@meinungsfreiheit/gutenmorgen,
in den allermeisten Teilen Deines Beitrages gebe ich Dir Recht!
Auch ich hatte mal einen eigenen Vogel, wahrscheinlich habe ich den immer noch ;).
Eigentlich wollte ich aber auf ganz etwas anderes hinaus, nämlich:
Da steht ein Besucher vor einem einigermaßen großen Gehege/Wasserbecke/Volliere und wundert sich nach einiger Zeit, dass der Ara nur noch trippelnd hin und her läuft auf dem einzigen Ast den er hat und sich die Federn ausrupft, ein Tümmler(Delphin) schwimmt immer und ausdauernd rund um sein Becken, eine Raubkatze rennt von links nach recht und zurück bis an den Rand ihres Geheges stundenlang hin und her, ein Hund, ständig im Zwinger gehalten, würde sich nach einiger Zeit ebenso verhalten und wird unweigerlich aggressiv, ein ach so niedliches Äffchen, welcher Gattung auch immer, klettert an seinem Gitter ständig rauf und runter, .....
und sooooo viele Beispiele mehr!
Ich habe das einmal über längere Zeit bei einem Delphin und Raubkatzen beobachtet, und plötzlich stand ein Herr neben mir, der mich danach fragte welche Empfindungen ich hätte. Er war ein Tierarzt und Verhaltensforscher desjenigen Tierparkes von dem er sein Geld bezieht. Er sagte dann zu meinem Erschrecken: Den Tümmler müssen wir morgen entfernen, der ist schon verhaltensgestört (Schizophren).
Man kann einfach den angeborenen Bewegungsdrang, durch sein Genom bedingt, eines Tieres nicht auf ein paar Meter beschränken!
Ich pflege das immer zu vergleichen mit einem Todeskandidaten, der viele Jahre auf seine Hinrichtung wartet. Bis dass ihm, oder seine Natur, die Wartezeit verkürzt wird.
Meinungsfreiheit, das war das was ich meinte! Verstehst Du mich?
Womit ich völlig konform gehe ist, dass man versucht die vom Aussterben bedrohten Tierarten zur Vermehrung zu verhelfen um sie dann in IHREM Lebensraum wieder auszuwildern. Das gelingt aber in nur sehr wenigen Fällen. Viee hätten kaum eine Überlebenschance aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Soweit meine unmaßgeblichen Gedanken!
Gruß Dieter