vor(extremes Übergewicht, Hormoneinnahme, Vorhandensein von Krampfadern etc.). Hier sollte der Betreffende unbedingt den Rat des Arztes suchen, der ihn regelmäßig betreut und damit am besten über die Nutzen-Risiko-Konstellation entscheiden kann.
Für allen anderen Flugreisenden ohne entsprechendes Risikoprofil würde ich auf eine medikamentöse Thromboseprophylaxe verzichten, wenn die o.g. Ratschläge zur Minderung des persönlichen Thromboserisikos auf offene Ohren stoßen. Im Zweifelsfall ist der Rat des behandelnden Arztes auf jeden Fall besser, als jeder noch so gut gemeinte Ratschlag in einem Forum.Hilft Aspirin
zur Thromboseprophylaxe? Studien haben belegt, dass Acetyl-Salicyl-Säure zwar eine sehr potente und lang anhaltende Wirkung auf die Blutgerinnung hat, aber dies nur im arteriellen Schenkel der Blutbahn relevant ist. Zur Prophylaxe einer Venen-Thrombose ist ASS nicht geeignet.**Marcumar
als Alternative zum Heparin?**Klares „Nein“! – die Wirkung ist zwar exzellent, aber der Wirkstoff dient der Dauermedikation und die Einnahme als Thromboseprophylaxe auf Flugreisen ist in keiner Weise mit den Risiken, der langen Wirkdauer, der komplexen Einnahmevorschrift und den erforderlichen engmaschigen Kontrollen der Gerinnungsparameter vereinbar. Wer allerdings Marcumar
bereits als Dauermedikation einnimmt, ist optimal geschützt und benötigt auch bei entsprechendem Risikoprofil kein zusätzliches Heparin.Komme ich mit Heparin-Spritzen durch den Zoll? In aller Regel ja! Wer im Zweifel ist, kann sich von den Herstellern ein internationales, mehrsprachiges Zertifikat kostenlos zusenden lassen, das der verordnende Arzt unterschreibt und stempelt. Damit gibt es in aller Regel keine Probleme.
Ich hoffe, dieses Statement hat etwas zur Klärung der kontroversen Fragen beigetragen und wünsche allen Lesern eine schönen Urlaub - Gruß von Jörn
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Mit Mittelohrentzündung in die DomRep? DRINGEND !!!Sandys und Delfos Beiträge sind mehr als umfassend und medizinisch absolut korrekt - da gibt es keine Grundlage für irgendwelche Diskussionen! Und eigentlich bleibt nur die Frage an rotkaeppchen: Was hat der HNO-Arzt gesagt und wie geht es Deiner Tochter so kurz vor der geplanten Reise?
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Bremen im MaiEmpfehle Euch ergänzend zu Curi´s Tipps (sehr sympathisch - da kennt sich jemand gut aus!) noch im Schnoor die Restaurants "Katzen-Café" und "Aioli". Außerdem solltet ihr das lokale Stadtmagazin "Bremer" erwerben (kleines Geld, jeder Zeitschriftenladen/Kiosk) mit aktuellen Veranstaltungstipps, Adressen und Telefonnummern. Das "Ostertor-Viertel" ist für mich (- als Eingeborener dieser Stadt ohne Migrationshintergrund seit 10 Generationen
)immer noch ein echtes Highlight...
Möchte Euch noch auf den Weg geben: Fragt einfach die Leute hier auf der Straße oder im Café nach Tipps und Ideen - und stellt fest, dass die Norddeutschen erheblich zugänglicher sind, als vermutet! Bei speziellen Fragen einfach per PN mal ausprobieren
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Moin Moin von Jörn -
Seekrankheit = Reisekrankheit??Roamers Beitrag finde ich klasse! Möchte noch kurz erklären, was es mit dem Innenohr und dem Gleichgewichtsorgan auf sich hat. Dieses registriert nämlich zwei Dinge, nämlich erstens Beschleunigungen und zweitens die Lage im Raum. Und da sind wir eigentlich unendlich belastbar, denn ständig bewegen wir uns und setzen unseren Kopf den unterschiedlichsten Beschleunigungen aus. Zum Beispiel beim Autofahren durch die Stadt. Trotzdem wird dem Fahrer des Wagens nicht übel. Durchaus aber dem Beifahrer. Woran liegt das? Nun, in unserem Gehirn verarbeiten wir nicht nur die Informationen zu "Lage im Raum" und "Beschleunigung", sondern auch z. B. visuelle Eindrucke, die dazu "passen" müssen. Bedeutet: Sagt das Innenohr "20 Grad Links-Schieflage", dann muß auch das Auge diese Information bestätigen. In der freien Natur eigentlich nie ein Problem, wohl aber in geschlossenen und sich bewegenden Räumen. Hier registriert das Gleichgewichtsorgan andere Informationen als das Auge. Auf einem schwankenden Schiff meldet in der Kabinedas Auge "alles bleibt an seinem Platz" und "nichts bewegt sich". Das Innenohr feuert aber ganz andere Infos an das Gehirn. Aus diesem "Zwiespalt" der Informationen reagiert der Mensch mit einer Reizung von Hirnarealen, die unter anderem für Übelkeit und Erbrechen zuständig sind. Medikamentöse Behandlungsstrategien setzen auf eine "zentrale Dämpfung" der Informationsverarbeitung. Ich halte es jedoch für besser, falls es möglich ist, dem Gehirn wieder zu einer vollständigen Information zu verhelfen - nämlich das visueller Eindruck und "Lage im Raum" zu einander passen. Also auf dem Schiff möglichst raus aus der Kabine und Blick auf den Horizont, im Auto nicht lesen, sondern wie der Fahrer ständig auf die Straße blicken. Im Flugzeug weg mit dem Bordmagazin und lieber aus dem Fenster sehen. Die ganze "Reisekrankheit" fällt übrigens unter den Begriff der Kinetosen - und ist damit nicht eine wirkliche Krankheit, sondern allein eine Sensibilität des Gehirnes auf widersprüchliche Sinneseindrücke. Kann man übrigens in gewissem Maße trainieren. Viele Grüße von Jörn
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Impfungen NordspanienAußer Tetanusschutz fällt mir weiter nichts besonderes ein. Wird bestimmt eine tolle Reise, Grüße von Jörn
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Skiversicherung bei Ski leihen?Hallo Elke, ich würde Dir zu einer Versicherung raten, denn die deckt oftmals auch Beschädigungen am Leihski ab. Viele Verleiher haben die Versicherungskosten übrigens bereits in der Ausleihgebühr includiert. Bist auf jeden Fall auf der sicheren Seite damit und so teuer ist die Versicherung nicht. Viele Grüße von Jörn
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Malariaprophylaxe KeniaHi Toto, privater Internet-Verkauf von verschreibungspflichtigen Medikamenten ist ein Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz und führt zu äußerst unangenehmen Rücksprachen mit Aufsichtsbehörden des Landes. Das solltest Du Dir ersparen, die Kosten liegen hinterher deutlich höher als Deine 60 € Totalverlust...
Einen tollen Tipp für die feinen Malarone-Tabletten habe ich auch nicht für Dich, außer Du benutzt sie bei entsprechendem Haltbarkeitsdatum für einen weiteren Urlaub. Vielleicht kannst Du mal über die "wer-wo-wann"-Funktion bei HC sehen, wer in der nächsten Zeit einen Urlaub in einer Malariazone plant. Oder in einem anderen Forum HIER per PN einen User kontaktieren - vielleicht wissen andere Menschen Rat!
Bin sicher, Du verstehst meine Zeilen und vielleicht ist dies für Dich der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit einem Menschen, der auch Malarone braucht und keine Lust auf Praxisgebühr hat.
Fröhliche Grüße aus dem Norden von Jörn -
5. - 12.April nach ZermattWürde das Supplement für Cervinia nur bei Bedarf zukaufen - manchmal ist der Passübergang wegen Sturm gesperrt und viele Tage werdet Ihr wahrscheinlich ohnehin auf den Traumpisten im Zermatter Gebiet "hängenbleiben". Der Zukauf ist problemlos an allen Verkaufsstationen des Skipasses möglich, insbesondere natürlich an der Talstation zum Matterhorn-Gebiet, die ihr zwangsweise passieren müsst, um auf die italienische Seite zu gelangen. Preislich liegt ihr günstiger mit dem Zukauf des Supplementes bei nur einem Tag in Italien pro Woche, ab einem zweiten Tag Cervinia solltet Ihr gleich den Internationalen Skipass nehmen.
Also mir hat ein Tag auf der "anderen Seite" eigentlich gereicht, finde die Zermatter Pisten einfach schöner, aber das ist natürlich ganz subjektiv. Auf jeden Fall muß ich Euch dringend warnen: Zermatt macht süchtig!!!
Viele schöne Sonnentage und eine tolle Zeit am Fuße des "Berges der Berge" wünscht Jörn -
Deutschlands Flughäfen - ganz subjektiv betrachtetVon den norddeutschen Flughäfen gefällt mir Bremen am besten - ein übersichtlicher Airport, Parken direkt neben dem Terminal, verlaufen unmöglich und seit kurzem auch Destination von Ryan-Air - da macht Schuhkauf in Mailand wieder richtig Spaß! Außerdem gibt es eine sympathische Anbindung der Innenstadt mit der Straßenbahn in 12 Minuten, um den Bremer Stadtmusikanten einen Besuch abzustatten. Für mich der Flughafen der Wahl!
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10 Mädels in Bremen (Junggesellinenabschied)Hallo MariaM, ich würde Dir und den Mädels die Jugendherberge in Bremen empfehlen - klingt zwar komisch, ist aber eine exzellente Adresse in der Innenstadt, komplett renoviert mit Zimmern in verschiedener Größe, sämtlich mit Dusche/WC. Eher ein Hotelbetrieb - mit toller Dachterrasse, Bistro und in einer absoluten "Pole-Position" an der Weser. Zur Innenstadt sind es nur wenige Gehminuten, flussaufwärts beginnt unmittelbar die "Schlachte" mit Biergärten, Cocktailbars und Restaurants. Die Preise sind unschlagbar, Infos bekommst Du im Internet und kannst auf der HP der Jugendherberge auch direkt online buchen. Viele Grüße von Jörn
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Probleme beim landen...Hallo roda, ich schliesse mich Deiner Erklärung an - sie scheint mir am wahrscheinlichsten für das Problem. Immerhin handelt es sich ja um ein Phänomen, das mit einer Änderung/Erhöhung des Kabinendruckes einhergeht. Da dies nur spürbare Auswirkungen auf luftgefüllte Räumehat, lassen die Beschwerden auf ein "Unterdruck-Problem" in Stirn- und Nasennebenhöhlen schliessen. Der Nasenspray führt zu einem passageren Abschwellen der Schleimhäute, die die Verbindungsgänge der Höhlen zum Nasen-Rachenraum auskleiden. Somit ist der Druckausgleich erleichtert und Schmerzen sollten nicht mehr auftreten. Das gleiche Vorgehen gilt auch für Ohrenschmerzen bei der Landung (Eustachische Röhre zum luftgefüllten Mittelohr). Eventuell den Nasenspray mehrfach in kurzen Abständen anwenden, damit er auch "tieferliegende" Schleimhautareale erreichen kann. Viele Grüße von Jörn
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HILFE! akuter Durchfall nach Ägypten UrlaubHallo tweetymady! Ohne das Ergebnis der Stuhlprobe ist die Ursache Deines Durchfalls wahrscheinlich nicht zu ermitteln. Inzwischen hast Du sicherlich reichlich Flüssigkeit und Salze verloren. So, wie Du es schilderst, ist eine Flüssigkeitsgabe per Infusion und ein Ausgleich der Elektrolyte dringend erforderlich. Bitte wende Dich umgehend an Dein nächstes Krankenhaus - dort wird man Dir auch am Wochenende kompetent helfen können. Stell Dich besser auf einen kurzen stationären Aufenthalt ein, bis die Kreislaufsituation stabil ist.
Viele Grüße und gute Besserung wünscht Jörn -
Asiatische Tigermücke am Mittelmeer?Hi Cathrin, Du hast völlig Recht! Im Eifer des Gefechtes habe ich die Verknüpfung zwischen nachgewiesen übertragbaren Krankheiten und dem Ursprungsland verwendet und die ist falsch! Deshalb Korrektur: Aus Asien stammt die Mücke und die aufgeführten Infektionskrankheiten kann sie übertragen, sofern es diese im betreffenden Land verbreitet sind. So ist es hoffentlich besser! Danke für den Hinweis und viele Grüße von Jörn.
PS: Ich hasse Mücken, da brennt schon mal schnell die Sicherung durch, wenn´s um dieses Thema geht...
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Asiatische Tigermücke am Mittelmeer?Die Tigermücke (Aedes albopictus) war bis vor Jahren noch ausschließlich in Asien heimisch, ist jetzt aber auch schon in Südeuropa (Spanien, Italien, teilweise auch schon in Frankreich, in Griechenland, Albanien und sogar in der Schweiz) anzutreffen. Wurde, wie so viele andere Tierarten, nach Europa eingeschleppt, ist etwas kleiner als unsere normalen Mücken (nur etwa 5 mm), mit weißen Streifen auf dem dunklen Körper und außerordentlich aggressiv (sticht durch die Kleidung). Die Stiche der Tigermücke sind schmerzhafter, jucken stärker und entzünden sich leichter.
In Asien überträgt die Mücke Infektionskrankheiten, wie das Dengue-Fieber, das West-Nil-Virus, das Gelbfiebervirus, das Chikungunya-Fieber, die St.-Louis-Enzephalitis und andere.
Wichtig für Europa: Das Insekt erzeugt die Krankheiten nicht, es überträgt sie nur von einem Menschen zum anderen. Wo es solche Krankheiten nicht gibt, kann die Tigermücke sie auch nicht übertragen. Also Entwarnung!
Gruß von Jörn -
Billigflug nach Venedig?Oder doch mit Ryanair? Von Treviso fährt ein klimatisierter Shuttlebus direkt ab Flughafen nach Venedig, bist in einer Stunde direkt am Canal Grande für 4,50 €. Von dort per Vaporetto weiter - Schau mal unter HC-Reisetipps "Treviso - Transport" und "Venedig - Fahrt mit dem Vaporetto". LG von Jörn
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Parken am Airport BremenSolltest besser nie "Sachen" im geparkten Auto liegen lassen, und Papiere schon gar nicht! Anfängerfehler, würde ich meinen.
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günstige Unterkunft in Venedig ??@Alessandro: Danke! Habe von Deinen Tipps auch sehr profitiert und im nächsten Jahr geht´s wieder an den Gardasee. Und natürlich nach Venedig! Und zum Skifahren nach Val Gardena. Italien ist ein Traumurlaubsland, unheimlich nette Menschen und soooo viel zu entdecken - einfach einmalig!!! LG von Jörn
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Hepatitis A Impfung@la.paz: Gemeinheit - in der "Roten Liste 2007" ist Twinrix mit Preisstand 1.2007 noch für 70,96 Euro gelistet - sorry für die Fehlinformation! Arbeite im Krankenhaus und da sind Arzneipreise ohnehin in keiner Weise relevant. Vielleicht ein kleiner Trost - egal wie teuer die Impfung letztendlich war - Du hast Dir einen unschätzbaren Nutzen erwiesen, eine echte Investition in Deine Gesundheitsvorsorge! Besser kann man sein Geld nicht anlegen und vorbildlicher schon gar nicht! Viele Grüße von Jörn
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günstige Unterkunft in Venedig ??Hi Michael, schau mal unter "Italien/Venetien/Treviso" bei den Reisetipps nach - da steht´s! Gruß von Jörn