• Frank183
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    geschrieben 1291139842000

    So, zurück aus Kuba - und direkt rein in die Winterdepression ... :-(

    War echt toll, aber was mich dort überrascht hat (und was ich auch hier vorher nicht gelesen habe)

    1. Havanna ist nachts echt duster. Die Straßenbeleuchtung ist sehr, sehr dürftig. Am ersten Abend hatten wir echt Mühe überhaupt irgendwas zu finden. Taschenlampe mitbringen ist echt sinnvoll, zumal es aufgrund der vielen Hunde auch viele Tretminen gibt ...

    2. Kuba ist niemals gleich: an einem Tag bekommt man in einem Restaurant ein Top Essen und Top Service, am nächsten Abend Katastrophe. An einem Tag schlendert man völlig unbehelligt durch Havanna, am nächsten Tag wird man pausenlos belagert, usw .... Falls es da eine Logik gibt - ich habe sie nicht verstanden.

    3. Es sprechen viel mehr Leute Englisch als ich gedacht habe. Ein bisschen Spanisch zu können öffnet aber definitiv Türen.

    Soviel von mir ...

  • juanito
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    geschrieben 1291142126000

    Hätteste gefragt, hätte ich geantwortet, lauf nach 20:00 Uhr nicht zu Fuß in der calle.

     

    Nimm ein Taxi oder Bici.

     

    Außer du willst direkt zum Malecon, ist immer abwärts :laughing:

     

    Aber zurück per Taxi. Machen sogar viele Kubaner, die wissen warum.

    +++

    Englisch?

    wer ju from?

     

    Hello maifreng, du ju want casa, tassi, chica, zigarro? :rofl:

    En marcha con compañero Fidel en la sierra maestra 1959
  • Frank183
    Dabei seit: 1193011200000
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    geschrieben 1291209220000

    Meinst Du, es ist nachts gefährlich in Havanna ? Ich hatte so gar nicht das Gefühl ...

    Ich hatte vorher gehört, dass man ohne Spanisch gar nicht zurecht kommt, aber ich war da positiv überrascht. Klar, kann man keine tiefgreifenden Diskussionen führen, aber fürs Nötigste gehts.

  • KaPi01
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    geschrieben 1291308614000

    Havanna ist eine Millionen-Großstadt, da können die meisten englisch.

    Eben wie Juanito geschrieben hat :laughing:

    Ab wann verstehst Du nachts ?

    Ab 2 Uhr nachts werden selbst in Deutschland die Bordsteine hochgeklappt.

    Auch die Cubaner müssen den nächsten Tag arbeiten gehen.

    Für uns war meistens zw. 1-2 Uhr nachts Schluss und da gabs noch genug Leute in den Hauptstraßen der Altstadt.

    " Wir leben alle unter demselben Himmel, aber wir haben nicht alle denselben Horizont "
  • direx
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    geschrieben 1296050675000

    Ich war jetzt im Januar auf Kuba Rundreise und es war wirklich toll. Im Großen und Ganzen. Aber es gab auch einige Sachen, die teilweise extrem nervten. Ganz schlimm ist die Bettelei, nicht überall, aber trotzdem häufig. Auch wenn man zigmal sagt, dass man keine Seife, Stift, oder sonstwas hat, das ist egal, die Leute folgen einem überall hin. ich fühlte mich da teilweise sehr *********.

    Wenn man bedenkt, dass in Kuba niemand hungern muss und alle ein Dach über dem Kopf haben ...

    Abends durch die Straßen von Havanna zu laufen ist sehr interessant, solange es noch hell ist. Ich hatte meine Kamera dabei. Das sollte man besser lassen, denn die Blicke zieht man so defintiv auf sich. ich bin dann auf die großen Straßen ausgewichen ...

    Die meisten Kubaner sind sehr freundlich. man wird oft angesprochen. Leider häufig deshalb, weil derjenige dann betteln will, oder einem irgenwelchen Kram verkaufen will. Oder, um den Touri mal so richtig abzuziehen. So ist es mir in Havanna passiert. meine eigene Blödheit:

    Ich hab im Hotel am bankschalte angestanden um Geld zu wechseln. Es dauert ewig. Die person vor mir spricht mich an. Er ist Kubaner, Musiker, spielt heute in einer bar gleich in der Nähe. Eine Art Festival. Er lädt mich ein. ich solle einfach mit zur bar kommen und dann kriege ich eine Freikarte. Spätestens hier sollte man freundlich ablehnen. Aber weil ich bisher nur sehr nette und freundliche Kubaner kennengelernt hatte, wurde ich nicht argwöhnisch. Ich ging mit und wir setzten uns in eine Bar, in die ich sonst nie im Leben einen Schritt gesetzt hätte. Die Typen am Tresen waren allesamt nicht vertrauenserweckend. So langsam dämmerte mir, dass ich einen Fehler gemacht habe. Wir sitzen am Tisch und der Typ beginnt auf einen Zettel zu schreiben. Sekunden später haben wir einen Drink auf dem Tisch. Ich soll mit ihm anstoßen. Dann drückte er mir den handgeschriebenen Zettel in die Hand und meinte, dass wäre die freikarte und den Drink müsste ich natürlich bezahlen.

    11 CUC!!!! (ca. 9€) Ich hab bezahlt, um Ärger aus dem Weg zu gehen und bin so schnell wie möglich raus ...

    Das nur als Warnung, für alle Kubareisende. Nepp gibt es überall. ich bin sonst sehr vorsichtig, aber hier hab mich völlig bekloppt verhalten.

    Es gab aber auch viele schöne und beeindruckende Erlebnisse. Eines will ich kurz schildern.

    In Bayamo schlendere ich über die Einkaufsstraße. Plötzlich großes Geschrei, Tumult. Jemand hat eine Brieftasche gestohlen. Sofort verfolgen mindestens ein Dutzend Kubaner, Männer und Frauen, den ****, der aus Angst, gelyncht zu werden, die Brieftasche wegschmeißt und abhaut. Der Bestohlene hatte sein Geld wieder, aus Grund der tollen Reaktion der kubanischen Bevölkerung. In Deutschland hätten die Leute nur blöd geschaut. Das war wirklich beeindruckend und das werde ich nie vergessen.

    So ist Kuba. An einem Tag ist alles super und an folgenden Tag ist wider alles anders. Tolles, seltsames Land ...

    Direx

  • Dylan
    Dabei seit: 1184630400000
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    geschrieben 1296054917000

    In der ominösen Bar hättest Du nur das Wort "Policia" erwähnen müssen und Du hättest mit Sicherheit keine 11 CUC bezahlen brauch. Was habt Ihr eigentlich für 11 CUC getrunken?

    Mir wollte mal ein Jinetero einen gefälschten 50-€-Schein andrehen. Ich habe Ihm einen Vogel gezeigt und gefragt, ob ich "Policia" rufen soll? Seit dem hatte ich einen neuen Freund, der mir bei allem Organisatorischen behilflich war. Dafür hat er dann ab und an mal etwas Geld bekommen.

    Dies ist mein persönlicher Eindruck oder meine persönliche Meinung oder meine persönliche Erfahrung und muss nicht mit den Eindrücken oder den Meinungen oder den Erfahrungen anderer Personen übereinstimmen oder entsprechen.
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