Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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@50dagmar sagte:
Den Antrag kann man sich doch auch aus dem Internet holen,oder?
Bei meiner Bank nicht.
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@50dagmar sagte:
Den Antrag kann man sich doch auch aus dem Internet holen,oder?
Da TC vorletzte Woche schon den Restbetrag für unsere Reise (17.10.19) abgebucht hat, bin ich letzte Woche Montag, also noch vor der Insolvenz von NR, zu meiner Hausbank gefahren und habe den Antrag dort zusammen mit dem dortigen Mitarbeiter ausgefüllt.
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Bei Kunden der Sparkasse Köln Bonn besteht die Möglichkeit nach 60 Tagen die Schadensmeldung zu tätigen, sollte die Versicherung sich nicht melden, wo von ich ausgehe. Die Bank schickt den Antrag als PDF Datei zu oder bei Wunsch per Post. Am besten Kontakt zu der Bank aufnehmen wo die Kreditkarte beantragt wurde
GGood Luck
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@mucmuli sagte:
Lässt deine Bank jetzt den Antrag 60 Tage liegen und prüft dann nochmal oder wie seid ihr verblieben?
Melde mich in ca. 90 Tagen noch einmal bei denen mit der Fall-ID. Von selbst unternehmen die allerdings nichts.
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Bezüglich Storno gibt es ein Update:
UPDATE: Thomas Cook Deutschland hat nun Insolvenz angemeldet. Was bedeutet das für die Reise des Kunden? Das zuständige Insolvenzgericht wird nun einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen und dieser wird u.a. entscheiden was mit Ihrer Reise passiert. Von dieser Entscheidung wird es abhängen, ob Sie Ihre Reise antreten können, deren Durchführung dann der Insolvenzverwalter sicherstellt oder ob der Insolvenzverwalter die Reise absagt. Auf diese Entscheidung müssen Sie nun warten, weil im Moment möglicherweise, was umstritten ist ob dies möglich ist, alternativ nur die Möglichkeit bestünde, dass Sie selbst stornieren, aber dann die Stornokosten zahlen müssen, die im Reisevertrag vorgesehen sind.
UPDATE: Kann ein Kunde aufgrund einer Insolvenz kündigen / stornieren? Im Falle der Insolvenz kann der Kunde nicht aufgrund der Insolvenz kündigen / stornieren oder zurücktreten. Wenn er "wegen der Insolvenz" storniert kann TOC bzw. der Insolvenzverwalter die vertraglich vereinbarten Stornokosten berechnen oder eventuell sogar Schadensersatz verlangen.
Sollte z.B. eine "Leistungsverweigerung" vorliegen, dann könnte der Kunde kündigen, wobei im Einzelfall zu prüfen ist ob vorher eine Fristsetzung mit Ablehnungs-/Kündigungsandrohung erfolgen muss.
Aber die Insolvenz alleine ist kein Grund aus dem man eine kostenlose Kündigung herleiten kann.
Anzumerken ist noch das Thomas Cook der Auffassung ist, dass zur Zeit eine Stornierung durch den Kunden nicht möglich ist.Ist das hier auch NEU? das wäre aber ein starkes Stück. Es hieß doch man soll nichts zahlen??????
Die Restzahlung der Pauschalreise steht noch aus. Soll mein Kunde diese nicht zahlen bzw. die Lastschrift zurückgehen lassen?
Im Moment muss der Kunde noch zahlen, weil ein gültiger Reisevertrag (noch) besteht. Sollte er nicht zahlen und der Veranstalter kündigt/storniert wegen der Nichtzahlung die Reise, dann muss der Kunde die Stornokosten zahlen, die er nicht zurück bekommt. Zahlt der Kunde und die Reise findet nicht statt, dann kann er seine Rückzahlungsansprüche gegenüber der Insolvenzversicherung (Sicherungsscheingeber) geltend machen.
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@mucmuli sagte:
TC will Schadenersatz einklagen. Wahrscheinlich bekommen sie sogar noch Recht. Unglaublich. Der kunde wird nicht entschädigt, und der Veranstalter klagt Schadenersatz ein ...
Ohne Worte. Es wird Zeit dass der Verbraucherschutz aktiv wird. Denn nicht jeder kann sich sicherlich einen Anwalt leisten respektive ist Rechtschutz versichert.
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Hallo,
wir wären eigtl. am 19.10. in den Urlaub geflogen - die Reise ist ja nun abgesagt.
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Der Restreisepreis steht immer noch als "rote Zahl" bei meiner Kreditkarte in meinem Bankbackend. Frage: Weiß jemand, ob das noch abgebucht wird, ob man dies Stoppen kann oder ob die Bank einem das Geld ggf. zurückerstattet?
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Eigtl. haben wir auch eine Reiserücktrittsversicherung mit gebucht. Ich KANN aus privaten Gründen die Reise tatsächlich gar nicht antreten und könnte so die Reiserücktrittsversicherung in Anspruch nehmen, WENN ich die Reise stornieren könnte, dies ist allerdings nicht möglich. Kennt jemand eine Option, wie ich die Reise stornieren kann, somit eine Stornierungsnummer erhalten und den Antrag bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen könnte?
DANKE schon mal!
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Hallo zusammen,
habe jetzt viele Seiten gelesen, jedoch meine Situation nicht gefunden.
wir haben eine Pauschalreise über Bucher gebucht. Jedoch war es wohl so, dass innerhalb der Buchung die Flüge mit VTours gebucht wurden. Demnach gelten wir bei Eurowings als VTours Kunden. Würden die Flüge gerne nutzen. Jedoch kann mir niemand versichern, dass ich die auch am 12.10. nutzen kann.Hat noch jemand eine solche ‚Kombibuchung‘?
LG -
@mucmuli sagte:
TC will Schadenersatz einklagen. Wahrscheinlich bekommen sie sogar noch Recht. Unglaublich. Der kunde wird nicht entschädigt, und der Veranstalter klagt Schadenersatz ein ...
"Wenn er (Kunde) mit der Begründung "Insolvenz" kündigt, kann TC die Stornogebühren (=Schadenersatz) verlangen.
Darauf hatte ich schon direkt nach der Insolvenzanmeldung hingewiesen.
Der Hinweis zur Zahlungsverpflichtung ist überholt. -
Hallo,
wir wären eigtl. am 19.10. in den Urlaub geflogen - die Reise ist ja nun abgesagt.
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Der Restreisepreis steht immer noch als "rote Zahl" bei meiner Kreditkarte in meinem Bankbackend. Frage: Weiß jemand, ob das noch abgebucht wird, ob man dies Stoppen kann oder ob die Bank einem das Geld ggf. zurückerstattet?
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Eigtl. haben wir auch eine Reiserücktrittsversicherung mit gebucht. Ich KANN aus privaten Gründen die Reise tatsächlich gar nicht antreten und könnte so die Reiserücktrittsversicherung in Anspruch nehmen, WENN ich die Reise stornieren könnte, dies ist allerdings nicht möglich. Kennt jemand eine Option, wie ich die Reise stornieren kann, somit eine Stornierungsnummer erhalten und den Antrag bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen könnte?
DANKE schon mal!
@alleexx sagte:
Kennt jemand eine Option, wie ich die Reise stornieren kann, somit eine Stornierungsnummer erhalten und den Antrag bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen könnte?
Bei einer Insolvenz kann die Reiserücktrittsversicherung nicht in Anspruch genommen werden, ganz gleich aus welchem Grund gekündigt wird.
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Touristen büßen für deutsche Ausnahme
Anfang vergangener Woche waren 140 000 Urlauber, die bei Thomas Cook gebucht hatten, gestrandet. Am Montag waren es nur noch 17 000. Für die Rückholung geht allerdings der Großteil der 110 Millionen Euro drauf. Die Folge: Kunden, die künftige Reisen ganz oder teilweise bezahlt und noch nicht angetreten haben, werden weitgehend leer ausgehen. Branchenexperten gehen davon aus, dass sie höchstens noch zehn Prozent ihres Geldes vom Versicherer erhalten werden. Grund dafür ist eine gesetzliche Regelung: Die Leistungen, die ein Versicherer pro Jahr aus der Absicherung von Pauschalreisenden zahlt, kann er auf 110 Millionen Euro beschränken. Das reicht im Fall Thomas Cook bei Weitem nicht aus.
Das Bundesjustizministerium sieht das Problem auch - glaubt aber nicht, dass die Lage für die Thomas Cook-Opfer so düster ist wie befürchtet. "Die 110 Millionen Euro beziehen sich nur auf die Entschädigung von Urlaubern, die noch nicht gefahren sind, nicht auf die Rückholung", sagt ein Sprecher. Die Rückholung sei unabhängig von der Entschädigung für Voraus- und Anzahlungen versichert. Die Zurich sieht das anders. "Das Gesetz sieht eine Beschränkung der gesamten Zahlungen vor."
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/thomas-cook-versicherung-1.4622090
Das wird wohl noch eine interessante Geschichte werden. Ich habe die 1200 Euro Anzahlung auch schon abgeschrieben....
@sense82 zitierte die Süddeutsche:
Das Bundesjustizministerium sieht das Problem auch - glaubt aber nicht, dass die Lage für die Thomas Cook-Opfer so düster ist wie befürchtet. "Die 110 Millionen Euro beziehen sich nur auf die Entschädigung von Urlaubern, die noch nicht gefahren sind, nicht auf die Rückholung", sagt ein Sprecher. Die Rückholung sei unabhängig von der Entschädigung für Voraus- und Anzahlungen versichert. Die Zurich sieht das anders. "Das Gesetz sieht eine Beschränkung der gesamten Zahlungen vor."
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen. -
@mucmuli sagte:
TC will Schadenersatz einklagen. Wahrscheinlich bekommen sie sogar noch Recht. Unglaublich. Der kunde wird nicht entschädigt, und der Veranstalter klagt Schadenersatz ein ...
"Wenn er (Kunde) mit der Begründung "Insolvenz" kündigt, kann TC die Stornogebühren (=Schadenersatz) verlangen.
Darauf hatte ich schon direkt nach der Insolvenzanmeldung hingewiesen.
Der Hinweis zur Zahlungsverpflichtung ist überholt.@vonschmeling sagte:
"Wenn er (Kunde) mit der Begründung "Insolvenz" kündigt, kann TC die Stornogebühren (=Schadenersatz) verlangen.
Darauf hatte ich schon direkt nach der Insolvenzanmeldung hingewiesen.
Der Hinweis zur Zahlungsverpflichtung ist überholt.Aber Reisen ab 1.11. kann man im Moment doch gar nicht stornieren oder kündigen. Würde ein Lastschriftwiderruf eine Stornierung nach sich ziehen und TC kann nur die Stornogebühren von 25% verlangen oder die Einhaltung des Vertrages?
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Nachdem die Kundengeldabsicherung aufgrund eines Veranstalterkonkurses mit zig gestrandeten Urlaubern "erdacht" wurde, gehe ich an für sich auch davon aus, dass die 110 Mio diese Leistung (Rückholung) ebenfalls abdecken müssen.
Ferner nehme ich an, dass der Versuch Vermittler wegen "Falschberatung" in Regress zu nehmen aussichtslos ist.
Meine Haltung zum Eintreten der Regierung im Falle einer Unterdeckung habe ich bereits ausführlich dargelegt, daran wird sich auch nichts ändern. -
@vonschmeling sagte:
"Wenn er (Kunde) mit der Begründung "Insolvenz" kündigt, kann TC die Stornogebühren (=Schadenersatz) verlangen.
Darauf hatte ich schon direkt nach der Insolvenzanmeldung hingewiesen.
Der Hinweis zur Zahlungsverpflichtung ist überholt.Aber Reisen ab 1.11. kann man im Moment doch gar nicht stornieren oder kündigen. Würde ein Lastschriftwiderruf eine Stornierung nach sich ziehen und TC kann nur die Stornogebühren von 25% verlangen oder die Einhaltung des Vertrages?
@joschua100 sagte:
Aber Reisen ab 1.11. kann man im Moment doch gar nicht stornieren oder kündigen. Würde ein Lastschriftwiderruf eine Stornierung nach sich ziehen und TC kann nur die Stornogebühren von 25% verlangen oder die Einhaltung des Vertrages?
Da man zur Zeit weder Lastschriften einzieht noch stornieren kann wies ich eben darauf hin, dass der Text entweder überholt oder in Teilen schlicht irrtümlich ist.
Aus den Verträgen ist ja nicht nur eine Zahlung geschuldet sondern auch eine Leistung. Kann die nicht erbracht werden (abgesagte Reisen) wäre eine Vereinnahmung von Zahlung dafür betrügerisch.
Sollten hingegen die Reisen ab dem 1.11. wieder aufgenommen werden (TC D in Insolvenz) und die Leistung wird garantiert, kann der Kunde nicht sagen "Nu hab ich aber keinen Bock mehr mit dem Laden zu reisen" sondern schuldet die Zahlung für die Leistung - bzw. kann nur kündigen im Rahmen der Stornierungsbedingungen. -
Übrigens habe ich hier noch keinen einzigen Kommentar gelesen, in dem Betroffene als "schön doof" bezeichnet wurden (auch nicht in verblümter Form).
Hinweise, dass TC schon länger und auch immer mal wieder dramatisch angezählt ist, bezogen sich stets auf die Vorhalte gegenüber Vermittlern, sie hätten es ja wissen müssen.
Die halte ich in der Tat für schön doof, denn die Vermittler wären kaum so doof gewesen, bei einem wahrscheinlichen Risiko ein solches "Geschäft" machen zu wollen.
Wenn hier irgendwas an den Pranger zu stellen ist dann die Hedgefonds (imho die einzigen Profiteure dieser Malaise!) - irgendwie kommen die in den Schimpftiraden aber so gut wie gar nicht vor. -
@alleexx sagte:
Kennt jemand eine Option, wie ich die Reise stornieren kann, somit eine Stornierungsnummer erhalten und den Antrag bei der Reiserücktrittsversicherung einreichen könnte?
Bei einer Insolvenz kann die Reiserücktrittsversicherung nicht in Anspruch genommen werden, ganz gleich aus welchem Grund gekündigt wird.
@vonschmeling sagte:
Bei einer Insolvenz kann die Reiserücktrittsversicherung nicht in Anspruch genommen werden, ganz gleich aus welchem Grund gekündigt wird.
Mal beim NDR nachfragen.
https://forum.airliners.de/topic/38579-aktuelles-zu-condor/?do=findComment&comment=835619 -
@sense82 zitierte die Süddeutsche:
Das Bundesjustizministerium sieht das Problem auch - glaubt aber nicht, dass die Lage für die Thomas Cook-Opfer so düster ist wie befürchtet. "Die 110 Millionen Euro beziehen sich nur auf die Entschädigung von Urlaubern, die noch nicht gefahren sind, nicht auf die Rückholung", sagt ein Sprecher. Die Rückholung sei unabhängig von der Entschädigung für Voraus- und Anzahlungen versichert. Die Zurich sieht das anders. "Das Gesetz sieht eine Beschränkung der gesamten Zahlungen vor."
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.@ballonflieger sagte:
Danke für den Artikel, @sense82.
Bundesregierung ... Bundesregierung ... unsere Bundesregierung ... Bundesregierung ... die Bundesregierung
Ähm. Glaubtest Du ernsthaft an Kompetenzen im von Dir so häufig erwähnten Personenkreis? Bitte überdenke Deinen Glauben und ersetze ihn durch Wissen.
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@sense82 zitierte die Süddeutsche:
Das Bundesjustizministerium sieht das Problem auch - glaubt aber nicht, dass die Lage für die Thomas Cook-Opfer so düster ist wie befürchtet. "Die 110 Millionen Euro beziehen sich nur auf die Entschädigung von Urlaubern, die noch nicht gefahren sind, nicht auf die Rückholung", sagt ein Sprecher. Die Rückholung sei unabhängig von der Entschädigung für Voraus- und Anzahlungen versichert. Die Zurich sieht das anders. "Das Gesetz sieht eine Beschränkung der gesamten Zahlungen vor."
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.@ballonflieger sagte:
Danke für den Artikel, @sense82. Daran wird doch schon die ganze Idiotie der Entschädigung deutlich. Bundesregierung und Zurich gehen von völlig unterschiedlichen Grundlagen bei der 110-Mio.-Absicherung aus. Da sieht man mal, wie gründlich die sich alle im Vorfeld mit dem Fall X beschäftigt haben. Zu dem ganzen Unsinn wurde den Reisenden vor Buchung auch noch vorgegaukelt, dass ihre im voraus gezahlten Gelder mit dem Sicherungsschein komplett abgesichert sind (selbst kurz nach Insolvenz meldeten sich dazu noch zahlreiche sog. Rechtsexperten auf allen Kanälen, dass Pauschalreisende sich – im Gegensatz zu Flug-Hotel-getrennt-Buchenden – aufgrund des Sicherungsscheines keine Sorgen machen müssten).
Nun stellt sich raus, der Sicherungsschein ist eine wundervolle Mogelpackung. Jetzt sagen hier so ein paar Oberschlaumeier, 'Wieso, steht doch drin, dass Reisen nur bis 110 Mio. abgesichert sind.' Zum einen aber weiß jeder, dass man den Sicherungsschein und seine Vertragsgrundlagen erst mit verbindlicher Buchungsbestätigung (also nach Vertragsabschluss) erhält. Zum anderen kann man ohnehin nicht von einem Reisenden erwarten, dass er vor Buchung wirtschaftliche Analysen anstellt, wieviele Reisende von wieviel Reiseveranstaltern innerhalb eines Geschäftsjahres reisen buchen müssen, damit 110 Mio. ausreichen, den Schaden zu decken (zumal der Reisende noch nicht mal weiß, wieviele Reiseveranstalter bei der Versicherung in einem Geschäftsjahr überhaupt versichert sind).
Andere Oberschlaumeier fügen hinzu, dass man als Reisender schön doof sein muss, überhaupt mit TC gefahren zu sein, da schon Anfang des Jahres durchgesickert sei, dass TC in Schwierigkeiten ist. Mit anderen Worten, in den Vorjahren hätte man fahren können, aber seit Anfang des Jahres buchen diese Oberschlaumeier nicht mehr bei TC, weil sie ja so unendlich schlau sind. Diesen Oberschlaumeiern sei gesagt, das TC offenbar – wenn man sich im nachhinein eingehender mit dem Unternehmen beschäftigt – bereits seit 2012 Milliarden Schulden vor sich herschiebt und bereits 2012 kurz vor der Insolvenz stand. Ihr hättet also eigentlich, weil Ihr ja so unendlich schlau seid, bereits seit 2012 keine Reisen mehr bei TC buchen dürfen.
Aber muss das ein normal gestrickter Reisender wirklich alles wissen? Oder stellt sich nicht vielmehr die Frage, warum ein so hochgradig pleiteverdächtiges Unternehmen überhaupt noch auf den einfachen Reisenden losgelassen worden ist? Und der Bundesregierung sei – in Anspielung auf oben zitierten Artikel der Süddeutschen – zusätzlich gesagt: In Großbritannien hat der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückholaktion seiner in finanzielle Not geratenen Staatsbürger durchzuführen. Was gedenkt denn unsere Bundesregierung an finanziellen Mitteln zur Verfügung zu stellen, um den finanziellen Schaden Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen, die sich auf ihren Sicherungsschein verlassen haben, der aber aufgrund der gesetzlichen Grundlagen (110 Mio. Euro, von denen Bundesregierung und Zurich Versicherung lt. Süddeutscher noch nicht mal einig sind, wie diese 110 Mio. gem. Gesetzeslage einzusetzen sind), die die Bundesregierung für diesen Sicherungsschein geschaffen hat, offensichtlich nicht annähernd ausreicht, um den finanziellen Schaden seiner Hundertetausender Staatsbürger auszugleichen.Exzellent geschrieben Ballonflieger!!
Dem gibt es Nichts hinzuzufügen. Eine komplette Blendung war das! -
Übrigens habe ich hier noch keinen einzigen Kommentar gelesen, in dem Betroffene als "schön doof" bezeichnet wurden (auch nicht in verblümter Form).
Hinweise, dass TC schon länger und auch immer mal wieder dramatisch angezählt ist, bezogen sich stets auf die Vorhalte gegenüber Vermittlern, sie hätten es ja wissen müssen.
Die halte ich in der Tat für schön doof, denn die Vermittler wären kaum so doof gewesen, bei einem wahrscheinlichen Risiko ein solches "Geschäft" machen zu wollen.
Wenn hier irgendwas an den Pranger zu stellen ist dann die Hedgefonds (imho die einzigen Profiteure dieser Malaise!) - irgendwie kommen die in den Schimpftiraden aber so gut wie gar nicht vor.@vonschmeling sagte:
Übrigens habe ich hier noch keinen einzigen Kommentar gelesen, in dem Betroffene als "schön doof" bezeichnet wurden (auch nicht in verblümter Form).
Hinweise, dass TC schon länger und auch immer mal wieder dramatisch angezählt ist, bezogen sich stets auf die Vorhalte gegenüber Vermittlern, sie hätten es ja wissen müssen.
Die halte ich in der Tat für schön doof, denn die Vermittler wären kaum so doof gewesen, bei einem wahrscheinlichen Risiko ein solches "Geschäft" machen zu wollen.
Wenn hier irgendwas an den Pranger zu stellen ist dann die Hedgefonds (imho die einzigen Profiteure dieser Malaise!) - irgendwie kommen die in den Schimpftiraden aber so gut wie gar nicht vor.vonschmeling nun äußerst du dich genauso spekulativ (über die Hedge Fonds) ohne Fakten nennen zu können, wie du es anderen Usern hier oft vorwirfst! Deine Quelle bitte die belegt, dass es final wirklich die HFs waren!?
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@vonschmeling sagte:
Übrigens habe ich hier noch keinen einzigen Kommentar gelesen, in dem Betroffene als "schön doof" bezeichnet wurden (auch nicht in verblümter Form).
Hinweise, dass TC schon länger und auch immer mal wieder dramatisch angezählt ist, bezogen sich stets auf die Vorhalte gegenüber Vermittlern, sie hätten es ja wissen müssen.
Die halte ich in der Tat für schön doof, denn die Vermittler wären kaum so doof gewesen, bei einem wahrscheinlichen Risiko ein solches "Geschäft" machen zu wollen.
Wenn hier irgendwas an den Pranger zu stellen ist dann die Hedgefonds (imho die einzigen Profiteure dieser Malaise!) - irgendwie kommen die in den Schimpftiraden aber so gut wie gar nicht vor.vonschmeling nun äußerst du dich genauso spekulativ (über die Hedge Fonds) ohne Fakten nennen zu können, wie du es anderen Usern hier oft vorwirfst! Deine Quelle bitte die belegt, dass es final wirklich die HFs waren!?
@tdwzb sagte:
vonschmeling nun äußerst du dich genauso spekulativ (über die Hedge Fonds) ohne Fakten nennen zu können, wie du es anderen Usern hier oft vorwirfst! Deine Quelle bitte die belegt, dass es final wirklich die HFs waren!?
Und Ergänzungen: selbst wenn es wirklich die HFs waren, die letztlich die Lichter ausgeknipst haben - solange geltendes Aktienrecht eingehalten wurde ist es nun einmal erlaubt auf fallende Kurse zu setzen.
Die betriebswirtschaftlichen Fehler hat wenn schon TC selbst geleistet. Klar, dann sind HFs oft alles andere als ein Segen und ggf wenig hilfreich. Aber schuld sind Sie ganz sicher nicht - meine Meinung...
Ursache - Wirkung..