Hallo
Nachdem ich einige PN von wegen meinem Bericht erhalten habe, stelle ich ihn euch in etwas geänderter Fassung doch noch vor.
Zuerst etwas wichtiges: Von Florida nach Kalifornien eine Kabine auf der rechten Seite des Schiffes nehmen. So hat man im Pazific immer die Küste und fast nur Morgensonne...
Also wir waren am 20. April von Fort Lauderdale aus mit der Radiance of the Seas gestartet. Obwohl die offizielle Check-In Zeit am Hafen mit 13 Uhr angegeben wurde, waren wir wie immer bei RCI bereits um 10.50 Uhr mit der Limo vom Hotel in Miami vor Ort. Easy Check-in und um 11.30 Uhr auf dem Schiff - Kabinenbezug nach 13 Uhr.
Die Radiance of the Seas ist baugleich mit der Brilliance of the Seas, mit der wir schon einige Male herumgefahren sind. Tolles Schiff, grosszügige Platzverhältnisse und gutes Essen, ob im Hauptrestaurant, beim Buffet mit grossem Aussenbereich oder in den Spezialtiätenrestaurants. Für das Schiff gibts noch eine eigene Bewertung, wie auch für die Hotels in Miami und Indian Wells (Palm Springs).
Die ersten zwei Tage verbrachten wir auf See und konnten so richtig entspannen. Bei solch längeren Kreuzfahrten liegt das Durchschnittsalter eher höher. Aber dafür liegt auch nicht immer die ganze Horde am Pool. Es waren sehr sehr angenehme Gäste und die Kinder konnte man an 4 Händen abzählen.
Dann erreichten wir Cartagena in Kolumbien. Man hört viel - aber für uns war es eine tolle Stadt. Die Altstadt mit den schönen Häusern und Balkonen - einmalig. Wir haben uns entschlossen (wie rund 800 andere auch!!!) die grosse Cartagena-Tour zu machen, inkl. Rundgang beim alten Fort. Zweimal gibt es die Möglichkeit Shopping zu machen und der Guide empfiehlt seine Freunde. Wir haben unsere eigenen Geschäfte gesucht. Aufdringliche Verkäufer, aber man gewöhnt sich dran. Der kühle Bus war toll, wie auch die Führung selber, mit drahtlosem Earphone.
Bereits am Nachmtitag gings weiter und am nächten Morgen um ca 5 Uhr erreichten wir das Äussere des Panamakanals, wo der Pilot an Bord kam. Die Durchfahrt durch die ersten 3 Schleusen dauert etwas 2 Stunden, danach ruhig über den Gatun-Lake und durch den engen Kanal zu den Schleusen am Pacifik. Gegen 16.30 Uhr fuhren wir aus den letzten Schleusen von Miraflores in den Pacific. Grossartig die Durchfahrt.
Danach war wieder 1 Tag auf See vor Puntarenas Costa Rica. Hier waren wir auf der Karibikseite schon einmal. Diesmal machten wir die 9-Stunden Tour zu den grossen Wasserfällen und dem Vogelpark (Waterfall-Garden). Sehr eindrückliche natur und sehr guter Guide. Danach wieder 1 Tag zum ausruhen auf See. In Huatulco war es sooooo heiss, dass wir nur kurz durch die Geschäfte und am Strand spazierten. Sicher über 40 Grad und 90% Feuchtigkeit.
In Acapulco lohnt sich früh aufstehen. Im Morgengrauen sieht man Millionen von Lichtern rund um die Bucht, wenn das Schiff einfährt. Hier waren wir einfach Touristen und haben die Acapulco-Tour mit Cliff-divers und Fahrt rund um die Bucht gemacht. Es gab doch viele schöne Ecken und einen tollen Aussichtspunkt über die Stadt und das Meer. Auf eigene Faust ist die Stadt zu gross und überall gibts Verkäufer und nochmals Verkäufer.
Der letzte Stopp war Cabo San Luca auf Baja California. Das Meer war voll rauh als wir frühmorgens vom Balkon schauten und dachten so könne man gar nicht tendern. Aber kaum hinter dem Felsen inder Bucht war es ruhiger... Hier fuhren wir mit einer kleineren Gruppe nach Todos Santos, einer alten Missionsstadt. Eigentlich gibt es nicht viel zu sehen - aber es war so richtig mexikanisch, staubstrassen, schöne Blumen und natürlich das Hotel California, wo die Eagles ihren Hit geschrieben haben. Hier gab es auch Mittagessen und es war ein spezielles Feeling, nicht so arg touristisch und keine Strassenverkäufer. Auch die Fahrt über Land am Meer entlang war ganz toll. Bei der Rückfahrt zum Schiff war die See schon wieder sehr viel wilder und zum Glück konnten wir auf der See-Abgewandten Seite mit dem Tenderboot anlegen.
Danach wurden die Abende kühler und sogar kalt bevor wir San Diego erreichten. Der Hafen von San Diego hat seine Kontrollen und Abläufe nicht so ganz im Griff. Auf jedenfall dauerte es recht lange bis die Zollbehörden die Kontrollen auf dem Schiff abgeschlossen hatten.
Die Fahrt war mega toll. Ganz bestimmt hat auch das schöne Schiff und die tollen Kabinen dazu beigetragen. Die vielen Tage auf See war ebensfall im Nuh vorbei und dienten der Entspannung. Zudem haben wir auf der Fahrt viele Delfine, Meeresschildkröten, fliegende Fische, Vögel und einmal einen Wal gesehen. In unseren Suiten lagen auch Ferngläser auf um alles genau zu sehen. Aber eben, am besten auf der rechten Seite des Schiffes und mit Balkon... es lohnt sich.
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Gruss Markus