• Sunlove86
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    geschrieben 1473589410000

    Hallo Zusammen,

    mein Freund und ich haben für Oktober eine 11-tägige Kenia-Reise mit zwei Tagen Safari gebucht.

    Jetzt bin ich schwanger, ohne Komplikationen,  aber mein Arzt sieht die ärztliche Versorgung und Infektionsgefahr als Minuspunkt (rät aber auch nicht konkret zu einer Stornierung).

    Meine Frage: welche gesundheitlichen Gefahren sind denn tatsächlich relevant? Es gibt ja auch die Möglichkeit, von einem Löwen angefallen zu werden ;) aber solche "Gefahren" meine ich nicht - eher die mit hoher Wahrscheinlichkeit...

    Vielen lieben Dank!

  • Dubhe
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    geschrieben 1473592522000

    Jambo Sunlove,

    eine ärztliche Versorgung ist natürlich auch in Kenya gegeben. Hepa A und B sollten gemacht werden... malariaprophylaxe wohl eher nicht....ansonsten kann man deine Fragen wohl kaum als Laie beantworten - da solltest du dich besser mit deinem Arzt beraten.

    LG Dubhe **** "Die schnellste Verbindung zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln" ****
  • Gabi2001
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    geschrieben 1473630534000

    Jambo,

    welcher Monat?, in Kenia gibt es einige Hospitäler, die einen recht guten Standart haben, trotzdem im Notfall nicht mit Deutschland vergleichbar, kein Notarzt und in den staatlichen Ambulanzen würde ich nicht meinen Hund transportieren.

    Höre auf Deinen Doc, der kennt Dich am bestem.

    Gabi 2001 ( Franz )

    man lebt nur einmal, erben braucht auch keiner, deshalb lebe jetzt !!!, denn es nützt nichts, der Reichste auf dem Friedhof zu sein.
  • Ein_Verrreisender
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    geschrieben 1478004914000

    Stehe gerade vor einem ähnlichen Problem. Mache mir hauptsächlich Sorgen wegen Malaria. Bezüglich ärztlicher Versorgung gar nicht. Reiseapo habe ich immer und meine bisherigen Erfahrungen auf Reisen haben gezeigt, dass es für Geld überall alles gibt.

    Habe bisher noch nicht gebucht, ursprünglich war Ägypten geplant. Aber zum einen will ich aber gerne immer in verschiedene Länder reisen und zum anderen scheint das Wetter in Kenia besser zu sein als in Ägypten .

    Kann das Malaria Risiko aber auch absolut nicht einschätzen. Chemo Prophylaxe fällt ja ohnehin weg. Nun frage ich mich wie aggressiv die Viecher sind und welche Repellents überhaupt taugen für diese Region. Deet halte ich in der SS für kontraindiziert und bei Icaridin bin ich mir nicht sicher, insbesondere ob es überhaupt Sinn macht, wenn man die Nutzung so gering wie möglich halten soll.

    Hat hier jmd. vielleicht schon Erfahrungen gesammelt oder kennt jemanden, der in einer solchen Situation dort war.

    Danke schon mal!

  • Dubhe
    Dabei seit: 1183420800000
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    geschrieben 1478019191000

    Jambo Ein_Verreisender,

    ganz ehrlich? Es wird dir hier niemand eine Antwort zu Pro und Contra geben können. Ob du nach Kenya fliegen kannst solltest du lieber mit einem Arzt abklären. In Kenya hast du nun mal ein Malaria Risiko (was nicht heißt, dass du daran erkrankst, wenn du keine Proph machst) - vielleicht solltest du dich doch lieber nach einem anderen Reiseziel umsehen.

    LG Dubhe **** "Die schnellste Verbindung zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln" ****
  • Ein_Verrreisender
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    geschrieben 1478029420000

    Das ist mir schon klar, dass mir das keiner sagen kann.

    Was mir aber auch kein Arzt wirklich sagen kann ist, wie es vorort aussieht. Die Tropenmediziner empfehlen (zumindest hier in meiner Klinik), was eben Vorgabe ist. Das Auswärtige Amt warnt auch bei Reisen nach Ägypten, als ich dort war, war mir der Grund dafür vollkommen unklar.

    Nur weil es in Kenia vermehrt zu Malariafällen kommt, muss das ja nicht heißen, dass das für alle Bereiche gilt. Es gibt ja viele Faktoren die auf Mückenpopulationen und eine Malariaverbreitung Einfluss haben. Deswegen habe ich nach den Erfahrungen von Reisenden gefragt und nicht nach einer ja/nein Empfehlung. Kann ja sein, dass andere schon ohne Prophylaxe da hin sind. Bzw auch Erfahrungen bezüglich der repellentien gemacht haben. Manche sind in bestimmten Regionen schlicht nicht ausreichend wirksam.

    Letztlich will ich meine Freundin keiner unnötig großen Gefahr aussetzen, aber diese einzuschätzen, empfinde ich, ohne "echte" Erfahrungen zu kennen, als schwierig.

    Nur mal als Beispiel, ich war knapp 4 Monate in Südafrika fast ausschließlich Norden von KwazuluNatal, Mpumalanga und gelegentlich Mozam. Anfangs habe ich Chemo genommen und nachdem ich in 2 Wochen keinen einzigen Stich hatte schließlich drauf verzichtet.

    Finde es macht eben einen Unterschied ob ich Roulette mit 5 oder 1 Kugel spiele.

    Und nicht, dass das falsch rüber kommt, nichts von dem was ich schreibe soll aggressiv oder böse wirken :kuesse:   ich will lediglich meine Entscheidungsfindung erläutern.

  • Dubhe
    Dabei seit: 1183420800000
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    geschrieben 1478043838000

    Jambo,

    vielleicht haben wir uns missverstanden. Natürlich kann man hier Erfahrungen weiter geben, aber möchtest du hören, wer was (auch ich) an Malariaprophylaxe nimmt oder nicht? Ich z.B. kann doch dir (und deiner schwangeren Freundin) nicht empfehlen, dies zu tun oder lieber bleiben zu lassen. Vielen nehmen etwas ein, viele eben nicht. Empfehlen kann man viel (auch der Tropenmediziner), entscheiden musst du selbst. Malariagebiet ist an der Küste, wie auch in einigen Parks - in der Mara weniger bis gar nicht, weiter im Hochland ist kein Malariagebiet. Für Mückenschutz sollte man selbstverständlich sorgen, denn gestochen wirst du ganz sicher. Von Anti Brumm über Autan bis Deet ist alles vertreten. Wer länger als die üblichen 2-3-4 Wochen im Urlaub in Kenya ist macht ganz sicher keine Prophylaxe. Letztendlich bezog sich mein Post auf deine schwangere Freundin - und bei ihr sollte der Arzt entscheiden, ob es überhaupt "sinnig" ist nach Kenya zu fliegen.

    LG Dubhe **** "Die schnellste Verbindung zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln" ****
  • Gabi2001
    Dabei seit: 1181260800000
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    geschrieben 1478987503000

    @ ein verreisender,

    Bezüglich ärztlicher Versorgung gar nicht. Reiseapo habe ich immer und meine bisherigen Erfahrungen auf Reisenhaben gezeigt, dass es für Geld überall alles gibt.

    Einspruch, für Geld kann man in Kenia, Indien, Ägypten, Brasilien etc. vieles kaufen, nur eben nicht alles. In vielen Hospitälern ist gute Medizintechnik wie 3 D Ultraschall, CT oder MRT ein Wunschdenken, so gibt es in Kenia nur in Nairobi einen Herzkatheter, noch nicht mal in Mombasa.

    Was ich damit sagen will, so lange alles glatt läuft ist alles schick, bei Komplikationen bei der Schwangerschaft kann es richtig böse werden.

    Gabi 2001 ( Franz )

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