Reisen und Umwelt
-
Gerne. wann wo ?
-
Weniger duschen und baden, weniger Wasser beim Spülen verbrauchen, die Lichtschalter öfter auf "aus" stellen und die Elektrogeräte von Stand-by auf Off stellen. Alles schön und gut, immerhin spart man damit Geld. Ob man den Lauf der Welt hinsichtlich der bestehenden Umweltprobleme damit entscheidend beeinflußt, ist zumindest fraglich. Am Ende hebt sich meist alles auf.
Eine Freundin von uns berichtete unlängst von den Schwiegereltern ihres Sohnes, die angeblich streng ökologisch ausgerichtet leben. Die baden beispielsweise nacheinander im selben Badewasser, aber zur Arbeit fahren sie dafür mit zwei PKW, obschon sie den gleichen Weg haben. -
Ich denke, den Dialog zwischen wiener-michl und herzing sollten wir jetzt beenden. Zur Vermehrung der bisher gewonnenen Einsichten trägt er sicher nicht bei.
-
"salvamor41" wrote:
Ich denke, den Dialog zwischen wiener-michl und herzing sollten wir jetzt beenden. Zur Vermehrung der bisher gewonnenen Einsichten trägt er sicher nicht bei.Bezahlen muss jeder, ob er duscht, die Badewanne 4x mal bennutzt
ob er / sie einen Wirlpool hat, ist doch alles relativ.Einer (eine) macht es so der (die) so.
Es kostet halt Geld, das Wasser

-
@salvamor41
Stimmt. Wenn der kleine Mann Energie spart, dann tut er das für sich. Es sind vielmehr Wirtschaftsunternehmen, die aus Profitgier für Umweltsauereien verantwortlich sind (z. B. Öle und Giftstoffe, die in Gewässer abgeleitet werden) -
"salvamor41" wrote:
Weniger duschen und baden, weniger Wasser beim Spülen verbrauchen, die Lichtschalter öfter auf "aus" stellen und die Elektrogeräte von Stand-by auf Off stellen. Alles schön und gut, immerhin spart man damit Geld. Ob man den Lauf der Welt hinsichtlich der bestehenden Umweltprobleme damit entscheidend beeinflußt, ist zumindest fraglich.Salvamor, fraglich finde ich es nicht, eher schon das in Frage stellen von Energie/Wassereinsparungsmaßnahmen.
Sicher hast Du recht, wenn es ein Mensch auf der Erde tut, ändert sich nichts merklich. Aber wenn z.B. nur jeder 10. Mensch seinen Energie- oder Wasserverbrauch etwas drosselt, merkt man schon etwas. Es ist so wie vor langer Zeit mit den FCKW-Spraydosen, Zu Beginn der damaligen Diskussion hieß es auch immer "ob ich nun darauf verzichte oder nicht, ändern wird sich eh nichts". Es hat sich was geändert, zum Glück.
Ich werde weiter mit Energie und Wasser sorgsam umgehen, nicht allein aus Ersparnisgründen, sondern aus Verantwortung der nachfolgenden Generationen gegenüber.
Sonst würden wir bald einer alten Weißsagung nachkommen müssen:
...so laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen, es ist soweit...
-
@ curiosus
Ich finde es rührend, wie Du dir über die kommenden Generationen den Kopf zerbrichst. Ach, wenn doch nur unsere Politiker auch so handelten! Aber davon ist keine Spur. Aber gerade die Politik könnte durch entsprechende Gesetzgebungen Einfluß auf die Geschehnisse nehmen. Nur so kann man meiner Meinung nach entscheidendes bewegen.
Deine Handlungsweise ehrt Dich, aber bewegen wirst Du nichts, weil gerade bei Umweltproblemen ganz einfach die erforderliche Solidarität unter den Menschen fehlt.
Nein, die Menschen brauchen entsprechende Vorschriften in Form von Gesetzen. Sie erwarten von der Politik, daß sie weitsichtig genug ist, zu erkennen, was gut und was schlecht ist für die Bürger.
Die Realität ist ernüchternd. Über sie wurde bereits gesprochen, deshalb möchte ich meine Einschätzung nicht wiederholen.Wenn Du weiter sorgsam mit Wasser und Strom umgehen willst und Dich dabei besser fühlst, dann mach' es weiter. Es gibt auch ideelle Werte, die es wert sind, mit Leben erfüllt zu werden.
-
Salvamor, Dein Beitrag klingt etwas ironisch-belächelnd, sei es drum.
Viele Menschen aus meinem Bekanntenkreis handeln ähnlich, eine Ausnahme stelle ich demnach sicher nicht dar. Aber Du hast in Bezug auf gesetzliche Vorgaben recht, das brauchen wohl die meisten Menschen.
So lächerlich die Ökosteuer auch ist, ein erster Schritt ist zumindest geschehen. Wenn es nach mir ginge, hätte ich den Treibstoffpreis pro Liter um 2 Euro verteuert, gleiches natürlich auch für sämtliche andere fossile Energieträger. Beim Wasser müsste ähnliches passieren, noch ist das Frischwasser doch zu Spottpreisen zu beziehen, die Abwassergebühr dominiert den Preis. Wenn der Kubikmeter Trinkwasser von derzeit etwa 1,50 Euro auf 5 Euro angehoben würde, dann würde so mancher Zeitgenosse sich das Wasserverschwenden wohl verkeifen.
Aber es wird noch Jahre dauern, bis ein Umlenken der Politiker dem Umdenken von Teilen der Bevölkerung gefolgt ist, da Energie noch einfach zu billig ist.
-
Das meine ich ja mit Verschwendung. Wir machen uns, wenn überhaupt, nur Gedanken über die Strom, Wasser, Öl, Gas und Kraftstoffpreise, nicht aber wegen der Umwelt.
Logisch würde niemand seine Wäsche wieder am Bach mit dem Waschbrett schrubben, da eine Waschmaschine das normalste der Welt ist. Solange der Geldbeutel die Energie und Wasserpreise noch mitmacht, kann man ja sorglos damit umgehen...
Das ist das einzige, was mich daran stört. Man kann durchaus genauso gut leben, wenn man Wasser und Energie nicht unnötig duch Kabel oder den Abfluß jagt.Ein Leben wie vor 100 Jahren könnte ich mir bei Gott auch nicht vorstellen. Nichtmal, in Form eines "Abenteuerurlaubs".
Energie und Wasser gehören nunmal zu unserem normalen Alltag, trotzdem kann aber jeder ne Kleinigkeit dazu beitragen, mit diesen Dingen nicht zu verschwenderisch umzugehen. -
Ich habe mal ein Interview mit Frank Schätzing ("Der Schwarm" ) gesehen, in dem er meinte, es sei unserem Planeten völlig egal, welche Spezies ihn bevölkert. Und daß es immer ein Aussterben von Lebewesen geben wird.
Man bedenke, daß alles bis dato vorhandene Leben ausgelöscht wurde, als ein "paar durchgeknallte" Mikroben beschlossen, Photosynthese zu betreiben und damit Sauerstoff freizusetzen.Wir können machen, was wir wollen, niemand hält die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung mehr auf. Wir nutzen, was wir haben und das ist auch in Ordnung. Alles andere wäre ein Rückschritt.
Daß wir uns buchstäblich mit unserem Verhalten selbst das Wasser abgraben, ist eine andere Sache. Und ich finde es schon ziemlich dekadent, daß wir unsere Ausscheidungen mit Trinkwasser wegspülen, welches in anderen Ländern überlebenswichtig und nicht ausreichend vorhanden ist.
Aber wie gesagt, der Erde ist es wirklich egal. Da hatte der Mann wirklich Recht.
-
wenn Du dieser Ansicht bist, dass wir nur ein Wimpernschlag in der Geschichte unseres Planeten Erde sind, dann ist es zwingend notwendig zu wissen was nach uns kommt! Sonst ist Dein Statement nicht logisch! Bisher ist der Homo sapiens noch ein ausgezeichnetes Produkt der Evulution. Allerdings existiert er erst einen Wimpernschlag gemessen am Alter dieses Planeten. Wann wird es ihn in dieser Form nicht mehr geben? Das ist doch die Frage! Erst dann würde doch Dein gemeinter 'Wimpernschlag' beendet sein!
Dieter
-
Möglich ist auch,
dass demnächst ein riesiger Vulkan in Nordamerika explodiert. So wie die Wissenschaftler voraussagen, würde sich dann die Atmosphäre auf viele Jahre verdunkeln. Eine neue Eiszeit würde beginnen. Ein Überleben wäre dann fraglich.
Sollte die EPOCHE MENSCH dann doch wieder schnell zu Ende sein, dann sollten wir vielleicht vorher noch in Gelassenheit leben. Damit meine ich nicht den totalen Egoismus oder Querulanz.
Ich gehe davon aus, dass der Erde aus verschiedenen Richtungen Gefahr droht. Nicht nur vom Mensch!
holunder59 -
Noki, blicke mal auf die Evolutionsgeschichte zurück, dort findest Du massig Beispiele von zur damaligen Zeit hochentwickelten Lebensformen, die die Fauna der Erde prägten. Fast sämtliche in den einzelnen Erdzeitaltern dominierenden Spezies sind ausgestorben, nicht nur durch Naturkatastrophen, sondern auch durch Populationsdruck und mangelnde Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Umweltbedingungen.
Wo befinden wir uns heute? In einer Warmzeit, die durch menschliches Zutun weiter "angeheizt" wird. Durch diese sich immer stärker beschleunigenden Umweltveränderungen kommt der Mensch an seine Grenzen, viele Regionen werden unbewohnbar, eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren stirbt aus, die Landoberfläche verkleinert sich zusehends und die Qualität der verbliebenen Flächen sinkt rapide.
Der Mensch ist ein Teil der Evolution und unmittelbar mit ihr verknüpft. Er ist derzeit die höchst entwickelte Lebensform auf diesem Planeten, im weiteren Verlauf muß aber eine höher entwickelte Intelligenz zwangsläufig entstehen, die sich den dann herrschen Lebensbedingungen besser angepaßt hat.
Das ist der Gang der Evolution, doch wie die neue Form heißen wird, werden wir nie erfahren...
-
Holunder59,
ich weiß ja nicht aus welchen wissenschaftlichen Quellen diese Prognose stammt, aber bist Du ernsthaft des Glaubens, dass ein riesiger Vulkanausbruch zu solch globalen Beeinträchtigungen führen würde? Vielleicht lokal im weiteren Sinne, jedoch nicht die gesamte Oberfläche der Erde erfassend! Bei supergewaltigen Eruptionen mit sehr großem Ausstoß von Massen, könnte sich vielleicht minimal die Taumelbewegung der Erde in vieeeeelen Jahren minimal verändern. Durch die Massenverlagerung könnte sich evtl. auch die Umlaufbahn etwas ändern, auch das erst nach sehr langer Zeit. Es gilt immer noch der Satz von der Erhaltung der Masse und der Gravitation. Die "Planetenwirtschaft" um uns herum wird das herzlich wenig bekümmern ob in Nordamerika ein riesiger Vulkan explodiert oder nicht. Selbst wenn die Asche bis in große Höhen gelangen würde, so wird sie von der Gravitation der Erde schnell wieder zurückgeholt werden.
Vielleicht zittern jetzt schon die Nordamerikaner ob solcher obskuren Voraussagungen. Waren das unter Umständen AstroLOGEN und keine Astrnomen? Dann könnte ich nämlich auch meinen Kaffeesatz befragen!
Viel schlimmer erachte ich die Gefahr der Erdbeben an der Westküste Amerikas. Aber auch die können nur endlich sein, obgleich mit verheerenden Folgen.Dieter
-
@ noki
Generell Glaube ich zunächst nichts! Generell scheint aber alles möglich??
Das was ich geschrieben habe kam vor einiger Zeit in den Medien. Welcher Grundlage es entspricht und wo es den Ursprung hat, kann ich nicht sagen. Hat sich allerdings nicht nach "Panikmache" angehört, da es ein grösserer Bericht über Vulkane war. -
Curiosus,
der Überlebensfähigste hat bisher immer den Fortgang der Evolution und den Fortbestand seiner eigenen Population bestimmt. Das beinhaltet ja das Wort Evolution. Wie sich seine Population dadurch verändert ist eine andere Sache. Bis auf große Naturkatastrophen gab es doch immer fließende Übergänge, allerdings in Millionen von Jahren, als wir von den Bäumen stiegen und aufrecht gehen konnten. Das hat sich für unseren Fortbestand eben als zweckdienlich erwiesen. - Es ist ja aber alles noch sehr viel komplizierter!
Was nach uns kommt, werden wir naturgemäß nie mehr erfahren. -
@ holundern
ich bezweifele grundsätzlich nicht, dass alles möglich ist, ich bezweifele nur das es sehr wahrscheinlich ist!
Mir ist auch schon wiederholt von Leuten mit dem Büchlein in der Hand gesagt worden: Am 30. Mai ist der Weltuntergang! Nur sagten sie nicht das Jahr dazu. Und auch sie leben wahrscheinlich heute noch, weil sie eben nicht wissen was sie behaupten.