3 Wochen Zeit - was tun?
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Servus Ihr Alle,
nach Wochen des Lesens habe ich mich nun auch angemeldet.
Wir haben letzte Woche unsere Flüge nach Kuba gebucht (MUC-VAR-MUC, 18.04.-09.05.08). Die Vorfreude ist groß, doch auch die Verunsicherung.
Momentan haben wir den Plan, nach der Landung nach Havanna zu fahren, dort zwei Nächte zu bleiben und am 20.04. einen Metwagen zu übernehmen. Dann soll`s zwei Wochen auf eigene Faust um die Insel gehn um danach noch fünf Tage oder so am Strand zu entspannen.
Nun ein paar Fragen:
Reicht es, für Havanna zwei Tage einzuplanen, um einen Eindruck zu erhalten?
Ich habe hier im Forum gelesen, dass die Starndhotels in Varadero etc. vergleichsweise schlecht sein sollen. Deshalb sind wir uns noch immer nicht sicher, o wir wirklich den Ba´deaufenthalt einplanen sollen oder lieber eine längere Rundreise? Vor drei Jahren waren wir 5 Wochen in Mexiko. Dort sind wir einfach mehrmals ein paar Tage am Meer in Privatun terkünften geblieben. Nun habe ich etwas Bedenken, dass wir nach zwei Wochen kuba gar nicht mehr in einen Touristenbunker möchten.... ich weiß, die Entscheidung kann man mir nicht abnehmen.
Dazu jedoch meine Frage: Gibt es ausreichend Privatquartiere? Auch am Meer/auf dem Land oder nur in den Staädten? Ich denke halt, solche Quartiere haben viel mehr Flair.....Ihr seht, ich bin noch etwas hin- und hergerissen, wie die Reise nun wirklich aussehen soll....
Danke - für Eure Kommentare.
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Hallo,
wenn Ihr zwei Wochen für eine Rundreise geplant habt, würde ich persönlich in Havanna und Santiago de Cuba jweils 3 Nächte/4 Tage bleiben. Wir waren damals je 2 Nächte in Havanna und Santiago und hätten uns gerne noch eine Nacht mehr gewünscht, da man sich doch ein wenig mit dem was man sehen möchte/kann einschränken muß. Für einen "ersten Eindruck" reichen 2 Nächte/3 Tage aber schon.
Zu Varadero kann ich Dir nicht allzu viel sagen - kenne es nur "vom sehen" und weiß, dass es für mich nichts ist. Ich bevorzuge den Osten

Privatunterkünfte (Casa Particulares) gibt es auf Kuba mitlerweile eigentlich ausreichend. Wenn irgend möglich, würde ich aber sehen, dass ich sie schon (zumindest teilweise) vorab buchen kann. Aber diesbezüglich gibt es hier im Forum ein paar sehr gute "Spezi's", die Dir da ausführlichere Info's geben können. Viel Flair haben sie auf jeden Fall, wobei es auch sehr schöne kleinere Hotels gibt, die einen in die Kolonialzeit zurückversetzen...

Viele Grüße
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Hallo,
ich fliege anfang April für 14 Tage nach Kuba.
Ich habe mir die ersten 3 Tage ein Hotel in Havanna genommen, dann mach ich eine Tui Rundreise und anschließend Aufenthalt in Varadero.Das ist meiner Meinung nach die sicherste und einfachste Variante Kuba kennenzulernen. Mit dem Mietwagen zu reisen hatte ich auch überlegt. Aber wirklich jeder (Reisebüro, alle Reiseführer, Auswärtiges Amt, ADAC) warnt davor in Kuba mit dem Auto zu fahren. Ohne Spanischkenntnisse ist dies auf Grund mangelnder Beschilderung kaum möglich. Die Straßen sind teilweise in schlechtem Zustand und auf Autobahnen tummelt sich alles was fahren und laufen kann. Bei einem Unfall wird laut Auswärtigem Amt eine Ausreise bis zur Gerichtsverhandlung verweigert und es drohen drakonische Strafen.
Was ich sehr schön finde ist die Rundreise Cuba Grande von Tui ist sogar mit Inlandsflug und kostet um die 800 € für 7 Tage.
Außerdem können in Cuba über Cubatur alle möglichen Ausflüge gebucht werden und Viazul bietet eine zuverlässige Buslinie durchs ganze Land. www.viazul.com
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@ zweibrücker
es ist vernünftig nicht selbst zu fahren, wenn man kein Spanisch kann.
Ich selbst fahre auch nicht mehr selbst mit gemietetem Auto obwohl ich mich auskenne.
Es gibt reichlich Kubaner, welche mich fahren wollen.
Große Strecken fahre ich immer mit VIAZUL.
Kenne den Fahrplan und Preise auswendig
"Bamo pá seiciento pá trenta y sei" sage ich in Trd.am terminal.
Auf Deutsch: Fahren wir nach Santiago (code 600) für 33 PesosEs soll sich ein Holländer seit 4 Jahren in Kuba befinden, der einen Kubaner totgefahren hat und nicht ausreisen darf, da noch keine Gerichtsverhandlung anberaumt wurde.
So gelesen in einem Kubaforum.
?
Ich wünsche dir jedenfalls einen erlebnisreichen Aufenthalt.
Wenn du Fragen hast: Stelle sie hier.
Mehrere Spezies antworten gern.saludos cordiales
juanito -
Vielen Dank für Eure Statements.
Da bin ich aber sehr gespannt. Wir haben jetzt endgültig drei Nächte in Havanna geplant, danach 18 Tage Mietwagen - ohne vorgeplanten Badeaufenthalt.
Diese Schauergeschichten über Unfälle mit Mietwägen usw. hört man ja immer wieder. Ich bin mit ähnlichem "Konzept" schon vier Wochen durch Mexiko gefahren - da hat Alles bestens geklappt. Lt. Lonely Planet und anderen Führern ist das wohl auch kein Problem. Faustregel: Wenn möglich tagsüber fahren und - natürlich - äußerst passiv.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so gefährlich sein soll, ein Auto zu mieten. Dann würden es doch nicht so viele tun, oder? Ich habe umgekehrt sogar gelesen, dass es ein Genuss sein soll, weil die Straßen so leer sind.
Wie immer. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.
Übrigens haben wir in Havanna jetzt ein Casa particular genommen: Casa de Pepe e Rafaela. Kennt das jemand?
So, in zwei Wochen gehts los.
Danke und schönes Wochenende! -
Rafaela Pompa?

Fahren in Kuba ist nicht gefährlich.
Nur sind die Strassen sehr löchrig. Also vorausschauend fahren.
Auf einen Vorausfahrenden achten, wenn er plötzlich links fährt kommt ein Loch!
Nie nachts. Keine, bzw. wenige Strassenschilder. Einige sind in den letzten 2 jahren hinzugekommen.
Anhalter? Ja, aber aufpassen, manche machen lange Finger.
Besser Familien oder Frau mit Kind? Aber Kubis kennen die Wege auch nicht. Ausser andere Autofahrer.
In erster Linie miete ich kein Auto, da es nur rumstehen würde.
Um von z.B. Trinidad in die Berge zu fahren nehme ich einen fahrer. Kostet mich 20 -25 CUC den ganzen Tag. Incl. Benzin etc. Und er kennt sich aus.
Und große Strecken- Trinidad bis Santiago macht 12 Stunden, mit Viazul für 33 CUC.Denk dran:
In Cuba sind alle Verkehrsteilnehmen gleichberechtigt!
Auch Radfahrer. Also Warten!
Manchmal warten die Autos wirklich, nach unseren Vorstellungen ungewöhnlich lange, bis ein Radler vorbei ist.
Da wäre ein LKW hier schon 10x vorbei.
Und Krääsch! (crash) -
Hallo Urlaubshunger,
ich bin auf Cuba aus dienstlichen Gründen in den letzten Jahren zig tausend Kilometer mit diversen Mietwagen gefahren und kann mich juanito nur anschließen.
Ich hatte zum Glück bisher keinen Unfall aber etliche Platten. So schnell, wie die Löcher auf den Autobahnen "heranfliegen" kann man oft nicht ausweichen, auch wenn man nicht schneller als 100 km/h fährt. Bei Regen sind die Löcher zudem nicht sichtbar, da mit Wasser gefüllt und somit die Tiefe nicht abschätzbar. Bitte ab Einbruch der Dunkelheit nur fahren, wenn´s unbedingt notwendig ist und dann auf der Autobahn möglichst auf der linken Spur, da rechts häufig unbeleuchtete Fahrräder, Pferdekutschen u.a. unterwegs ist und selbstverständlich ist defensive Fahrweise angezeigt, natürlich auch tagsüber.
Und achtet bei der Anmietung des Fahrzeugs darauf, dass das Reserverad vorhanden ist und sich Wagenheber und Radmutterschlüssel im Fahrzeug befinden.
Ich wünsche euch viel Spaß und eine pannen- und unfallfreie Zeit auf Cuba.Salu2
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Mit dem Mietwagen ist das KEIN Problem. Die Straße sind nicht so schlecht.
Fahr langsam, kuck aus dem Fenster und genieße die Landschaft!
Nimm ab und zu einen Anhalter mit (vertrauenswürdige Omas oder Frauen mit Kindern) und du erfährst einiges - je nach Spanischkenntnissen.
Mit einer guten Straßenkarte muss man auch keine Angst haben sich zu verfahren, zur Not kann man auch fragen. Die Kubaner sind sehr nett.
Wir hatten eine Karte vom Directorio turistico de Cuba. -
(vertrauenswürdige Omas oder Frauen mit Kindern)

Aber lass trotzdem nichts auf der Rückbank liegen.
Alles in den Kofferraum, bzw. in der Tasche zwischen den Füßen auf dem Boden.
Omas reisen i.d.R. nicht allein umher
, sondern Arbeiter die zur Arbeitsstelle wollen, aber auch Frauen mit Kindern die nach Hause oder in die Stadt wollen.OK. in Kuba gibts viele 30jährige Omas

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Fahr langsam, kuck aus dem Fenster und genieße die Landschaft!

Besser der Beifahrer guckt aus dem Fenster.
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Hi Juanito
wir haben tatsächlich eine (alleinreisende) Oma mitgenommen. Die wollte nämlich ihren Sohn besuchen, der 80 km entfernt wohnte.
Dass man nichts auf der Rückbank lässt ist dabei selbstvertändlich - Gelegenheit macht Diebe.Da das öffentliche Nahverkehrssystem gerade auf langen Strecken qasi inexistent ist, warten dort manche stundenlang, dass sie jemand mitnimmt.
Was wir übrigends richtig blöd in Kuba - diesem angeblich sozialistischen Land - fanden: es gibt richtig tolle, neue klimatisierte Touristenbusse. Die fahren aber an den Einheimischen vorbei (meist halbleer)! Nur bei uns fuhr der Fahrer langsam, um zu schauen ob wir mitwollten.
Die Viazul-Toristenbusse rasen durch Ortschaften und halten sich (im Gegensatz zu einheimischen Taxis) nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen.
...
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Die VIAZUL Busse können auch von Kubanern genutzt werden. Und es werden immermehr Kubaner die damit fahren.
Santiago bis Havanna 51 CUC, im Februar im Nachtbus waren gerade mal 10 Touris drin, alles andere Kubaner.
Aber sie haben feste Preise, in CUC und sind daher für viele eben zu teuer.
Und sie dürfen nicht auf offener Strecke anhalten.
Feste Preise, feste Fahrpläne. guckst du www.viazul.cuEs gibt auch neue chinesische Busse (ASTRO) für Kubaner. Über 1000 Stück. Die haben die alten klapperigen Ungarischen abgelöst. Sind zwar auch im Preis gestiegen, wg. Benzinkosten, aber für arbeitende Besserverdienende erschwinglich.
Sie reichen natürlich nicht aus.Aber die auf der Autobahn Wartenden wollen umsonst, auf LKW´s oder für wenig Geld weite Strecken mitfahren. Dafür gibt es die amarillos, die halten die Betriebsautos LKW´s und PKW´s an und die Leute dürfen für ein paar Pesos MN mitfahren.
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War jetzt 3 Wochen auf Cuba!
Es gibt 2 Arten von Cuba zu bereisen die hektische,sprich man kommt an schaut sich das städtchen an übernachtet 1 oder 2x und fährt weiter!
Wir haben uns für Variante 2 entschieden das Land und die geilen Leute auf dem Land auf uns wirken lassen und fuhren wohl besser so!
Haben zwar Santiago nicht gesehen,dafür haben wir Domino gespielt,gesehen wie einer auf dem Baum mango runterholte,und,und und!
Fand Havanna alles andere als toll meine Höhepunkte waren Vinales,Soroa/Las Terrazas,Cienfueges und Trinidad!Autofahren war recht amüsant,aber Havanna Autobahnring ohne Beschilderung muss ich echt nicht nochmals erleben!
Sehr geil war Trinidad-Santa Clara über die löchrige Bergpiste!
Nehmt einheimische mit