Zustand Rafael Freyre (Zuckermühle)
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In den Jahren 2000 und 2006 besuchte ich die Region Guardalavaca und lernte dabei die Zuckermühle Rafael Freyre mit ihrer dampfbetriebenen Eisenbahn kennen. Bei meinem ersten Besuch war die Mühle noch vollständig in Betrieb. Im Jahr 2002 wurde die Produktion eingestellt. Seitdem fuhren auf Teilstrecken noch Züge, vor allem Dampfzüge für Touristen.
Weiß zufällig jemand, wie es nach dem Hurrican Ike jetzt dort aussieht? Ist der zuletzt vorhandene Teil der Central Rafael Freyre (Santa Lucia) noch vorhanden? Sind die Gleisanlagen für die Züge noch befahrbar bzw. befinden sich diese Fahrten noch im Ausflugsprogramm der Veranstalter.
Seit meinem ersten Besuch habe ich über diese Zuckerrohrmühle und ihre Eisenbahn viel recherchiert und es ist eine kleine Dokumentation entstanden.
Über Informationen würde ich mich sehr freuen. Vielleicht sogar über Bilder ...?
Danke im Voraus!
VG rekok73 -
Hola

Si ... Wo sind sie ??
Du meinst doch die Bahn , die ich als Vidio eingestellt habe .und auch ein paar Bildchen.

Werde mal nachfragen . Kann aber etwas dauern.

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@rekok.
Alles ok mit der Bahn.

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juanito wrote:
Warum hast du die Lok nicht gefilmt?(nicht deine Loki
, die habe ich gesehen)Du meinen mich ? Lok ist zu sehen ausserdem auf 2 Bildern
! Problemas con los ojos , las gafas ?
gehe zum Linsenschleifer Federconi, Berthold Brecht, Gallileo Gallilei

und Loki ist die von Helmut Schmidt

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@openwater1: Danke für die Info zu der Bahn. Ich freue mich, dass die kleine Zuckerrohreisenbahn noch fährt. Ich habe mir auch Dein Video angeschaut. Genauso habe ich die Fahrt im Jahr 2006 auch erlebt. Im Jahr 2000 durfte ich eine der Loks in Richtung Potrerillo(?) sogar selber fahren (bin Eisenbahner). Im Jahr 2006 war ich mit dem Taxi dort und bin neben dem Zug hergefahren. Nachdem die Touristen ausgestiegen waren, um mit der Kutsche weiterzufahren, fuhr der Zug leer zurück zur Fabrik. Auch da ließ mich das freundliche Personal auf der Lok mit zur Fabrik fahren. Und das, obwohl ich kaum Spanisch spreche. Aber die Verständigung zwischen Eisenbahnern geht notfalls auch mit "Händen und Füßen". Dabei wurde in Los Mangos ein etwas längerer Aufenthalt zum Wassernehmen eingelegt.
Im Jahr 2000 ging die Fahrt in Richtung Potrerillo übrigens noch ein ganzes Stück weiter. Hierbei wurde eine Grundschule an der Strecke besichtigt und dann ging die Fahrt noch weiter zu einem Bauernhof. Ich denke mal, die befahrene Strecke war damals etwa doppelt so lang, wie heutzutage.
Meine Bilder befinden sich leider nicht im Netz, sondern mit vielen anderen Bildern aus dem Netz zusammen in einem Buch, was ich mir hab binden lassen.
VG René
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Wenn das Hochladen hier direkt vom compi ginge, würde ich viel mehr Bilder hochladen.

SOO habe ich keine bei dir fotografiert gesehen, nur von hinten

++++
Im anderen Forum ist ein Lokführer der DB- der darf in Kuba immer die Loks fahren!Rum macht alles möglich

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@ Juanito
Das ist nicht nur eine Lok, das ist soweit ich erkennen kann eine 2 B - von der Achsfolge her
Rekok mag mich berichtigen !! 
Meine waren von der Seite
Abre tus ojos ! Nur im Film von hinten ! 
By the way : Ich finde es toll was Rekok gemacht hat . Klar geht einiges auf Cuba - man muss auf die Jungs zugehen und diesen Schritt hat er ohne grosse Sprachkenntnisse gemacht ! Schau der andere Leute an - Null Eigeniniative ! Aplauso!

Übrigens - Samstag ist Nikolaustag !!!

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@demi: Deine Lokbilder sind schön, allerdings nicht von der Zuckerrohreisenbahn Rafael Freyre., denn dort ist das Streckennetz schmalspurig (Spurweite 762 mm).
@openwater1: Die Strecke der Central Rafael Freyre (früher Central Santa Lucia) wurde im Jahr 1882 eröffnet. In seiner größten Ausdehnung war das Netz dieser Werkbahn etwa 160km lang. Der westliche Streckenast (wo heute auf einem Teilstück die Touristenfahrten stattfinden) überbrückte den Fluss Guabajaney (die Brücke ist auf Deinem Video zu sehen) und stellte die Verbindung zur Bahnstrecke Holguin - Gibara (heute schon lange abgebaut) her.
Der nördliche Ast führte zum Hafen von Puerto de Vita (letztmalige Bedienung etwa im Jahr 2000). Hier plante man sogar in jüngerer Zeit eine Verlängerung zu den Touristengebieten von Guardalavaca, also sozusagen eine touristische Neubaustrecke. Ob diese Planungen noch aktuell sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
Der östliche Streckenast führte über Bariay und Altuna nach Uvilla durch bergiges Gebiet. Streckenäste gab es nach Teche, Luciano, Jobal und Hondura. Vor dem Hotel Playa Pesquero steht übrigens eine Verladestation, wie sie in Luciano zu finden war (ich denke, sie ist sogar von dort und wurde nach Betriebseinstellung 2002 umgesetzt).
Zu den Lokomotiven der Central Rafael Freyre: Alle Dampfloks wurden von Baldwin,Philadelphia,USA gebaut.
Lok 1180 (La Mambisita) Baujahr 1882 gehörte zur Grundausstattung der Central Santa Lucia (auf einem Deiner Bilder ist sie abgebildet;
Loks 1385 - 1391 wurden in den Jahren 1905 bis 1919 gebaut. Hiervon befördert die Lok 1388 als Lok 6 der Central Santa Lucia die Touristenzüge (auf Deinem Video zu sehen).
Lokliste im Jahr 2006:
1180 - zur Revision im Bw abgestellt
1385 - ausgemustert und zerlegt
1386 - im Betriebshof der Zuckermühle abgestellt.
1387 - abgestellt im Werksgelände
1388 - im Einsatz
1389 - in der Fabrikhalle abgestellt (augenscheinlich Ersatzteilspender)
1390 - wie 1389
1391 - am Ortseingang von Rafael Freyre als Denkmal aufgestellt (Hauptstraße)
Weterhin ist noch eine General Electric-Diesellok (E2414) Baujahr 1939 in Betrieb und es sind noch drei russische TU7E-Dieselloks Baujahr 1974-1977 vorhanden.
Mit den Dieselloks und einigen vorhandenen Personenwagen und Triebwagen (Marke Eigenbau) wird der öffentliche Personenverkehr auf dem östlichen Streckenast von Rafael Freyre nach Peluda, Jobal und La Sierra durchgeführt. Wegen der schlechten Straßenverhältnisse im bergigen Hinterland wird in Rafael Freyre sogar eine Schienenambulanz zur notärztlichen Versorgung vorgehalten.
Auf dem Werksgelände in Richtung der Straßenbrücke (Straße Holguin - Guardalavaca) wurde für den öffentlichen Personenverkehr eine Schienenbus-Haltestelle gebaut.
Ich hoffe, mit meinen Informationen einigen interessierten Lesern geholfen haben zu können.
VG René -
Portrellio???
Ich suche und suche

Meinst du vielleicht:
Portillo, A beautiful beach of surprising black sands in one of the most secluded and untapped places in Cuba, at the foot of the Sierra Maestra range.
Ist aber ganz woanders.
Doppel l und io gibt es in dieser Kombination in Kuba nicht
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juanito wrote:
Portrellio???Ich suche und suche

Meinst du vielleicht:
Portillo, A beautiful beach of surprising black sands in one of the most secluded and untapped places in Cuba, at the foot of the Sierra Maestra range.
Ist aber ganz woanders.
Doppel l und io gibt es in dieser Kombination in Kuba nicht
Irgendwie schreibe ich das Kaff immer falsch. Eigentlich wohnen sie ja auch in Caliche. Das taucht aber sicher nirgend wo auf. Besteht aus max. 15 Häusern.
Ich kann dir aber sagen, wie du fahren mußt, um dort hin zu kommen, wenn du magst.
Man fährt in Freyre Richtung Frey Benito, dort durch immer geradeaus, überquert nach gefühlten 100 km die Bahnschienen und ca. 3 km später ist Caliche und das gehört zu Porterillo (vielleicht schreibt man es so) und noch mal ca. 3 km weiter plumpst man in die Bucht von Gibara. Vielleicht hilft dir das ja weiter.
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Die letzte Schreibweise ist anhand aller vorhandenen Publikationen richtig. Auf der westlichen Teilstrecke gibt es einen Ort, wo die Schreibweisen aber unterschiedlich sind: Peluda oder Pedula? Was könnte davon wohl richtig sein? Bitte um Hilfe! Danke!
VG René -
Danke für die Einladung

Aber es interessiert mich immer nur wohin es denn die Leute so verschlägt, bzw. wo denn die Kubaner herkommen die man so kennenlernt.
Übrigens.
Rafael Freyre
aber:
Fray BenitoPOTRERILLO, gefunden- an der Eisenbahn, abseits der Strasse.
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Trieli wrote:
Hallo rekok,auch ich habe die Info, dass der Strecke durch Ike nicht viel passiert ist. Allerdings sind die Orte durch die man fährt ziemlich beschädigt.
:So isses: Deshalb wurde der von Reisveranstaltern buchbare Ausflug auch * umgebaut* = kombiniert mit dem 1/2 Tages AUsflug - Holguin.
[b]Existe la excursión con el tren, ahora con algunos cambios.
Es así: traslado en bus climatizado hasta Rafael Freyre (Santa Lucia), montan en el tren, 30 minutos de paseo en tren.
Luego toman el mismo bus y continúan hasta Holguín.
En Holguín visitan la fábrica de tabacos, la Loma de la Cruz, tienen tiempo libre en la ciudad, almuerzo con 1 bebida incluida, en la finca del Mirador de Mayabe (cerca de donde está Pancho, el burro que toma cerveza), y luego regreso al hotel.
Horario: Salida 8:30am, Regreso: 4:30pm. -
@openwater1: Nun ja, der alte Ausflug zum Indio-Denkmal mit Show war auch nicht schlecht. Den nach Holguin hab ich 2006 auch gemacht. Zigarrenfabrik, Innenstadt und "Pilgerberg" inklusive. Fand ich auch interessant. Also geht die neue Kombi wohl in Ordnung. Werde zu Rafael Freyre mal eine Dia-Show einstellen ... in einem neuen Beitrag. Viel Spaß beim Ansehen!
VG René -
openwater1 wrote:
...en la finca del Mirador de Mayabe (cerca de donde está Pancho, el burro que toma cerveza)...Una canción de Huecco: "El burro de Mayabe" ... >> LINK <<
