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  • ungültige Tickets - Flug ging ohne uns!
    mosaikM mosaik

    @Kroatien-Dario

    Das mit der Zurückweisung der amerikanischen Behörden glaube ich nicht:

    a) die Passagiere konnten ja einen Tag später fliegen
    b) dann hätte man ja nicht die TICKETS für ungültig erklärt

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Preisänderung bei Optionsbuchung
    mosaikM mosaik

    "salvamor41" wrote:
    , aber blöde sind die anderen User auch nicht!

    ... hat niemand behauptet, ich habe lediglich - wie immer - nüchtern die Fakten zusammen gefastt 😄

    "salvamor41" wrote:
    ... obes allerdings wirklich so ist, wie von Dir behauptret, weiß niemand, denn niemand kennt das Innenleben der Veranstalter.

    ... und ob und ob, in internen Infos in der österr. RB-Branche wird ganz offen mit Namen dieser Veranstalter - in Österreich - geschrieben.

    Ich selbst hatte mal einen Fall mit Jahn-Reisen. Da musste ich denen erst mal die Rechtslage zitieren, bevor sie meiner Meinung waren 😄

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Preisänderung bei Optionsbuchung
    mosaikM mosaik

    Ich kann mich den hier geäußerten Meinungen wieder einmal nicht ganz anschließen:

    Eine Option ist die bereits getätigte Annahmebestätigung des Reiseveranstalters mit der Möglichkeit, diese Annahmebestätigung bis zu einem gewissen Termin ohne Kosten wieder aufzulösen.

    Nochmals langsam:
    Kunde kommt ins Reisebüro und findet im Katalog eine Reise, die er buchen möchte.
    Rechtlich heißt das, der Veranstalter stellt mit dem Katalog eine Einladung zur Angebotslegung.
    Und zwar legt der KUNDE das Angebot: ich biete dir, Reiseveranstalter, an, zu den mir von dir bekannt gegebenen Bedingungen eine Reise bei zu buchen - willst du das?
    --> Buchung!
    Ja, sagt der Veranstalter, ich will
    --> Buchungsbestätigung

    ...Willst du das, aber ich muss noch einmal darüber schlafen. Kannst du mir bis morgen im Wort bleiben?
    --> Optionsbuchung
    Ja, geht klar, sagt der Veranstalter
    -->Optionsbestätigung

    In jedem Fall war bereits der Reisevertrag GESCHLOSSEN, wenn auch unter dem Vorbehalt einer Vertragspartei, diesen wieder kostenfrei aufzulösen. Diesen Vorbehalt hat die andere Partei akzeptiert.

    Ein Vertrag ist dann zustande gekommen, zwischen Anwesenden oder per Telekommunikation oder schrifltich, wenn sich die Vertragspartner über alle wesentlichen Vertragspunkte geeinigt haben und den Vertrag angenommen haben. Auch eine OptionsBESTÄTIGUNG ist eine Annahme - daran gibt es nichts zu rütteln.

    Leider ist es so, dass die Reiseveranstalter ja alles soooo gescheit sind und sich Rechtsabteilungen halten. Die nur geschult sind, Forderungen abzuschmettern. Nicht aber über das Grundgerüst der Rechtskenntnis zu verfügen.

    Zur Aussage: wer lesen kann ist im Vorteil. Veranstalter mögen viel schreiben, aber ob es rechtlich hält, ist eine andere Sache. Stelle Euch vor, Ihr bucht am Freitag und der Veranstalter druckt dann letztlich am Sonntag die Rechnung - höher, weil er ja "mit Erhalt der Rechnung erst den Preis fixiert"...

    Eindeutig muss dieser Veranstalter zu seiner BESTÄTIGUNG stehen!

    Aber noch ein Schäuferl drauf: Natürlich kann ein Veranstalter seinen geschlossenen Vertrag wegen Irrtum anfechten. Dann wird aber die Sache für den Konsumenten undurchsichtig...

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • DZ als EZ gebucht, EZ bekommen!
    mosaikM mosaik

    Kehren wir zum Ausgangsposting zurück:

    Natürlich kann ein Hotel ausgebucht sein und trotzdem kommen noch Leute an. Ausgebucht heißt, dass in der Nacht um 00 Uhr kein Zimmer mehr frei ist.

    Natürlich kann es sein, dass ein Reiseveranstalter nur Doppelzimmer zur Alleinbenützung im Angebot führt, obwohl das Hotel echte Einzelzimmer hätte. Das ist alles Verhandlungssache.

    Ich vermute einmal, dass das Hotel, eben weil es ausgebucht war, lieber das Doppelzimmer, das du zur Alleinbenützung bekommen hättest, an zwei Personen vermietet hatte - vielleicht sogar an Gäste, die länger bleiben.

    Richtig wäre es gewesen, diese Incoming-Agentur anzurufen und Abhilfe zu verlangen. Denn ohne diesen Anruf sind zumindest sehr wahrscheinlich alle Regreßforderungen erloschen. Das ist so gesetzlich geregelt.

    Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bei Auftreten von Mängeln bei einer von einem Reiseveranstalter angebotenen Leistung, dieser oder seine Vertretung unverzüglich davon informiert werden müssen und Abhilfe verlangt werden muss. Nur dann können weitere Forderungen binnen einem Monat nach Reiseende an den Veranstalter gestellt werden.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • ungültige Tickets - Flug ging ohne uns!
    mosaikM mosaik

    wie ich schon anfangs schrieb - auch mir aus dem Reisebüro ist das nicht klar:

    eine Buchung wird normalerweise und speziell bei Singapore 1:1 in deren eigenen Rechner überspielt. Das heißt, Singagpore hat alle vom Reisebüro eingegebenen Daten 1:1.

    Geht man nun zum Vorabendcheck, gibt der Mitarbeiter dort die so genannte PNR-Nummer ein und erhält die komplette Buchung am Bildschirm.

    Dann gibt er eine Daten für die Abfertigung ein und alles anderen - Einsteige-Karte, Kofferanhänger u. ä. werden automatisch vom System ausgedruckt.

    Auch deutet das verladene Gepäck auf einen ordnungsgemäss ausgedruckten Koffertag (=anhänger) hin.

    Was also an diesen Tickets "ungültig" gewesen sein könnte, ist mir rätselhaft.

    Eine theoretische Möglichkeit gäbe es:
    L'tur kann natürlich zu jeder Zeit Buchungen stornieren durch einen einfachen Knopfdruck. Sollte also durch einen Fehler von L'tur der PNR-Record noch nach Pre-Check-In gelöscht worden sein, könnte Singapure bei einem Boarding-Check kurz vor Abflug diese Löschung bemerkt haben, dann wären defacto die Tickets tatsächlich ungültig gewesen.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Angebote mancher Reisebüros
    mosaikM mosaik

    Es gibt etwa 15.000 Reisebüros in Deutschland.
    Wenn man 300 schwärzere Schafe darunter findet, die unter Faulheit oder Blindheit litten, so wären das gerade mal 2 Prozent.

    Das ist ein Aspekt.

    Es gibt aber wie auch bei Supermärkten für Lebensmittel und Elektroniksachen, Läden, die führen dieses Sortiment und Läden, die führen jenes Sortiment.

    Wäre doch auch eine plausible Erklärung 😉

    Gruß
    Peter

    Allgemeine Fragen

  • sun express XQ 354 notlandung 14.06.2006 in istanbul
    mosaikM mosaik

    Ich hatte mal einen Verkehrsunfall. Ein entgegenkommender links abbiegen wollender Autofahrer nahm mir den Vorrang und krachte in mein Auto. Ich war mit 50 km/h, der anderen mit wesentlich weniger unterwegs gewesen.

    Nachdem Rettung und Polizei verständigt und die Unfallsstelle abgesichert waren, stand ich wartend am Straßenrand. Interessant, was ich dort über den Hergang des Unfalls erfahren hatte.

    "Der eine hat auf der Kreuzung umdrehen wollen"
    "Einer ist mit HOHER Geschwindigkeit auf die Kreuzung zugerast"
    "Beide sind bei rot in die Kreuzung einfahren" und und

    ICH war dabei und diese Leute waren AUCH dabei. Und trotzdem hat jeder den Unfall GANZ anders wahrgenommen.

    Daher ist WAHRHEIT eine ganz persönlich subjektive Meinung, die man aber durchaus im Raum stehen lassen und anerkennen muss.
    Mag es Fragezeichen geben, mag es Widersprüche geben - der eine hat eben die Situation so aufgefasst, ein anderer sieht es eben aus anderen Blickwinkeln.

    Aber ist die Forderung nach Veröffentlichung - aller Vorfälle, die sich im Transportwesen ergeben: auf der Schiene, am Wasser, in der Luft und auf Straßen - berechtigt, sinnvoll, notwendig? - Ich glaube das ist einer der noch nicht abgeklärten Punkte der Diskussion.

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • Buchungen im Internet!
    mosaikM mosaik

    natürlich vergleicht der Kunden
    natürlich, natürlich

    er steht im Geschäft X und sieht einen *** günstigen Farblaserdrucker um weniger als € 180.-- - super, den nehmen wir, weil alle anderen bisher gesehene sind deutlich teuerer. Und sogar mit den Tonerpatronen!

    er kauft (übrigens nicht ich, aber der Fall ist tatsächlich passiert).
    und er ist wirklich auch nicht schlecht.

    Aber dann, ein paar Wochen später kränkelt die erste Farbe - Toner leer nach 200 Kopien.

    Also: Toner kaufen

    Überraschung, Überraschung!

    Ein eher seltenes Modell, daher kosten die vier Farbtoner knapp € 1.000.-- (eintausendeuro) - DEUTLICH mehr als viele andere - beiden denen aber das Gerät selbst DEUTLICH mehr kostet.

    Hat der Konsument verglichen?
    Ja doch, den Gerätepreis, aber nicht die Folgekosten.

    Und wieder: ist der Kunde "besch.." worden von der Werbung, vom Anbieter? Ja, sage ich - weil er hätte nur ein Schild anbringen müssen: Achtung - Toner reichen nur für 200 Kopien, ein Satz neuer Toner kostet um € 1.000.--

    Hätte man aber so ein Schildchen angebracht, hätte der Kunde nicht gekauft. Und der wollte doch ein Schnäppchen kaufen und doch nicht die Wahrheit, oder doch?

    Also dann
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Buchungen im Internet!
    mosaikM mosaik

    "Dirk12047" wrote:
    @ Salvamor:

    Ich kann dir nur zustimmen.

    Wie tief muß der Frust sitzen ❓ ❓
    "Kunden wollen beschissen werden"- Eine Meinung die tief blicken lässt. 😱 😱 😱

    Gruß
    Dirk

    auch hier: man will halt ungern die Wahrheit hören, einlullen ist halt die angenehmere Art durchs Leben zu kommen.

    Das ist kein Frust, das sind harte Marketing und Werbeweisheiten, die, schön verpackt, den gewünschten Erfolg bringen.

    Wie sonst kann man "Mineralwasser mit Vitaminen - Sie leisten einen Beitrag zu Ihrer Gesundheit" sonst an den Mann bringen?

    kein frustrierter
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Buchungen im Internet!
    mosaikM mosaik

    "salvamor41" wrote:
    Weil die Sch...-Kunden nicht so wollen, wie man sich das vorstellt, fängt man an, sie zu beschimpfen

    zumindest ich beschimpfe keinen Kunden und wie wir beide schon abgeklärt hatten, will ich auch keinen Kunden "nach meinen Wünschen formen".

    Aber ich möchte aufzeigen, dass der, der mehr in Sicherheit und Service steckt in der heutigen Zeit, einen verdammt schweren Stand hat.

    Die Leute stehen vor zwei gleichen Produkten mit deutlichem Preisunterschied. Nun weist sogar noch das teurere Produkt darauf hin, dass .... spezielle Trainings alle zwei Monate, Jahre, wie auch immer ... das Personal schult und was weiss ich noch in Sicherheit gesteckt wird.

    Du kannst dir sicher sein: der Kunde meint dann: ag geh', der andere muss sich ja auch an Gesetze halten - der kann halt' besser rechnen!

    Und nimmt das billigere Produkt.

    Dann zieht das teure Produkt nach, wird billiger, spart irgendwo.

    Und unser Kunde: kommt und sagt: na, na um den Preis vom Vorjahr kann ich bei der schlechten Wirtschaftslage net ... kaufen, urlauben... Du musst da schon billiger werden.

    Was macht der Anbieter mit seinen gekauften gebuchten Kapazitäten? "Um Himmels Willen nur nicht an den Mitbewerber den Kunden verlieren - billiger ist das Zauberwort".

    Also wird er billiger. Und der Kunde murrt, dass er für gleichviel oder weniger Geld nicht mehr das bekommt, was das teuere Produkt vor zwei Jahren war.

    Und um dem ganzen a Häuberl aufzusetzen: und die Aktionäre der Großunternehmen, die sicherlich auch ihren Teil zum Druck auf die Unternehmensleitung beiträgt, verlangt mehr Ertrag für ihr Geld, damit sie selbst - billig gekauft - mehr konsumieren können.

    Sicherlich, das ist jetzt eine stark verallgemeinernde Anschauung zu der ich keine Untersuchungszahlen parat habe. Aber ich denke trotzdem, dass es zu einfach ist, nur der Anbieterseite den schwarzen Peter hinzuschieben und zu sagen: ihr könnt ja teurer und sicherer werden...

    Das ist kein Lamentieren oder Beschimpfen. Das ist eine wirtschafltiche Sachlage im Jahr 2006 nüchtern betrachtet.

    In diesem Sinne lieber Salvamor41

    Peter

    Reiseveranstalter

  • Buchungen im Internet!
    mosaikM mosaik

    "Günter/HolidayCheck" wrote:
    "Kunden wollen beschissen werden. Ganz einfach."
    Wen meinst Du bitteschön damit

    Guten Morgen lieber Günter,

    gerne, gerne:
    damit meine ich, dass Kunden generell, also vom Supermarkt angefangen, über Autohändler und Reisebüros bis hin zu Angeboten im Internet gar nicht die Wahrheit hören oder sehen wollen.

    Sie brauchen das Gefühl, schlauer gekauft zu haben als andere, wobei das "schlau" meist mit günstig gleichzustellen ist. Sie brauchen das Gefühl, das zu hören und zu sehen, was ihre Erwartungshaltung ist.

    Es interessiert die wenigstens, Schwachstellen oder Nachteile bei einem Verkaufsgespräch zu erfahren.

    Noch ein Beispiel: Immer wieder habe ich die Frage von Kunden gehabt, ob man im Jänner einen warmen Badeurlaub auf den Kanaren verbringen kann oder ob man in Ägypten im Jänner mit warmen Badetemperaturen rechnen kann.

    Meine Antwort war stets, dass man in beiden Zielgebieten wohl mit angenehmen Temperaturen rechnen kann, allerdings z. B. der Atlantik kalt sein wird und auch tagsüber die Luft langjähriger Schnitt um die 20 Grad liegen wird (in beiden Zielgebieten). In Ägypten beispielsweise am Roten Meer auch mit tagelang anhaltenem kalten Wind rechnen muss.

    Mehrere Personen haben daraufhin mein Reisebüro verlassen, weil sie der Meinung sei, dass das ein Blödsinn ist - sie haben gehört, dass es dort Temperaturen um 30 Grad und mehr gibt. Sie gehen also so lange von Reisebüro zu Reisebüro, bis ihnen ein Expedient vorschwärmt von den lauen Abenden und der heißen Sonne... DORT buchen sie dann auch. Und kommen dann oft enttäuscht zurück.

    Und da gäbe es noch viele Beispiele in diese Richtung.
    So ist es mit den Billigflügen, die mit € 30.-- Flugpreis locken und dann € 200.-- an Gebühren verrechnen --> würde man aber gleich mit € 230.-- werben, wäre es für viele schon wieder von vorne herein weniger interessant. Ist übrigens eigentlich verboten getrennt zu werben...

    Wenn ich jemanden sagen würde, dass Salzburg - Paris fast 1.000 km sind und man im Bus 14 bis 16 Stunden samt Pausen unterwegs ist - PRO Richtung, dann würde ich keine Parisfahrt verkaufen. Sage ich aber, die Reise kostet für ein Wochenende nur € 99.--, wäre mein Bus voll - niemand will vorher wissen, wie es wirklich ist. Nebenbei, solche Fahrten habe ich nie angeboten!

    Rechtsanwälte versprechen ihren Klienten, die Sache im Sinne des Klienten zu gewinnen - würden sie auf mögliche Risken und das Verlieren des Prozesses hinweisen, geht der Klient halt zum nächsten.

    usw usw

    Kunden wollen geblendet werden.
    Nicht alle, aber sehr viele.
    Und die Werbung blendet kräftig mit.
    Aber Werbung über Fakten interessiert niemanden.

    meint ein ebenso nachdenklicher
    Peter

    Reiseveranstalter

  • Buchungen im Internet!
    mosaikM mosaik

    @ReiseTina

    wie recht du doch in manchen Punkten hast.

    Ich erinnere mich an eine Zeit, da wollte die Leute ab Mitte Juni nur "Last Minute" Angebote buchen. Also druckten die Veranstalter ihre regulären Angebote auf Zettel mit dem Titel "Last Minute".

    Wir hatten einen ganzen Ordner davon und jedes Mal, wenn einer nach Last Minute fragte, legten wir diesen Ordner vor und die Kunden freuten sich, schon bald "was Günstiges" gefunden zu haben.

    Nicht nur einmal war es, dass ich dann dem Kunden beweisen konnte, dass im Katalog des gleichen Veranstalters, manchmal auch eines anderen, reihenweise GÜNSTIGERE und PASSENDERE Angebote waren. Aber nix, die buchten "das Superangebot" und waren glücklich.

    Was lernt der Mensch daraus?

    Kunden wollen beschissen werden. Ganz einfach.

    Gruß
    Peter

    Reiseveranstalter

  • sun express XQ 354 notlandung 14.06.2006 in istanbul
    mosaikM mosaik

    "Erika1" wrote:
    Die Fluggesellschaften haben diesen Preiskampf begonnen.

    Nein, nein und nochmals nein! Es war eindeutig der Konsument, der immer weniger zahlen möchte!

    Wir haben eine eigene Buswerkstätte, jedes Fahrzeug wird fast wöchentlich inspiziert - aber immer wieder sagen uns Kunden ab, weil der sowieso im Gebirgstal 2 links hinten "um so viel billiger" ist. Warum wohl...

    Also sollten wir Personal abbauen, keine Techniker mehr beschäftigen, halt warten, bis offensichtlich ein Problem an unseren Bussen auftritt?

    Kunden können logischer Weise nicht die Hintergründe von Technik, Preisgestaltung usw. überprüfen - ist auch nicht ihre Aufgabe - sie möchten sicher reisen.

    Also werden hunderttausend Pickerl, Plaketten, Mitgliedschaften und Überprüfungen ins Leben gerufen und vorgeschrieben. Mit dem Erfolg, dass viele sich diese auch wieder irgendwie erschwindeln können.

    Nein, nein, das wäre zu einfach zu sagen: die Kunden würden ja mehr für ihre Sicherheit zahlen. Ein Teil, ja - die Masse nein! Und Unternehmen leben heute sehr sehr sehr selten von Wenigen.

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • sun express XQ 354 notlandung 14.06.2006 in istanbul
    mosaikM mosaik

    @Erika1

    Ich glaube, das führte in der Welt zu weit, wenn jeder Zwischenfall bei einem Verkehrsmittel sofort und zwingend jedermann als Information zugänglich wäre.

    Selbst Lufthansa, Austrian Airlines oder Singapore Airlines haben monatlich einen bis zwei Zwischenfälle (Startabbrüche wegen Mängelanzeigen im System, Radplatzer, Triebwerkschäden, usw.).

    Dann kommt es fast jeden Tag in der Luft irgendwo auf der Welt zu fast-Zusammenstößen wegen Mängel in der Flugsicherung und und und.

    Vor allem, was soll veröffentlicht werden? Untersuchungsberichte? In Fachchinesisch? Monate später?

    Nehmen wir das Beispiel von SunExpress: sofort wird keiner, weder ein Vertreter vom Flugzeughersteller noch von der Fluglinie Aussagen über die Ursachen tätigen, ohne vorher eine Untersuchung durchzuführen.

    Wie wir hier an anderer Stelle schon diskutierten, brauchen alle Fluggesellschaften, die einen Flughafen in der EU anfliegen Landegenehmigungen, die von deutschen Behörden nach Prüfung erteilt werden.

    Das Preisdruckproblem haben alle Fluglinien und jede Fluglinie wird versuchen zu sparen wo es geht. Alitalia beispielsweise hatte vor einigen Jahren einen Absturz, der darauf zurück zu führen war, dass sie nicht die vorgeschriebenen Originalteile bei Wartungen verwendeten, sondern wesentlich billigere no-name-Produkte...

    Also, was hilft es einem Konsumenten
    ... eine schwarze Liste zu haben
    ... eine Liste von Zwischenfällen zu haben

    ?

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • Überbuchung-Alternativ Hotel =Baustelle
    mosaikM mosaik

    "jaykayham" wrote:
    TUI hat die Pflicht ein gleichwertiges oder besseres Hotel als Alternative zu bieten, ich wäre sturr geblieben und hätte das Angebot abgelehnt, da das Hotel noch nicht fertiggestellt ist und um eine Alternative gebeten... 😉

    !!! Sofern der Veranstalter dazu (noch) in der Lage ist!

    Er ist aber nicht verpflichtet, um jeden Preis eine Alternative ausfindig zu machen.

    Trifft den Veranstalter keine Schuld bzw. hat er die Anlage in seinem Katalog korrekt beschrieben, ist er auch nicht Schadenersatz pflichtig.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • sun express XQ 354 notlandung 14.06.2006 in istanbul
    mosaikM mosaik

    Ich sehe die Sache so wie hier von Zeugen geschildert als Notlandung.

    Ich sehe die Sache so wie hier von einem türkisch sprechenden Dolmetscher geschildert, nicht den Notwendigkeiten ausgebildetes Personal.

    Ich meine aber, nicht jeder und wenn noch so dramatischer Zwischenfall muss dann auch der ÖFFENTLICHKEIT mitgeteilt werden. Die Meldepflicht an Flugbehörden ist die eine Sache, die Veröffentlichung via Medien die andere. Und da täglich weltweit Not- und Sicherheitslandungen geschehen - was hätte man von eine Liste dieser Zwischenfälle?

    Zur Diskussion - war hier eine Forderung nach Schadenersatz oder nur die Frage nach anderen Betroffenen usw: ich denke, dass Geschriebenes einfach nicht jenen Inhalt rüber bringen kann, das das Gesprochene ausdrücken kann: Klang, Stimmung und Betonung fehlen. Wir lesen nüchtern Worte und - müssen - daraus unsere Meinung erstellen.

    Wo liegt Paris? Ganz klar, meint der Amerikaner, im OSTEN.
    Wie kommt der nur auf so einen Blödsinn meint der Wiener, Paris liegt doch im WESTEN. Alles dumme Leute, im NORDEN, schallt es aus Südamerika.

    ... Botschaften kommen oft anders an, als es der "Versender" plante.

    Ich wünsche allen ruhige und schöne Reisen, mit welchem Verkehrsmittel auch immer!

    Gruß
    Peter

    Airlines

  • ungültige Tickets - Flug ging ohne uns!
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    Was Verpflegung und Unterkunftsaussagen anbelangt, stimmt dies in diesem Fall, da ja der "Fehler" nicht bei der Fluglinie lag und der Verkäufer des Tickets nicht der Fluggastverordnung unterliegt.

    Es wäre aber zu klären, wer nun welchen Fehler wirklich gemacht hat.

    Denn mit einem falschen Ticket kann man meiner Meinung nach ja nicht einchecken. Beim Check In werden die Fluggastdaten im Rechner der Fluglinie aufgerufen - geprüft und erst dann erhält man die boarding card.

    Mir fehlen hier Informationen, was für eine "Ungültigkeit" bei den Tickets vorgelegen ist.

    Wieso ist dann das Ticket einen Tag später doch gültig gewesen?

    Hier sind einfach noch etliche Fragen offen.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Gratis-Storno bei Flugverbot
    mosaikM mosaik

    Was Verpflegung und Unterkunftsaussagen anbelangt, stimmt dies in diesem Fall, da ja der "Fehler" nicht bei der Fluglinie lag und der Verkäufer des Tickets nicht der Fluggastverordnung unterliegt.

    Es wäre aber zu klären, wer nun welchen Fehler wirklich gemacht hat.

    Denn mit einem falschen Ticket kann man meiner Meinung nach ja nicht einchecken. Beim Check In werden die Fluggastdaten im Rechner der Fluglinie aufgerufen - geprüft und erst dann erhält man die boarding card.

    Mir fehlen hier Informationen, was für eine "Ungültigkeit" bei den Tickets vorgelegen ist.

    Wieso ist dann das Ticket einen Tag später doch gültig gewesen?

    Hier sind einfach noch etliche Fragen offen.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Einschränkungen im Angebot
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    soweit stimmen ja die Aussagen. Aber vorsichtig wäre ich mit dem "erheblicher Änderung des Angebots" und einem "kostenlosen Rücktrittsrecht".

    Erheblich heißt, der ursprüngliche Charakter (Bade- und Erholungsreise) ist nicht mehr gegeben oder wesentliche Bestandteile der Reise fielen aus. Inwieweit Abendanimation als erheblich von einer Reise mit überwiegendem Erholungs- und Badecharakter hier angenommen werden darf, ist sicherlich eine richterliche Anschauungssache.

    Wäre aber beispielsweise der Aufhänger im Katalog von diesem Hotel "Wellness und Abendunterhaltung", so sähe ich die Wesentlichkeit gegeben, weil ja damit ausdrücklich geworben wurde.

    Nicht hinnehmen und auf Preisminderung bestehen ist aber auf jeden Fall richtig.

    Gruß
    Peter

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Sind \"Leserreisen\" vorteilhaft?
    mosaikM mosaik

    Ich habe Jahre lang Leserreisen organisiert. Sie waren im Grunde aufgrund der Vorgaben von den Zeitungen (Provisionszahlung an die Zeitung, Einbau von Zusatzleistungen) teurerer als wenn ich diese Reisen selbst angeboten hätte.

    Allerdings - die Leserreisen ließen sich leichter verkaufen, weil man ja die Zeitung dahinter stehen hatte.

    Sie waren stets gut organisiert und hatten teilweise auch Programmpunkte, die ich bei "normalen" Gruppen nicht angeboten hätte. Weil der Verkauf viel schwieriger wäre als wenn eine Zeitung ihren Lesern als "Zuckerl" eben solche Sonderbesichtigungen anbietet.

    Aber Preisvorteile? Eher nein.

    Gruß
    Peter

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