• dslpost
    Dabei seit: 1291593600000
    Beiträge: 2
    geschrieben 1291674798000

    Hallo und vorab vielen Dank für eure Hilfe.

    Meine Frau und ich haben eine Reise bei FTI gebucht und leider vor der Hochzeit die Tickets gekauft. Am Tag vor der Reise haben wir festgestellt, dass bei ihr der falsche Name auf dem Ticket war (sie hatte meinen angenommen) und wir mussten das schnell korrigieren lassen.

    Am Schalter am Flughafen konnten wir nach einigem Hin und Her noch schnell die Korrektur durchführen lassen, 70 Euro sollte uns das kosten.

    1 Monat aus dem Urlaub zurück erreicht uns ein Schreiben von FTI, wir sollen nun 750 Euro zahlen, weil wir die Eheurkunde nicht zugesendet haben. Aber ×Werbung× hatte uns nie eine Mail dazu geschickt. FTI verweist nun auf ×Werbung× und ×Werbung× schickt uns einen Auszug einer Mail, die wir nie erhalten haben. Ich habe erst mal die 70 Euro von damals bezahlt und die Eheurkunde versendet. Natürlich sofort nach Erhalt des Schreibens.

    Ist es nun mein Fehler das mich die Mail nie erreicht hat? Kennt sich da jemand aus? Das kann ja nicht sein das ich nun das 10-fache zahlen muss, nur weil aus welchen Gründen auch immer die Mail nicht angekommen ist. Interessant auch, bei der ersten Mail die mir zugesendet wurde HTML, war ein Fehler im mailto-Feld, in der zweiten Mail wurden mir eine korrigierte PDF versendet. Ist das überhaupt rechtens bei solchen Summen einfache Mails statt Einschreiben zu versenden?

    Was kann ich da tun?

    vielen Dank

    Marco

  • Sunshine997
    Dabei seit: 1231200000000
    Beiträge: 407
    geschrieben 1291678227000

    Was steht denn in den AGBs Eures Reiseveranstalters zum Thema Namensänderungen?

    "Recht haben" bedeutet nicht unbedingt "Recht bekommen", jeder Fall ist anders und selbst gleiche Sachverhalte führen nicht unbedingt zu identischen Urteilen
  • mkfpa
    Dabei seit: 1228089600000
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    geschrieben 1291681879000

    Ich wuerde mich an deinen E-Mail Provider wenden, die Situation erklaeren und sie fagen ob sie den Eingang der ersten (HTML) E-Mail auf deren Server bestaetigen koennen.

     

    Gleichzeitig wuerde ich FTI, mit Kopie an Reisevermittler, ueber den Fehler im mailto-Feld informieren und hoeflich aber bestimmt erklaeren dass du keine weiteren Kosten uebernehmen wirst.

     

    Falls du eine Rechtsschutzvesicherung hast wuerde ich diese ebenfalls, bereits jetzt, ueber einen moeglichen Rechtstreit informieren und um Bestaetigung der Kostenuebernahme bitten.

     

    Ich befuerchte ohne Anwaltliches saebelrasseln wirst du aus der Nummer kaum raus kommen. Ich meine aber dass du dabei gute Chancen hast.

  • curiosus
    Dabei seit: 1469923200000
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    gesperrt
    geschrieben 1291705969000

    @dslpost sagte:

    Ist das überhaupt rechtens bei solchen Summen einfache Mails statt Einschreiben zu versenden?

    ...warum denn nicht? Du hast doch auf dem selben elektronischen Weg auch eine Reise gebucht, die sicher vom Wert her höher angesiedelt war als die € 750... ;)

  • traveller4073
    Dabei seit: 1227657600000
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    geschrieben 1291711896000

    @ Curi: ganz einfach deshalb nicht, weil das von dir angeführte Beispiel eines von 99,9999 % jener ist, wo sich Sender und Empfänger einig sind. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, dann ist Email juristisch sehr schwer als Beweis durchsetzbar.

    Wayne es interessiert ;)

    PS: zum Thema Zitieren und Zitate findest hier Hilfe

    Achtung: Posting kann Spuren von Ironie enthalten!
  • curiosus
    Dabei seit: 1469923200000
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    gesperrt
    geschrieben 1291712089000

    ...es ging ja nicht um die allgemeine Gültigkeit der mails, sondern um diesen speziellen Fall der online-Buchung. Hier ist nun einmal die email ein Teil der Abwicklung... ;)

  • AntoniaW
    Dabei seit: 1204329600000
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    geschrieben 1291714289000

    Sind denn die 750 € tatsächlich für die Namensänderung gedacht? Diese wurde doch bereits mit den 70 € am Flughafen erfolgreich vorgenommen. Die 820 € Summe scheint mir auch etwas "krumm".

     

    Mir kommt es eher so vor, als ob diese Summe die Differenz vom Normalpreis zum Flitterwochenpreis ist. Dann wird natürlich ohne Vorweis der Hochzeitsurkunde nachberechnet, oft - aber wohl doch nicht immer - schon im Hotel.

  • dslpost
    Dabei seit: 1291593600000
    Beiträge: 2
    geschrieben 1291751250000

    Vielen Dank für die Hilfe und die Tipps.

    Mail an den Provider ist soeben raus. Aus der Namensänderung wurde ein Stornobetrag von 750 Euro, weil die Eheurkunde nicht von mir versendet wurde. Diese Mail mit der Anforderung der Urkunde hatte ich aber nie erhalten. Daher habe ich die 70 Euro wie vor dem Flug vereinbart gezahlt (Namensänderung), sowie die Urkunde gesendet, als ich davon wusste. 0 Euro zahlen wäre ja der ungünstigste Fall für mich gerwesen. Das andere habe ich ja akzeptiert.

    Mal sehn ob mir Vodafone helfen kann. Wenn die sagen da kam keine Mail ist der Fall ja geklärt. Wenn nicht bleibt mir nur noch der Mailto-Fehler.

  • Terrorkruemel73
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    geschrieben 1291792505000

    Ich hab da mal einen gleichen Fall bei AB mitbekommen ( Story bei WRD Hilft )

     

    Da wollten 5 Freundinen nach Malle fliegen und eine konnte nicht mitfliegen & man hat schnell Ersatz gefunden - auch Namensänderung.

    Alles kein Problem, aber die AB wollte auch eine 3 stellige Summe haben.

    Der Betrag setzte sich aus den Kosten für die [u][color=#ff0000]Namensänderung  zusammen [/u] [/color]& der Differenz zu dem aktuellen Flugpreis an den Tag.

     

     Muss noch erwähnen , das die Freundinen einen günstigen Flug bei der AB gebucht hatten, und sich dieser verteuert hatte.

     

    Trotzdem ist das nicht nachzuvollziehen - vielleicht ist das in eurem Fall auch so, das

    die Reise teurer geworden ist und der Veranstalter versucht, da noch Knete zu machen.

     

    Die AB ist damit übrigens nicht durchgekommen - die Freundinnen mussten nur die

    Namensänderung bezahlen

     

     

    Sehr geehrte Italiener, Franzosen und Engländer! Der Abflug nach Hause verzögert sich noch etwas, da wir noch auf unsere deutschen Fluggäste warten!
  • AntoniaW
    Dabei seit: 1204329600000
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    geschrieben 1291880712000

    @Terrorkruemel73

    Das hat doch nichts mit "Knete machen" zu tun. Über diese Nachberechnung des aktuellen Flugpreises soll einfach nur verhindert werden, dass Tickets ultrabillig und vor allem "blind" gebucht werden und dann erst später die eigentlichen Passagiere "gefunden" werden. Im besten Fall ändert sich die Reisegruppe durch einen wichtigen Termin, im ärgsten fall wird das Ticket von Händlern einfach nur teuer verschachert. Letzteres liegt natürlich nicht im Interesse der Fluggesellschaften!

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