• corbeile
    Dabei seit: 1181001600000
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    geschrieben 1321455502000

    Hallo,

    vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Mein Mann und ich hatten in Dänemark ein Hotelzimmer Doppelzimmer gemietet, fanden aber eine "Spielwiese" vor. Das sogenannte Bett war ein nicht veränderbarer fester Holzrahmen, der von Wand zu Wand ging und mit drei Matratzen belegt war. 

    Ins Bett kam man nur von vorne, d.h. man musste wie ein Hund ins Bett krabbeln, es gab auch keinerlei Ablagemöglichkeiten für ein Buch oder die Brille. Wir sind beide Ende sechzig, nicht sonderlich gesund und müssen nachts des öfteren die Toilette aufsuchen, es war einfach unzumutbar für uns.

    Auf unsere Frage, was das denn für ein Bett sei, soetwas hätten wir ja noch nie erlebt, hieß es lapidar "das ist ein typisch dänisches Doppelbett". Das hat uns doch sehr verwundert, kannten wir das aus bisherigen Urlauben in Dänemark doch ganz anders, da waren die Betten meist sehr schmal. Unsere Bitte um ein anders Zimmer wurde mit dem Hinweis "das ist hier so üblich" abgelehnt.  Wir haben deshalb bereits nach zwei Tagen den Beherbergungsvertrag Vertrag gekündigt, eine Reklamation an die Hoteldirektion geschrieben und den anteiligen Reisepreis zurückverlangt. Daraufhin bot man uns ein Zehntel als "Entschädigung" aus Kulanzgründen an, bzw. zwei Zehntel, wenn wir dort wieder buchen würden.

    Ist das auch schon mal jemand passiert, stellen wir uns an oder hätten wir das hinnehmen müssen? Im Hoteklprospekt stand nur "Doppelbetten" .

    Danke für Eure Geduld

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1321456314000

    Sofern "die Spielwiese" nicht zu kurz war (zu schmal wird sie kaum gewesen sein?) berechtigt das Fehlen von Ablagen als verbleibender Reklamationsgrund nicht zur Reisepreisminderung.

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • corbeile
    Dabei seit: 1181001600000
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    geschrieben 1321465602000

    Hallo, das keine Ablagen vorhanden waren sollte lediglich die Situation/Lage verständlich machen, das es kein Reklamationsgrund ist, war und ist uns völlig klar. In Mitteleuropa ist es meines Wissens aber durchaus üblich, sein Bett von der Seite aus zu "betreten" und nicht zwangsweise von vorn und das auch noch krabbelnder weise.

     sein.

    Stimmt die "Liegewiese" war sehr breit und normal lang aber eben nur schwierig zu benutzen oder wie man das sonst noch ausdrücken will/soll.

    Trotzdem vielen Dank für die freundliche Anmerkung 

  • vonschmeling
    Dabei seit: 1102896000000
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    geschrieben 1321472361000

    Ja, meine Vorstellungskraft reicht aus, aber leider sind bisher nur zu kurze und zu schmale Betten berücksichtigt bei Reisepreisminderungen, keine Liegewiesen mit etwas unkonventionellem Einstieg ...

    Übrigens reichten auch zwei auseinanderstehende Betten und der damit "erheblich verminderte Genuss des Intimlebens" nach richterlicher Auffassung nicht für eine Minderung des Reisepreises aus.

    ;)

    Enthüllung: Zucker enthält viel zu viel Zucker!
  • juanito
    Dabei seit: 1115596800000
    Beiträge: 12667
    geschrieben 1321476198000

    aber leider sind bisher nur zu kurze Betten

     

    Ich gucke immer ob unten kein Brett ist.

     

    Bei 190 cm. lasse ich lieber die Füße unten raushängen als mich zu krümmen :laughing:

     

    Aber bei Ende 60 ist es glaube ich schon unbequem wenn man nachts raus muss zum pullern und so krabbeln muss. 

    Da wird die Zeit wohl etwas knapp?

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Minerva72
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    geschrieben 1321525369000

    @juanito

     

    Deine Bemerkungen mögen für uns Forumsleser ja recht witzig sein, aber findest Du nicht, dass Du gegenüber der Thread-Eröffnerin etwas zu weit gehst?

     

    @corbeile

    Also ich finde es von dem Hotel schon unverschämt, euch so ein Zimmer angeboten und euch auf eure Beschwerde hin auch noch derart abgespeist zu haben. Für junge Menschen mag das ja noch angehen, aber für Senioren sollte einem allein das Taktgefühl so etwas verbieten. Wenn es aber dazu noch keine vergleichbaren Urteile gibt, steht ihr wohl vor der Wahl, den Rechtsstreit durchzuziehen, obwohl der Ausgang ungewiss ist, oder dieses Hotel einfach von eurer persönlichen Liste zu streichen.

     

    Ich wünsch euch beim nächsten Mal wieder ein besseres Zimmer,

    Minerva

  • Mausebaer120
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    Zielexperte/in für: ZE
    geschrieben 1321527050000

    @corbelle

     

    Vielleicht magst Du uns ja noch den Namen des Hotels nennen, damit wir uns alle ein Bild davon machen können, z.B. was in der Beschreibung steht, wieviele Sterne das Haus hat usw. ;)

    Von allen Geschenken, die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft - keinen größeren Reichtum, keine größere Freude. ( Epikur von Samos )
  • Lugansk
    Dabei seit: 1247184000000
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    geschrieben 1321591703000

    Hallo!

     

    Wie schon gesagt ist auch für mich die Sterne Anzahl des Hotels eine wichtig, bezüglich einer eventuellen Reklamation.

    Ich war vor einiger Zeit im 1 * Sterne Hotel "Stern" auf der Reeperbahn (heute ÄÄ und ÖÖ Hamburg Reeperbahn). Dort mußte man sogar über das erste Bett krabeln, um zum zweiten Bett zu gelangen. Bei aufstehen in der Nacht wird dann der Bettnachbar zwangsweise geweckt. Ich habe mich nicht beschwert, denn was will man bei 1 * Stern erwarten?

     

  • omali
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    Beiträge: 1513
    geschrieben 1321720122000

    Es wäre aber wünschenswert, wenn in der Hotelbeschreibung die unterschiedlichen Varianten von Doppelbetten erwähnt werden, und zwar unabhängig von der Sternezahl des Hotels. Habe eine solche genaue Beschreibung durchaus schon mehrfach vorgefunden.

    So kann man bereits vor der Buchung gezielt nachfragen oder gleich dieses Hotel nicht wählen.

  • elfenzauber
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    Beiträge: 43
    geschrieben 1321812512000

     Ob dieses Bett reisemangelfähig ist, vermag ich auch nicht zu sagen; wenn ich aber bedenke in wie vielen dän. Ferienhäuser Doppelbetten in zu kleine Zimmer gestellt werden, und zwar so, dass man auch nur von einer Seite und übers Fußende die wohlverdiente Nachtruhe erreichen kann, wundert mich die "das ist typisch dänisch" Reaktion überhaupt nicht  :D  

    In den wenigen dän. Hotels in denen ich bisher nächtigte, habe ich  bisher immer normal zugängliche Doppelbetten vorgefunden.

    Link zum Hotel wäre interessant , um sich besseres Bild zu machen, was versprochen wurde.

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