Giftige Besprühung vor der Landung
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Die Enteisung findet in der Regel nicht im Flugzeug, sondern aussen statt. Zudem wird diese vor dem Start und nicht vor der Landung durchgeführt. Man stelle sich eine Einteisung mit hoch prozentigem Alkohol im Innenraum des Flugzeuges vor.

Was Buddha meint gibt es tatsächlich - allerdings ist das Zeug nicht giftig. Jedenfalls nicht für Menschen, sondern es sollen Bakterien abgetötet werden. Das gehört zu den Einreisebestimmungen einiger Länder. Die Mittel sind auf Bio-Basis.
Viele Grüße,
Uwe -
Huhu!
Also auf Flügen in die USA definitiv nicht. Bei einigen anderen Ländern ist eine "Desinsektion" vorgeschrieben (z. B. bei Flügen auf die Seychellen). Allerdings handhaben das die Airlines unterschiedlich. Einige versprühen vor dem Einsteigevorgang der Passagiere, andere eben kurz vor der Landung. Ich habe erst letztens einen interessanten Artikel in einer Reisezeitschrift darüber gelesen. Mittlerweile gibt es nämlich auch Mittel, die man vor dem Einsteigevorgang versprühen kann und die dann (angeblich) abgebaut sind, wenn die Gäste an Bord kommen. Nähere Infos zur Desinsektion gibt es u. a. auch in Flugplänen einiger Airlines.
Achso, Sinn und Zweck von allem: es soll vermieden werden, dass Mücken und andere Ungeziefer eingeschleppt werden und damit auch gewisse Tropenkrankheiten.Lg Dania1
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bei Flügen nach Australien hörte ich schon, dass vor der Landung im Flugzeug Desinfektionsmittel versprüht werden. Wie gesund oder ungesund diese sind, kann ich nicht berurteilen.
Gruß
Peter -
hallo.
also ich habe es bisher auch nur auf dem flug nach venezuela erlebt. dort wird es vorgeschrieben und wohl auch direkt nach der landung überprüft, ob die spraydose leer ist.
aber giftig sind diese nicht. die gäste werden auch nicht direkt besprüht, sondern alle 5 reihen wird mal ein sprühstoss in die luft abgelassen. -
@lexilexi
"aber giftig sind diese nicht".

Chemie ist, wenn man trotzdem lacht !Nein, im Ernst, jedes Insektenschutzmittel hat natürlich seine Wirkung,
auf Kleinstlebewesen und auch auf den menschlichen Organismus.
Was sonst sollen diese Mittel bewirken, als abzutöten.
Die Menge machts!Als Passagier, der hin und wieder mal Fernstrecke fliegt, braucht man sich wahrscheinlich weniger Sorgen machen. Aber Flugbegleiter, die ständig
der Berieselung ausgesetzt werden. Das ist wie bei der Regentonne. Es sammelt sich - und irgendwann läuft das Fass über.
Wer kann da Langzeitwirkungen ausschliessen?Hier einige fachliche Informationen zum Thema
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Hallo, hat schon jemand online eingecheckt? Klappt das mit deb Boardingcards?
Danke -
Hallo,
bevor wir in Mexico aussteigen durften, wurde die Mitteilung verlesen, dass die mexicanischen Behörden verlangen, dass das Flugzeug mit Desinfektionsmittel ausgesprüht wird. Die Passagiere wurden gebeten sich ein Taschentuch vors Gesicht zu halten. War aber nicht notwendig, da fast nicht gesprüht wurde.Liebe Grüße Gertraud
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hallo,
wir haben das schon öfters kurz vor der landung auf Kuba oder in Mexiko erlebt,
es riecht irgendwie etwas anders, das Mittel kommt meines Erachtens - zumindest bei der Condor - über die Lüftung,
ich habe es wahrgenommen, meinen Mann ist es nicht einmal aufgefallen.
Wir sind der Meinung, das das nicht besonders gefährlich ist,
wir hatten weder Kopfschmerzen, noch sonst welche Beschwerden.
Also: keine Panik, es gibt ungesündere Sachen bei einem Langstreckenflug.schönen Urlaub wünsche ich euch.
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Hallo,
auch wir haben das auf unseren Flügen mit der BA nach Antigua erlebt, es wurde kräftig gesprüht - die Stewardessen gingen kurz vor der Landung mit der nach oben gehaltenen Spraydose durch die Gänge und sprühten, bis die Dosen leer waren. Ich muß allerdings sagen, daß das Zeug nicht unbedingt gestunken hatte - ob es schädlich ist, wage ich jedoch zu bezweifeln. Wir haben uns jedoch immer die Nasen zugehalten und es "verfliegt" auch relativ schnell.Lg. Marianne
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hallo auch
folgendes habe ich gefunden:
Gegen gefährliche Schädlinge
Zweck dieser Maßnahmen ist es eigentlich, ungewollte "Eindringlinge" - landwirtschaftliche Schädlinge und Überträger von gefährlichen Krankheitserregern wie etwa Malaria-Moskitos - fernzuhalten. Laut der "Süddeutschen Zeitung" gelten solche Bestimmungen im Augenblick für Australien, Neuseeland, Indien, die Seychellen und Mauritius.
gruß
pebeas -
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Bin begeistert: " ... hat nicht gestunken, ... Schutz durch Papiertaschentuch, ... genehmigt , ... nicht gesundheitsgefährdend".
Verweise nochmals auf die o.a.
"fachlichen Informationen zum Thema",
wonach man dringend nach einer Möglichkeit sucht, die Belastung
geringer zu halten. Diese neuen Verfahren werden u.a. mit Lufthansa getestet. Wenn also alles in Ordnung wäre, wozu diese Anstrengungen?Und: Ist jetzt zwar überspitzt, aber Tschernobyl war auch genehmigt.
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) akzeptiert das nur, weil es bis dato keine besseren Möglichkeiten gibt. Aus 2 Übeln wählt man
das etwas geringere. Das ändert aber nichts an der Bedenklichkeit
derartiger Gifte, gerade bei Ungeborenen oder auch Kleinkindern.
Wer es immer noch nicht glaubt, kann sich ja mal die Sprayflasche
zeigen lassen. 1 bis 2 Totenkopf-Symbole und entsprechende
Warnhinweise werden da sicherlich zu finden sein.Beim bisherigen "in-flight-spraying oder space-spraying"
werden die Flugzeugbesatzungen und die Passagiere teilweise
erheblich mit Schädlingsbekämpfungsmitteln belastet.Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind hierbei nicht auszuschließen" , sagen die, die damit täglich zu tun haben.
Abschließend sei bemerkt, dass es hier nicht um Panikmache geht,
sondern um ein reales, mehr oder weniger großes gesundheitliches Risiko. Bei Wenigfliegern wahrscheinlich kein großes Problem. Andererseits ärgert es mich schon, wenn das dann schöngeredet /-geschrieben wird - und wenn es zur eigenen Beruhigung ist. -
Hallo,
wir sind vor einem Monat mit BA nach Australien geflogen und hatten eine Zwischenlandung in Singapur. Dort wurden vor der Landung in Singapur einige Spraydosen Insektenmittel leer gesprüht, sowie vor dem Start Richtung Melbourne.
Allerdings wurde auf dem Heimweg nicht gesprüht, obwohl wir die gleiche Route hatten.Grüsse
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"emdebo" wrote:
@lexilexi
"aber giftig sind diese nicht".

Chemie ist, wenn man trotzdem lacht !Nur mal zum Thema Chemie: Mein Mann arbeitet als Chemiemeister, deshalb kenn ich mich da auch ein wenig aus. Das, was in euren Shampoos drin ist, ist reine Chemie, teilweise ist der Rohstoff Krebserzeugend. Nach der Verarbeitung ist die Chemikalie aber nicht mehr gefährlich.
Die Schachteln für das Mc Donald's Essen sind chemisch beschichtet, damit das Fett die Schachteln nicht aufweicht. Das Zeug, was da drin war, esst ihr aber schon noch, ohne daran zu denken, dass das Essen in Chemie lag.
Wenn ihr Kleidung habt, die Teflon beschichtet oder Bügelfrei ist, dann ist die Kleidung mit Chemie behandelt, die sich nicht rauswaschen läßt.
Genau diese oben beschriebenen Chemikalien stellt die Firma, in der mein Mann arbeitet, nämlich her. Also, Chemie ist nicht immer schlecht und schädlich. Man sieht nur bei Insektenschutzmitteln, dass das Chemie ist, und meint daher irrtümlicherweise, Chemikalien seien immer schädlich.LG Schnuggel
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"emdebo" wrote:
@lexilexi
"aber giftig sind diese nicht".

Chemie ist, wenn man trotzdem lacht !Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wo Chemie überall vorkommt, ohne dass ihr diese Gegenstände verbannt? Da mein Mann in der Chemie-Branche tätig ist, kenn ich mich da ein wenig aus.
Beispiele: Shampoo, Anti-Fett-Beschichtung von Mc Donalds-Kartons, Kleidung die Teflon-Beschichtung hat oder bügelfrei ist.
In diesen Beispielen werden Chemikalien verarbeitet, die niemand als giftig einstufen würde. Aber die Rohstoffe, die verwendet werden sind teilweise krebserzeugend. Nur nach der Fertigung und Destillation ist das krankmachende und giftige Zeug unschädlich gemacht.Bitte stellt Chemie nicht immer als schlecht und giftig hin, auch wenn Insektenschutzmittel nicht gerade lecker duften und auch Gefahrensymbole drauf haben. Jedes Spülmittel ist genauso giftig und gefährlich, nur dass man beim Spülmittel nicht nachdenkt, und es weiterhin verwendet.
LG Schnuggel
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Vollkommen richtig, ohne die moderne Chemie gäbe es vieles
nicht, was heute selbstverständlich ist. Man sollte nur beachten,
das alles auch seinen Preis hat. Gesundheitliche Probleme wie
allergische Reaktionen sind für viele nicht erklärbar.Neben der Insektizidbesprühung im Flugzeug wird in den
betroffenen Ländern auch vielfach das Hotel / -zimmer einge-
nebelt. Damit sich niemand von Kakerlaken u.ä. naturbedingten
Problemen ********* fühlt.Vor 30/40 Jahren wurden Studien in Schweden mit Lösungsmitteln,
wie sie bei Anstricharbeiten Standard sind, durchgeführt und eine
Erkenntnis war, dass diese Stoffe nicht komplett vom Körper abgebaut werden. Vielmehr reichern sich diese im Laufe der Jahre an. Um Langzeitschäden zu verhindern, gehören Atemschutzmasken heute selbstverständlich bei allen solchen Arbeiten dazu.Natürlich kann man das in einem Passagierflugzeug nicht umsetzen.
Es ist aber gut (gerade für das dort arbeitende Personal), über die Risiken informiert zu sein. Beim Rauchen steht das ja auch auf jeder Zigarettenschachtel. Und noch wichtiger ist es, an besseren Lösungen
zu arbeiten. Wie es derzeit ja gerade geschieht.
