Probleme beim landen...
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Hallo zusammen,
vielleicht kann mir jemand helfen. Es ist mir jetzt schon häufiger passiert, dass beim landen (beim zurückfliegen nach Hause) ich einen heftigen, stechenden Schmerz über bzw. in der Augengengend verspüre. Es tut wirklich richtig doll weh, tränt und man hat das Gefühl, wenn man nicht gegen das Auge drückt, dass es dann rauskommt (klingt blöd, ich weiß). Sobald man auf dem Boden aufkommt, nimmt der Schmerz ab, aber richtig erst nach ein bis zwei Tagen.
Weiß vielleicht jemand, wie ich dem vorbeugen kann oder was das sein kann? Es ist echt gräßlich.
LG Jux
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bist Du kurzsichtig?
Ich hab mal gelesen, dass das bei Kurzsichtigen verstärkt auftreten kann und hat irgendwas mit dem Augendruck zu tun.
Diesbezüglich wollte ich mal bei meinem Augenarzt fragen, da ich auch schon solche Probleme hatte. Allerdings generell beim starten und landen ... aber komischerweise auch nicht jedesmal, war aber ein paar Stunden später wieder weg.
Augenarzt fragen
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ha, da ist wohl die Lösung meiner Probleme
Das ich da nicht von selbst drauf gekommen bin 
Ja, ich bin kurzsichtig
Muss auch jedes Jahr zum Augendruck messen zum Augenarzt ... ich werde ihn beim nächsten Mal direkt fragen, was man dagegen tun kann. Ist echt sehr unangenehm und da ich sowieso so ein Schißhase bin, mache ich mir natürlich schon vor dem Flug total viel Angst selber deswegen.Ich habe es auch nicht jedesmal und auch mal mehr und mal weniger. Vor einer Woche sind wir aus der Türkei wieder gekommen und da hatte ich es wieder sehr extrem beim landen. Beim starten habe ich gar keine Probleme, außer den normalen Druck auf den Ohren.
LG Jux
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Hi,
leidest du öfters mal an Migräne? Es gibt Leute, die ihre Migräne zwar weitestgehend im Griff haben, aber zB bei Luftdruckänderungen plötzlich wieder Probleme bekommen.Liebe Grüße,
Claudia
Ps:Ein Mittel, das recht häufig hilft (Migräne vorzubeugen) ist Calcium und Magnesium und höherer Dosis!! -
hallo,
der Druck auf deinem Auge kann auch von den Nasennebenhöhlen herrühren und dagegen hilft vorbeugend, dir Nasenspray ca. 15 min. vor der Landung einzusprühen und möglichst viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen.
Habe auch damit Probleme.Liebe Grüße Roda
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Hallo roda, ich schliesse mich Deiner Erklärung an - sie scheint mir am wahrscheinlichsten für das Problem. Immerhin handelt es sich ja um ein Phänomen, das mit einer Änderung/Erhöhung des Kabinendruckes einhergeht. Da dies nur spürbare Auswirkungen auf luftgefüllte Räumehat, lassen die Beschwerden auf ein "Unterdruck-Problem" in Stirn- und Nasennebenhöhlen schliessen. Der Nasenspray führt zu einem passageren Abschwellen der Schleimhäute, die die Verbindungsgänge der Höhlen zum Nasen-Rachenraum auskleiden. Somit ist der Druckausgleich erleichtert und Schmerzen sollten nicht mehr auftreten. Das gleiche Vorgehen gilt auch für Ohrenschmerzen bei der Landung (Eustachische Röhre zum luftgefüllten Mittelohr). Eventuell den Nasenspray mehrfach in kurzen Abständen anwenden, damit er auch "tieferliegende" Schleimhautareale erreichen kann. Viele Grüße von Jörn
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Hallo portvendres und alle anderen,
mit Interesse habe ich gerade dieses Thema hier gelesen, denn ich hatte im April d. J. das gleiche Problem bei der Landung. Und zwar hatte ich schlagartig auf dem rechten Ohr massive Ohrenschmerzen, obwohl ich sonst gar kein Ohrschmerz-Typ bin. Die Schmerzen waren so stark, dass ich regelrecht innerlich in Panik geraten bin.
Nach der Landung waren die Schmerzen dann sofort fast weg. Aber ein Gefühl des Unwohlseins blieb für die nächsten zwei Tage.Ich bekam erst eine gute Woche später einen Termin bei meiner HNO-Ärztin. Sie hat dann den Ohrendruck gemessen und meinte, es wäre alles in Ordnung. Aber da ich eine leichte Erkältung mitgebracht hatte (wir waren auf Fuerteventura, dort herrscht ja immer mehr oder weniger starker Wind) meinte sie, die Schmerzen könnten damit zusammen hängen.
Die Nase ist leider immer mein Schwachpunkt, da ich auch zu Allergien neige. Ich nehme an, dass dieses Zusammenspiel (leicht geschwollene Schleimhäute in der Nase - Ohrenschmerzen) zusammen hängen. Früher hatte ich nie solche Probleme beim Fliegen, muss ich damit rechnen, dass sowas jetzt häufiger auftritt?
LG DomRepperin
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Ja carsten wismar, Du hast wahrscheinlich Recht. Werde zur Sicherheit trotzdem abschwellende Nasentropfen mitnehmen.
LG DomRepperin
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@domrepperin
ja das kann manchmal schon viel helfen (anatomisch würde es jetzt ausufern zu erklären). -
Hallo
ich bin gerade zufällig auf deine Frage gestoßen und mir geht es leider ähnlich. Bei der Flugzeuglandung fühle ich genauso, wie du es beschreibst...es tut höllisch weh und einmal wurde ich sogar vor Schmerz ohnmächtig. Mittlerweile vermeide ich Fliegen aus Angst. Hast du inzwischen ein Mittel zur Vorbeugung dieser Art von Migräne gefunden? Und weißt du die genaue Ursache? Kurzsichtig bin ich übrigens nicht.
Über eine Antwort würde ich mich freuen, auch wenn die Frage schon ewig her ist
lg caro -
Willkommen carolinkarbig,
wen genau sprichst Du an? Die letzten Beiträge sind 13 Jahre her und einige der User nicht mehr aktiv.....
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Willkommen carolinkarbig,
wen genau sprichst Du an? Die letzten Beiträge sind 13 Jahre her und einige der User nicht mehr aktiv.....
Den Fragenersteller oder natürlich auch andere Personen, die davon betroffen sind. Mir ist bewusst dass die Frage alt ist, vllt ist trotzdem einer der Betroffenen noch aktiv und kann mir berichten, wie es ihr/ihm mit dem Problem ergangen ist und was geholfen hat.
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Hallo carolinkarbig
Bitte immer@ und Username als Anrede . So weiss man wer gemeint war. -
Dein Problem ist vermutlich nicht Migraene sondern Probleme mit dem Druckausgleich in den Ohren. Bei mir hilft dagegen am besten gegen die zugehaltene Nase versuchen auszuatmen. Warte damit nicht bis du Schmerzen hast, sondern beginne damit sobald der Sinkflug eingeleitet wird und wiederhole es regelmaessig bis kurz vor der Landung.
Fier weitere Tipps was du noch machen koenntest siehe hier: https://de.wikihow.com/Verstopfungen-des-Innenohrs-oder-der-Eustachischen-R%C3%B6hre-behandeln
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Noch besser gelingt der Druckausgleich, wenn man vorher Nasentropfen in die Nase gibt. In den letzten Jahren habe ich keine Probleme damit mehr, da offenbar die Regelung der Druckveränderung in den Urlaubsfliegern heutzutage sanfter erfolgt. Ganz schlimm war bei mir ein Condorflug vor ca. 10 Jahren - 3x wurde nach dem Start der Druck rauf und runter geregelt, so dass nicht nur die Kinder schrien vor Schmerz. Danach war es gottlob ein ruhiger Flug...
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Ich erlaube mir mal die Anmerkung, dass Ohrenschmerzen auch dort wahrgenommen werden und die Verortung in der Region Stirn und Augen eher auf eine Problematik der Nebenhöhlen hindeuten (bei so ausgeprägtem Schmerzempfinden bis hin zur Ohnmacht sollte man unbedingt die Ursache abklären!).
Allerdings können auch hier Schleimhaut abschwellende / befeuchtende Sprays (zuerst mal Meerwassernasenspray) lindernd wirken. Leider geht auch schon der erste Anflug einer Erkältung bei empfindlichen Passagieren mit einer deutlichen Verschlechterung der Symptomatik einher.
Die Methoden zum Druckausgleich in der Kabine können nur begrenzt verfeinert werden, um so mehr immer ausgereiftere Hilfsmittel (z.B. Ohrstöpsel) stehen zur Verfügung.
Übigens sind auch die Crews vor solchen Beschwerden natürlich nicht gefeit und bedienen sich des von mkfpa beschriebenen "Valsalva Manövers" oder abschwellender Sprays. -
hier gab es doch schon mal einen thread zum thema und da wurden die ear-planes empfohlen
anderer thread zum thema -
Ja, die ear-planes wurden schon mal im Zusammenhang mit den typischen Druckausgleichproblematiken im Ohr erwähnt.
Sie wirken wohl aber auch ganz gut, wenn das Schmerzempfinden nicht so klar dort verortet werden kann.
Ohnmacht halte ich für eine sehr bedenkliche Reaktion auch aus Sicht der Cabin Crew ...
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@carolinkarbig
Habe selber schon des öffteren genau das gleiche gehabt, zu letzt gerade erst am Montage.
War leider kein direktflug und der Schmerz kam bei beiden Landungen.
Es ist genau wie sie es beschrieben haben. Der Schmerz kündigt sich bei mir sogar an. Die Haarwurzeln der Augenbrauen fühlen sich an als währen sie elektrisiert oder wie lauter kleine Nadelstiche, und dann kommt der unglaubliche Schmerz hinter den Augen bis zur Nase und man muss dagegendrücken um es überhaupt irgendwie auszuhalten, und es drängt sich einem die Frage auf, ob da gleich was "kaputt" geht.