• Sunnie123
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    geschrieben 1284452454000

    Hallo!

    Ich bin ganz neu hier und bräuchte bitte dringend eure Meinung.

    Wir fliegen am Freitag für zwei nach Kenia und wollten vor Ort eine 3-tägige Safari buchen.

    Mein Freund hat seit 3 Monaten einen Bandscheibenvorfall an der HWS und weiß nun nicht, ob er die Safari überhaupt mitmachen kann.

    Wie sind eure Erafhrungen mit den Fahrzeugen und den Erschütterungen während der Fahrt? Könntet ihr euch vorstellen, dass es bei ihm chlimmer werden könnte? Er ist nämlich auf dem Weg der Besserung und ist fast wieder schmerzfrei? Würde eine Halskrause helfen?

     

    Vielen Dank schon mal.

     

    Grüße

    Sunnie

  • Yeiyo
    Dabei seit: 1177113600000
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    geschrieben 1284457733000

    Hallo Sunnie,

    also grundsätzlich kann ich zu HWS-Problemen nichts sagen - ich bin kein Arzt. Nach meinen Erfahrungen wäre eine Safari in den Tsavo-Ost machbar, aber dann nur in einem Fahrzeug (am besten Bus bei diesem Problem), wo ihr alleine seid.  Der Fahrer muss vorher schon instruiert werden, dass er besonders vorsichtig und langsam fahren soll. Tsavo-Ost deshalb, weil die Straßen dorthin gut ausgebaut und nicht holprig sind, ebenso sind im Park meist gute Wege. Dort wiederum eine Lodge auswählen, die gut und ohne Hindernisse erreichbar ist, wie z. B. Ashnil Aruba, Voi Wildlife Lodge, Voi Safari Lodge oder Ngutuni Lodge. Nicht Lions Hill, da dort hinauf ein sehr steiniger, holpriger Weg führt, ebenso nicht Pattersons Camp.

    Zu den Taita-Hills (Salt Lick, Lions Bluff) führt zwar eine Hauptstraße, sie ist aber zur Zeit in einem derart schlechtem Zustand, dass beim Problem deines Partners sicher Schwierigkeiten auftreten können. Auch im Tsavo-West sind die Wege steiniger und holpriger. Eine Alternative wäre noch eine Flugsafari in die Massai Mara, wobei ich den Zustand der Wege dort zur Zeit nicht kenne.

    Entscheiden müsst ihr selbst, ich würde eine kurze Safari nur zum Tsavo-Ost riskieren.

    Yeiyo

    Alles was ich will, ist immerwieder nach Kenya zu kommen!
  • Sokrates
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    Administrator Zielexperte/in für: Istanbul
    geschrieben 1284460532000

    Hallo und willkommen im Forum, sunnie123!

    Zu aller Erst: was sagt der Doc dazu?

    Als wir vor der gleichen Frage standen, ist meine Frau ausgerüstet mit einem Stützgürtel (?) "LumboLoc" trotz ihrer Vorfälle im Lendenbereich nach Tsawo Ost mitgefahren. Damals - 2006 -  war die Straße von Mombasa aus Richtung Nairobi noch für ca. 40 km eine einzige Schlaglochpiste. Wie die jetzt ist, wird man Dir hier im Forum sagen können. In Tsawo Ost selber waren die Wege halt wie man sie erwartet, nämlich unbefestigt und dementsprechend holperig.

    Aus heutiger Sicht meint meine bessere Hälfte, dass es sehr schmerzhaft gewesen sei, aber sie würde es wieder tun. Allerdings kann ich mich noch gut daran erinnern, dass sie damals eher gegenteiliger Meinung war.

    LG

    Sokrates

    Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!
  • Gabi2001
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    geschrieben 1284460898000

    Hallo Sunnie,

    hat oder hatte Dein Freund einen Bandscheibenvorfall? In welcher Region der HWS 4/5 oder weiter oben? Was hat das MRT ergeben, hat sich der Schwellkörper schon so weit ausgebreitet das der Nerv eingengt ist, gibt es schon Ausfallerscheinungen in den Beinen. All dies sind Kriterien die man wissen muß.

    Erst dann würde ich entscheiden ob ja oder nein, wenn ja, dann nur ein Fahrzeug mit Luftfederung, ( Land Rover ) da kann man die Härte des Fahrwerks verstellen. Dann nur allein, einen deutsch sprechenden Guide der die Anweisungen versteht.  Das alles ist natürlich nicht billig, da normalerweise 4-6Personen auf Safari gehen.

     

    Gruß Gabi 2001 ( Franz )

    PS : dann daran denken, wenn es zu Problemen kommt ist natürlich die medizinische Versorgung überhaupt nicht mit deutschen Standarts zu vergleichen, im Busch schon gar nicht und Schäden an der Wirbelsäule werden in Deutschland meißt mit dem Hubschrauber transpotiert, in Kenia gibt es so was überhaupt nicht.

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • Sunnie123
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    geschrieben 1286899958000

    Hallo!

    Ich wollte mich kurz für eure ausführlichen Antworten bedanken.

    Wir sind mittlerweile heil und glücklich zurück.

    Wir haben es tatsächlich riskiert und eine Safari nach Tsavo Ost und Amboseli gewagt.

    Die Hinfahrt als auch die Fahrt in Tsavo ost war problemlos, da es überwiegend befestigete Straßen waren. Auch die Fahrt nach Amboseli ging in ordnung.

    Im Amboseli NP ist die Straße dagegen schottrig gewesen, auch der Weg zum Camp war sehr holprig, was bei meinem Freund zu Schmerzen geführt hatte und er eine Tablette nehmen musste. Es waren aber trotzdem 3 sehr schöne Tage gewesen, in denen wir viele Tiere beobachten konnten. :D

     

    Viele Grüße

    Sunny

  • Chrissy
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    Zielexperte/in für: Sonstiges Kenia Kenianische Küste
    geschrieben 1286904338000

    Jambo Sunnie 123 :D ,

     

    herzlich willkommen zurück und vielen Dank für dein Feedback - das hilft bestimmt dem ein oder anderen auch weiter.

    Es ist immer am besten, wenn jemand, der selber betroffen ist, von seinen Erfahrungen berichtet.

     

    Viele Grüsse

    Chrissy

    CARPE DIEM
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