1611 Ergebnisse für Suchbegriff Trinidad
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Kuba von Ost nach West, schlechte Erfahrung .
Wenn ich auch nicht gern viel schreibe um des Schreiben willens, so möchte ich meine Meinung zu einer Kubarundreise sagen. Es sollen Personen über 60 Jahren gewarnt sein.
Für uns Mitteleuropäer ist das Ankommen in Kuba schon ziemlich merkwürdig,
man wird zuerst einmal wie auf jedem Flughafen nach verbotenen Dingen duchsucht. Das heisst, man muß noch einmal den Koffer durchleuchten lassen und auch durch den Detektor gehen. Dabei ist das doch schon in FFM geschehen. Dann sind da so ca. 15 Kabinen in welchen man fotografiert wird, Mütze ab, Brille runter, Deklaration vorlegen, Reisepass sowieso, man kommt sich vor wie früher in der DDR.
Dann ist der Geldumtausch obligatorisch, wer seinen Reisepass im Autobus vergessen hat, kann dann noch einmal zurück und wieder in die Schlange.
So nach 90 Minuten sind dann alle 32 Mitreisende da und der Reiseführer erklärt: "Kuba ist ein dritte Welt Land, da das vorgesehene Hotel in Santiago das Melia überbucht ist, fahren wir jetzt nicht 2 Stunden, sondern 3 Stunden in ein anderes". Prost, wir sind aber schon von unserer Heimatstadt nach FFM 4 Stunden gefahren, dann der lange Flug und dann nochmal weitere 3 Stunden.Dort angekommen, gibt es ein Sandwich als Abendessen und ein Glas Wasser als AI. Das Zimmer geht ja noch, das Bad allerdings nicht , da fallen die Hand und Badetücher mitsamt Halterung von der Wand. Das Frühstück hatten wir uns auch besser vorgestellt. Dann nach Santiago, dem Hotel klarmachen dass wir am Nachmittag kommen. Die Besichtigungen dort will ich mir ersparen, das war alles gut.
Am Abend dann einchecken, Abendessen super, man kann nicht klagen.
Am anderen Morgen wollen Gäste für 25 Autobusse durch 3 Lifte hinunter, mit Gepäck, da kommt es zum Stau. Also Verspätung von 45 Minuten. Reise über Schüttel und Rüttelstraßen nach El Cobre und weiter über diese Rüttelstraßen. So ähnlich geht es immer weiter. Dann hatten wir noch ein tolles Erlebnis bzgl. des Hotels in Camagüey, ein solch böses Loch hatten wir niemals gesehen. Aber das kommt nur, weil in Europa die Veranstalter buchen was das Zeug hält, sie haben keinen Einfluß auf die Hotel oder Zimmervergabe, der schwarze Peter liegt dann bei den Kubanischen Agenturen, die nehmen dann jedes Hotel was irgendwelche Zimmer hat. Ich will nicht langweilen, aber ich kann nur raten, solche Reisen in der Hauptzeit nicht zu buchen. Nein die Kubaner sind sehr nette Leute, aber wo sie nicht helfen können????
Auch wenn in verschiedenen Postings gesagt wird, Kuba ist kein Land wie Ägypten mit Durchfällen, wir hatten 4 Personen damit. Bis wir das gewahr wurden, waren 3 Nächte ins Land gegangen, als gute Nachbarn halfen wir mit unseren Medis aus, nach 18 Stunden war dann alles klar, ach nein, ein"harter" Bursche wollte sich nicht helfen lassen, er hatte ja IMMODIUM.... dann Mittags ein Zusammenbruch des Herrn, Fahrt mit Blaulicht in eine Klinik, Infusion , teure Antibiotika, am nächsten Tag war er wieder "fit".Immodium hilft nicht wirklich, es beruhigt nur den Darm.
Mein Rat: geht vor der Reise zu Eurem Hausarzt, lasst Antibiotika verschreiben, müsst ihr alles selber zahlen, aber in Kuba gibt es nur etwas gegen Devisen oder viele CUC´s in den Hospitälern.
Ein weiterer Rat, bucht von Eurem Hotel in Varadero, Ausflüge nach Pinar del Rio plus Havanna, oder auch nach Trinidad, ihr seid dann nicht mit Eurem Gepäck unterwegs, und nur maximal 1 Nacht.
Wer Santiago kennen lernen will, kann ja auch fliegen, ob man dahin muß? ich fand es schön, aber deshalb dorthin fliegen? Übernachtung auch dort nur von Varadero in einem 4 Sternehotel buchen lassen. Wenn ihr im Iberostar Varadero wohnt, könnt ihr Euch den Besuch der Tropicana Show in Havanna sparen, in Eurem Hotel gibt es einmal in der Woche eine Show : Fantasia Tropical, das ist eine herrliche Show und kostet nichts.
Viel Spaß dabei.
Viazul Ticket im Internet kaufen?
Es kann ja auch gut gehen mit einem Leihwagen, kann, muss aber nicht.
Ich will dir nachfolgend mal schildern, wie es mir vor 3 Wochen in Varadero erging, als ich im Hotel Sol Palmeras einen Leihwagen für drei Tage geordert hatte.
Er sollte um 9.00 Uhr bereitstehen, damit wir gegen 10.00 Uhr losfahren konnten. Um 10.15 Uhr kam dann das Auto. Ich musste die 210,- CUC (55 CUC Miete + 15 CUC Versicherung pro Tag) in bar bezahlen, dies verlange seine Firma so von ihm, teilte mir der Vermieter mit.
Bevor der Mietvertag gemacht wurde, musste erst mal meine Kreditkarte für die Garantie überprüft werden, die für den Fall zum Einsatz kommt, dass bei Abgabe des Autos ein Schaden festgestellt wird, der bei Übernahme des Wagens nicht da war. Ich solle mir alles sehr gut ansehen, von einer evtl. zusätzlichen Zahlung bei Abgabe des Fahrzeugs durch neue Schäden könne ich mich trotz Versicherung nur durch eine polizeiliche Anzeige schützen.
Das manuelle Gerät für die Kreditkarte war nicht vor Ort und so fuhren wir zunächst ins Hotel Mélia Varadero. Dort wurde die Karte, ritsch-ratsch, durch das Gerät gezogen. Dann rief der Leihwagenmitarbeiter bei der Bank an, um meine Kreditkarte zu überprüfen. Bei der Bank meldete sich jedoch niemand. Nach etlichen Versuchen sagte er, es sei leider keine Kommunikation mit der Bank möglich. Er sprach mit einem Kollegen und man beriet, wie nun vorzugehen sei. Ich sagte, eine Möglichkeit sei, dem Kunden, also mir zu vertrauen, damit könne man es ja vielleicht mal probieren. Man beriet kurz und entschloss sich zu dieser Variante.
Dann wieder zurück zum Hotel Sol Palmeras. Dort wurde dann der Mietvertrag gemacht. Wir gingen gemeinsam ums Auto, um alle vorhandenen Schäden in den Vertrag aufzunehmen. Dabei übersah der Leihwagenmitarbeiter seltsamerweise 2 sehr offensichtliche Beulen, auf die ich ihn hinwies und die dann im Vertrag entsprechend markiert wurden.
Von dem Moment an war mir klar, dass ich es leider mit einem Mann zu tun hatte, der mich bescheißen wollte, um es ganz deutlich zu sagen. Zum Glück für mich konnte er sein Ansinnen nicht zaghaft verbergen, sondern es trat sofort offen zu Tage.
Mittlerweile war es 11.15 Uhr, als ich nach Bezahlung endlich losfahren konnte.
Ich zeigte meinen Kollegen dann im Laufe der folgenden Tage Havanna, Cienfuegos und Trinidad. Am letzten Morgen beim Einsteigen ins Auto fielen uns auf der rechten Fahrzeugseite eine kleinere Schrammen auf, die zuvor noch nicht da waren. Außerdem fehlte der Plastikschuh des rechten Scheibenwischers. Der Scheibenwischer selbst war noch da. Mir war sofort klar, das gibt Ärger bei der Abgabe des Autos.
Wir waren gegen 20.00 Uhr wieder in Varadero und nach einer kurzen Pause fuhr ich zur Polizei, zunächst in Varadero. Leider musste ich den schlafenden Polizisten gegen 22.00 Uhr unsanft mit meinem Anliegen wecken. Dafür sei er nicht zuständig, das werde auf der Polizeistation in Santa Marta erledigt. Kein Problem, ich kenne mich ja aus und fuhr also nach Santa Marta. Dort wurde nach meiner Schilderung ein Protokoll über die Schäden aufgenommen. Meiner Bitte, sich die Schäden direkt am Fahrzeug, das ja vor der Tür stand, wurde eine Absage erteilt. "Ach was", hieß es nur. Ich bekam das Protokoll und war gegen 23.00 Uhr wieder am Hotel.
Am nächsten Morgen übergab ich den Wagen wieder an den Leihwagenvermieter. Er fragte mich, ob alles klar gegangen sei. Ich gab ihm die Papiere einschließlich des Protokolls der Polizei. Er sagte nur "Ñooo"!, also soviel wie Mist. Was denn passiert sei. Ich sagte ihm, es gehe alles aus dem Protokoll hervor.
Im Folgenden suchte der Herr das Auto nach weiteren Schäden ab, als wolle er es kaufen und um den Preis feilschen. Reifen, Radkappen usw. wurden intensiv überprüft, deutlich intensiver, als bei der Übernahme des Fahrzeugs. Die Heckklappe und die Motorhaube wurden geöffnet und evtl. Unregelmäßigkeiten im Motorraum überprüft. Erst nachdem er wirklich nichts finden konnte um ihm klar war, dass er keine zusätzlichen Kosten über meine Kreditkarte abrechnen konnte, zerriss er das Kreditkartenformular und wünschte mir noch einen schönen Urlaub.
Es war mein vierundvierzigster Kuba-Aufenthalt, ich habe auf Kuba gelebt und gearbeitet, spreche fließend spanisch und ein Teil meiner Familie lebt dort, so konnte ich mich schützen.
Wie gesagt, sowas kann einem passieren, muss aber natürlich nicht.