Danke für Eure Meinungen.
Der Kunde bin ich.
Im Detail:
Ich suchte einen Flug (Hinflug 15. November/Rückflug 22. November). Checkte das Condor-Angebot und schaute dann bei HolidayCheck nach. Der gleiche Flug wurde bei HC um ca. 100 Euro günstiger angeboten.
Kam mir seltsam vor, ich rief bei HC an. Ja, wurde mir bestätigt, es handele sich um genau diesen Flug; der günstigere Preis resultiere aus dem zu üppig eingekauften Kontingent des Veranstalters, das nun zu günstigeren Preisen auf den Markt käme.
Ich buchte die Flüge gemäß Angebot.
Die HC-Bestätigung lautete exakt auf diese Flüge, lediglich mit der üblichen Einschränkung, dass sich die Flugzeiten ändern können. Kein Problem, das steht auch auf den Bestätigungen, wenn ich bei Condor direkt buche.
Nach der Buchungsbestätigung vom HC-Reisebüro eine weitere Mail mit den genauen Angaben dieses Fluges.
Am vergangenen Samstag die Reservierungsbestätigung von Neckermann.
Joker-Flug an den von mir gewünschten Hin- und Rückflugdaten.
Anruf beim HC-Reisebüro mit dem Ergebnis, dass die Mitarbeiterin noch nie etwas von "Joker" gehört habe.
Schreiben von mir an HC und Neckermann.
HC teilte mir mehrfach mit, dass ich genau diese Condor-Flüge gebucht hätte, unter Angabe der Flugzeiten und vor allem der Flugnummer.
Es folgten zahllose Mails zwischen HC und mir. Immer wieder die Bestätigung, das ich genau mit Condor DExxxx fliegen würde, wie gebucht.
Neckermann hat heute geantwortet:
Joker ist genau das, was ich nach der schriftlichen Bestätigung vermutet habe, bestätigt wird lediglich ein Flug an einem bestimmten Tag. So wie das bei Pauschalreisen üblich ist.
Erneute Mail-Wechsel zwischen dem HC-Reisebüro und mir haben mich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich die Bedingungen akzeptiert hätte, dass ich nicht nicht ins Ungewisse fliege, dass sich auch der Abflughafen ändern könne, dass ich die Aussagen der HC-Mitarbeiterinnen hinsichtlich der Zusagen auf meinen konkret gebuchten Flug nicht verstanden hätte - weil Flugzeiten unverbindlich seinen (als ob d a s ein Thema gewesen wäre), dass ich kein Rücktrittsrecht hätte.
Ich berufe mich auf Punkt 1.3 der Bedingungen, wonach eine von der Buchung abweichende Bestätigung ein Angebot des Veranstalters beinhaltet, das man durch Nicht-Reaktion oder Zahlung (der Anzahlung akzeptiert.
Ich habe das Angebot nicht akzeptiert; meinen Rücktritt bei Neckermann erklärt, die mich an den Vermittler verwiesen. Ich habe den Rücktritt gegenüber HC erklärt, die mich an Neckermann verwiesen. Seit etwa 6 E-Mails von HC werde ich gebeten, meinen Rücktritt... bzw. das kostenpflichtige Storno erneut zu erklären. Wie oft denn noch?
Sehr nette Mails bekomme ich vom HolidayCheck-Reisebüro, von unterschiedlichen Reiseberaterinnen, die sich vermutlich über meine Antworten freuen und auslosen, wer mir antworten darf. Nur beginnen sie langsam, sich zu widersprechen.
Ein abendfüllendes Thema - wie Veranstalter mit Reisenden umzugehen pflegen.
Ich buchte einen konkreten Flug, der mir bestätigt wurde und erfahre dann, dass ich mit dem Neckermann-Joker (der nicht erkennbar war, und das wohl auch nicht für die HC-Reiseberaterinnen) lediglich Reisetage gebucht habe: mit irgendeiner Airline in irgendeiner Maschine zu irgendwelchen Flugzeiten von irgendeinem Flughafen von A nach B transportiert zu werden.
Ich werde das durchziehen, so geht es nicht.