Der Bauboom scheint fast ungebrochen - was wünscht ihr euch von der Region?
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Nach wie vor perlen zuverlässig Fragen und Nachrichten zu neuen Hotels in der Region Antalya, und ebenso zuverlässig werden kleinste Lücken in den besonders begehrten Regionen zugepflastert oder aus heutiger Sicht schützenswerte Areale (z.B. entlang des Manavgat Flusses) mit Bauwerken überzogen.
Wie ordnet ihr das ein?
Wäre es nicht wünschenswert, den Bestand zu nutzen und entsprechend zu renovieren?
Welchen Wert messt ihr als Faktor der Erholung einer naturbelassenen Umgebung bei?Meine Meinung:
Ich reise nicht in die Region, um an der Straße elwunneunzich Meter zum Strand zu latschen oder face to face zur Shopping Mall zu residieren.
Was ich mir wünsche ist Natur und Platz, schöne Ausblicke auch vom Zimmer Richtung Land und die Möglichkeit, meinen Blick schweifen zu lassen ohne damit direkt auf dem Balkon des Nachbarhotels zu landen. -
Die beiden letzten Absätze von von vonschmeling treffen auch auf uns zu. Wenn wir es uns aussuchen können, dann Hotelanlagen in niedriger Bauweise auf einem großen und grünen Areal, welches nicht von Pools zugepflastert ist. Sie sollten eine Liegewiese haben und direkt an einem schönen Sandstrand liegen, der nur den Hotelgästen zur Verfügung steht. Auf Tuchfühlung zu den umgebenden Hotels verzichten wir gerne. Ein kleiner Supermarkt in fußläufiger Nähe ist ok. Wollen wir mehr, dann ab in den Dolmus oder Mietwagen. Für uns ein Albtraum ist die Ecke in Evrenseki mit den, ich glaube 6, aneinander klebenden Hotels.
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Ich unterschreibe das voll. Mir wäre auch renovierter Bestand lieber.
Früher, als die Kinder klein waren wir immer im Blue Waters. Das ist ein tolles beispiel wie immer wieder renoviert und in Stand gehalten wird auf einem ganz wunderbaren Grundstück. Dann waren wir lange gar nicht mehr in der Türkei um es diese Ostern mal wieder zu wagen.
Jetzt waren wir erstmalig auf eine Empfehlung hin in Side Kumköy. Uff. Mir war nicht bewusst wie dicht und verschachtelt das bebaut ist und auch wenn wir mit dem Kirman Sidemarin ein ganz wunderbares Hotel hatten, so hat uns das zugepflasterte und die engen Strandabschnitte nicht gefallen. Wir werden wohl zurückkehren zum Blue Waters auch wenn es etwas teurer ist.
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Wir sind seit 2015 mindestens einmal im Jahr in den Sommerfierien in der Region Side. Zudem machen wir das eine oder andere Mal noch einen kurzen Stop (4-6 Tage) im März bzw. April um den "Schmuddelwetter" aus Deutschland zu entfliehen und mal wieder blauen Himmel zu sehen.
Unsere ersten Hotels die wir besucht haben lagen alle in der Region Evrenseki. Dort haben wir diverse Hotels besucht und auch wunderbaren Urlaub dort verbracht. Letztes Jahr haben wir dann zum ersten Mal das Hotel Trendy Aspendos Beach aufgesucht und waren von der Gartenanlage und dem "Platz" begeistert. Was wir mittlerweile festgestellt haben ist, dass uns ein Park mit Platz und etwas Raum zum Chillen doch mehr Wert sind als die neueste Lobby mit den modernsten neuen Ausstattungen. Ich habe das Gefühl, das einige das "neue und cleane" im Design bei neuen Hotels bevorzugen. Dann gerne noch einen Infinity-Pool und 8 verschieden Ala-Carte Restaurants. Und natürlich alles Hypermodern und egal wie groß die maxmale Auslastung sein kann. Wir haben festgestellt, das vermeintlich "in die Jahre" gekommene Hotels mit fast allen neuen Hotels mithalten bzw. wenn nicht sogar ganz andere Vorzüge haben als eine weiße Hochglanztheke an der Rezeption. Ich habe auch gelesen, dass das Miramare Beach eine Renovierung vollzogen hat, und nun ein "modernes und ansprechendes" Hotel sein soll. Wir selbst waren dort noch nicht. Ich würde ein wenig Abstand bei den Hotels bevorzugen. -
Solange die Renovierungswut nicht dazu führt das Freiflächen auch noch überbaut werden bin ich voll und ganz der Meinung liebevoll renoviert geht immer vor Neubau in der vielleicht 5. oder 6. Strandreihe. Wer allerdings das Orfeus Park aus der Anfangszeit mit der großen Terasse und dann wieder 10 Jahre später mit dem Überbau eben dieser Terasse und damit verbunden dem Flair einer Tiefgarage beim Essen kennenlernen "durfte" weiß was ich mit Renovierungswut und noch ein paar Zimmer mehr aus der Anlage quetschen meine.
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Bei jeder Anreise stellen wir fest, dass wieder neue Motto Paläste entstanden sind. Wir bevorzugen kleinere "ältere" Anlagen mit Garten. Gerne auch Obstbäume deren Früchte abends auf dem Büfett zu finden sind.
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@Mühlengeist
Eben die Notwenigkeit, noch mehr "Betten" vorzuhalten wird sogar von namhaften Touristikern der Türkei bestritten.
Nutzung der vorhandenen Kapazitäten, behutsame Renovierung, damit zeitgemäße Kundenwünsche erfüllt werden können, und Augenmaß anstelle von drastisch steigender Flächenversiegelung - das wäre eine zukunftsorientierte Entwicklung.
@Promehl
Wie man etwas abgeliebten Stil ins heute holt beweisen beispielsweise die Barut Hotels (aktuelles Make-Over des Barut Lara).
Da muss nicht noch ein Geschoss drauf, nicht noch eine "Spielhölle" in das EG - auch wenn es sicherlich begeisterte Befürworter solcher "Zertreuungsangebote" gibt.
Ein einziger Blick in den Garten des ehemaligen Aldiana Side hat bei mir 3 Wochen Stress abgebaut. Ich reise nicht an einen Strand mit wundervoller Bergkulisse, um in einem Betonbunker am Ego-Shooter zu daddeln.
Und doch scheint eben die Nachfrage nach noch mehr Rutschen, noch ner Bowlingbahn bzw. noch der Spaghettibude zu bestehen.
Daher freue ich mich über die Rückmeldung eurer Prios. -
Ich kann der absoluten Türkei-Expertin vonSchmeling nur Recht geben. Seit über 30 Jahren fahren wir regelmäßig in die Touriregion rund um Side. Es gab Zeiten, da haben uns die neu aus dem Boden gestampften 5-Sterne-Hotels in Weiß, Glas und Edelstahl auch interessiert, aber mittlerweile genießen wir doch die "alten" renovierten Anlagen mit Garten, Charme und Herz. Hier sind vor allem Barut Hemera, Barut Arum und das Paloma Orenda (mit viel Herzblut denke ich an den Ex-Aldiana) zu empfehlen. Wenn nun das Defne Kumul mal renoviert und geöffnet wird, ist meine Welt wieder in Ordnung. Aber jeder so, wie er es mag....Bleibt gesund und schönen Urlaub.....
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Nicht falsch verstehen - man darf neu errichtete Hotels gerne favorisieren!
Mich interessiert eher, ob und wo genau man Abstriche macht um unbedingt einen "Erstbezug" zu erleben?
Richtig gelöst kann ja bekanntlich ein "Erstbezug nach Renovierung" auch sehr überzeugend sein.
Nach so ganz und gar überzeugenden Beispielen dafür suche ich weiterhin mit Vorbehalten ... Schade!
Wo sitzen die entscheidenden Stellschrauben?Mehr Angebot verteit sich auf sehr stark schwankende Resonanz - Krise reiht sich an Krise.
Am Ende könnte es reichlich Verlierer geben, wenn die Prios verkannt werden.
Natürlich kann man hier keine empirische Abbildung zur Verfügung stellen aber immerhin Stimmen für subtile Erneuerung entgegen weiterem Zupflastern sammeln.
Eine gewisse Reichweite in der Branche darf man dem Forum durchaus zumuten.Ich wäre übrigens gespannt auf die Wünsche von überzeugten Premierenbuchern, auch oder sogar insbesondere sollte hier Platz dafür sein.
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Mhhh ....Bestand renovieren, halte ich ehrlich gesagt auch nicht für das Gelbe vom Ei. Es gibt doch tatsächlich wenige Hotels die es wert wären, aufgehübscht zu werden. Leider ziehen sich die Bausünden kilometerlang die Küste entlang. Solang die Türkei noch ein Billigreiseziel ist, wird sich daran nix ändern. Die Devise ist meist, Quantität vor Qualität.
Meiner Meinung nach, wäre eine Trendwende zum Qualitätstourismus mit dementsprechender Architektur und viel Platz in niedriger Bauweise eine Idee.
Aber..... und da kommt der Haken, das kostet Geld und ob dafür das Klientel vorhanden wäre, wage ich zu bezweifeln. Für die Gäste die zur Zeit geneigt sind tiefer in die Tasche zu greifen, darfs ja auch gerne etwas üppiger und pompöser sein, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. -
Es gibt eine Unmenger toller Hotels aus den 80er mit großen Grundstücken und tollen Gärten, die mit einer behutsamen Ertüchtigung ganz wunderbar auf qualitätsbewusste Urlauber zugeschnitten werden könnten.
Luxus viel Platz und Natur anstatt kitschiger Lüster und unnützer Kuppeln, Nachhaltigkeit und Strandnähe anstatt neuer fanatsieloser Betonblöcke im Hinterland - das wäre für mich absolut das Gelbe vom Ei.
Zudem genau das Signal, aus Fehlern zu lernen und eben nicht mit einer neuen grottigen Anlage auch noch die letzte Baulücke zu versiegeln. Das Signal für mehr Qualitätsbewusstsein und nachhaltiges Bauen, einfache aber moderne 25qm Zimmer zwischen altem Baumbestand, ohne Lunapark und bumfaszinöse Rutschenmonster. -
Sehe das etwas differenziert.
Bestand erhalten und aufhübschen klingt in der Theorie gut, würde ich auch begrüßen.
Allerdings ist dies nur in wenigen Fällen möglich bzw. sinnvoll denn um dies zu ermöglichen ist es notwendig dass die Betreiber immer wieder etwas an den Anlagen tun.Ein 20 jahre altes Hotel in die Moderne zu katapultieren ist sicherlich sehr unwirtschaftlich.
Da würde es abgesehen von der jetzigen Phase mit Baumaterial Mangel mehr Sinn machen komplett abzureißen und eine neue Anlage zu setzen.Letztendlich ist dieser Bauboom auch den Touristen verschuldet. Heutzutage reichen keine ästhetischen Anlagen, man sucht teilweise gezielt nach brandneuen Anlagen.
Rennoviert bedeutet hingegen nicht brandneu und da liegt das Problem.Die Entwicklung sehe ich nicht so positiv entgegen und mich nervt das Überangebot in den Resorts sehr.
Früher hat ein schönes Zimmer, ein leckeres Buffet, nen schöner Strand und Spa gereicht.Heutzutage muss ein Aqua und Luna Park inklusive sein, am besten noch nen 3d Kino und und und.
Liegt aber in meinen Augen nicht völlig bei den Hoteliers sondern größenteils bei den Touristen die meinen so etwas zu brauchen.
Damit man, wenn überhaupt, nur noch aus der Hotelanlage muss um bei den umliegenden Shops Fake Produkte zu unverschämte Preise zu kaufen.Ich fände gut wenn die türkische Regierung einen Baustopp für neue Anlagen verhängt wenn nicht zweifelfrei nachgewiesen werden kann, dass ein berechtigtes Interesse für den Bau vorliegt.
Am besten mit Bürger Versammlungen etc.Dazu wird es aber nicht kommen weil der Bauboom und der Tourismus der daraus entsteht zu lukrativ ist.
Und ich behaupte dass die meisten gar keinen Wert darauf legen die Schönheit der Türkei zu erhalten im Sinne von unverbaute Flecken und Natur.Die sehen sie immerhin eh nur auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel und zurück.
Wenn ich die richtige Türkei erleben möchte dann flieg ich in die türkischen Ägäis. Da ist die Welt aus meiner Sicht noch in Ordnung.
Die türkische Riviera besuche ich nur wenn ich zum Jahresende nochmal Urlaub machen will. -
Ein wirklich interessantes Thema- Danke an vs für die Eröffnung des Threads.
Es ist ja nun nicht so, dass kein Geld vorhanden wäre, für Veränderungen.
Man muss aber unterscheiden, welche Hotels wem gehören.
Die klangvollen Namen der Hotels sagen ja nicht , dass der aktuelle Betreiber auch der Owner der Hotels ist.
Der ist aber für Umbauten und Sanierungen zuständig.
Was viele auch nicht wissen ist, dass die Eigentümer vieler Anlagen oft auch in ganz anderen Bereichen aktiv sind.
Beispiele wären Baufirmen, Möbelindustrie, usw. Oder sie haben gleich auch noch die komplette Palette für Einrichtungen von Hotels in eigenen Firmen im Angebot(Kilit/Crystal Hotels Andere sind zusätzlich im Immobilien aktiv, z:B in Istanbul. Die Liste könnte man unendlich erweitern, aber das sollen ja nur Beispiele sein.
Dann gibt es aber auch die wirklich aktiven Familienbetriebe wir die Baruts. Auch die haben die Zeit genutzt und z.B. zum Barut Lara Collection eben mal 25 private luxuriöse Bayou Häuser errichtet und integriert.
Wieder andere haben die eigenen Resorts inzwischen überarbeitet und modernisiert.Wir wollen es nicht ausufern lassen, aber der Schein trügt - es wird viel gemacht und auch viel umgebaut .
Neue Hotels werden leider noch dazu kommen, wobei die Käufe der Grundstücke in vielen Fällen eben vor der Pandemie getätigt wurden. -
... oder sie machen in Fliesen ... (Herr Ali
)
Eben diese Renovierungen begrüße ich, und wir sprechen ja nicht von den wenigen Häusern, bei denen die Abrissbirne die einzige Option ist.
Es stimmt, die Gestaltung muss den Wünschen der Kunden folgen um Erfolg zu generieren. Mit Bowlingbahnen und Egoshootern zieht man nicht die Klientel an, die Natur nah und mit der Entdeckung von landestypsichen Schätzen Urlaub machen möchte, so beisst sich die Katze in den Schwanz.
Mich wunderte z.B., dass die Fortsetzung des Aldinana Engagements in Side scheiterte (angeblich an der Bereitschaft zu renovieren), unter Paloma Ägide dann aber doch wirklich umfassend (wenn auch nicht im Sinne der Side-Ultras!) durchgegriffen wurde.
Schade ...
Nach der Magic Life Zeit dämmerte der benachbarte Sevens Seas von Misserfolg zu Misserfolg und wurde immer unansehnlicher.
Inzwischen hat man auch dort zu mehr als Pinsel und Farbe gegriffen und trotzdem vor der Umwandlung in eine Bettenburg bewahrt. -
Man muss aber auch sehen wie es im Tourismus ist. In den 1990er Jahre wurden Hotels für 50 Gäste gebaut, an einer Privatperson verpachtet die das Hotel in der Form eines Familienbetriebes geleitet hat. 2 Sterne waren gut, 3 Sterne Standard. Dann gab es das Asteria in Side was in den 90er Jahren schon zu den wenigen Super Hotels gehörte.
Heute ist es anders, Side unterliegt dem Massentourismus, man hat keinen Ort der Ruhe geschaffen, sondern aktiv und Erlebnis orientieren Urlaub, will man Ruhe, so ist z.B. Kundu, Belek etc. ein Ort den man für Ruhe hat, mit viel Garten und direkter Strandlage.
Eines ist aber in der Türkei wie auch anderen Ländern Dominierend. Der Familienbetrieb ist ja inzwischen eine Ausnahme. Heute sind es entweder große Hotelketten oder Finanzinvestoren mit Hotelbetriebsfirmen die den Markt Dominieren, nicht sie sind es, sondern wir Kunden die das auch verlangen.
Man möchte 4,5 bis 5 Sterne Hotels, All Inclusive, etc. gut Geld verdienen können sie, wenn auch nur Faustformel mit einem 4 – 5 Sterne Hotel und 500 Zimmern oder mehrere Hotels in der Kette mit z.B. 300 Zimmern, nach Möglichkeit auch mehr. Die Hotels von heute sidn auch Super, man hat kein Plattenbau der 60er Jahre, in Schiffs oder Raumschiffform etc. Der Pool, Bar etc. sind auch Wunderschön. Und das ist auch das Problem der alten Hotels, hat man ein Hotel zu renovieren, ist die Frage ob das Gerippe überhaupt noch viel Wert ist.
Das nächste, die Grundstücke und Hotels werden von Finanzinvestoren gebaut, selten von den Hotelketten selbst. Man Pachtet lieber, der Vorteil ist, man hat für ein bestimmte Zeit einen Vertrag, wenn das Hotel danach nicht mehr ins Konzept passt, dann geht man weiter. So muss man als Verpächter auch Kalkulieren. z.B. Ich baue ein Hotel für 10 Jahre, nach 5 Jahren wird entsprechend Saniert, kleinere Sanierungen alle 2 Jahre. Dann habe ich nach 10 Jahren Summe x verdient. Dann sehe ich weiter, will mein Pächter das Hotel weiter betreiben, wie teuer ist Sanierung etc. Oder muss es billiger werden, so baue ich auf das Grundstück z.B. noch ein zweites Hotel usw.
Was Side angeht, es ist ein schöner Ort um Urlaub zu machen, wenn ich 3 km von Side entfernt, am schönen breiten Strand, und mein Hotel an 3. oder 4. Reihe ist, ich aber Zufuss an den Strand komme ist es doch gut. Möchte ich direkt am Strand, geht das doch auch ohne Probleme. Die Hotels nehmen in der Regel ein bisschen mehr, aber gut. Möchte in Wald Urlaub machen, nehme ich einen entsprechenden Ort.
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Ich sehe eben genau auf "wie es im Tourismus ist" - das hatte ich wahrlich oft genug betont!?
Nur mal so am Rande:
Der durchschnittliche Preis für Grundstücke hat sich auf den qm allein sein 2017 verzehnfacht - in € wohl gemerkt!
Demnach bilden die großen Plätze, die in den 80ern und 90ern erworben wurden heute einen fast unschätzbaren Wert ab - und damit fast unendliche Möglichkeiten.
Natürlich spielen längst Investoren mit, deine Herleitung "dann gab es das Asteria Side" ist allerdings schon enorm unvollständig.
Mir geht´s aber nicht um den Blick zurück - nach vorn könnte die Region erneut modern auftreten weitab von der "billigen Rutsche an AI".Die Last der jungen Historie ist mir durchaus bewusst - aber die Wende leiten ja auch länger erschlossene Warmwasserziele ein.
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Wenn schon ein Blick zurück, dann aber mit den richtigen Fakten zur Entwicklung des Türkeitourismus.
So war z.B der erste Condor-Flug in die Türkei bereits 1983 ab Düsseldorf und da startete der erste Türkei-Boom
Und der entwickelte sich ab 1984 rasant*
Für gute Infos hierzu gibt es einen, der schon früher mal als türkischer Tourismusminister gehandelt wurde: Hüseyin Baraner.
(Er wurde es aber nicht.)
Ich hab Hüseyin zwei oder dreimal persönlich getroffen , wir sind keine Freunde geworden, aber er ist ein interessanter Mensch, der sich wirklich gut auskennt und Ahnung hat. Und er ist auch heute noch gut vernetzt, in der Branche, aber u.a. auch in das Ministerium von Mehmet Nuri Ersoy , dem türkischen Tourismus Minister-Der übrigens in 2018 in sein derzeitiges Amt berufen wurde.Hüseyin ist der Herausgeben von Tourexpi.com kein wirklich bedeutendes Online-Magazin, aber zuweilen hat er auch mal ganz interessante Artikel im Angebot.
*Wen es interessiert- sein Artikel vom Dezember 2018 ist nicht zum Gähnen langweilig
und die Fakten recht interessant. Weil er auch stark auf den Quellmarkt D. abhebt. Aber eben nicht nur. -
Danke - für den interessanten Arktikel und ganz besonders für die Moderation des Geschwurbels über die Historie des Türkeitourismus!
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Kurzer Zwischenruf:
Schaut Euch mal die Anzahl der Aufrufe seit dem 8. Mai an Wir sind bei 1.780 Views--nach ganz kurzer Zeit- auch für ein Forum wie unseres ein toller Erfolg.
An vonschmeling , die den Thread eröffnet hatte.-- und ihn auch begleitet: Super Idee von Dir vs.
Dankeschön. -
Nochmal zum Bestand:
Es gibt keine "Plattenbauten aus den 60ern", die Zeit der Motto-Architektur begann in den 2000er Jahren und inzwischen ist diese Form der Architektur nicht mehr en vogue.
Vielmehr wurde hier z.B. auf "cleane morderne Architektur innen und außen" als Entscheidungsmerkmal hingewiesen, die lässt sich auch im Bestand verwirklichen.
In dem von Günter verlinkten Artikel erwähnt der Autor genau jene "Juwelen", deren Erhaltung und Renovierung meiner Ansicht nach genau dem Anspruch qualitätsbewusster Feriengäste entspräche:
Große Areale mit schönen Freiflächen direkt am Meer.
Damit begann nicht von ungefähr die Erfolgsgeschichte der Region Antalya, das sind die Perlen, die wieder zu altem Glanz verhelfen könnten - und vermutlich auch zur Bereitschaft, für diese Art von Luxus etwas mehr Budget bereitzustellen.