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  • Glücksfall für Nichtraucher: Rauchverbot
    Erika1E Erika1

    wiener-michl,

    wo habe ich geschrieben, dass ich im Hotel bzw. im Hotel-Restaurant rauchen will???

    Ich rauche und somit werden von mir auch nur "klassiche Raucherbeiträge" kommen.

    Im Gegensatz zu einigen postenden Nichtrauchern versuche ich nicht ständig, die Raucher zu missionieren.

    "Diese Verharmlosung von der Vergewaltigung zum passiv Rauchen stört mich manchmal ungemein." Was soll das denn???

    Schön, dass wenigstens Du ohne Polemik auskommst...

    Fernweh,

    es geht eben nicht darum, dass alle ein wenig Rücksicht aufeinander nehmen. Es geht darum, dass nur Rauchern Rücksicht abverlangt wird.

    Ein Raucher vermag durchaus zu erkennen, wo Rauchverbote herrschen und wo Rauchen unerwünscht ist. Ich habe noch keinen Raucher im Hotel gesehen, der sich über ein Verbot hinweg gesetzt hat.

    "Aber ignoriert man eine Sache, ignoriert man die anderen Sachen auch."
    Schreibst Du. Was meinst Du damit?

    Allgemeine Fragen

  • Fragen/Antworten Handgepäck
    Erika1E Erika1

    Nee, die Bauchtasche zählt nicht - wird so gewertet wie eine Damenhandtasche 😉

    Die Maße für das Handgepäck/Eure Rucksäcke solltet Ihr vielleicht auf der Homepage Eurer Fluggesellschaft noch einmal nachlesen.

    Ein normaler, praktischer Rucksack stellt sicher kein Problem dar - aber es gibt auch diese riesigen Trekking-Rucksäcke... wenn Ihr so etwas mitnehmen möchtet, besser nochmal lesen und messen.

    Airlines

  • 200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
    Erika1E Erika1

    Auch Dir eine gute Nacht, Erwin-Holzmichel.

    Menschliches Versagen? Es scheint so zu sein, dass die Landebahn neu betoniert wurde und die Rillen für den Wasserablauf noch nicht eingefräst waren, wodurch es zu Aquaplaning kam. Es sieht bisher auch ein bisschen so aus, als hätte der Pilot ein Durchstarten versucht, aber es hat nicht gereicht: das Wasser, was das Flugzeug beim Landen zu schnell gemacht hat, bremste es beim erneuten Start.

    Ich denke, es versagt niemals nur ein einziger Mensch, da sind immer noch andere Umstände.

    Auf einer ausreichend langen Landebahn spielen ein paar Meter keine Rolle, das Wetter, die fehlende Drainage, die Umgebung... was auch immer.

    Und ja: jeder Pilot, der mit seinem Flieger startet, möchte seine Passagiere, seine Crew und sich selbst wieder heil nach unten bringen. Deswegen mache ich mir keine Gedanken, wenn ich in ein Flugzeug einsteige.

    Allgemeine Fragen

  • All inclusive - eine Mogelpackung?
    Erika1E Erika1

    Das sehe ich genau so wie Du, salvamor.

    Man sah im TV die Bilder der Zerstörung und in wenigen Metern Entfernung die Urlauber, wie sie sich sonnten. Es gab Interviews "Wir lassen uns den Urlaub nicht verderben." Liest man im Forum in anderem Zusammenhang auch öfter - Granaten, Erdbeben, was auch immer... "Wir lassen uns den Urlaub nicht verderben!"

    Der Tsunami war eine Naturkatastrophe. Viele Gäste sind abgereist, andere blieben.

    Das AI-Konzept in bisherigen HP-Destinationen ist ein schleichender Prozess, der - wie ich denke - unbemerkt von Touristen voranschreitet. Spürbar ist das zunächst bei den Restaurants und den Kneipen der Hotelumgebung. Klagen haben wir bereits gehört. Allerdings gehört das Klappern auch zum Handwerk...

    Nein, ich meinte das anders: Wer in den "alten" AI-Ländern AI kennen- und schätzengelernt hat, der will AI auch in weiteren Ländern, die er bereisen möchte. Und da fragt er nicht nach der örtlichen Gastronomie. Kein Urlauber, der AI haben will, sagt sich "Oha, wenn ich nun nur noch im Hotel esse und trinke, geht da vielleicht eine Kneipe pleite."

    Es interessiert die Leute einfach nicht! Und die Veranstalter auch nicht, sie richten sich nach den Wünschen ihrer Kunden.

    Allgemeine Fragen

  • Glücksfall für Nichtraucher: Rauchverbot
    Erika1E Erika1

    Alle drei Monate die gleiche Diskussion... :?

    Ich werde nun meinen Aschenbecher ausleeren und mir für meinen morgigen Ausflug zur Tankstelle einen Mundschutz basteln, denn die Dämpfe sind giftig - Sprit stinkt einfach entsetzlich, meine Klamotten riechen nach Benzin. Und Einkäufe in der Stadt sind mir unangenehm, denn da sind die Autoabgase... in Kinderwagenhöhe.

    Der Schornstein in meiner Nachbarschaft stört mich nicht, der bläst die Chemie erst in 20 Metern Höhe aus, das rieche ich nicht, das Gift ist weg und kommt garantiert nicht wieder nach unten. Sagt man. Außer bei bestimmten Wetterlagen, die wir hier nicht haben. Die Aufkleber auf meinen Lebensmittelverpackungen lese ich nicht - ich würde sie nicht verstehen - und ich will auch gar nicht sooo genau wissen, was ich da an Chemie in mich hereinstopfe, mal ganz abgesehen von den Pillen, die mir mein Arzt verschrieben hat. Dafür kaufe ich mir Vitamin C-Magnesium-Kalzium-usw-Kapseln, die gleichen das wieder aus. Alles egal. Aber Raucher... igitt- die werden mich umbringen.

    Aber ganz sicher ist es vollkommen richtig, die Raucher für (fast) alle Erkrankungen zur Verantwortung zu ziehen. Ist auch viel einfacher, als alle weiteren Dreckschleudern zu hinterfragen

    Allgemeine Fragen

  • All inclusive - eine Mogelpackung?
    Erika1E Erika1

    regent,

    natürlich selbst schuld!

    Wenn in der Leistungsbeschreibung steht, dass die Getränke bis beispielsweise 24.oo beinhaltet sind, der Bucher das nicht gelesen hat, und sich dann darüber beschwert, dass er für seine Bestellungen nach 24.oo h bezahlen muss... wie sonst soll man das nennen?

    Liebe Güte!
    Ein Hotel kalkuliert seine Preise; hier gehört die tägliche Füllung der Minibar dazu, dort ist sie nur bei Ankunft gefüllt, im anderen Hotel gibt es nur das Wasser...

    Da muss man eben die Leistungsbeschreibungen lesen und überlegen, was einem die komfortablen Leistungen wert sind. 24 Stunden AI ist nunmal teurer als AI von 10-24 h.

    Allgemeine Fragen

  • All inclusive - eine Mogelpackung?
    Erika1E Erika1

    Ist doch egal, ob jemand sich aus dem Forum ausgeklinkt hat - vielleicht kommt irgendwann eine Antwort...

    In dieser Diskussion ist kein Pfeffer drin. Nein. Wer sollte würzen?

    Die klassische Tourismus-Version (bei Pauschalreisen) ist HP. Die Gewichtung hat sich geändert. Dominikanische Republik, Ägypten, Türkei... haben das AI-Konzept gepflegt.

    Einer großen Anzahl von Reisenden gefiel das - AI hat ja auch unbestreitbare Vorteile - so dass die Urlauber-Nachfrage nach AI in anderen Destinationen gestiegen ist. Man liest in den Länderforen z.B. die Frage "Gutes AI-Hotel auf Mallorca gesucht". Zunächst wird AI in den am stärksten nachgefragten Urlaubszielen angefragt (z.B. Balearen, Kanaren), wo es bis vor wenigen Jahren absolut unüblich war. Die Angebote nehmen zu. Letztendlich bestimmt doch der Kunde, wo es lang geht...

    Dort, wo AI auf Verlangen der Urlauber eingeführt wird, besteht durchaus die Gefahr, dass die örtliche Gastronomie Einbußen erleidet. Das ist schade, muss man aber akzeptieren.

    Die Urlauber werden es sich nicht zur Aufgabe machen wollen, u.a. Gastronomie, Autovermieter oder Ausflugsveranstalter retten zu wollen. Sie wollen schlicht einen tollen Urlaub nach ihrem Geschmack verbringen. Dass das nicht immer funktioniert, lesen wir im Reiserecht...

    regent schrieb, dass er selbst auch AI bucht, da wo es ihm angebracht erscheint. Bedeutet das nicht, dass der Urlauber an sich flexibler geworden ist?

    Pro & Contra AI? Die Grenzen sind fließender geworden.

    Allgemeine Fragen

  • All inclusive - eine Mogelpackung?
    Erika1E Erika1

    Natürlich ist omalindes Beitrag richtig; die Empfehlung, sich die AI-Leistungen der Hotels in der Leistungsbeschreibung vorher anzusehen, wurde bereits mehrfach gegeben.

    Darüber, dass es Destinationen gibt, in denen AI die bessere Wahl ist, dürfte auch Klarheit herrschen.

    Eine Mogelpackung kann AI nicht sein, jedenfalls nicht für die Urlauber, die die Leistungsbeschreibung gelesen haben.

    Interessant ist das Thema nur insofern, ob es Unterschiede in Service/Bedienung bei HP-/AI-Gästen gibt, wenn ein Hotel sowohl AI als auch HP anbietet.

    Ich wiederhole mich ungern...

    In der Türkei würde ich jederzeit UAI buchen - in spanischen Destinationen auf keinen Fall. Da mögen wir nicht einmal HP.

    Weiter bringen? 😱 Worin?

    Allgemeine Fragen

  • 200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
    Erika1E Erika1

    Holzmichel,

    auf keinen Fall habe ich Dir Heuchelei unterstellt, so wollte ich gewiss nicht verstanden werden.
    Es war eine allgemeine Feststellung, da Du an das Trauern erinnert hast.

    Nach jedem Unglück größeren Ausmaßes werden von Politikern Beileidsbekundungen und Betroffenheitsäußerungen an die Adresse des Landes geschickt, in dem sich das Unglück ereignet hat.

    Selbst das Wort "Betroffenheit" ist nicht ganz richtig angewandt, denn man ist ja nicht selbst betroffen. Es tut einem Leid, es ist schlimm, jedoch wird man nicht trauern, weil man so etwas n.d.R. nicht nachfühlen kann.

    Nach jedem Unglück werden hier im Forum Threads eröffnet: Anschläge hier, Busunglück da...

    Zum Thread-Verlauf:

    noki stellte - sinngemäß - die Frage, wer so verantwortungslos sei und zulässt, dass sich Treibstoffvorräte/Tankstellen in unmittelbarer Nähe eines Flughafens befinden.

    Dazu fiel mir die Frankfurter Geschichte ein, wo sich die Treibstoffvorräte näher am Geschehen befinden. Und all das andere im Artikel Beschriebene.

    In der heutigen Ausgabe unserer Tageszeitung befand sich eine Skizze zum Unglückshergang in Sao Paulo, einige von Euch werden sie auch gesehen haben:

    Das Flugzeug ist nicht geradeaus über die Landebahn geschossen, es wurde von der Fläche außerhalb der Landebahn nicht gestoppt. Es bog/rutschte nach dem Ende der Landebahn nach links ab, überquerte die Stadtautobahn, soll mit einigen Fahrzeugen kollidiert sein, hat eine ganz normale Tankstelle gestreift und ist dann in ein Bürogebäude gerast.

    Die Untersuchung Airport Frankfurt sowie auch der Spiegel-Artikel zeigen, dass ein Abkommen von der Landebahn nicht erst am Ende einer solchen stattfinden können. Es kann auch auf Höhe der Terminals oder der Treibstoffvorräte geschehen. Ich gebe zu bedenken: diese Untersuchung läßt sich auf jeden Flughafen übertragen, es ist eine reine Messung von Entfernungen.

    Sind wir vielleicht deswegen betroffen, weil wir öfter fliegen und sich ein solches Unglück auch auf einem unserer Flüge ereignen könnte? Bei jeder Katastrophe werden wir ein wenig an die Realität erinnert - und die ist nicht immer schön.

    Jedes Ereignis, bei dem Menschen ihr Leben verlieren, ist furchtbar, es erinnert uns daran, dass uns das auch passieren könnte.

    Es wird immer Unglücke und Naturkatastrophen auf diesem Globus geben, niemand wird das verhindern. So entsetzlich ich das auch finde - trauern kann ich darum nicht. Würde ich das vorgeben, wäre es Heuchelei.

    Allgemeine Fragen

  • 200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
    Erika1E Erika1

    Was soll das, Holzmichel?

    Heuchlerische Trauer hilft auch nicht.

    Ich denke nicht, dass jemand im Sinne der Wortbedeutung trauert; dieses Unglück ist furchtbar und es macht betroffen (auch mich) - aber wirkliche Trauer empfinden bedeutet etwas ganz, ganz anderes.

    Allgemeine Fragen

  • All inclusive - eine Mogelpackung?
    Erika1E Erika1

    Die AI-Leistungen kann man nachlesen, sie sind pro Hotel klar definiert.

    Nicht nachzulesen ist, dass es Unterschiede in der "Behandlung" der Gäste gibt, wenn das Hotel sowohl AI als auch HP anbietet.

    Die HP-Gäste werden zwar zuvorkommender bedient - unsere Erfahrung - sie kriegen den gleichen Fusel wie die Kampftrinker. Das Essen ist auf die AI-Gäste abgestimmt, nämlich von minderer Qualität.

    Niemals wieder! In diesem Hotel haben wir ein einziges Mal zu Abend gegessen und wenn wir etwas trinken wollten, gingen wir in die Kneipe um die Ecke. Dort war der Drink zwar 10 Cent teurer - aber er schmeckte.

    AI konnte man vor Ort/im Hotel zubuchen: 14 Euro für Erwachsene, 7,50 für Kinder. Was kann man qualitätsmäßig da schon erwarten?

    Das war in Spanien.

    In der Türkei ist AI m.E. in Ordnung, da gibt es auch meist keine Kneipe um die Ecke - und ALLE Gäste haben AI oder UAI. Da orientiert sich die Servicebereitschaft dann eher an der Trinkgeldvergabe...

    Allgemeine Fragen

  • 200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
    Erika1E Erika1

    Ja, natürlich Wissenschaftler dürfen theoretisieren, aber was nicht sein darf, kann auch nicht wahr sein.

    Der Steuerzahler würde unendlich viel Geld sparen, würden von der Bundesregierung nicht immer solch unsinnigen Untersuchungen mit unrealistischen Ergebnissen in Auftrag gegeben.

    Das, was hier in unserem Luftraum durchgängig passiert, kann man nachlesen beim BFU in den Bulletins, und man erfährt noch mehr... wenn man es denn überhaupt wissen möchte. In Deutschland passiert ja nichts...

    BFU

    Allgemeine Fragen

  • 200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
    Erika1E Erika1

    Es geht nicht nur um Flieger, die von der Landebahn abkommen, wenn sie schon aufgesetzt haben, dafür war Sao Paulo ein Beispiel. Es geht um Unglücke, die sich um Start- und Landebahn ereignen können.
    Vielleicht möchtest Du Dir die Mühe machen, das folgende zu lesen.

    Flughafenplaner skizziert Katastrophenszenario

    "Abstürze keineswegs auf den Bereich der geplanten Nordwest-Landebahn beschränkt"
    Fraport wiegelt ab: Hat nichts mit der Realität zu tun
    Würde ein Flugzeug im Landeanflug auf Rhein-Main abstürzen, bliebe die Katastrophe nicht auf das Flughafenareal begrenzt.

    Die Auswertung von 112 Flugzeugunfällen und deren fiktive Übertragung auf Frankfurt zeigt: Das Terminal 1 wäre ebenso betroffen wie das Chemiewerk Ticona, das Autobahndreieck Mönchhof oder Wohnhäuser in Kelsterbach.
    Von Wolfgang Schubert

    Ein Einschlag hätte unweit des Flughafenfernbahnhofs und des geplanten Airrail-Centers gelegen. Eine Unglücksmaschine wäre in den B-Finger von Terminal 1 gestürzt. Die Autobahnbrücke der A 3 über den Main wäre getroffen worden. Fünf Maschinen wären auf dem Gelände des Chhemiewerks Ticona in Kelsterbach zerborsten.
    Das zeigen zwei Karten vom Offenbacher Flughafenplaner Dieter Faulenbach da Costa, die die Ausbaugegner des Deutschen Fluglärmdiensts aus Mörfelden-Walldorf anlässlich der Notlandung
    eines Jets in München vor wenigen Tagen an die Presse verschickt haben. Die Grunddaten, versichert Faulenbach, "stammen aus den Unterlagen, die Fraport selbst für das Planfeststellungsverfahren zum geplanten Bau der Nordwest-Landebahn eingereicht hat".
    Im Gutachten mit der internen Bezeichnung G 16.1 hat die Berliner Gesellschaft für Luftverkehrsforschung (GfL) Flugzeugabstürze in den vergangenen zehn Jahren an solchen Airports untersucht, die aufgrund ihrer topografischen Lage, der Ausstattung, der Zahl der Flugbewegungen
    sowie der Flugzeuarten - große, kleine, alte, moderne - mit Frankfurt vergleichbar seien. Insgesamt identifizierten die Gutachter weltweit 49 mit "FRA" vergleichbare Flughäfen.
    Die Experten der GfL ermittelten den jeweiligen Absturzort zur Lage der Bahn - wie weit entfernt, wie weit rechts und links der Piste - und übertrugen die Daten auf eine 2800 Meter lange Landebahn, wie
    sie im Wald von Kelsterbach entstehen soll. Der Darstellung war allerdings kein Stadtplan hinterlegt. Das machte der Offenbacher Flughafenplaner Faulenbach da Costa. Entsprechend den Fraport-Planungen für die Nordwestpiste hinterlegte der gelernte Architekt die GfL-Grafik mit Luftaufnahmen der Region rings um den Flughafen. Getrennt nach Landeanflügen aus Westen (von Mainz kommend) und Osten (über Offenbach einschwebend) dokumentierte Faulenbach da Costa, wo sich die Unfälle ereignet hätten, wären die Flugzeuge nicht auf den betrachteten 49 Flughäfen weltweit, sondern in Frankfurt im Anflug auf die geplante Landebahn im Nordwesten des bestehenden Flughafengeländes abgestürzt.
    Die Darstellungen zeigen, sagt Faulenbach da Costa, "dass, anders als von Fraport gerne dargestellt, die Abstürze keineswegs auf den Bereich der Bahn und die direkte Umgebung beschränkt sind, sondern immer wieder seitliche Ablagen vorkommen, die ganz erheblich sein können". So wären theoretisch auch Flugzeugabstürze mitten im Wohngebiet von Kelsterbach oder auf die Tanklager des Flughafens möglich.
    Für Horst Amann, den verantwortlichen Flughafenplaner bei Fraport, ist das Absturz-Szenario dennoch "völlig unspektakulär". Wie der Diplom-Ingenieur meint, zeigten die Karten nämlich "lediglich eine fiktive Situation und haben nichts mit der Realität zu tun". "Hier werden nur Punkte angegeben, die aufzeigen, wo der Absturz bei einer fiktiven Landebahn gewesen wäre." Amann sieht sogar die Einschätzung von Fraport "bestätigt", dass sich die "meisten Abstürze entlang
    der Grundlinie der Landebahn und nur ganz wenige außerhalb der Grundlinie" ereignen würden. Über das Absturzrisiko selbst sage die Karte nichts aus. Das bewertet Fraport aufgrund britischer und niederländischer Expertisen als sehr gering - sogar für den Bereich von Ticona. Während Fraport höchstens mit einem Absturz in 100 000 Jahren rechnet
    und dieses Risiko als akzeptabel einstuft, hatte der Rheinisch-Westfälische TÜV (RW-TÜV) in Essen die Absturzwahrscheinlichkeit in einem Gutachten aus dem Jahre 2003 mit einem Crash in rund 600 Jahren berechnet.
    Für die Ausbaugegner beim Deutschen Fluglärmdienst und dessen Vorsitzenden Sascha Friebe hat insbesondere die glimpflich verlaufene Notlandung einer Passagiermaschine am Montag in München
    gezeigt, "dass mit einem solchen Unglück jederzeit und an jedem Flughafen der Welt zu rechnen ist". Schließlich gehöre die zweistrahlige Fokker 70 zu Austrian Airlines und damit zu einer renommierten
    Fluggesellschaft und sei zudem mit modernsten Landehilfen ausgerüstet. Dennoch habe auch dies "den Absturz nicht verhindern können".
    Der Jet war nach einem Triebwerksausfall vier Kilometer vor der Landebahn auf einem weitgehend hindernisfreien Gelände notgelandet. Glücklicherweise wurden von den 32 Insassen nur acht leicht
    verletzt. Nach Angaben Friebes hätte der gleiche Unfall beim Anflug auf die geplante Nordwestbahn in Frankfurt "sowohl für die Passagiere als auch für Betroffene am Boden katastrophale Auswirkungen
    gehabt". Friebe hat die Unfalldaten übertragen: Beim Anflug aus Osten wäre das Flugzeug in den im Bau befindlichen Bürokomplex am Steigenberger Airport-Hotel gestürzt, beim Anflug aus Westen wäre
    das Gewerbegebiet von Flörsheim betroffen gewesen.
    Kastentext:

    Absturzrisiko
    Das Absturzrisiko über der geplanten Nordwest-Landebahn ist eines der zentralen Themen in der Diskussion um den Flughafenausbau. Durch die Unfälle der vergangenen Tage – Absturz einer Urlauber-Maschine in Ägypten und die Notlandung eines Jets auf einem Acker bei München –
    hat die Debatte eine unverhoffte Aktualität erhalten.

    Im Fokus der Betrachtungen steht das Kelsterbacher Chemiewerk Ticona. Das Werksgelände würde unmittelbar unter der Anflugschneise liegen. Die Absturzwahrscheinlichkeit ist in mehreren Expertisen untersucht worden.

    Die Ergebnisse weichen stark voneinander ab.
    Ein "Obergutachten", das das hessische Wirtschaftsministerium an den TÜV Pfalz in Kaiserslautern vergeben hat, liegt dem Ministerium inzwischen in abschließender Form vor, ist allerdings noch nicht
    veröffentlicht. Voraussichtlich am 15. Januar sollen die Fraktionen des hessischen Landtags das Gutachten erhalten. Es wird auch Grundlage für das mit Spannung erwartete Votum der Störfallkommission sein.

    Dokument Info:
    Copyright © Frankfurter Rundschau online 2004
    Dokument erstellt am 08.01.2004 um 00:01:00 Uhr
    Erscheinungsdatum 08.01.2004
    Ausgabe: S
    Seite: 35
    Originalartikel

    Hier noch ein Link zum Thema Sao Paulo

    Landung Achillesverse / Sao Paulo

    Du machst es Dir ein bisschen einfach, noki

    Allgemeine Fragen

  • 200 Tote bei Flugzeugabsturz in Sao Paulo
    Erika1E Erika1

    Airport Frankfurt, den ich nunmal am besten kenne:

    Neben den Start-/Landebahnen: Verwaltung, 2 Terminals, Hangars, Treibstoffvorräte und sehr nahe (noch) eine Fabrik der chemischen Industrie, ein Hotel, der S-Bahnhof und eine ganze Reihe anderer Gebäude, in denen sich 24 Stunden am Tag Menschen befinden, dazu die A5 und die A3 mitsamt dem Frankfurter Kreuz. Die Flugzeuge schweben am Frankfurter Waldstadion vorbei, es fasst 51.500 Zuschauer...

    Hinsichtlich dieser Chemiefabrik werden noch immer Untersuchungen darüber angestellt, inwieweit die Umgebung im Falle eines Flugzeugunglückes gefährdet ist. Dabei liegt das Chemiewerk weiter entfernt als alle vorgenannten Einrichtungen.

    Die meisten Flugzeugunglücke geschehen während Start und Landung, nicht selten neben den Bahnen, das haben diese Untersuchungen erwiesen. Trotzdem habe ich noch keinen Flughafen gesehen, dessen Start-/Landebahnen irgendwo in der Pampa liegen und sich rein gar nichts in Flughafennähe befindet.

    Allgemeine Fragen

  • Stromsparen
    Erika1E Erika1

    Sorry, molly 😉 ,

    die Pole... Adern oder was auch immer ??? haben mich verwirrrrt.

    Bin eher für das Praktische. Und ich habe beides gesehen. Überspannung und direkten Blitzschlag. Und Feuer...

    Allgemeine Fragen

  • Stromsparen
    Erika1E Erika1

    Gute Güte - hier geht es um Stecker rein oder raus!

    Mal abgesehen davon:

    Technische Geräte sind geschützter, wenn der Stecker während eines Gewitters nicht eingesteckt ist. Es gibt Überspannungsschäden, da reicht ein Gewitter in 10-20 km Entfernung, es gibt weitere Gründe für solche Schäden, die aber seltener sind.

    Auch wenn sämtliche Stecker outside sind: habt Ihr mal ein Haus gesehen, in das der Blitz direkt eingeschlagen ist? Da kommt das Feuer aus den Steckdosen - es brennt. Da ist nicht mehr wichtig, ob der Stecker drinnen oder draußen war.

    Ging es dem TE nicht irgendwie um das Stromsparen???

    Allgemeine Fragen

  • Konkrete Tipps von All-Inclusive Profis gesucht
    Erika1E Erika1

    An dieser Stelle leiere ich mal wieder herunter:

    Da kaufen, wo die Einheimischen kaufen.
    Das wäre Antalya.
    Und auch dort mal in eine Seitenstraße gucken.

    In Kemer und Alanya: ebenfalls dort gucken, wo man keine Touristen sieht.

    Wie immer Ihr auch handelt: der Basari hat mehr als genug verdient.

    Türkei (alt)

  • HC-User treffen im Raum Düsseldorf/Neuss
    Erika1E Erika1

    Wir müssen uns leider auch abmelden - wir fahren eine Woche später für vier Tage weg... und zwei Wochenenden hintereinander wäre dann doch etwas des Guten zuviel. Sorry vielmals ... 😞

    Viel Spaß beim Usertreff Düsseldorf-Neuss!

    Usertreffen

  • TUI was macht ihr denn, wir sind endtäuscht !!!
    Erika1E Erika1

    Genau so isses.

    Streitfrage: welches Label auf den Rucksack???

    TUI oder VW... oder 😛 ???

    Reiseveranstalter

  • TUI was macht ihr denn, wir sind endtäuscht !!!
    Erika1E Erika1

    openwater1 wrote:
    Die Airbags gingen nach dem Testcrash auf und somit sind sie nicht mehr brauchbar !

    Nicht mehr brauchbar???

    Daraus fabriziert TUI die Rucksäcke!

    Eeeendlich wieder Nachschub - für Erwin....

    Reiseveranstalter
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