Reisestornierung bei neckermann
-
Leider mußte ich aus beruflichen Gründen eine Reise stornieren, was ich auch fristgerecht gemacht habe.
In mienen Resieunterlagen steht 20 % Stornierungsgebühren bei einer neckermann-Reise.
Heute öffne ich meine Post und erfahre, das sie mir nur 30 % zurückerstatten (sprich 70 % Gebühren). Daraufhin habe ich bei der Servicenummer angerufen und mir wurde mitgeteilt, die Reise sei bei xnec gebucht.
Von xnec habe ich vorher noch nie etwas gehört, meine Reiseunterlagen sind auch von Neckermann (Briefkopf und Reisebedingungen).
Was soll ich tun?
Öffentlichkeit?
Anwalt?Trotzdem allen ein schönes Wochenende und nicht solchen Ärger
-
acacie wrote:
die Reise sei bei xnec gebucht.
Von xnec habe ich vorher noch nie etwas gehörtTag.
Dann solltest du dir mal diesen Thread hier klick mich durchlesen.

Und dann solltest du dir mal von Neckermann-xnec die AGB durchlesen.

Gruß
-
Wie hast du denn gebucht? Internet? "Normales" Reisebüro?
Hattest du denn von deinem Reisebüro nichts gesagt bekommen bzw. stand es nirgendwo dabei? Welche AGB hast du denn bekommen?Was nämlich im anderen Thema schon mal angesprochen wurde, aber noch nicht geklärt: Was macht man, denn man von seinem Reisebüro nicht darüber informiert wird, dass man bei XNEC bucht und dass man damit von Anfang an 70% Stornogebühren hat.
Ist das Reisebüro nicht dazu verpflichtet zu erwähnen, dass das nicht Neckermann ist und die damit verbundenen Vor-/Nachteile? Bzw. die AGB von XNEC auszuhändigen, die dann ja jeder Kunde lesen sollte? -
cathze wrote:
Ist das Reisebüro nicht dazu verpflichtet zu erwähnen, dass das nicht Neckermann ist und die damit verbundenen Vor-/Nachteile?Nein.
cathze wrote:
Bzw. die AGB von XNEC auszuhändigen, die dann ja jeder Kunde lesen sollte?Ja, die sollte man bei der Buchung bekommen bzw. zur Kenntnis nehmen dürfen.
Viele Grüße.
-
Hallo acacie,
in 99% aller Fälle storniert man ja seine Reise nicht.
Jetzt hat es Dich als eine der wenigen überrascht.Egal wie man es dreht, die vordergründige Ersparnis bei Buchung der Reise
( sofern es eine gibt ) geht als fulminanter Schuß in den Ofen nach hinten los.Und obwohl es nur 1 Prozent betrifft, kann man diese Kunden nur immer
wieder darauf hinweisen, dass das finanzielle Risiko ab der- Buchungsminute erheblich ist.
Gruß privacy
-
CaptainJarek wrote:
cathze wrote:
Bzw. die AGB von XNEC auszuhändigen, die dann ja jeder Kunde lesen sollte?Ja, die sollte man bei der Buchung bekommen bzw. zur Kenntnis nehmen dürfen.
Viele Grüße.
Was heißt denn "bei der Buchung"? Bin ich da schon am buchen, habe ich gebucht oder will ich gerade buchen und werfe mal eben vorher noch einen Blick in die AGB? In letzterem Falle wäre ja alles kein Problem, da muss man halt nur mal genau hinschauen.
Aber selbst wenn man sie nicht "einfach so" vor der Buchung bekommt, verlangen kann man sie ja, oder? Sollte man dann ja auch unbedingt. -
Damit AGB ueberhaupt wirksam werden, muessen sie natuerlich erst einmal in den Vertrag mit einbezogen werden. Hierfuer ist aber zwingend erforderlich, dass der Kunde diese auf einfachem wege einsehen kann.
Ich frage mich nun, wie ich als Kunde AGB einsehen kann, wenn mir nocht nicht einmal gesagt wurde, wessen AGB das ueberhaupt sein sollen bzw. wer der Veranstalter ist.
Bringt aber auch nicht viel, weil ohne wirksame Einbeziehung der AGB zwar dort geregelte Stornostaffeln nicht gelten, diese aber in aller Regel fuer den Kunden sehr viel guenstiger sind als die nach BGB moeglichen Forderungen des Vertragspartners.
Gruss
Caveman -
acacie wrote:
Leider mußte ich aus beruflichen Gründen eine Reise stornieren, was ich auch fristgerecht gemacht habe.Hier sehe ich zwei Möglichkeiten:
a) Du bist Arbeitnehmer/in. Dann wäre Dein AG für die Stornierungskosten zuständig.
b) Du bist Selbstständig/e. Dann kenne ich Deine Situation nur zu gut. Hier dürfte nicht einmal eine RRV helfen.
-
Und warum bekommt man dann (gem. Eingangspost) Reiseunterlagen von Neckermann in denen 20% Stornogebühr vermerkt ist?
Irgendwie ist das ein Durcheinander. Und, falls tatsächlich im RB gebucht wurde, finde ich es noch schlimmer, wenn da nicht bei der Buchung explizit darauf hingewiesen wird (Buchung xnec - aber NEC Unterlagen).Sandy
-
Wenn du aus beruflichen Gründen stonieren mußt und du Angestellter bist hat eigendlich dein AG die Kosten zu tragen.Das heißt wenn der Urlaub von ihm genehmigt wurde.
Solltest du allerdings selbstständig sein mußt du wohl oder übel in den saueren Apfel beißen.
Lg
Marion -
Falls es zu keiner gütlichen Einigung mit dem Arbeitgeber kommt, wird es wohl nur wenige Arbeitnehmer geben, die - zweifelsfrei im Recht - gegen ihren Arbeitgeber weitere Schritte unternehmen. Insofern ist das eher Theorie und das erhöhte
Ausfallrisiko dieser Stornierungsgebühren verbleibt beim Reisenden.Und als Selbständiger wird man das finanzielle Risiko derartiger Angebote mit hohen Stornierungsgebühren abschätzen können - und entsprechend andere Buchungswege bevorzugen.
Gruß privacy
-
-
CaptainJarek wrote:
cathze wrote:
Ist das Reisebüro nicht dazu verpflichtet zu erwähnen, dass das nicht Neckermann ist und die damit verbundenen Vor-/Nachteile?Nein.
Wenn das dann die Vorteile eines Reisebüros sein sollen, gibt es noch weniger Gründe, eins aufzusuchen! Service? ....das ich nicht lache! Einen Kunden OHNE sein Wissen auf einen X-Veranstalter einzubuchen erfüllt wohl eher einen anderen Tatbestand!
-
Na, Langeweile? Oder was gibt´s für´n Grund heute mal wieder nur halbe Sachen zu zitieren und einen fast zwei Jahre altes Posting zu kommentieren?

Aber weil Du´s bist: Nein, kein Reisebüro ist rechtlich verpflichtetdie Vor- und Nachteile eines Veranstalters zu nennen. In der Praxis stellt sich diese Frage allerdings eher selten, denn jedes fähige Reisebüro wird seinem Kunden vor der Buchung die Rahmenbedingungen / AGB´s seines Vertragspartners erläutern. Dabei wird im Falle von XNEC sicherlich auch auf die allgemeinen Vor- und Nachteile dieser Produktionsform von Reisen eingegangen werden. ( Im Fall XNEC sogar noch weit vor der eigentlichen Beratung und Buchung. Wenn man nämlich die Vor- und Nachteile im Vorfeld ausgiebig erläutert, dann verlieren 95% aller Urlauber per se schon die Lust auch nur ansatzweise in Betracht zu ziehen jemals eine Reise mit XNEC zu buchen )
-
Irgendwie verstehe ich da etwas nicht.

Günther erzählt uns immer, die XYZ-Veranstalter hätten enorme Umsatzzuwächse.
CJ meint, bei der Beratung durch ein fähigesRB verlören die potentiellen Kunden die Lust an einer Buchung dieser XYZ-Veranstalter.
Jetzt gibt es zwei Möglickeiten:a) eine Aussage ist falsch
b) beide Aussagen sind richtig, was aber bedeuten würde, dass die meisten RB unfähig sind, und sie deshalb die Kunden nicht von einer solchen Buchung abhalten können
-
@CaptainJarek
Der Satz:
In der Praxis stellt sich diese Frage allerdings eher selten, denn jedes fähige Reisebüro wird seinem Kunden vor der Buchung die Rahmenbedingungen / AGB´s seines Vertragspartners erläutern.Sorry, ich habe viele Jahre in einem Reisebüro gebucht, selten fast nie wurden die AGB der RV's vom Reisebüro erläutert.
Mich haben nie die AGB's sondern die Orte, die Hotels, das Umfeld und wie ich dahin komme interessiert. Auf den Preis haben wir gemeinsam immer geachtet.
Dank meinem Reisebüro, ohne das es auf die AGB' s der RV's hingewiesen hat, haben wir "Superurlaube" verbracht, Die Angestellten wussten was Sie einem normalen Kunden anbieten können. -
Dir hat ein Reisebüro bspw. noch nie gesagt: "Sie haben bei dieser Reise 20% Anzahlung und 80% Restzahlung, diese sind fällig am X.X." usw.?
Glaube ich nicht! All sowas sind Erläuterungen von AGB.@gastwirt: Möglichkeit 3 ist - natürlich - völliger Quatsch, die Touristik "brummt" und die Reisebüros haben deutlich mehr "Besucherströme" als noch in den Vormonaten / - jahren. Klick mich!
@chepri: Alles ist relativ. Wenn XNEC einen Gesamtanteil von 5% am Neckermann-Umsatz hat und durch ein Umsatzwachstum von 10% innerhalb eines Geschäftsjahres auf 5,5% erhöht, dann hat es - für die Touristikbranche - tatsächlich einen "enormen Umsatzzuwachs". Auf auf die Gesamtumsätze gesehen ist das alles nicht der Rede wert.
