Vertippt beim Reisedatum. 60% Stornogebühren?!
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Aha, Urlaubstours Indi - ein gewisses Angebot an Alternativen sollte man da erwarten dürfen?!
Willst du zufällig an Feiertagen fliegen, die Heerscharen von Touristen auf die britischen Inseln schwemmen? Ansonsten könntest du evtl. bessere Ticketpreise aussitzen - vierhunnertleibzig on top ist schon ein Wort ...!?
Jedoch grau ist alle Theorie, die empfehlenswerte Maßnahme sind direkte Gespräche mit Entscheidern bei Urlaubstours Indi, die können dir spezifisch raten, wie in der Sitution die Kuh am besten vom Eis zu kriegen ist.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dich in dem Dilemma untätig schmoren lässt.
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carsten79 wrote:
Ich finde es immer wieder lustig... oder eher traurig?
Die AGB, welche dir jetzt so unverhältnismässig vorkommen, hast du dir natürlich vor der Buchung durchgelesen, stimmt´s?
Der Veranstalter gibt sich sogar Mühe und bietet seine Hilfe an.
Und dann kommt der Schrei nach "*******" und Rechtsschutzversicherung.
Komm, hör auf. Als wenn mans ich jede AGB im Voraus durchliest. In dem Fall ist halt ein fehler passiert und DIREKt aufgefallen.
Ich kann den TO schon verstehen. -
Die AGBs solltest Du aber vorher durchlesen - hinterher ist es zu spät und macht keinen Sinn mehr, lieber Düren.
Und direkt auffallen ist, wenn man seinen Fehler noch vor dem absenden bemerkt und diesen dann direkt korrigiert und nicht dann, wenn man den AGBs usw. zugestimmt hat und auf "jetzt buchen" drückt. -
Überflüssiges Zitat gem. Forenregeln entfernt !
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Hallo!
Bei manchen Veranstaltern scheint das mit den AGB pure Absicht zu sein. Genauso springt bei manchen Anbietern der Monat um, sobald man nur die kleinste Angabe ändert, zum Beispiel eine Stadtrundfahrt dazu bucht. Zufall? Glaube ich nicht. -
Sorry, aber da muss ich mal eben nachfragen...
Was scheint bei manchen RV mit den AGB "pure Absicht" zu sein ? Das es die AGBs gibt und man diese akzeptieren muss ? Oder was genau meinst Du mit diesem Satz ? -
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Wie so viele Menschen bedient sich der TO hier eines ausgeklügelten, bequemen Systems, sich passiv zu machen, damit seine Handlung nicht in den eigenen Verantwortungsbereich fällt und versucht sich damit selbst zu entschuldigen:
"Ich kann nichts dafür, ich habe mich nur vertippt" - ist der Versuch, Anderen vor zu gaukeln, seine Schuld und Verantwortung seien nicht so groß - ja, eigentlich ist der RV ein Abzocker.....
Aber es ist wie Mausebär sagte - der TO hat Daten eingegeben, auf Richtigkeit kontrolliert, den AGB's zugestimmt und auf "Buchen" geklickt!
Dem ist doch wirklich nichts mehr hinzu zu fügen. -
ist schon interessant was alles hier einem unterstellt wird. nochmal für alle die sich das maul zerreißen: ganz klar war die fehlbuchung meine schuld. trotzdem kann man ja wohl auf etwas mehr kulanz hoffen. desweiteren glaube ich einfach nicht, dass dem RV der von ihm geltend gemachte schaden (60% vom reisepreis) entstanden ist und mein sitzplatz im flugzeug und das bett im hotel leer bleiben werden. agb hin oder her. desweiteren ist der RV nicht bereit seine stornogebühren aufzuschlüsseln.
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@Lugansk
Nein, das ist alles kein "Zufall", an solchen Masken sitzen Entwickler schon geraume Zeit, um die Buchungen einfach und für den Verbraucher leicht kontrollierbar zu machen.
Dass dort aber mutwillig Fehlerquellen und virtuelle Fußangeln eingepflegt werden, kann man sich nur mit einem etwas ungesunden Mangel an Vertrauen zusammenreimen ...
:?
T.O. bestreitet nicht, dass sie/er einen Fehler gemacht und diesen zu spät bemerkt hat. Man darf sich hier im Forum erkundigen, welche Lösungsvorschläge User machen können, evtl. welche, die - idealerweise auch mit Urlaubstours Indi?! - ein ähnliches Problem hatten.
Hatte ich nicht, würde aber dennoch raten, wie schon weiter vorn geschrieben, das aktuelle Angebot zum gewünschten Termin genauestens in Augenschein zu nehmen und mit einem Alternativvorschlag zur Umbuchung fermündlich verhandeln.
Es ist an in diesem Kontext nicht sehr sinnvoll, auf Offenlegung der Stornokostenberechnung zu beharren o.ä.; im Moment sucht der Kunde um eine kulante Lösung an, die Gebrauchsanweisung sieht hier keine markigen Forderung vor, sondern bescheidene Unterbreitung von tragbaren Lösungsansätzen. -
bj wrote:
... ich komme mir gerade ziemlich abgezockt vor, schliesslich war das alles nur ein blöder tippfehler...Genau darum geht es mir. Und natürlich ist es deine Schuld - nur nennst du jetzt den "blöden Tippfehler" eine "Fehlbuchung".
Sich abgezockt fühlen und abgezockt worden zu sein sind 2 Paar Schuhe. Du wußtest vorher das 60% Stornokosten anfallen können.
"...ganz klar war die fehlbuchung meine schuld" schreibst du nun - dann stehe zu deiner Schuld und trage die Konsequenzen aber jammere nicht um einen eventuell oder überhaupt entstandenen Schaden des RV. -
@Helmut & Ulla
Naja, darum ging´s mir auch schon, ich denk, die Message dürfte inzwischen angekommen sein.
Unbestritten sind diese 60% 50 Tage vor Reiseantritt ein Pfund und das Umbuchungsangebot exorbitant kostspielig - da kann einen so ´ne Panne dann schon mal die Contenance kosten!

Ich nehme einfach mal nicht an, dass das das "letzte Angebot" von Urlaubstours Indi war und wünsche T.O. recht viel Erfolg bei den weiteren Verhandlungen. -
Natürlich klickt man "AGB gelesen" an. Und trotzdem kann so was passieren.
Ich hab mal einen Flug von CGN auf HAJ umgebucht, als die Bestätigung kam, hab ich gesehen, dass ich ein falsches Datum eingegeben habe.
Bei der Airline angerufen, und zack - wurde OHNE GEBÜHR auf das richtige Datum umgebucht.
Die Dame am Telefon sagte noch, dass es öfter passiert, wenn man scrollt, verstellt sich das Datum, und wenn man sich dann gleich meldet, geht das auch klar.
Hier hätte ich eine Gebühr zahlen müssen, wenn man drauf bestanden hätte, hat man aber nicht. Das nenne ich Kulanz!
Nix Anderes ist dem TO passiert und Indi, X-ler o.ä. hin oder her, Preisgefüge ist nicht mehr das einzige Überlebensmerkmal am Markt, sondern Service. -
Düren:
Komm, hör auf. Als wenn mans ich jede AGB im Voraus durchliest. In dem Fall ist halt ein fehler passiert und DIREKt aufgefallen.
Ich kann den TO schon verstehen.[/quote]
Düren, ich lese mir auch nicht jedes Mal die AGB von vorne bis hinten durch. Dem Risiko, dass ich dabei eingehe, bin ich mir aber voll bewusst in dem Moment, und denke mir nicht einfach "Sch... drauf".
Das hier relevante Kapitel der AGB hingegen lese ich mir IMMER durch, und dabei ist es mir völlig egal, ob die dort aufgeführten AGB rechtens sind oder nicht. Ich orientiere mich daran, und wenn sie mir nicht passen, dann buche ich eben nicht. Ist schon vorgekommen.
Und ich stelle mal die These auf, wenn das genügend andere Leute so machen würden, würde es solche AGB mit 60 % Stornokosten auch irgendwann nicht mehr geben.
Das von tripleXXX beschriebene Problem (durch Scrollen verändert sich das Datum) habe ich auch schon erlebt. Dennoch gilt mein erster Beitrag: Vor dem finalen Buchungsklick alles nochmal aufmerksam durchlesen, dann passiert so etwas nicht. Ist einfach so.
Gut finde ich es, wie der/die TO inzwischen sich erklärt hat und seinen Standpunkt erläutert hat. -
Nein, denn beim Preis von einem Zehntel des üblichen kann der Veranstalter sich auf einen sogenannten Erklärungirrtum berufen. Dies ist bei der Eingabe eines falschen Reisedatums nicht möglich.
Dennoch: Ist was Wahres dran - es gibt da verschieden lange Hebel, zumeist wird ein renommierter Veranstalter aber bemüht sein, mit dem Kunden eine praktikable Lösung herbeizuführen.

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Ich buche seit >10 Jahre jährlich 3-5 Reisen übers Internet und habe noch nie die AGB gelesen. Ich überprüfe meine Buchungen aber mindestens 2 mal bevor ich endgültig buche. Wenn in den AGB 60% Storno drin stehen, Pech gehabt und eine Lehre fürs nächste mal ...

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@Fipz
Wahnsinnig hilfreicher Beitrag ... :?
Wäre mal interessant, ob sich deine Nonchalance ändert, wenn du zur Abwechslung mal auf einen weniger kulanten Veranstalter triffst?!
Jedenfalls ist der "Tipp", AGB nicht zu lesen, der in etwa entbehrlichste, den man in diesem Kontext geben kann ...

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Ich buche häufig Flüge und Hotels über das Internet. Sicherheitshalber prüfe ich GEMEINSAM mit meinem Partner die Daten, bevor ich sie abschicke, denn ich weiss, welche Probleme es gibt, wenn was nicht passt ... wenn er mal nicht da ist, schaue ich lieber 3x drüber (und ja, die Daten haben sich auch bei mir schon mal verändert ... das passiert manchmal bei "mitdenkender EDV", wenn man noch was ändert an der Buchung, dass sich anderes gleich mitändert, ohne dass man das will).
Was die AGBs betrifft: Die lese ich auch nicht komplett, aber ich schaue IMMER vor der Buchung kurz auf die Stornobedingungen. Ich habe zwar eine JahresRRV, aber es kommt häufiger vor, dass ich aus nicht versicherten Gründen nicht kann/will, und da will ich natürlich wissen, wie es dann aussieht.Und wenn ich feststelle, dass sehr hohe Kosten anfallen würden im Stornofall, dann überlege ich es mir noch gründlicher, ob ich wirklich buche bzw. überlege, ob es die Leistung bei einem anderen Anbieter mit für mich besseren Konditionen auch gibt.
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@vonschmeling
natürlich war das keine Empfehlung, sondern ein Eingeständnis. Für mich ist die Prüfung der eigentlichen Buchung halt wichtiger wie die AGB`s ... natürlich sollte ich sie lesen! :? -
Unbestritten gehören zumindest die Stornokonditionen zur Pflichtlektüre in den AGB, immerhin können die Unterschiede frappierend sein.
Ansonsten sind die Bestimmungen recht homogen, will heißen: Hast du eine gelesen, hast du alle gelesen.

Ich will nicht hämisch sein, aber wenn man 30-50 Reisen absolviert, ohne einmal in die AGB gesehen zu haben, kommt man z.B. auf das schmale Brett, man könne auf einen Operater und eine Flugzeit bestehen ...

- nämlich um dir das Suchen nach den AGB im Netz zu ersparen. So kann man "vor Ort" die AGB lesen und durch Anklicken akzeptieren.