Vertippt beim Reisedatum. 60% Stornogebühren?!
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Hallo,
vor nicht ganz zwei stunden habe ich eine 4 Tagesreise (für rund 600eu) nach london gebucht. die reise sollte ein geschenk werden :/. soweit schön und gut nur habe ich mich blöderweise bei dem reisedatum um genau ein monat vertan. meinen irrtum habe ich auch sofort bemerkt, nachdem ich den buchungsauftrag per email bekommen habe.
daraufhin habe ich gleich beim veranstalter angerufen und auch eine email geschrieben, wo ich mein problem schilderte. man sagte mir, dass eine sofortige stornierung nicht möglich sei, da schon alles "durchgebucht" wäre, aber es werde geschaut ob sich die reise nicht auf mein wunschdatum umbuchen ließe. dann war ich erst mal beruhigt und habe das gespräch beendet.
ca.1 stunde später bekomme ich die Reisebestätigung (zum falschen termin) und eine weitere mail:
hier mal ein ausschnitt:
"Leider können wir Ihnen das kein Umbuchungsangebot unterbreiten. Das von Ihnen gebuchte Hotel XXX ist zum angefragten Zeitraum nicht mehr verfügbar. Das derzeitige Hotel ist leider nicht erstattbar. Damit ist jegliche Umbuchung sehr kostenintensiv. Die Umbuchung der Flüge (Ohne Hotel) ist derzeit zu einer Gebühr in Höhe von 453 EUR, zzgl. zum bereits gezahlten Reisepreis.
Gern können Sie uns ein Hotel nennen, welches wir für den Zeitraum prüfen dürfen und Sie erhalten ein komplettes Umbuchungsangebot, inkl. Hoteländerungskosten."ich war erstmal ziemlich geschockt und habe dort wieder angerufen. tatsächlich müsste ich jetzt den neuen flug + 453 umbuchung + kosten für das neue hotel tragen. als letzte möglichkeit wurde mir die stornierung angeboten. dann würde ich allerdings auf 60% der reisekosten sitzenbleiben. ich komme mir gerade ziemlich abgezockt vor, schliesslich war das alles nur ein blöder tippfehler, den ich gleich nach abschicken der buchung per telefon und email klären wollte.
meint ihr ein anwalt könnte hier helfen? das geschenk kann ich jetzt jedenfalls haken
gruß,
bj -
...Du hast mit dem abschicken der Buchungsanfrage die AGB des Veranstalters akzeptiert. In dieser sind die Storno-/Umbuchungsbedingungen entsprechend niedergeschrieben.
Fazit: Stornokosten sind auch in dieser Höhe rechtmäßig und Du hast sie zutragen...
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Hi,
während bei manchen / vielen RV eine Umbuchung bis zum 31. Tag vor Reiseantritt für ca. 50 € / Person möglich ist, gibt es auch RV, die eine Umbuchung nur zum Tarif einer Stornierung durchführen - was schon recht teuer werden kann.
Das ist - wie curi schon schrieb - in den AGB nachzulesen und wurde von dir durch Anklicken akzeptiert.
Die Sache ist ärgerlich, richtig. Nur kannst du in diesem speziellen Fall nicht dem RV die Schuld geben und von "*******" reden, da dir die Bedingungen des Vertrages in schriftlicher Form vorlagen. -
vielen dank für die antworten. mittlerweile habe ich mich mit meiner rechtsschutz in verbindung gesetzt. ja ich habe die agb bestätigt, jedoch war man dort der meinung, dass die vom RV angesetzten 60% unangemessen hoch seien. schliesslich ist die reise noch ca 50 tage hin und london ist ein beliebtes ziel. also wird der RV meine stornierte reise leicht an den mann bringen können. die für ihn entstanden aufwendungen rechtfertigen keine 60% stornogebühren. agb hin oder her.
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Das würde ich so auch sehen, AGB sind durchaus anfechtbar.
Bei einer Frist von 50 Tagen ist der Wiederverkauf der Reise gut möglich, 60% Stornokosten daher unangemessen hoch.
Es gibt auch bereits gerichtliche Entscheidungen in dieser Richtung.
Nichts destotrotz wird eine Stornogebühr verlangt werden, und 25% für nix sind auch kein Pappenstil. Mein Rat wäre, mit dem Vermittler ein weniger teures Umbuchungsangebot zu verhandeln. Stellt dieser nämlich auf stur, musst du die 60% erstmal latzen und ungeachtet des Ausgangs wird eine gerichtliche Auseinandersetzung mindestens ein Jahr dauern.
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Ich finde es immer wieder lustig... oder eher traurig?
Leute buchen "mal eben schnell" im Internet eine Reise. So schnell, dass sie keine Zeit haben, die Daten vor dem finalen Klick, der zur Buchung führt, noch einmal zu überprüfen. Die AGB, welche dir jetzt so unverhältnismässig vorkommen, hast du dir natürlich vor der Buchung durchgelesen, stimmt´s?
Der Veranstalter gibt sich sogar Mühe und bietet seine Hilfe an.
Und dann kommt der Schrei nach "*******" und Rechtsschutzversicherung.
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@ bj
Ich muss Carsten79 recht geben ...
Reisen sollte man nicht "einfach mal schnell" buchen, sondern genau hinsehen, was man bucht...Dass ein Reiseveranstalter eine nachträgliche Änderung nicht akzeptiert, kann zweierlei Gründe haben:
- Aus Prinzip. Stell Dir mal vor, jeder könnte nach Buchung nach Belieben umbuchen/stornieren ... wenn das ginge, würde das häufig genutzt werden (nicht nur bei Fehlern wie bei dir, sondern z.B. von vielen, wenn sie auf ein besseres Angebot stoßen) ... der Arbeitsaufwand wäre für den RV nicht zu bewältigen, denn das, was er pro Reise verdient, ist sehr knapp bemessen.
- Weil er gar nicht kann, weil ihm tatsächliche Kosten entstanden sind. Wenn direkt nach Deiner Buchung das Flugticket ausgestellt wurde, muss der RV das an die Airline bezahlen und kann es nicht ändern oder weiterverkaufen.
Ob die Rücktrittskosten zu hoch sind oder nicht, kann nur ein Gericht entscheiden. Diese 25 % bis 31 Tage vor Reisebeginn werden zwar immer wieder gerne angeführt, sind aber ein Wunschtraum von Verbraucherschützern. Denn der RV hat das Flugzeug ja nicht im Vollcharter und kann Deinen Platz also nicht weiterverkaufen. Er storniert ihn bei der Airline und bekommt bei Sondertarifen nur die Steuern zurück. Klar, die Airline kann Deinen Platz weiterverkaufen. Und das ist höchst unfair. Aber der RV kann es nicht und hat also die Kosten zu tragen, die er dann von Dir verlangt.
Der Ausgang eines Prozesses, in dem man die Höhe der Stornokosten als sittenwidrig anfechtet, obwohl man die AGBs akzeptiert hat, ist höchst ungewiss und ohne Rechtsschutzversicherung würde ich das nicht wagen.
Und selbst wenn Du erreichst, dass der Richter sagt, 60 % als Pauschale sind unangemesen hoch und können nicht pauschal ohne Nachweis verlangt werden, kann der RV dann stattdessen die tatsächlichen Stornokosten für Deinen Fall verlangen, wenn er sie nachweist. Und die können, wenn er die entsprechenden Airline- und Hotelrechnungen vorlegt, theoretisch sogar höher sein.
Aber wenn Deine Versicherung das Risiko tragen will, why not... halt uns auf dem laufenden, das ist immer sehr spannend, was im Einzelfall rauskommt ... -
Punkt 1 kann ich ja noch nachvollziehen, gewisse Regeln müssen eingehalten werden.
Punkt 2 jedoch stimmt mich nachdenklich.
Wird das Flugticket wirklich direkt nach der Buchung ausgestellt, obwohl im konkreten Fall noch 50 Tage, in manch anderen Fällen viele Monate bis zum Start vergehen?
Irgendwie kann ich nicht so recht nachvollziehen, dass manchen RV´s nur annähernd solch hohe Unkosten entstehen, wie sie die in ihren AGB`s als Stornokosten festlegen.
Selbst bei den X-lern klafft die Höhe der Stornokosten weit auseinander.
Haben die nicht in etwa die gleichen Unkosten? Warum dann so enorm unterschiedliche Stornobedingungen?
Da man als Kunde definitiv nicht das Gegenteil beweisen kann (wurde an anderer Stelle ja schon diskutiert), steht man auf verlorenem Posten.
Insofern wäre es schon richtig, dass generell bezüglich der Stornokosten in den AGB
mal etwas mehr Klarheit geschaffen wird.
Ich will damit keinesfalls das teilweise ziemlich oberflächliche Buchungsverhalten mancher Reisenden unterstützen.
Da ich durch das HC-Forum immer aktuell über die möglichen Tücken beim Buchen einer Reise "aufgeklärt" bin, achte ich sehr genau auf alle Einzelheiten.
Grundsätzlich werden zuerst die AGB studiert, danach kommt nicht selten das vermeintlich tolle Angebot für mich nicht mehr in Frage! -
@ omali
Ich habe lange bei verschiedenen Reiseveranstaltern gearbeitet und ich kann Dir verlässlich sagen, dass es GANZ UNTERSCHIEDLICH ist, welche Kosten den RVs im Einzelfall entstehen.
Hotels: Manche Hotels verlangen ab 30 Tage vorher 100 % Stornokosten, manche verlangen schon ab der Buchung 25 %, manche nehmen 50 % Stornokosten 60 Tage vorher ... und manche verlangen gar nichts bei Stornos bis 2 Tage vor Anreise. Manche verlangen Vorkasse mehrere Wochen vor Reisebeginn, manche schicken ihre Rechnungen erst nach Monaten...
Airlines:
Wenn ein RV der Airline ein festes Kontingent an Sitzplätzen abnimmt, hat er im Einzelfall gar keine Stornokosten, sondern kann den Platz weiterverkaufen. Stornokosten entstehen erst, wenn ein Platz gar nicht (mehr) verkauft werden kann. Das Kontingente abgenommen werden, kommt aber immer seltener vor. Am ehesten noch bei wöchentlichen Belegungswechsel in der Hauptsaison am Mittelmeer. Oder bei Sondergruppen.
Wenn ein RV einzelne Plätze bei einer Airline einkauft, ist es ganz unterschiedlich, was vereinbart ist.
Bei manchen Airlines/Tarifen brauchen die Tickets erst 1 Monat o.ä. vor Reisebeginn ausgestellt werden, vorher entstehen dem RV keine Kosten.
Bei manchen Airlines/Tarifen muss der RV in der Tat das Ticket sofort ausstellen und bezahlen und kann es nicht erstatten lassen (bis auf die Steuern). Das ist häufig bei Xlern der Fall, die tagesaktuelle Preise nehmen und die Tickets sofort ausstellen und bezahlen müssen. Das erklärt deren hohe Anzahlungen und rigide Stornobedingungen.
Und wenn ich Airlines/Tarife schreibe, meine ich damit, dass auch bei der gleichen Airline für den Veranstalter verschiedene Bedingungen gelten können, je nachdem, in welcher Buchungsklasse er (bzw. sein Buchungscomputer, bei Xlern geht das vollautomatisch)freie Plätze findet für das Wunschreisedatum seiner Kunden.Off Topic: Bei meinen früheren Arbeitgebern haben wir uns über manche Stornos sehr gefreut, wenn wir lt. AGB die Pauschalen berechnet haben und selbst überhaupt keine Kosten hatten. Über andere Stornos haben wir uns mächtig geärgert, weil wir da draufgezahlt haben.
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Um es nochmal klarzustellen. ja ich fühle mich agbezockt. immer noch. nicht WEIL so hohe stornogebühren anfallen, sondern wie das ganze agbelaufen ist. ich habe ja ca 20 minuten nach meiner fehlbuchung beim veranstalter angerufen, eine mail geschickt und wollte direkt am telefon stornieren. dort wurde ich vertröstet, dass meine mail noch nicht agbearbeitet worden sei und wenn die dame meine mail abarbeitet, wird sie sich bei mir per mail melden. es ließe sich sicher eine lösung für mein problem finden.
ich denke also, dass zu dem zeitpunkt meines anrufes der RV die reise noch gar nicht bearbeitet, ergo die buchung weiter an die airline und das hotel geleitet hat. man hätte vll. also meine fehlbuchung aus dem system löschen können. oder werden alle buchungen just in dem moment, indem der kunde sie abschickt, direkt an das hotel und die airline weitergeleitet ohne dass der RV seinen "segen" gibt?
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Es gibt tatsächlich Reiseveranstalter, bei denen alles "vollautomatisch" läuft, d.h. wenn der Kunde online bucht, bucht der Kollege Computer beim RV zeitgleich Flüge und Hotels fest und es werden zeitgleich die Tickets ausgestellt. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Kunde die Flüge auch zum gebuchten Tarif bekommt. Würde erst Stunden später ein Mensch drüberschauen und die Buchung dann erst bei der Airline vornehmen, würde es häufiger vorkommen, dass es den vom Kunden gebuchten Platz nicht mehr oder nur zu einem höheren Preis gibt, und das gäbe dann ja auch nichts als Ärger ...
Wie das bei deinem RV ist, weiß ich nicht, aber bei 60 % Stornokosten so frühzeitig ist es sicher ein Xler und die Xler arbeiten meist vollautomatisch. Die größeren Xler haben eine 6stellige Teilnehmerzahl pro Jahr und jeder Gast hat was individuell zusammengestelltes (Dynamic Packaging), das schaffen die nur automatisch. -
@Sunshine
Ich schrieb es bereits zu Anfang des Threads: Es muss ein X-ler sein, denn bei einem anderen RV hätte die / der TO für ca. 50 € / Person umbuchen können, wäre vllt. sogar aufgrund der viel zitierten Kulanz ohne zusätzliche Zahlung aus der Sache rausgekommen.
@bj
Demzufolge: Lies dir noch einmal das Posting von vonschmeling durch und versuche
es.
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@ Kourion
Stimmt ...
Manche (wie anscheinend der TO) scheinen (noch) nicht zu wissen, wie Xler arbeiten, und vermuten da noch lauter fleissige Menschen dahinter, die die Buchungen vornehmen ...
Das wird ja in den Fachzeitschriften laufend von den Bossen der großen traditionellen RV kritisiert, dass eigentlich jeder (entsprechendes Kapital vorausgesetzt) einen Xler gründen kann, wenn ihm jemand die passende Software installiert (das ist jetzt etwas arg überspitzt ausgedrückt...).
Aber böse gesagt, wenn niemand bei den Xlern buchen würde, könnten die wieder zu machen ... aber die Umsätze der Xler steigen rapide an ... weil die Reisenden die Flexibilität (bei der Auswahl vor der Buchung) und die günstigen Preise wollen ...Aber es gibt halt keine Vorteile ohne Nachteile ... Hätte der TO bei einem klassischen Veranstalter gebucht oder Flug und Hotel einzeln im Reisebüro, wäre ein solcher Fehler, wenn er so schnell (= am gleichen Tag!) bemerkt wird, meistens kostenlos oder gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr wegen des Zeitaufwands behebbar ...
Ein Reisebüro kann z.B. JEDES non-refundable Ticket, dass es über spezielle Reisebürobuchungssysteme (z.B. Amadeus) gebucht hat, am gleichen Tag kostenfrei wieder rausnehmen. -
Richtig, @sunshine, d´accord @carsten ... und falsch @bj:
"Abgezockt" könntest du dich finden, wenn ein hämisch grinsender Sachbearbeiter deine Buchung weiterleiten würde, der wohl weiß, dass du bereits fernmündlich deinen Irrtum bekanntgemacht hast, um dich bewusst in die Bredouille zu bringen.
Bei einer Buchung im Internet hast du eine besondere Sorgfaltspflicht, die meisten Masken fragen wiederholt, ob man die Buchung "so bestätigen" möchte, es wäre also einigermaßen unfair, den schwarzen Peter dem Vermittler/Veranstalter zuschieben zu wollen.
Auch deshalb wiederhole ich meinen Rat, es mit einer außergerichtlichen Einigung zu versuchen. Andernfalls brauchst du einen langen Atem und der Ausgang der Sache ist - wie @sunshine schon schrieb - ungewiss.
Verbuch dich mal bei einem Bahn- oder Flugticket ... macht wahrlich auch keinen Spaß und da moppert auch keiner bezüglich "*******", sondern beißt sich still ein Monogramm in den Allerwertesten ... -
vonschmeling wrote:
Richtig, @sunshine, d´accord @carsten ... und falsch @bj:
"Abgezockt" könntest du dich finden, wenn ein hämisch grinsender Sachbearbeiter deine Buchung weiterleiten würde, der wohl weiß, dass du bereits fernmündlich deinen Irrtum bekanntgemacht hast, um dich bewusst in die Bredouille zu bringen.
Bei einer Buchung im Internet hast du eine besondere Sorgfaltspflicht, die meisten Masken fragen wiederholt, ob man die Buchung "so bestätigen" möchte, es wäre also einigermaßen unfair, den schwarzen Peter dem Vermittler/Veranstalter zuschieben zu wollen.
aber genau darum geht es mir. ich weiß nicht ob du mich richtig verstanden hast. daher nochmal: sofortnach meiner buchung habe ich die automatische buchungsbestätigung bekommen. hier habe ich festgestellt, dass mir ein fehler unterlaufen ist. ich habe beim RV angerufen und wurde vertröstet, dass man mal schaut wegen ner umbuchung. auf meinen stornierungswunsch wurde nicht eingegangen. erst ca eine stunde später bekam ich die reisebestätigung mit einem angebot der reiseumbuchung (siehe in meinem ersten beitrag). daraufhin habe ich nochmal angerufen und mir wurde gesgagt, dass alles gebucht sei und eine stornierung nur noch zu 60% gebühren möglich sei. das ist ja der grund warum ich mich abgezockt fühle. sehr gern würde ich mich aussergerichtlich einigen aber bisher stellt sich der RV stur. mir gehts nicht darum jemanden den schwarzen peter zuzuschieben und mich von aller schuld freizusprechen, aber ich würde schon gern wissen wofür ich eigenltich nun die 372€ zahlen soll. deshalb habe um eine aufschlüsselung der rücktrittskosten gebeten.
es ist für mich das erste mal, dass ich meine rechtsschutz in anspruch nehme. das geld ist mir mittlerweile fast egal. es geht mir nur noch ums prinzip. -
@bj
Ich habe das in jedem Detail verstanden, hätte allein die Wortwahl "Umbuchung" schon ein Hinweis für dich sein können, dass gebucht nun mal eben gebucht ist, ergo jenseits des Einflusses deines Gesprächspartners und somit eine Lösung in Gottes Namen erst nach der Buchung zu suchen sei.
Das ist der Lauf der Dinge, kein mutwilliges "Ich buch trotzdem, obwohl Kunde schon gar nicht mehr will!", impliziert im Ausdruck "*******".
Nun ist es aber weniger die Wortwahl, die hier problematisch ist, als vielmehr die Findung für dich tragbarer Alternativen.
Liest du die sehr detaillierten Beschreibungen der Arbeitsweise solcher Baustein-Anbieter, sollte der Bedarf zur Risikominimierung erklärt sein. Unter diesem Aspekt wird ggf. auch ein Gericht den Vorgang bewerten, die gütliche Einigung mit dem Vermittler/Veranstalter ist damit die am wenigsten anstrengende Alternative für dich - würde ich sagen. -
vonschmeling wrote:
Unter diesem Aspekt wird ggf. auch ein Gericht den Vorgang bewerten, die gütliche Einigung mit dem Vermittler/Veranstalter ist damit die am wenigsten anstrengende Alternative für dich - würde ich sagen.
das wäre auch in meinem sinne. mein angebot von 20% wurde ignoriert. daher habe ich wenig hoffnung. erstmal abwarten was der anwalt am montag dazu sagt. euch allen schonmal vielen dank für die anregungen und ganz besonders schmeling und sunshine durch die ich auch mal die sichtweise eines RVs kennenlernen konnte. hätte man mir das am telefon genau so nachvollziehbar und detailiert erklärt, wäre die sache unter einem anderen stern gestartet
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@bj
Die Höhe der Stornokosten kann nicht Bestandteil der direkten Verhandlungen sein (wie schon erwähnt müsste über die Rechtmäßigkeit von den AGB abweichender Regelungen gerichtlich entschieden werden), anzustreben ist vielmehr ein zu deiner gewünschten Reisezeit möglichst aufpreisarmes Alternativangebot.
Im Übrigen ist es einigermaßen sinnlos, solch eine Angelegenheit via Email verhandeln zu wollen, denn deine Nachrichten landen u.U. auf dem Gretchentisch, von dem sie direkt entsorgt werden in der Gewissheit, dass sich "früh genug" anderweitig ein Handlungsbedarf ergibt.
:?
Am besten suchst du aktiv die Angebote zur gewünschten Reisezeit durch und unterbreitest den konkreten Änderungsvorschlag fernmündlich.
Letztlich solltest du keine Skrupel haben, den Veranstalter (nicht den Vermittler!) hier namentlich zu benennen - das kann deinem Anliegen nicht schaden! -
nun denn: der veranstalter ist urlaubstours indi.
hm das problem ist, dass doch schon das erste umbuchungsangebot für mich inakzeptabel war. hier nochmal ein ausschnitt:"Das derzeitige Hotel ist leider nicht erstattbar. Damit ist jegliche Umbuchung sehr kostenintensiv. Die Umbuchung der Flüge (Ohne Hotel) ist derzeit zu einer Gebühr in Höhe von 453 EUR, zzgl. zum bereits gezahlten Reisepreis."
im klartext hieße das also 453euro für das umbuchen der flüge. + 609euro (bereits gezahlter reisepreis). dann müsste ich auch noch ein neues hotel suchen und das auch noch bezahlen. alles in allem würde mich die reise locker das doppelte kosten, wenn ich mich nicht irre. ich weiss ja nicht was man im reise-biz als kulanz versteht, aber für mich sieht es nicht danach aus.
auf meine frage, ob es noch eine andere alternative gäbe, wurde nur gesagt, dass ich probieren könnte zwei andere personen zu finden, die die reise antreten und eine namensänderung beantragen. kein vorschlag für einen späteren reisezeitpunkt, keine gutschrift für die nächste reise. nichts. nur ein symbolisches schulternzucken.