• joakant
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    geschrieben 1173564647000

    Kann mir jemand sagen, welche Tauchbasis sich in diesem Hotel befindet?

    Vielen Dank für die Hilfe

    Joachim

    jk "Die Menschen muss man nehmen wie sie sind - andere gibt´s nicht" (Konrad Adenauer)
  • OlyaSol
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    geschrieben 1177417259000

    Hallo Joachim,

    ich war im Septemper 2006 vor Ort. Ich meine es handelte sich um eine SSI Basis. Allerdings machten die Diveguides nicht gerade einen kompetenten EIndruck und das Basisequipment dass dort so hing würde ich nicht mal zum Schnorcheln nehmen. U.a. total zerfledderte jackets, LA`s ziemlich verdreckt etc.

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  • joakant
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    geschrieben 1177428922000

    Hallo Mario,

    vielen Dank, war inzwischen dort, Basis heisst Dolin Dive Center und ich kann sie nicht wirklich empfehlen. Zum Equipment kann ich nicht viel sagen, hatte mein eigenes Gerödel dabei. Aber zum Thema Sicherheit. Ich füge hier mal meinen Beitrag aus dem Forum Dominikanische Republik - Palladium Hotels ein, den ich auf Nachfrage eines anderen Users geschrieben habe:

    >>>Hi,

    da decken wir lieber den Mantel des Schweigens darüber ;)

    Es gibt eine Tauchbasis direkt am Strand vor dem Palladium Bavaro. Ein Tauchgang mit Ausrüstung (Shorty, Jacket, Lungenautomat, Flache (10l Int) und Blei) kostet 40 Dollar. Wenn man eigene Ausrüstung mitbringt, kostet es trotzdem 40 Dollar. Die Tauchplätze liegen vor der Küste, rausgefahren wird mit einem kleinen Boot. Ein Check findet nicht statt und da haben wir das Problem: Niemand wollte ein Brevet, geschweige denn ein Logbuch sehen und so sah mein Tauchgang auch aus. Von den 10 Mittauchern haben 3 bereits vor dem Aussteigen aufgegeben, da sie es nicht schafften, die Ausrüstung anzulegen, einer hat beim Reinspringen den Bleigurt verloren - da waren es nur noch 6. Bei drei von den 6 Übrig gebliebenen hing die Flasche noch vor dem Abtauchen nur noch im Fanggurt, zwei schafften das Abtauchen und Tauchen nur an den Dive Guide gekrallt. Tiefer als 10m gings nicht, zu sehen war nichts. Ich hab mich als "Lumpensammler" betätigt und war damit beschäftigt, Flaschen zurecht zu rücken und die Leute am Durchschießen zur Oberfläche zu hindern. Nach 30 min war der Spaß vorbei, bei den meisten die Luft zu Ende. Für mich war das Tauchen dann auch vorbei, ich hatte die Lust verloren, obwohl es angeblich schöne Tauchplätze geben soll.

    Was zu empfehlen ist, ist die Tauch- und Schnorcheltour nach Catalina (auf der Karibikseite): Schöne Steilwand, nette Insel, guter Cuba libre. >>>

    Gruß Joachim

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  • OlyaSol
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    geschrieben 1177490657000

    Hallo Joachim,

    na das hört sich aber arg nach einem ChaosTG an. Nun nachdem ich vor Ort gesehen habe, wundert mich das nicht weiter! Ich finde es sehr bedenklich wer in manchen Basen als Guide oder Basenleiter arbeiten darf!

    Taucher ohne vorherigen gründlichen CheckTG und ohne ärztl. Attest ins Wasser zu lassen ist unverantwortlich um nicht zu sagen gemeingefährlich! Logbücher sind nicht immer aussagekräftig (nicht umsonst werden sie auch Lug- und Trubuch genannt ;)) Daher hilft nur ein vernünftiger CheckTG. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass viele Basen sich hier wirklich nicht mühen, solange die $$ rollen und die Touris buchen. Dazu kommt, dass viele sogen. Diveguides m.E. oftmals selbst kaum bessere OWD sind!

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  • joakant
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    geschrieben 1177520583000

    Ha, endlich mal einer, der nicht einstimmt in das ewige Genörgel gegen die Check-Dives und der das ärztliche Attest nicht nur als Schikane der Tauchbasen empfindet.

    Jeder einigermaßen geübte Taucher hat kein Problem bei einem Check-Dive. Und der, der Probleme hat, kann froh sein, dass die Probleme bei einer Übung unter kontrollierten Bedingung aufgetreten sind und er noch etwas üben kann. Mir ist jedenfalls noch nie ein Zacken aus der Krone gefallen, mal wieder "Maske ausblasen, Wechselatmung, etc" zu demonstrieren.

    Was passiert, wenn die Basis darauf verzichtet, habe ich ja jetzt gesehen.

    Mein einziger Trost: Falls ich mal arbeitslos werden sollte, werde ich Dive Guide - so gut wie die kann ich es schon lange ;)

    Gruß Joachim

    PS: @Mario: habe mal deine eindrucksvolle Tauchervita betrachtet. Was ist für Dich der Reiz am (richtig) Tieftauchen? Ist es die Technik oder das Gefühl Grenzen zu überwinden? Würde mich echt mal interessieren.

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  • OlyaSol
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    geschrieben 1178128199000

    Sorry Joakant, ich war verreist, daher erst heute verspätet meine Antwort.

    Zum Thema Checkdive: also jeder einigermassen vernünftige Taucher dürfte einem Checkdive nicht negativ entgegen stehen, denn es ist ja letzendlich zur eigenen Sicherheit. Wenn ich als TL oder Guide einen Taucher nicht richtig einschätzen kann, ist es doch unmöglich zu sagen, für welche Tg's oder in welche Gruppe ich ihn einteile.

    Das was heute noch als Checkdive angesehen wird ist ohnehin schon ein Witz! Ich habe selbst als TL mal vor einiger Zeit in Ägypten eine Gruppe zum checken ins Wasser genommen. Eine der Taucherinnen beschwerte sich doch prompt über meine "rüden" Checkmethoden, nur weil ich verlangte, beim Maske ausblasen die Maske ganz abzunehmen und nicht so wie sie es gerne gehabt hätte ein wenig zu fluten. Wenn ich da so an meine Ausbildung denke, wir habe da ganz andere Sachen gemacht. Mir wurde die Maske abgenommen und ich bin minutenlang ohne rumgeschwommen. So viel dazu.

    Zum letzten Punkt: ich bin mir nicht bewusst, dass hier meine Tauchvita veröffentlicht habe. :question: Hilf mir mal :-) Aber zu Deinem Frage: Ich habe mit dem Tieftauchen damals angefangen, weil ich einfach Lust hatte unberührte Wracks zu betauchen. Und die liegen nunmal meist etwas tiefer ;) Bei mir war es eigentlich so, dass die Technik für mich mehr Mittel zum Zweck war die von mir gewünschten Wracks zu erreichen.

    Ja klar ist es auch ein Gefühl Grenzen zu überwinden, aber dieses Thema zwar eigentlich für mich nie wichtig. Interessanterweise ist das aber das erste was ich von Journalisten oder TV-Moderatoren gefragt werde, wenn ich ein Interview gebe... "ob ich die Grenzen überwinden will"! ...

    Nein, ich will einfach meine Ziele sprich meine Tauchprojekte verwirklichen und dann in der Lage sein, darüber noch berichten zu können :D

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  • joakant
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    geschrieben 1178270619000

    Hallo Mario,

    danke für Deine Antwort. Der Begriff "Tauchervita" war vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, aber Du hast im Thread "Tieftauchen in Deutschland" ein paar Daten erwähnt, auch habe ich aus Deinen Beiträgen eine "gewisse Erfahrung" mit Tauchgängen ausserhalb der üblichen Normen herausgelesen.

    Ich werde immer mal wieder mit dem Thema tiefe Tauchgänge konfrontiert, sei es im Club oder im Urlaub und kann es irgendwie nie nachvollziehen, warum man im Roten Meer unbedingt 50m und mehr tauchen muss. Oft werde ich dann mitleidig angelächelt, wenn ich sage, zw. 10 und 20m ist´s doch viel schöner. Wenn´s da unten was interessantes gibt, dann einverstanden - habe dann auch schon mal 50 m erreicht - allerdings nur im schönen warmen und hellen Meer im Urlaub. Im kalten dunklen Wasser muss ich das (noch) nicht haben - bezeichne mich noch als fortgeschrittener Anfänger mit rund 250 TG und habe gerade erst mit dem Trockentauchen angefangen. Es ist mir einfach viel zu viel Gerödel. Obwohl es ja doch Ziele gibt, von denen man träumen könnte wie z.B. die Andrea Doria - doch das wird wohl immer ein Traum bleiben.

    Gruß Joachim

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    geschrieben 1178470160000

    Ja, Andrea Doria da war ich mal vor Jahren eingeladen. Mein Freund hat dort die Bergerechte gehabt. Ich muss auch noch irgendwo ein paar Tassen und Teller vom Wrack haben mit dem Logo der Schiffsline. Wrack liegt ja nicht sooo tief, aber es stroemt gewaltig an manchen Tagen und die Ausfahrt ist lang. Wenn Du ernsthaft da mal tuahcne willst, pm. Ich kann den Kontakt mit dem local Skipper herstellen.

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  • joakant
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    geschrieben 1178521537000

    Hi Mario,

    ... und führe mich nicht in Versuchung. Nein - Andrea Doria ist einige Nummern zu groß für mich, aber danke für das Angebot. Dafür müsste ich noch ein paar Jahre üben.

    Gruß Joachim

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