• Dagwyna
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    geschrieben 1311587856000

    Wir haben im Januar eine Reise im Internet nach Tunesien gebucht und eine Anzahlung geleistet. Wegen der Unruhen haben wir diese Reise storniert.

    Beim gleichen Reiseveranstalter haben wir im Internet danach eine Reise für Ende Juli nach Spanien gebucht. Der Reiseveranstalter hat uns danach angerufen und gesagt, die Reiserückrittsversicherung gäbe es für die Spanien-Reise nur zu einem höheren Preis. Das haben wir nicht akzeptiert und gesagt, dass der Reisevertrag dann nicht zustande gekommen sei.

    Zwischenzeitlich haben wir weder eine Reisebestätigung noch den Versicherungsschein erhalten.

    Auf Nachfrage nach der Rückzahlung unserer Anzahlung will der Reiseveranstalter jetzt im Juli Stornogebühren höher als unserer Anzahlung für die Tunesienreise und uns die Anzahlung der Tunesienreise nicht zurückerstatten.

    Was tun?

  • Sunshine997
    Dabei seit: 1231200000000
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    geschrieben 1311589677000

    Hier wird man Beweise brauchen ...

     

    Was steht denn genau in dem letzten Schriftstück des Veranstalters an Euch und von wann ist das?

     

    Und was steht in dem letzten Schriftstück von Euch an den Veranstalter, von wann ist das und wenn es später geschickt wurde als das letzte Schriftstück, das vom Veranstalter kam, habt ihr einen Beweis, das es abgeschickt wurde (z.B. Einschreiben)?

     

    Mündliche Absprachen am Telefon könnten sehr schwierig werden ... die sind zwar nicht per se ungültig, aber meist steht Aussage gegen Aussage ...

    "Recht haben" bedeutet nicht unbedingt "Recht bekommen", jeder Fall ist anders und selbst gleiche Sachverhalte führen nicht unbedingt zu identischen Urteilen
  • daggy1
    Dabei seit: 1222732800000
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    geschrieben 1311671509000

    Dagwyna:

     Wegen der Unruhen haben wir diese Reise storniert.

    Da stellen sich etliche Fragen.

    - Hatte Euch der RV vorher schriftlich kostenlose Umbuchung oder Storno angeboten? Wie es einiger RV aus Kulanz angeboten hatten, aber nur für Reisezeit bis Ende April(???). Fiel Eure Reise auch in diesen Zeitraum?

    - Hattet Ihr direkt beim RV gebucht oder über ein Online-Portal als Vermittler? Falls über Vermittler - hattet Ihr den Telefonkontakt zum RV oder zu ihm?

    - Habt Ihr vor dem Storno mit dem RV und der Rücktrittkostenversicherung korrespondiert?

    - Habt Ihr bei Buchung Eurer Spanienreise darauf hingewiesen, dass es sich um ne Umbuchung handelt?

    - Die Höhe der Rücktrittskostenversicherung kann abhängig von der Höhe des Reisepreises sein. Ist Eure Spanienreise teurer? Das würde die Differenz erklären.

    - Habt Ihr überhaupt irgendetwas Schriftliches zum Thema Storno? Könnt Ihr daraus irgendwelche Ansprüche ableiten?

    Falls nicht, dann wird es schwer, wie Sunshine schon schreibt, überhaupt irgendwelche Ansprüche durchzusetzen, denn telefonische Absprachen sind normalerweise nicht Vetragsinhalt. Und wenn Euch kein/e kostenfreie/r Storno/Umbuchung schriftlich angeboten wurde und wenn Ihr nichts Schrifliches zum Thema kostenlose Umbuchung habt, werdet Ihr aus meiner Sicht (bin aber kein Jurist) wohl zähneknirschend zahlen müssen. Vor allem, wenn Euer Reisetermin nicht unmittelbar von den Unruhen betroffen war (s.o.). Der RV jedenfalls scheint Eure Reisen als 2 voneinander unabhängige Buchungen zu betrachten.

    Rechtsschutzversicherung? Verbraucherberatung? Vielleicht können die Euch helfen, zumindest einen Teil auf Kulanz wiederzukriegen.

    LG

    Dagmar

    "Null Bock", ständig gedisst zu werden - bin daher mal weg von HC -)
  • regent0
    Dabei seit: 1182211200000
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    geschrieben 1311720387000

    Die harten Fakten (genauere Zeitabläufe (z.B. wann erfolgte Storno der Buchung)) sind hier, aus welchem Grund auch immer, leider nicht genannt worden. Noch eine Frage, wurden die AGB des Veranstalters, besonders bezüglich Stornierung, mal gelesen?

    Daggy1 hat hier schon einen Finger in diese offene Wunde gelegt. Kann mich hier nur noch anschließen.

    Mit den bisher gegebenen Informationen, die alles andere als vollständig sind, kann hier wohl niemand helfen.

    LG Wilfried

    °° Lache niemanden aus, der einen Schritt zurück geht. Bedenke immer, er könnte auch Anlauf nehmen. °°
  • Sunshine997
    Dabei seit: 1231200000000
    Beiträge: 407
    geschrieben 1311778803000

    Und wieder mal das Gleiche ... der TO meldet sich nicht mehr ...

    Gefallen Dagwyna die Fragen nicht, die hier gestellt wurden?

    "Recht haben" bedeutet nicht unbedingt "Recht bekommen", jeder Fall ist anders und selbst gleiche Sachverhalte führen nicht unbedingt zu identischen Urteilen
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