KEINE PANIK! solltest du bei einem Reiseveranstalter gebucht haben, so bist du durch den Reisesicherungsschein abgesichert! ...und um alle Spekulationen zu verwerfen, gibt es eine ofizielle Pressemitteilung der AeroFlight!
03.04.05 Ab Ostern voll im Geschäft (FVW, 04.03.05)
Das erste Jahr ist das schwerste. Weil vom Startkapital der AERO FLIGHT von 22 Mill. Euro jetzt nur noch sieben Millionen Euro übrig sind, sieht die Financial Times Deutschland" eine Pleite nahen. Die Tageszeitung zitiert den 45-Prozent-Miteigentümer Gerhard Walter: "Die Liquidität ist angespannt." Er suche jemanden, der sich engagieren will. Zudem bange der Carrier um seine Fluglizenz, weil das Luftfahrtbundesamt (LBA) den Betrieb kontrolliere.
Tatsächlich unterzieht sich AERO FLIGHT derzeit - wie seit Monaten terminiert - einem tornusgemäßen Check durch das LBA. Geschäftsführer Miso Aksmanovic, dem zehn Prozent der Anteile an der Airline gehören, zeigt sich nach dem ersten Gespräch "optimistisch". Dem Vernehmen nach gab es keine Beanstandung bei der Technik und Sicherheit. Nur der Budgetplan sei erklärungsbedürftig. Die Airline muss ihre Kreditwürdigkeit darlegen. Die eigenen Jets und eine Liquidität von mehreren Millionen Euro genügten für den Erhalt von Bankkrediten, heißt es bei AERO FLIGHT.
Gegründet wurde die AERO FLIGHT von Bogomir Gradisnik, der heute 45 Prozent der Anteile hält. Nach dem Start mit Erstflug am 26. März hatte die Airline vor allem über den Preis in den Markt gefunden. Sowohl für den vergangenen Sommer als auch für die derzeitige Wintersaison kam der Newcomer damals mit seinen Kapazitäten für die Reiseveranstalter zu spät, weil deren Saisonplanung schon stand. Folge: Ad-hoc-Charter, ethnischer Verkehr und Einzelplatzverkauf hatten einen höheren Umsatzanteil. Das habe man allerdings beim ursprünglichen Geschäftsplan durchaus berücksichtigt, unterstreicht AERO FLIGHT.
Ab Ostern beginne die Zeit des Geldverdienens: "Im Sommer fliegen wir mit sechs Jets mehr als 30 Ziele an", sagt ein Sprecher. Die Beschäftigung der Flotte sei von kleinen Lücken abgesehen hervorragend. Aus diesem Grund reduziere man den ethnischen Verkehr nach Istanbul und Izmir. Dort sei der Preiswettbewerb **********. Für andere ethnische Routen wie nach Kasachstan oder Sarajevo bleibe man jedoch im Geschäft.
Die großen Reiseveranstalter sind wegen der Berichte über AERO FLIGHT nicht beunruhigt: "Wir sehen das ziemlich entspannt", heißt es zum Beispiel bei der TUI. Auf einigen Umläufen, etwa nach Mykonos, hat der Tourismuskonzern Kontingente von bis zu 45 Sitzen eingekauft.