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Zoos und ähnliche Einrichtungen

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  • kruemel1312K Offline
    kruemel1312K Offline
    kruemel1312
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    @Erika..

    da hast Du Recht mit der Seehundstation... aber die Besucher müssen dafür zahlen um die Tiere zu sehen und diese Eintrittsgelder braucht die Station dringend - sonst können die den Laden ziemlich schnell zu machen..

    Das im Zoo geborene und aufgezogene Tiere nicht wieder ausgewildert werden ist logisch weil sie in der Natur nicht überleben würden...
    Obwohl es auch hierzu schon versuche gibt...

    Aber früher wurden die Tiere in freier Wildbahn gefangen und eingesperrt -heute "versorgen" sich die Zoos untereinander und es müssen nur noch wenige Tiere extra für den Zoo gefangen werden....

    Ich meine auch, dass ein gut geführter Zoo die Einstellung der Besucher gegenüber der Natur und den Tieren positiv beeinflussen kann.... und das wäre dann sicherlich ein Vorteil eines Zoos...
    Vor allem Kinder haben mehr Respekt vor Tieren, wenn sie diese auch mal "Live" gesehen haben...

    Kruemel1312 - Rioja und Amarone Liebhaber

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    • tosca4711T Offline
      tosca4711T Offline
      tosca4711
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Der Loro Parque auf Teneriffa hat auch eine Foundation die sich um freilebende Papageien kümmert. Es werden auch Auswilderungen vorgenommen. Ein Teil wird in die Forschung investiert für Vogelkrankheiten und Ernährung für Vögel auch für die die in Haushalten gehalten werden. Schutzräume für freilebende Papageien geschaffen usw.
      Manche Tiere haben in der Natur keine Überlebensräume mehr. Inzwischen sind die Zoos auch besser geworden. Wenn ich so an früher denke. Bären in kleinen Käfigen usw.
      Voni 4Pfoten werden Tanzbären aufgekauft, ärtzlich behandelt und in einen Bärenwald gebracht. Das Gelände ist richtig groß. Dort geht es ihnen besser als angekettet zu sein und auf heißen Platten zu tanzen.
      Sehe natürlich auch lieber Wale und Delphine in der freien Natur. Aber wie lange gibt es das noch?
      Wir Menschen haben doch auch kein Problem Schweine im engsten Raum zu mästen und hinterher zu *******. Da haben es Zootiere doch besser.

      23.11-27.11 Dublin

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      • Lind-24L Offline
        Lind-24L Offline
        Lind-24
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Tja die Zoohaltung läßt schon eine geteilte Meingung der Besucher zu. Die ersten gößeren Gedanken habe ich mir beim Besuch in Sea World in San Diego gemacht - diese riesigen Orkas in den zwar großen aber für die Bewegung der Tiere immer noch sehr kleinen Becken.

        Andererseits waren wir begeistert von den Tieren und ihrer Show - auch wenn man darüber geteilter Meinung sein kann, so fanden wir es trotzdem sehr gut und unsere Jungs wollten im Jahr danach unbedingt wieder dort hin.
        Wo kann man die Tiere sonst so beobachten.

        Der hier von Marity erwähnte Arnheimer Zoo reizte uns auch zu einem Besuch und wir fanden die Größe der Anlagen sehr positiv und hatten das Gefühl, das die Tiere dort sehr viel Freiraum haben.

        Der nun geänderte und modernisierte ehemalige Zoo in Gelsenkirchen wurde und wird momentan zur ZOOM Erlebniswelt umgebaut. Zwei der geplanten drei Bereiche sind bereits fertig gestellt Alaska und Afrika. Es ist eine tolle Erfahrungen in der großen Anlage zum Beispiel der Savane die Tiere zum Teil suchen zu müssen, da sie sehr viel Fläche zur Verfügung haben. Mit der "African Queen" an den Flußpferden vorbei zu fahren, hat schon etwas beeindruckendes und wir bekamen nicht das Gefühl, das die Tiere dort in engen Gehegen leben.

        Der Bereich der Braunbären mit Wasserfall und sehr großem Gelände hat uns dort schon 2 Besuche gebracht, an denen wir die Tiere leider nicht sehen konnten. Auch damit muß man halt rechnen.

        Aber ich denke, dass die Zoodirektoren und Verwaltungen der Städte schon mehr Gedanken machen und versuchen eine artgerechte Haltung in großen Anlagen zu ermöglichen, wenn die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen.

        Wenn in der ZOOM Erlebnisswelt demnächst - ich glaube 2009 - auch der Bereich Asien fertig gestellt ist, werden wir dort auf jeden Fall wieder hin gehen.

        Ich habe dazu auch einige Tipps und Fotos bei HC eingestellt.

        Wenn die Tiere nicht in solchen Bereichen geschützt werden, haben unsere Kinder vielleicht noch die Möglichkeit die Tiere in freier Wildbahn zu erleben - aber ob es unseren Enkelkindern noch möglich ist ......???

        In diesem Sinne soll jeder seinen Teil zum Schutz der Natur und der darin lebenden Menschen und Tiere beitragen

        Bine

        Hotel aus diesem Beitrag
        92%
        Sea World Resort (Vorgänger-Hotel - existiert nicht mehr)
        Hurghada/Safaga/Ägypten
        Zum Hotel

        Urlaubstage sind die Oasen in der Wüste des Alltags

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        • caribiangirlC Offline
          caribiangirlC Offline
          caribiangirl
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          Hallo

          2005 in Tunesien sahen wir auch relativ kleine Kamele, die ein sehr kleines Gehege hatten. Das Minigehege war vollgekotet und die 5 oder 6 kleine Kamele siechten vor sich hin. Der Anblick war nicht schön. Die Touristen durften rein, um die Tiere streicheln zu können. Logischerweise gegen Geld. Das Füttern kostete extra.
          Da hat mir auch das Herz geblutet. Wir sind natürlich nicht rein. Sowas unterstützen wir nicht!

          Zoos in D allerdings besuchen wir auch ab und an. In den meisten Zoos werden die Tiere artgerecht gehalten. Zumindest bemühen sich die Zoos, so gut es geht.
          Wildtiere kann man natürlich NIE richtig artgerecht halten, da man sie im Regelfall in der freien Natur besuchen sollte.
          Viele "exotische" Tiere, wie Elefanten, Nashörner usw wären in 20 Jahren ausgestorben, wenn es keine zoologischen Gärten mehr gäbe.

          Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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          • lemongrasL Offline
            lemongrasL Offline
            lemongras
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Hallo,

            eine sehr zwiespältige Sache.

            Ich habe immer ein sehr ungutes Gefühl wenn ich Tiere eingesperrt hinter Gittern sehe.

            Andererseits wenn sich Tiere in Zoos vermehren (Eisbären in Nürnberg u. Berlin, Pandabären in Wien) können sie sich so unwohl nicht fühlen.

            Ein Tier vermehrt sich nur wenn die Voraussetzungen und Begebenheiten stimmen (im Gegesatz zu Menschen die sich bei schlechtesten Voraussertzungen am Meisten fortpflanzen)

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            • caribiangirlC Offline
              caribiangirlC Offline
              caribiangirl
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              @christamichael

              Natürlich gehören Tiere nicht eingesperrt. Wie du aber schon sagst, Tiere paaren und vermehren sich nur, wenn sie sich wohlfühlen.
              Solange das ganze einigermaßen artgerecht abläuft, finde ich es nicht ganz so tragisch. Natürlich gehört KEIN Tier "hinter Gitter".
              Man dürfte dann aber zuhause weder Meerschweinchen, Hamster, Fische, Vögel usw halten.

              LG

              Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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              • DylanD Offline
                DylanD Offline
                Dylan
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                gutenmorgen wrote:
                ...., eine Daseinsberechtigung für Zoos bzw. Tierparks kann ich nicht erkennen.

                carstenW. wrote:
                dann lieber zum Wohle der Tiere drauf verzichten sie sehen zu können.
                Als Ihr zwei noch Kinder wart, habt Ihr da auch gedacht, dass Zoos keine Daseinsberechtigung haben bzw. dass man auf Zoos verzichten kann?

                Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.

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                • gutenmorgenG Offline
                  gutenmorgenG Offline
                  gutenmorgen
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  ..., ne, Dylan, hab ich nicht. Allerdings wurde ich aber auch nicht durch Zoos und Tierparks geschleppt.

                  Leider habe ich keine Zahlen, wieviele Tiere täglich geschlachtet werden müssen für die sogen. "artgerechte" Tierhaltung.
                  Ich weiß auch nicht, wie groß ein Käfig sein muß (und ob überhaupt ein Käfig sein muß), um z.B. einen Adler zu beherbergen.

                  Wenn du mir beide Punkte beantworten kannst, freu ich mich, und habe dann gleich noch einige mehr

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • carstenW.C Offline
                    carstenW.C Offline
                    carstenW.
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    @Dylan
                    ahhh verstehe. Zum Wohle der Kinder zum Schauen dann doch anbieten wollen ❓

                    1 Antwort Letzte Antwort
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                    • Erika1E Offline
                      Erika1E Offline
                      Erika1
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      Genau passend zum Thema hat die Frankfurter Rundschau gestern ein Interview mit zwei Fachleuten geführt.

                      Ich möchte es hier nicht verlinken, weil die Links nur wenige Tage funktionieren und man danach selbst auf fr-online danach suchen müsste, deshalb kopiere ich dieses hoch interessante Gespräch für interessierte Leser, zunächst:

                      die Experten
                      Manfred Niekisch, 56, Biologe, wird ab März den Frankfurter Zoo leiten. Zuvor lehrte er "Internationalen Naturschutz" an der Universität Greifswald.

                      Hanno Würbel, 44, ist Zoologe und untersucht das Verhalten von Tieren in Gefangenschaft – in Zoos und Tierlabors. Er ist Professor für Tierschutz und Ethologie in Gießen.

                      Tierparks
                      "Der Zoo ist keine Arche Noah"

                      Herr Niekisch, wann werden Sie als neuer Frankfurter Zoodirektor dem Publikum das erste Eisbärenbaby präsentieren?

                      Manfred Niekisch: Das werden wir mit Sicherheit überhaupt nicht tun. Um Eisbären kümmern sich andere Zoos in Deutschland schon zur Genüge.

                      Erwartet man von Ihnen nicht, "emotionale Tierstorys" zu produzieren, wie das der Geschäftsführer des Berliner Zoos nach dem Erfolg mit Knut genannt hat?

                      Niekisch: Ein Zoo sollte nicht darauf angewiesen sein, süße Tierkinder zu vermarkten, um für die Besucher interessant zu sein. Tierbabys sind immer irgendwie attraktiv - aber ein Eisbärenjunges macht natürlich mehr her als ein Baumstachler, der zudem ein nachtaktives Tier ist. Trotzdem werden wir in Frankfurt keine Eisbären anschaffen, bloß weil sie in Berlin und Nürnberg so erfolgreich sind. Wir halten andere Bärenarten; außerdem sehe ich bei der Haltung viele Probleme.

                      Hanno Würbel: Ich bin grundsätzlich gegen die Eisbär-Haltung, egal in welchem Zoo. Ihr Lebensraum ist von Natur aus wahnsinnig groß, sie streifen in der Polarregion ja in Gebieten umher, die etwa die Größe Italiens haben. Vor allem aber können Zoos ihnen nicht die Herausforderungen bieten, wie sie in der Wildnis bestehen. Im Eis müssen sie ja andauernd aufmerksam sein, um zum Beispiel ihre Beute zu erspähen. Es ist ja kein Zufall, dass gerade Eisbären im Zoo besonders oft Verhaltensstörungen entwickeln.

                      Der Trend geht zum so genannten Erlebnis-Zoo: größere Gehege, naturnahe Gestaltung - geht es den Tieren darin automatisch besser?

                      Herr Niekisch, auch Sie wollen im Frankfurter Zoo Arten reduzieren, Gehege vergrößern. Was ist Ihr Ziel?

                      Niekisch: Wir möchten die Tiere dort, wo es möglich ist, stärker vergesellschaften. Also nicht jede Art voneinander isoliert zeigen, sondern zum Beispiel Straußen, Zebras und Giraffen auf einer größeren Fläche zusammen präsentieren. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt engagiert sich ja seit Grzimeks Zeiten in der Serengeti, da könnte ich mir gut eine ostafrikanische Savannen-Landschaft im Zoo vorstellen. Das geht natürlich nur bis zu einem gewissen Grad. Löwen und Zebras zu vergesellschaften, das würden wir sicher nicht probieren.

                      Würbel: Mich würde mal Herrn Niekischs Meinung interessieren, wie er die Diskussion unter Zooleuten sieht, ob man nicht sogar Raubtiere und Beutetiere gemeinsam halten kann, sofern man den Beutetieren genügend Ausweich- und Rückzugsmöglichkeiten gewährt. Wäre das nicht auch ein Anreiz für die Raubtiere, dass sie doch ab und zu mal Beute machen können?

                      Niekisch: Das ist sehr schwierig, vor allem wegen des Platzangebots. Überlegen Sie doch mal: In der Savanne steht den Löwen, Zebras und Gnus doch ein ganz anderer Raum zur Verfügung. Ich habe in Afrika bei vielen Safaris erlebt, wie lange es dauert, wenn sich die Löwen heranschleichen, und wie oft sie auch einmal danebengreifen, weil die Zebras schneller, schlauer, wendiger sind - diese Chancen gäbe es im Zoo gar nicht. Ein Problem wäre für uns auch zu kontrollieren, wer wie viel frisst. In der Natur passieren einfach viele Dinge, die wir im Zoo tunlichst unterlassen sollten.

                      Was zählt noch dazu außer der Jagd?

                      Niekisch: Dass Tiere verhungern, weil sie sich nicht durchsetzen können. Dass ein Löwenmännchen, wenn es ein Rudel übernimmt, erst einmal alle Jungtiere seines "Vorgängers" totbeißt. Wir haben im Zoo natürlich die Aufgabe, für das Überleben der Tiere zu sorgen.

                      Ist das nicht eher ein Zugeständnis an die Moralvorstellungen der Besucher? Dass man Küken lebend verfüttert, nehmen wir hin - aber ein großer Säuger wie ein Zebra wäre tabu ...

                      Niekisch: Richtig. Ein Zoo hat eben auch eine Bildungsaufgabe. Und Bildung erreicht man sicher nicht, indem man die Besucher mit Vorgängen konfrontiert, die sie nicht verarbeiten können.

                      Dass Bärenmütter ihre Jungen totbeißen, wie jetzt im Nürnberger Zoo geschehen, tolerieren Sie aber?

                      Würbel: Wenn Sie mich persönlich fragen: Ich könnte kein Eisbärenbaby verenden lassen oder gar erschießen. In eine solche Situation möchte ich gar nicht kommen. Andererseits ist das Töten von überzähligen Tieren ein Bestandteil der Zucht von Zootieren, der allerdings gerne verschwiegen wird. Und da sollten wir keinen Unterschied machen zwischen Eisbären und Gazellen, nur weil wir Eisbären süßer finden.

                      Ist die Idee eines Zoos nicht generell antiquiert? TV-Dokumentationen zeigen die Tiere doch auch aus nächster Nähe, aber in ihrer natürlichen Umgebung - nicht hinter einer Glasscheibe.

                      Niekisch: Natürlich sieht man in Filmen eine ganze Menge. Aber das, was man in der Pädagogik die "originale Begegnung" nennt, halte ich immer noch für ganz wichtig. Das Fernsehen vermittelt doch oft eine falsche Vorstellung davon, wie sich die Tiere in der Natur verhalten. Auf Safaris ist es mir schon passiert, dass sich Teilnehmer beschwert haben: "Jetzt sind wir schon zwei Tage unterwegs und haben noch keine Löwen am Riss gesehen - im Fernsehen habe ich in einer Viertelstunde alles erlebt." Allerdings: In Frankfurt sind Löwen und Tiger durch dicke Scheiben hermetisch von den Besuchern abgeriegelt. Da nehmen Sie keine Gerüche mehr wahr - und die Tiere nehmen Sie auch nicht mehr wahr. Das kann man auch anders machen. Der Zoo muss Tiererlebnisse mit allen Sinnen ermöglichen.

                      Würbel: Antiquiert ist die reine Tierschau, das nackte Tier im nackten Käfig. Die Besucher wollen Tiere sehen, die verhaltensgerecht untergebracht sind. Aber das lässt sich eben nicht bei allen Arten machen. Bei Tigern, Elefanten und Eisbären stelle ich mir schon die Frage, ob man nicht freiwillig darauf verzichtet, auch bei den großen Meeressäugern.

                      Es kursiert auch die Idee vom Zoo als Arche Noah, als letztes Refugium für die bedrohten Arten - kann das funktionieren?

                      Niekisch: Es gibt da einige wenige Erfolgsgeschichten wie den Bartgeier, der wieder in den Alpen angesiedelt wurde, oder unsere Frankfurter Spitzmaul-Nashörner, mit denen wir die Wildpopulation in Afrika genetisch auffrischen konnten. Aber wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, wir könnten alles im Zoo nachzüchten und wenn die Art dann in freier Wildbahn ausgestorben ist, setzen wir die Zootiere dort einfach wieder aus. Erste Priorität muss es sein, die Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen zu erhalten. Auch darüber müssen wir die Besucher aufklären.

                      Und wenn der letzte Eisbär am Pol verschwunden ist und Sie noch einige Exemplare zeigen könnten?

                      Niekisch: Das wären dann ökologische Zombies, die man nur bestaunen könnte, mehr nicht. In freier Wildbahn könnte man keinen der im Zoo geborenen Eisbären aussetzen, die sind für das Leben dort einfach nicht zu gebrauchen. Insbesondere aber schwindet ja ihr Lebensraum. Artenschutz heißt hier also vor allem Klima-und Lebensraumschutz.

                      Interview: Thomas Wolff

                      Die hier geäußerten Ansichten spiegeln weitgehend meine Meinung wider; sie lassen für die Zukunft der Zoos hoffen.

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • DylanD Offline
                        DylanD Offline
                        Dylan
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        gutenmorgen wrote:
                        ..., ne, Dylan, hab ich nicht. Allerdings wurde ich aber auch nicht durch Zoos und Tierparks geschleppt.
                        Ich durfte als Kind Einmaligkeiten in einer begrenzten Tierwelt erleben. Diese Erlebnisse sind ein prägender Bestandteil meines heutigen Lebens. Diese prägenden Erlebnisse sind nicht konform mit den Ansichten, die ich heute der Tierwelt gegenüber vertrete. Mein Bewusstsein und meine Verantwortung gegenüber den "Kreaturen" dieser/unserer Welt sind aber durch jene schönen Erlebnisse manifestiert.

                        Mein Bewusstsein und meine Verantwortung (gegenüber unserer Tierwelt) wurde mir von zwei engagierten Menschen geöffnet: Prof. Dr. Siegfried Seifert und Prof. Dr. Dr. Heinrich Dathe.

                        Siegfried Seifert war der Mann meiner Großtante. Bei dieser Großtante habe ich als Kind oft meine Ferien verbracht. Da sie und ihr Mann direkt gegenüber vom Zoo wohnten, war es eine Alltäglichkeit, diesen Zoo erleben zu dürfen. Dieser Zoo meiner Kindheit ist einer der interessantesten Zoos Deutschlands. Dieser Zoo ist einzigartig, da er als einziger Zoo unserer Welt sich um die Arterhaltung des Sibirischen Tigers bemüht. Damit ist die Aufzucht in Deutschland und die anschließende Auswilderung in Russland, China und Nord-Korea gesichert.

                        gutenmorgen wrote:
                        Ich weiß auch nicht, wie groß ein Käfig sein muß (und ob überhaupt ein Käfig sein muß), um z.B. einen Adler zu beherbergen.
                        Ein persönlicher Freund meiner vogtländischen Großeltern war viele Jahre Direktor des größten europäischen Tierparks. Durch intensiverhaltende Zucht erreichte in den achtziger Jahren jener zoologische Garten das Aussterben einer Spezies. Er erreichte, dass der Waldadler von Süd- und Mittelamerika vor dem Aussterben bewahrt wurde.

                        gutenmorgen wrote:
                        Leider habe ich keine Zahlen, wieviele Tiere täglich geschlachtet werden müssen für die sogen. "artgerechte" Tierhaltung.
                        Leider kann ich Dir auch keine Zahlen nennen, wie viele Tiere täglich für die so genannte "artgerechte" Tierhaltung geschlachtet werden müssen.

                        Aber wieso müssen eigentlich Tiere für die artgerechte Tierhaltung geschlachtet werden? ❓

                        gutenmorgen wrote:
                        Wenn du mir beide Punkte beantworten kannst, freu ich mich, und habe dann gleich noch einige mehr
                        Auf Deine von Dir genannten Punkte, in denen ich leider keine Fragestellung erkennen konnte, wirst Du nie eine aussagekräftige Antwort erhalten können.

                        carstenW. wrote:
                        @Dylan
                        ahhh verstehe. Zum Wohle der Kinder zum Schauen dann doch anbieten wollen ❓
                        ...ahhh...
                        ...das verstehe ich jetzt leider nicht, wie das zum Wohle der Kinder zum Schauen dann doch anbieten wollen zu seien soll...
                        ...oder was meinst Du jetzt wie, was eigentlich wirklich zu sagen wollen ohne was zu sagen wollen oder wie? 🤪

                        Jedenfalls hast Du meine Frage nicht beantwortet, ob Du als Kind schon der Meinung warst, dass man auf Zoos verzichten kann.

                        Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        Antworten Zitieren
                        • carstenW.C Offline
                          carstenW.C Offline
                          carstenW.
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          nein als Kind war ich noch nicht der Meinung bzw. habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht. Aber was willst Du mir damit sagen.

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          Antworten Zitieren
                          • gutenmorgenG Offline
                            gutenmorgenG Offline
                            gutenmorgen
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            ..., @Dylan
                            Natürlich prägen uns unsere Kindheitserlebnisse. Ich durfte Wochenenden und Ferien auf einem nahegelegenen Bauernhof verbringen. Dies liegt ja nun schon ein paar Jahrzente zurück. Da hatte noch jede Kuh ihren Namen und ihren angestammten Platz im Stall. Wurden genauso oft gestriegelt wie die Pferde und während des Melkens hat sich die Bäuerin mit Lisa, Lotte etc. unterhalten.
                            Die Eier suchte ich unter erschwerten Bedingungen, der Hahn war hinter mir her, den Hofhund habe ich heimlich von der Kette gelassen.
                            Mit meinen Kindern war ich jeweils nur einmal im Tierpark. Es wurde nicht mehr danach gefragt. Meine Tochter engagiert sich sehr stark für den
                            Tierschutz, mein Sohn nicht. Ist aber freundlich zu jedem Tier.
                            Meine Hunde hatte ich immer aus dem Tierheim, zugelaufene Katzen wurden versorgt, behandelt und kastriert.
                            Ich lehne Käfighaltung für Kanninchen, Meerschweinchen usw. ab. Ebenso Hundehaltung in zu kleinen Wohnungen sowie eingesperrte Katzen.
                            So ungefähr muß man sich meine Verantwortung gegenüber Tieren vorstellen.

                            Du fragst: wieso müssen Tiere für Zoobewohner geschlachtet werden. Wie sonst sollen die eingesperrten Tiere ernährt werden. Oder wie müssen Greifvögel oder Schlangen ernährt werden?
                            Es muß doch, um die Tierparkinsassen zu ernähren, ein anders Tier sterben.
                            Stimmt, ist in der Freiheit auch so, nur mit dem Unterschied, dass der Hungrige sich seiner Art entsprechend verhalten muß.

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • lemongrasL Offline
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                              lemongras
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              .........ob Du als Kind schon der Meinung warst, dass man auf Zoos verzichten kann.

                              Als Kind wusste ich überhaupt nicht was oder wie ein Zoo ist.

                              Ich bin auf dem Lande aufgewachsen, mitten im Bauerndorf - mitten unter Haus- und Nutztieren.
                              Aber nur schöne Erinnerungen daran habe ich auch nicht.
                              Bauern sind "damals" mit den Tieren nicht gerade gut umgegangen.

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • carstenW.C Offline
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                                carstenW.
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                und wenn man einem Kind erklärt, ob eine solche Haltung gut oder schlecht ist dürfte es dies auch verstehen.

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                Antworten Zitieren
                                • caribiangirlC Offline
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                                  caribiangirl
                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  gutenmorgen wrote:
                                  Du fragst: wieso müssen Tiere für Zoobewohner geschlachtet werden. Wie sonst sollen die eingesperrten Tiere ernährt werden. Oder wie müssen Greifvögel oder Schlangen ernährt werden?
                                  Es muß doch, um die Tierparkinsassen zu ernähren, ein anders Tier sterben.
                                  Stimmt, ist in der Freiheit auch so, nur mit dem Unterschied, dass der Hungrige sich seiner Art entsprechend verhalten muß.

                                  In der freien Natur gehts nur um ******* und gefressen werden.
                                  Die Tiere, die z.B. für Schlangen, Greifvögel usw als Futter vorgesehen sind (oft Ratten, Mäuse, Hasen usw) werden von den Tierparks und Zoos extra für diesen Zweck gezüchtet.
                                  Das rohe Fleisch, das den Raubtieren verfüttert wird, stammt meistens aus Großschlachtereien. Die Schweine, Kühe und Kälber werden dort eh geschlachtet, weil unsereiner ja auch mal gerne ein Schnitzel oder Schweinebraten ißt.

                                  Wie schon gesagt, Tiere gehören nicht eingesperrt. Solange sie aber gut gehalten und versorgt werden, finde ich es jetzt nicht ganz so tragisch. Sie würden sich sonst ja tatsächlich nicht vermehren.

                                  Ich hatte auch schon Schlangen und mußte ihnen eben lebendige Mäuse verfüttern. Zuschauen konnte ich zwar nie, da mir die Mäuse auch sehr leid taten, die Schlangen fraßen aber eben nur Lebendfutter.
                                  Einige werden jetzt sicherlich sagen, dann hält man sich solche Tiere nicht. Meine Schlangen hatten sehr große Terrarien, waren kerngesund und fühlten sich wohl. Ich finde diese Tiere eben faszinierend und wenn wir mehr Platz in der Wohnung hätten, würde ich mir auch wieder eine zulegen. Allerdings nur eine kleine. Also nie ne Boa oder Python oder sowas. Ich hatte Kornnattern und die werden im Schnitt 1, 80 lang und so dick, wie 2 Daumen.

                                  LG

                                  Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                                    meinungsfreiheit
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    @caribiangirl

                                    bewerbe dich doch um eine Greencard für das Dschungelcamp 😉 oder reichen dir die Zweifüßigen hier im Forum 😆

                                    Wenn Du das Ziel nicht kennst, ist kein Weg der Richtige!

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      Dylan
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                                      #38

                                      Es wir um absolute Vorsicht gebeten im Dschungelcamp!

                                      Zehnbeinige Spinnen treiben da ihr Unwesen.

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                                      • caribiangirlC Offline
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                                        #39

                                        @ meinungsfreiheit

                                        Um Gottes Willen!!!! Niemals. Keine 10 Pferde würden mich da reinkriegen.
                                        Ich würd mich in den Kakerlakensarg legen, würde Schlangen anfassen oder mit ihnen im selben Wasser paddeln. Leider gibts da aber auch Spinnen und vor denen hab ich Respekt, besser gesagt schon krankhafte Angst. Ochsenaugen, Krokodilpenise und Känghurueier (mit Fell) würde ich nichtmal anschauen. Musste schon fast ko...., als ich das im TV sah.

                                        Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.

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                                        • HarzerH Offline
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                                          #40

                                          @ Erika,

                                          man kann sicherlich nicht alle Zoos über einen Kamm scheren, aber die großen Zoos haben sicherlich Ihre Daseinsberechtigung. Es gibt bei vielen Tieren, die in der freien Wildbahn bereits ausgestorben sind oder vom Aussterben bedroht sind, weltweite Züchtungsprojekte, damit die Tiere auch wieder ausgewildert werden können.

                                          Außerdem investieren diese Zoo´s auch viel Geld in die halbwegs artgerechte Haltung von den Tieren, das hat nichts mehr mit den früheren Käfighaltungen zu tun.

                                          Da gehts den Tieren wahrscheinlich bei den Zirkussen schlechter oder ganz schlimm, wo die Tiere in den Urlaubsländern oder auch in anderen Ländern für Vorführungen, Darstellungen oder auch Kämpfe garantiert nicht artgerecht gehalten werden, sondern das grenzt schon eher an Tierquälerei. Also ehe man sich über die Zoss gedanken macht, sollte man erst mal diese Punkte abarbeiten, da besteht bedeutend mehr Handlungsbedarf zugunsten der Tiere.

                                          Leben und leben lassen!

                                          1 Antwort Letzte Antwort
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