• monosucio
    Dabei seit: 1209859200000
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    geschrieben 1302910322000

    Hallo an alle,

    ich hoffe ich bin hier richtig. Ansonsten verzeihung.

    Ich muss hanz dringend etwas wissen. Ich hoffe mir kann jemand helfen.

    Kurz zum Problem. Meine Mutter ist aktuell in der Dom.Rep und ist dort durch die Scheibe einer Tür gelaufen, die defekt war. Sie musste genäht werden. Jetzt hat Sie als Entschädigung angeboten bekommen, wenn Sie eine 3 Wöchige Pauschalreise im Reisebüro oder sonstwo bucht, dass Sie 9 Nächte kostenlos in diesem Hotel, wo der Unfall passiert ist, bekommt. Jetzt muss Sie anscheinend so schnell wie möglich bescheid wissen, denn Sie nimmt den Gutschein nur an, wenn dieser, der ja direkt von diesem Hotel kommt, auch in deutschen Reisebüros anerkannt wird.

    Was kann Sie alternativ verlangen?

    Danke schonmal :-)

    VG

  • CaptainJarek
    Dabei seit: 1178755200000
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    geschrieben 1302911940000

    Prinzipiell kein Problem, allerdings müßte dann das Reisebüro die Hotelbuchung Deiner Mutter direkt über das Hotel machen. Das stellt für die Jungs und Mädels im Reisebüro kein Problem dar, finanziell wird sich Deine Mutter aber wahrscheinlich mit einer Variante "3 Wochen Hotelaufenthalt direkt beim Hotel buchen lassen und anschließend 9 Nächte gutgeschrieben bekommen" deutlich schlechter stellen als z.B. mit der Variante "3 Wochen Hotelaufenthalt bei einem Reiseveranstalter in eben diesem Hotel buchen und sich keine Nächte gutschreiben lassen".

     

    VG.

    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele; Freuden, Schönheit und Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist´s! Reise, Reise! ( Wilhelm Busch )
  • monosucio
    Dabei seit: 1209859200000
    Beiträge: 2
    geschrieben 1302912286000

    OK, vielen Dank.

    Ich habe mir das irgendwie fast gedacht, wollte aber sicher gehen. Ich habe Ihr jetzt geraten, dass Sie stattdessen beim nächsten Mal nur Ü + Frühstück bucht, aber das Hotel Ihr vor Ort dann trotzdem das All Inclusive bietet.

    TAUSEND DANK :-)

  • Sunshine997
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    geschrieben 1302915095000

    @monosucio sagte:

    Was kann sie alternativ verlangen?

    Wenn die Reise, auf der Deine Mutter den Unfall im Hotel hatte, über einen deutschen Reiseveranstalter gebucht war, kann sie von diesem u.U. die Erstattung ihrer Auslagen (Arzt etc. ), Verdienstausfall (wenn es denn welchen gibt, aber so wie ich Dich verstehe, sind ihre Verletzungen nicht so dramatisch) und Schmerzensgeld fordern. Wir haben hier erst vor wenigen Tagen einen Unfall in einem Hotel diskutiert:

    http://www.holidaycheck.de/thema-Habe+ich+Anspruch+auf+Erstattung+meiner+Kosten-id_124699.html

    Vielleicht findest Du in diesem Thread ja ein paar Tipps und Hinweise zur Beurteilung, ob Deine Mutter eine Chance hätte, vom Reiseveranstalter bzw. seiner Versicherung Geld zu bekommen, und was sie dafür für Beweise braucht.

    Ob das mit der Anrechnung des Reisegutscheins des Hotels in den Reisebüros so gut klappt, wage ich zu bezweifeln ... wenn es der Gutschein eines deutschen Veranstalters wäre, wäre das kein Problem ... aber so denke ich, dass es sicher nicht jedes Reisebüro machen wird ... 

    Wenn die Reise über einen Veranstalter gebucht war, soll sie auf jeden Fall sofort die Reiseleitung kontaktieren, Protokoll aufnehmen etc.  Wenn die Verletzung nicht so schwerwiegend ist und sie sich mit einem Gutschein begnügt, wäre ein Gutschein des Veranstalters (der ggf. auch für ein anderes Hotel nutzbar ist) auf jeden Fall sinnvoller als ein Gutschein des Hotels. 

    "Recht haben" bedeutet nicht unbedingt "Recht bekommen", jeder Fall ist anders und selbst gleiche Sachverhalte führen nicht unbedingt zu identischen Urteilen
  • gastwirt
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    gesperrt
    geschrieben 1302941763000

    Ich halte diesen Deal für Bauernfängerei! Wenn schuldhaftes Verhalten des Erfüllungsgehilfens(Hotel)  vorliegt, würde ich mich einzig und allein an den RV zur Klärung wenden.

  • Lexilexi
    Dabei seit: 1091059200000
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    geschrieben 1302944974000

    @gastwirt

    ganz deiner meinung.

    denn jetzt ist es so, wie man es wahrscheinlich auch geplant hatte:

    die verletzte person beschäftigt sich damit, ob ihr die "entschädigung" ausreicht, und wie man es am besten handhabt,

    anstatt den "normalen" weg über den veranstalter zu gehen.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • chepri
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    geschrieben 1302946398000

    Im Prinzip würde ich auch sagen, Ansprechpartner ist der RV, gar kein Thema!

    Allerdings muss in der heutigen Zeit auch beachtet werden, dass jeder versucht, den für sich größtmöglichen Vorteil zu erkämpfen. Da muß schon gerechnet werden, was sich mehr lohnt: 9 Nächte im RB angerechnet bekommen, oder lieber ÜF buchen aber AI bekommen oder detaillierte Erstattung des Schadens (der dürfte der Schilderung nach nicht zu groß sein) zuzügl. Schmerzensgeld (das in Deutschland keine amerikanischen Größenordnungen hat)

    Man könnte natürlich auch versuchen, den Gutschein des Hotels als "persönliche Entschuldigung" zu sehen und anzunehmen, gleichzeitig aber den Veranstalter in die Pflicht nehmen. Das wäre dann eine spannende Sache.

  • gastwirt
    Dabei seit: 1157414400000
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    gesperrt
    geschrieben 1302949469000

    Naja, wenn man dann beim Hotel zur "walk in" rate buchen muß. dürfte sich ein vermeintlicher Vorteil schnell in Luft auflösen!

  • fjrdriver
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    geschrieben 1302955049000

    Überflüssiges Zitat gem. Forenregeln entfernt!

    Da gebe ich Dir volkommen Recht. Die Walk in Rate ist sowieso der größte Schwachsinn, insbesondere wenn die gleichen Hotels über Portale im Internet die gleichen Zimmer simultan  zum halben Preis verschleudern inklusive Stornierungsmöglichkeit bis 12:00 am gleichen Tag. Mir wollte mal ein hotel in Prag, welches ich über ein Portal gebucht hatte und ich um einen Tag verlängern wollte die Walk In Rate berechnen. Das gleiche Hotel hatte aber ein kostenloses Wlan. 3 mal darftst Du raten was ich getan habe. Der Rezeptionist hat aber ein wenig blöd geschaut als ich ihn gefragt habe ob man sich das Spielchen nicht hätte sparen könnte, insbesondere ob es  ihn lieber gewesen das Zimmer von Anfang an mit den Portal  ggfls. mit mehreren Einzelbuchungsvorgängen fiktiv in die Zukunft  zu "blokieren"und dann zu stornieren.......

  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
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    geschrieben 1302961749000

    Möglicherweise hätte der  Rezeptionist sich die Differenz.... :frowning:

     

    Aber nein, sowas passiert doch nur in Bananenstaaten der Karibik :laughing:

     

    Ähnliches habe ich in Polen auch schon gemacht.

    Hatte keinen Laptop mit, aber es gibt ja Internet-Cafés.

     

    Brauchte meinen Trolley nicht einmal von einem Zimmer zum Anderen rollen. :rofl:

     

    Die Differenz betrug 20 EUR pro Nacht.

    Gibts in Berlin aber auch.

    Das accor Hotel wo ich täglich vorbei laufe kostet 59 oder 69, im i-net 44

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
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