Mecker-Ecke / Speakers Corner
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@ Wally,
ein Spanier würde sagen: de nada.
Und wenn Du jetzt im HC wärst, würde die Farbe auch nicht funktionieren, was soll´s?@Barbara
Ja, DSL würde es mir ermöglichen, auch am Ratespiel teilzunehmen...Ich freue mich, aber wie gesagt: es dauert. -
Hallo Erika und ungeschminkt,
danke. Bin nur kurz hier, weil wir Schützenfesthaben und das wahrscheinlich auch der Grund ist, warum ich so ausgetickt bin.
Ich versuche seit Jahren an der Aufgabenteilung etwas zu verbessern,
aaaber.....
Die Mentalität mancher Mitglieder ist halt so: Wieso soll ich z.B. Brötchen schmieren, wenn Du es doch machst.
Naja, ich weiß trotzdem das ich nichts ändern kann und wenn dann auch das Wetter noch verrückt spielt....LG Wally
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Hallo Wally,
ich hoffe, Du hast Euer Schützenfest gut überstanden.
In sämtlichen Vereinen, die ich kenne, machen immer die gleichen Vereinsmitglieder die Arbeit, damit die anderen feiern können. Das fängt bei der Planung an und hört ggf. mit dem Aufräumen nach der Fete auf. Eigentlich könnte man sich darüber auch ärgern, oder?
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Das ist mir auch schon im Kindergarten und in der Schule aufgefallen. Es sind immer dieselben Eltern, die sich engagieren. Egal, ob es Elternsprechtage sind oder ob Begleiter für Ausflüge gesucht werden, ob mal ein Kuchen spendiert werden soll - ohne den "harten Kern" würde vieles nicht funktionieren.
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Oh Reisefan !!!
Du stichst in mein persönliches Wespennest!!!!!
Ich gehörte auch immer zu den "Dummen", die sich aber auch sehr gern z.B. im Kindergarten engagiert haben. Sehr zur Freude der Erzienherinnen. Wir haben auch ganz schön Geld für Anschaffungen im Kiga gescheffelt. War richtig schön.
Was ich allerdings nicht so schön fand, waren die Meckereien, die - natürlich hinterm Rücken - auch stattfanden. Dies besonders gern von den Leuten, die keinen Finger gerührt haben. Hinkommen, feiern und dann noch meckern, das habe ich gerne!!!! -
Es gibt aber auch welche die drängeln sich immer vor und hoffen dadurch an Ansehen zu gewinnen. Solche in den Vordergrund-Drängler regen mich auf...
Am Besten ist es, wenn genau diese sich dann auch noch selbst-beweihräuchern, "Hach wir machen das ja, es tut ja sonst keiner was, ohne uns läuft da nix".
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@ hermann Löhns mit h,
Barbara hat schon, völlig in meinem Sinne, geantwortet. Die sich nach vorne drängeln, beweisen aber wenigstens Initiative und Engagement! Ich rege mich auch oft über die auf, die immer still in der Ecke sitzen, den ***** nicht hochkriegen, weil sie entweder inkompetent oder faul sind, aber dann, wenn die Arbeit getan ist, an allem möglichen rummäkeln und die Leute auch noch persönlich angreifen, sie wollten sich doch nur profilieren.
Im Grunde ist das eine feige, fiese Art! Es hat viel mit Neid und Argwohn zu tuen, da könnte irgendjemand irgendwelchen persönlichen Nutzen draus ziehen. -
...aber sooo ganz unrecht hat der Hermann Löhns dann doch nicht. Diese Leute gibt es tatsächlich auch - sie regen mich zwar nicht auf, sondern bringen mich eher zum schmunzeln. Denn das von ihnen angestrebte Ansehen erreichen sie dadurch nicht - sie werden zu schnell durchschaut. Hier würde dann das Motto "Weniger ist mehr..." sehr gut zur Anwendung kommen.
Wobei natürlich die von unseren Girlies Wally,Reisefan und Barbara genannten Beispiele, dass imer die selben Personen Initiative ergreifen, schon stimmt.
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@ Blues
Wieso ist weniger mehr? Sollen die, die sonst die Initiative ergreifen, auch noch auf ihrem Hintern sitzen bleiben, so daß dann niemand mehr was macht?
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@Salvamor41 - mit "Weniger ist mehr" meine ich, dass diejenigen Leute, die sich immer und überall im Kampf nach Ansehen und Ehre in den Vordergrund drängen müssen, oft mehr erreichen würden, wenn sie weniger unternehmen täten.
Ich hab ja vorgängig schon geschrieben, dass ich ja auch der Meinung bin, dass die Initiative oft bei den gleichen Leuten hängen bleibt. Aber das ist immer so, es gibt Macher und es gibt Konsumenten...
Ich wollte lediglich aufzeigen, dass der Hermann Löhns mit seiner Meinung nicht völlig quer in der Landschaft liegt
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Ich finde nicht, dass Engagement etwas mit "Vordrängeln" zu tun hat. Wenn man in einem Verein ist, Kindergarten-oder Schulkinder hat usw., dann sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass man Elternabende, Mitgliederversammlungen usw. wahrnimmt, um auf dem laufenden zu bleiben oder ggf. mal an Abstimmungen teilzunehmen.
Und es sind immer die selben, die nie kommen, hinterher aber meckern und an allen Entscheidungen was zu kritisieren haben. -
Zu Beginn dieses Helfer-Themas äußerte ich, daß es nah meinen Beobachtungen immer die gleichen Vereinsmitglieder sind, die bei Veranstaltungen die Arbeit tun. Ich will das etwas differenzierter sagen:
Zum einen gibt es die gutmütigen Helfer, die sich engagieren und dann gar keine Gelegenheit mehr haben, ein wenig mitzufeiern. Ich habe erlebt, daß "Schichten" vereinbart waren - aber die Ablösung kam nicht, so daß man auf dem Posten bleiben mußte. Zum anderen - da stimme ich hermann löhns zu - sind da diejenigen, die alles an sich reißen und glauben, ohne sie würde nichts funktionieren. Aber die brauchen ja doch dann auch noch das "Fußvolk", das dann die weniger angenehmen Arbeiten erledigt (Geschirr spülen...z.B.).
Ich habe es wirklich noch niemals mit erleben dürfen, daß alle gleichmäßig im Einsatz waren.
Aber bei den jeweiligen Jahreshauptversammlungen haben sich die Leader selbst beweihräuchert, was sie doch alles auf die Beine gestellt haben. Wie erfolgreich wären die Veranstaltungen ohne die Helfer gewesen?! -
Ja, Reisefan, Vereine eben, nicht unbedingt ehrenamtlich, mehr freizeitmäßig. Deutsche "Vereinsmeierei" mit allen Vor- und Nachteilen.
Engagement in Schule und Kindergarten: da hofft man ja, die Verhältnisse zu ändern oder zumindest zu verbessern zugunsten unserer Kinder.
Richtig ist, daß an den Elternabenden z.B. nur wenige Eltern erscheinen - auch immer der gleiche Kreis.
Rein ehrenamtliche Tätigkeiten wie Essen auf Rädern, Rotes Kreuz oder im Seniorenheim, darauf hatte ich nicht abgezielt. Diese Ämter, so finde ich, unterliegen ja auch nicht diesem, sagen wir mal, Gruppenzwang. Im Ehrenamt entscheidet jeder selbst, für was er sich einsetzen möchte - und ruht sich nicht auf den Schultern der übrigen aus.
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Ich z.B. engagiere mich seit beinahe 20 J. ehrenamtlich in einer Bücherei, und es sind immer die gleichen Leute, die mitmachen, wenn etwas zu erledigen ist, was nicht unbedingt von der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird, und die anderen erscheinen nur, wenn sie mal Lust dazuhaben - aber ich mache es trotzdem gerne ...
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Reisefan, da beneide ich Dich: das würde mir auch zusagen; ich pflege hier nur unsere private Bibliothek - wir haben ein Haus voller Bücher, ein Leben ohne könnte ich mir gar nicht vorstellen.
Also scheint es auch bei einem Ehrenamt zuzutreffen, daß es Bienen und Drohnen gibt...
Für mein Leben nach dem Job: ich habe an die "Grünen Damen" gedacht. Mal sehen, ein wenig Zeit ist ja noch.