All inclusive - eine Mogelpackung?
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Piratin19 wrote:
..., so muß man sich im Urlaub nicht auch noch um die Getränke und das Essen kümmern.Diese lästige Nahrungssuche ist ja auch unglaublich anstrengend...
Bei so vielen glücklichen AI-Urlaubern stellt sich mir die Frage:Was kommt eigentlich nach AI und Ultra-AI ?
Man wird sich was einfallen lassen, da bin ich mir sicher! Vielleicht ist dann ja noch das Füttern inklusive.
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effi wrote:
Was kommt eigentlich nach AI und Ultra-AI ?Vielleicht ja das: AI MAXX (Oder gibt es das womöglich schon?):
http://www.tourism-watch.de/archiv.tueting/
(Link einfügen klappte hier leider nicht
)Ein zwar schon etwas älterer, aber - wie ich finde - trotzdem interessanter Artikel zum Thema...
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Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nie wieder melden, weil bereits alles schon mal durchgekaut wurde. AI = Mogelpackung? Kann man nicht unbedingt sagen, weil in den Katalogen genau beschrieben wird, welche Leistungen im AI-Paket enthalten sind, was zusätzlich bezahlt werden muss und auch die zeitlichen Begrenzungen werden genau aufgeführt. So war jedenfalls unsere Erfahrung und wir sind noch nie reingefallen. (7 x Karibik, 2 x Griechenland). Wir haben weder einen schlechten Service erlebt noch minderwertige Speisen oder Getränke erhalten. Oder haben wir einfach nur Glück gehabt? Jedenfalls kommt bei AI eine Art "Schlaraffenland-Gefühl" auf: Wenn man Durst hat (hat man bei den hohen Temperaturen eigentlich fast immer), holt man sich einfach ein Glas Wasser oder Fruchtsaft. Ein Kaffee nach dem Essen oder am Nachmittag? Kein Problem! Vor dem Abendessen schon mal einen Cocktail? Auch kein Problem und man braucht weder Brieftasche noch Kreditkarte, manchmal nicht mal das berüchtigte Armbändchen, was ich persönlich gar nicht so schlimm finde. Das Preis-Leistungs-Verhältnis passte bisher immer. Mein Fazit: Vor dem Urlaub genau nachlesen, ob die Leistungen, auf die man Wert legt, auch wirklich im Preis enthalten sind. Falls das nicht der Fall sein sollte, besser ein höherwertiges Hotel buchen!
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salvamor41 wrote:
@ michael wAufgrund der PN, die ich eben von Dir erhalten habe, zeige ich Dir die gelbe Karte.
Hi,
vielleicht macht man solche Dinge persönlich, aber da kann ich wohl nur die Konsequenz ziehen und das Thema für mich schließen.
Ciao,
Michael

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@michael
warum für dich schließen!
Schau mal, wenn jeder, dem die andere Meinung oder ein Nebenkriegsschauplatz einer Diskussion nicht passt, gleich drüber seinen eigenen Thread aufmacht, dann kennt sich niemand mehr aus.
Das ganze wäre sehr übersichtlich. Also, nicht gleich beleidigte Leberwurst spielen

LG
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meinungsfreiheit wrote:
@michaelwarum für dich schließen!
Schau mal, wenn jeder, dem die andere Meinung oder ein Nebenkriegsschauplatz einer Diskussion nicht passt, gleich drüber seinen eigenen Thread aufmacht, dann kennt sich niemand mehr aus.
Das ganze wäre sehr übersichtlich. Also, nicht gleich beleidigte Leberwurst spielen

LG
Hi und Guten Morgen,
ich mache das nicht, weil ich die beleidigte Leberwurst spielen will. Das hat andere Gründe. Siehe Mail weiter oben.
LG zurück,
Michael

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effi wrote:
Was kommt eigentlich nach AI und Ultra-AI ?effi, man müßte sich die aktuellen Urlaubsgewohnheiten der Nordamerikaner ansehen, dann wüßten wir fast paßgenau, was uns da noch bevorsteht, denn wir übernehmen ja automatisch deren Lebensgewohnheiten, auch Urlaubsgewohnheiten, ziemlich kritiklos.
Was könnte noch an Steigerungen kommen im AI-Bereich? Vielleicht persönliche Butler oder Sekretäre/Sekretärinnen, die den Urlaubern Wege abnehmen, Ausflüge und Mietwagen buchen, das Essen vorkosten etc.?
Kennt sich jemand von den Usern mit den amerikanischen Usancen aus?
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Warum ist AI in Nordamerika, Deutschland, Österreich, Holland so außerordentlich beliebt? Und in Frankreich und Italien besispielsweise fast völlig unbekannt!
Die Frage stand hier schon mal im Raum: Man könnte ja glatt auf die Idee kommen, daß die Beliebtheit von AI in bestimmten Ländern in Korrelation zum Stellenwert guten Essens und Trinkens steht.
Wenn das nicht so ist, woran liegt es, daß Deutsche, Österreicher, Holländer so versessen auf AI sind?
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Ich mach eigentlich nur mehr All-Inkl. Urlaub und ich war jedesmal noch zufrieden (egal ob in Griechenland oder in der Türkei). Ich wurde immer schnell und freundlich bedient bzw. gab es auch immer zB Limo und Bier zum Selberzapfen (find ich persönlich auch super). Was bei dem Angebot alles dabei ist erfahrt man im Katalog. Jeder hat sein eigenes AI Angebot. bei manchen sind nur einheimische Getränke dabei, bei anderen auch internationale, bei manchen sind Cocktails zu bezahlen, bei anderen wieder gratis und die Uhrzeit steht auch überall dabei.
Also, wenn man die Katalogbeschreibung gescheit durchlest dürften keine Überraschungen mehr passieren.LG,
RosePS: Und bezüglich schnellen Service...ich/wir geben den Servicepersonal und der Putzfrau immer gleich am Anfang vom Urlaub ein kleines Trinkgeld und sie kümmern sich gleich immer gaaaaaaaaaanz schnell um dich.
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salvamor41 wrote:
Die Frage stand hier schon mal im Raum: Man könnte ja glatt auf die Idee kommen, daß die Beliebtheit von AI in bestimmten Ländern in Korrelation zum Stellenwert guten Essens und Trinkens steht.Ich werd mich mal schlau machen, ob AI bei Briten besonders beliebt ist. Falls nicht würde das entweder Deine eigentlich recht schlüssige Theorie torpedieren, oder belegen, dass das Essen in GB nicht so schlecht ist, wie sein Ruf.

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salvamor41 wrote:
Kennt sich jemand von den Usern mit den amerikanischen Usancen aus?Möglicherweise wird AI in Florida angeboten oder von Amerikanern z.B. in Mexiko gerne wahrgenommen, das kann ich nicht beurteilen, da ich den Hotelmarkt in Florida nicht so gut kenne und in Mexiko noch nie war.
Aber ansonsten ist AI in den USA eine unbekannte Erscheinung, da in besseren Hotels in der Regel nicht mal das Frühstück im Preise inklusive ist, alles wird separat bezahlt, in entsprechenden Urlaubshotels, z.B. in Scottsdale, Arizona, ist die gebotene Qualität aber auch meistens sehr hoch und die Preise ebenso. Auch auf Hawaii (um ein anderes "typisches" US-Reiseziel zu nennen) habe ich nur Hotels erlebt, wo selbst das Frühstück extra gezahlt werden muß.
Die Amerikaner buchen meiner Erfahrung nach ihre Reisen wesentlich weniger als z.B. die Deutschen nach dem Preis, der Reisemarkt ist ein völlig anderer. Es gibt ja auch nicht diese Chartergesellschaften wie bei uns, geflogen wird mit Linie.
In Kalifornien hab ich vor Jahren mal eine Reise nach Hawaii gebucht und war überrascht, wie sehr sich die Vorgehensweise von deutschen Reisebüros unterschied, das Angebot an Veranstaltern hieß "Qualität" und nicht "Quantität", d.h. es gab nur sehr wenige Reiseveranstalter, deren Reisen dort verkauft wurden. Ich hab auch nicht den Eindruck, daß sich daran in den letzten Jahren etwas geändert hat, diese aggressive Reisewerbung über den Preis (wie in deutschen Reisebüros oder an Flughäfen ja üblich) hab ich in den USA auch noch nie gesehen. -
chriwi wrote:
salvamor41 wrote:
Die Frage stand hier schon mal im Raum: Man könnte ja glatt auf die Idee kommen, daß die Beliebtheit von AI in bestimmten Ländern in Korrelation zum Stellenwert guten Essens und Trinkens steht.Ich werd mich mal schlau machen, ob AI bei Briten besonders beliebt ist. Falls nicht würde das entweder Deine eigentlich recht schlüssige Theorie torpedieren, oder belegen, dass das Essen in GB nicht so schlecht ist, wie sein Ruf.

Hi

im Hotel auf Ibiza hatten wir einen Anteil an englischen Gästen von anfänglich 70%, was sich später auf die Hälfte reduzierte.
Die scheinens auch zu mögen.Michael
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Schon ein paar Jahre alt, aber so aktuell wie damals.
Mit "Reisen" habe der Ferienaufenthalt in einer Ai-Anlage wenig zu tun, glauben Tourismuskritiker und entwicklungspolitische Organisationen.
Skeptische Stimmen gegenüber der streng bewachten "Rundumversorgung hinterm Stacheldraht" wurden auch in der Reisebranche selbst laut,...
Weiterhin umgingen All-inclusive-Angebote die zum Teil gut entwickelte Infrastruktur im Zielland, die ursprünglich auf Besucher ausgerichtet und sehr vielseitig sei. All-inclusive-Gäste erhielten bei überwiegendem oder ausschließlichen Aufenthalt in der Anlage einen verfälschten oder gar keinen Eindruck vom Reiseziel. Die Destination werde austauschbar, was im Grunde genommen jede Zielgebietswerbung ad absurdum führe.
"All-inclusive-Resorts sind Fremdkörper für privilegierte Fremde, die fremd bleiben, und die inmitten der Armut Maßlosigkeit zelebrieren""Die Erlebniskonsumenten von heute wollen perfekte Illusionen. Und sie sind auch mit Scheinwelten zufrieden, wenn diese die Wirklichkeit übertreffen"
Der ganze Artikel: http://www.tourism-watch.de/archiv.tueting/
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Hoch interessanter Artikel, chriwi! Ich denke, da gibt es weitere Anknüpfungspunkte für eine lebhafte Diskussion!
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Hallo zusammen,
woran mag es denn liegen, daß Deutsche, Österreicher, Holländer vielleicht auch noch Engländer so versessen auf AI sind?
Italiener und Franzosen z.B. reisen selten alleine, sie sind meistens mit Kind und Kegel unterwegs und haben demzufolge auch keine Langeweile.
Kann es sein, daß die o.e. nordeuropäischen Landsleute selten mit der Großfamilie Urlaub machen und Kleinfamilien und Paare sich im Rundum-Sorglos-Hotel = sprich Ai deshalb wohler fühlen?
Was meint ihr dazu?
Ich persönlich mag AI dann, wenn es richtig guten Wein gibt
und Getränke und teilweise auch das Essen serviert werden.Gruß Reisemarie

