• allvi
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    geschrieben 1429539021000

    Hallo zusammen,

    wir überlegen gerade spontan in den nächsten Wochen für ca. 14-16 Tage in Südafrika Urlaub zu machen. Los gehen kann es ab dem 20.05., nach hinten sind wir flexibel.

    Nun meine 1. Frage: welcher Teil von Südafrika kommt in dieser Zeit am ehesten in Frage? Bei meiner ersten Researche habe ich gelesen, dass man im Moment im Norden und Osten die besten Chancen auf schönes Wetter hat. Seht ihr das auch so?

    Wir möchten in unserem Urlaub nicht nur am Strand liegen aber auch nicht jeden Tag an einem anderen Ort sein. Meine Idealvorstellung sieht so aus: zwischen 4 - 7 Tage Safari und ein paar schöne Dinge sehen und dann die restliche Zeit an einem festen Ort mit einem schönen Strand verbringen und von dort dann evtl. noch einzelne Tagesausflüge unternehmen.

    Hat vielleicht jemand eine gute Idee, wo wir diese Idee erfüllen können?

  • karlkraus
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    geschrieben 1429540377000

    Hallo allvi,

    richtig recherchiert! Wir waren mehrfach im Mai/Juni im Nordosten des Landes. Tagsüber sonnig und bis etwa 30°C warm. Nachts je nach Höhe des Aufenthaltortes 0-15°C.

    7 Tage für Panoramroute und Krüger (je nach Budget auch mit privaten Reserves am Krüger)

    dann 7 Tage St. Lucia und Ausflüge von dort wären z.B. möglich. Wobei man keine Liegen, Sonnenschirme o.ä. am Strand findet. Eigentlich alle besseren B&Bs geben kostenfrei Badetücher und Schnorchelset mit.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • allvi
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    geschrieben 1429616612000

    Hallo karlkraus,

    vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort. Das hört sich wirklich toll an :D

    Wie würdest du das denn machen? Bis Johannesburg fliegen und dann mit dem Mietwagen in den Krüger?

    Und dann dort eine Safari und Unterkünfte vor Ort buchen oder kann man die Tour alleine machen?

    Und dann am Ende des Urlaubs wieder zurück nach Johannesburg?

    Vielen lieben Dank und ganz liebe Grüße

  • karlkraus
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    geschrieben 1429619097000

    Hallo allvi,

    da gibt es viele Möglichkeiten je nach Geldbeutel und Fahrlust.

    Man kann von JNB zur Panoramaroute bzw. zum Krüger in 4-4,5 Stunden fahren oder weiter fliegen nach Nelspruit, Hoedspruit, Phalaborwa oder sogar direkt in den Krüger nach Skukuza (wenig Auswahl Autovermieter). Zurück ginge es auch von DUR aus. Fliegt Ihr mit SAA, würde ich wahrscheinlich direkt bis Nelspruit weiter fliegen. Fliegt Ihr mit Emirates, würde ich von DUR zurück fliegen. Jede Fluglinie hat andere Vorteile.

     Im Mai gibt es häufig 3 für 2 Special. Dadurch werden auch private Reserves in der Krüger Region interessant. Sind natürlich teurer als Krüger Unterkünfte aber Vollpension und 2 Drives sind meist inkludiert. Da relativiert sich der Preisunterschied. Generell fahren wir im Krüger selber und sehen dabei auch viele Tiere. Von einem guten Guide gefahren zu werden ist aber als Ergänzung auch nicht zu verachten. Hängt halt auch vom Budget ab, zu dem Du Dich nicht geäussert hast.

    Bei 3 Nächten in einem privaten Reserve würde ich 2 N Sabie/Graskop für die Panoramaroute , 3 Nächte privates Reserve, 2 N Mitte Krüger (Satara o.ä.) und 2 N Süden Krüger (Lower Sabie o.ä.) machen und die restliche Zeit in St. Lucia.

    Eine sehr empfehlenswerte intime Lodge in einem privaten Reserve mit offenen Grenzen zum Krüger und sehr gutem Guide ist Muweti im Grietje Reserve (Balule). Direkt im Krüger liegt die private Shishangeni Konzession. Das Camp Shawu ist zwar schon in die Jahre gekommen aber durch die Lage direkt an einem Damm hat man ständig hervorragende Tierbeobachtungsmöglichkeiten von der eigenen Terrasse aus.

    Buchen würde ich die Unterkünfte im Krüger von Deutschland aus. In St. Lucia bekommt man sicher auch spontan vor Ort etwas, wenn es aber ein bestimmtes B&B sein soll, würde ich vorbuchen. Bei 5-6 Nächten sind bestimmt auch Rabatte bei direkter Kontaktaufnahme mit den Vermietern möglich.

    Gru,

    karlkraus

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  • allvi
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    geschrieben 1429698150000

    Vielen, vielen Dank für die super ausführlichen Tipps! Da kann ich mich gut dran entlang hangeln. Damit hast du uns wirklich sehr geholfen.

    Ich denke, wir werden mit Emirates fliegen. Von Düsseldorf nach Johannesburg und zurück dann von Durban. Das sieht ganz gut aus.

    Jetzt würden mich noch eure Erfahrungen mit Mietwagen interessieren. Klappt das gut? Gibt es Dinge, auf die ich achten muss?

    Und findet man sich als absoluter Neuling auf den Straßen zurecht, bzw. kann man gut nach Navi fahren?

    Macht es Sinn den Wagen auch in der Zeit in St. Lucia zu behalten oder kann man da etwas Geld sparen und den Wagen dort abgeben und erst einen neuen leihen, wenn wir weiter zum Flughafen müssen?

    Ich würde unsere Ausgaben möglichst auf das nötigste reduzieren.

  • karlkraus
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    geschrieben 1429705353000

    Hallo allvi,

    o.K. ein Hinweis zum Budget. Dann entfallen Muweti und Shawu.

    Die kleinste MW-Klasse reicht für Eure geplante Tour. Aus Komfortgründen (Gepäck, Sitze) würde ich eher die zweitkleinste empfehlen. Die MW der großen Vermieter werden i.d.R. in kurzen Zeitabständen erneuert und sind in gutem Zustand. Natürlich sollte man immer genau das Fahrzeug bei der Übernahme ansehen und Kratzer, Beulen, und Steinschlagschäden in der Frontscheibe in das Übergabeprotokoll eintragen. Das ist aber in jedem Land gleich.

    Abgesehen davon, dass eine Autorückgabe in St. Lucia wohl gar nicht möglich sein wird, macht es auch keinen Sinn. Ihr wollt doch auch von St. Lucia aus etwas unternehmen und dann seid Ihr auf ein Auto angewiesen. 15 Tage Kompaktklasse kosten zwischen 250 und 300 €.

    Gruß,

    karlkraus

    Ob man nach Navi fahren kann, vermag ich nicht zu sagen. Wir fahren mit einer 10 Jahre alten Karte. Von JNB in den Krüger weiter nach St. Lucia, dann DUR sind problemlos zu fahren, gut ausgeschildert und kein Problem. Einzig am Flughafen JNB haben manche Reisende Probleme. Diese kann man vermeiden, wenn man sich an der ersten Beschilderung in Richtung Boksburg (R21) einordnet und dann auf die N12 nach eMalahleni (früher Witbank) fährt.

    Wenn sparen sehr wichtig ist, sind andere Camps als die bisher von mir genannten eventuell interessant. U.a. Tamboti, Letaba, Skukuza bieten Unterkünfte ohne privates Bad. Die sind etwa halb so teuer wie die Unterkünfte mit eigenem Bad.

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