• Doezgen
    Dabei seit: 1274659200000
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    geschrieben 1339940248000

    Hallo zusammen,

    dieses Jahr machen wir eine USA Westküsten Tour und nächstes Jahr planen wir eventuell nach Kenia zu reisen. Ich würde gerne 6-8 Tage am Strand verbringen und anschließend eine Safari machen. Kenia fasziniert mich sehr, allerdings habe ich Afrika immer aus meinen Urlaubsplänen raus gehalten. Der Grund dafür ist im Prinzip echt lächerlich. Ich habe wirklich panische Angst vor Spinnen, Käfern, Kakerlaken usw.

    Ich hasse es, dass es so ist weil es mich sehr hemmt. Ich durchforste meine Umgebung ständig nach Krabbelzeugs. Ganz besonders schlimm sind auch diese riesigen schwarzen dicken Tausendfüßler, da schüttelts mich schon beim Gedanken.

    Daher meine Frage an alle erfahrerenen Afrikafans, wie sieht es dort aus ?

    Ich könnte mir vorstellen, dass es in den Hotels nicht so das Thema ist. Aber bei der Safari ??? Da wir beide nicht so gerne diese typischen Touri-Urlaube im Hotel machen, würden wir gerne etwas abseits (vielleicht eher im Norden) die Safari machen und eventuell sogar ein Nomadenvolk aufsuchen ?! Ist das möglich ? Kann man da ganz gut übernachten ?

    Wie ihr seht, steht meine Reiseneugier und  Reiselust im Zwiespalt zu meiner echt großen Phobie...

    Vielen Dank schon einmal für eure Erfahrungen.

  • Stueppi
    Dabei seit: 1182470400000
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    geschrieben 1339941178000

    Hi

    Zum Thema Kakalaken: Wenn Du Utah, Arizona und vor allem Nevada diesbezüglich "überlebt" hast wird Kenia dies sicherlich NICHT toppen :-)

    Spinnen, Käfer etc. pp können Dir theoretisch in Kenia überall über den Weg laufen, ich selber habe eine absolute Spinnenphobie, außer in den Bäumen in den Hotelgärten ist mir aber noch keine unangenehm aufgefallen in Kenia. Auf Safari kann es natürlich vorkommen, dass der ein oder andere Käfer mal durchs Zelt krabbelt, dagegen kannst Du nichts tun.

    In den Hotels an der Küste musst Du zwangsläufig mit Geccos leben. Um die kommst Du nicht drum rum.

    Safaris in den nördlichen Parks Kenias sind natürlich möglich. Als Ausgangspunkt dazu bietet sich Nairobi an. Unterkünfte sind zahlreich vorhanden in den Nationalparks, es besteht immer die Möglichkeit z.B. ein Massai Dorf zu besuchen. Ich persönlich sehe dies

    aber als reine Touriveranstaltung, sorry!

    Alles was ich mir wünschte war nach Afrika zurück zu kommen. Wir hatten es noch nicht einmal verlassen, und doch war ich wenn ich nachts wach lag und lauschte schon heimwehkrank - E.Hemingway-
  • Doezgen
    Dabei seit: 1274659200000
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    geschrieben 1340050576000

    Dankr für Deine Antwort. Der Unterschied zu den USA ist bloß, dass wir nicht in Zelten schlafen werden ;)

    Also wäre der Besuch bei einem Volksstamm nicht so empfehlenswert. Ich werde mich mal schlau machen.

  • mayfieldfalls
    Dabei seit: 1107820800000
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    geschrieben 1340052174000

    Du meinst wenn du auf Safari bist in den Zelten?

    Auch dort habe ich nicht eine Mücke oder sonstiges Getier gesehen außer wie Stüppi schon schrieb Geckos die dann auch in den Zimmern sind.

    Ich find auch das diese typischen Besuche des Massai Dorfes nur touristisch sind.

    Teilweise muss man auch Eintritt zahlen und dann wird natürlich auch erwartet das man Schmuck kauft.

    Muss ich persönlich auch nicht haben.

    LG Jassi

    "Wer sich je von Afrika hat verführen lassen, der findet sein Lebtag kein Messer mehr, um die Fesseln zu zerschneiden, die ihn am das Land binden. Die Nase gibt den Duft von Afrika nicht mehr frei, die Ohren nicht seine Melodien."
  • Stueppi
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    geschrieben 1340053452000

    Mit den USA könntest Du ganz gewaltig auf dem Holzweg sein. Ich habe bislang noch in keinem Land soviele Kakalaken gesehen wie im Wilden Westen von Amerika.

    Es kommt ganz sicherlich immer auf die Jahreszeit, das Klima vor Ort und natürlich auch auf die Unterkunft an, aber auch ein 5 Sterne Bellagio Hotel in Vegas bringt sie nicht komplett unter Kontrolle, das ist unmöglich zu bestimmten Jahreszeiten.

    Mach' Dich nicht verrückt wegen Kenia, es gibt schlimmere Länder, man verbindet Afrika gerne mit "Gekrabbel", aber da sind auch viele Vorurteile dabei. Ihr müsst auf Safari auch nicht zwingend in einem Zelt schlafen. Jeder Nationalpark hat sowohl Camps als auch Lodges (also normale Zimmer).

    Alles was ich mir wünschte war nach Afrika zurück zu kommen. Wir hatten es noch nicht einmal verlassen, und doch war ich wenn ich nachts wach lag und lauschte schon heimwehkrank - E.Hemingway-
  • Dubhe
    Dabei seit: 1183420800000
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    geschrieben 1340098031000

    Jambo Doezgen,

    sorry, aber ich bin etwas irritiert... wenn ich richtig gelesen habe, warst du schon auf Ko Samui... sind dir dort und vor allem im Dschungel beim Elefantenreiten keine Krabbeltiere etc. über den Weg gelaufen/gekrochen?

    Wenn du nach Kenya reisen solltest wirst du zwangsläufig auf allerlei "Krabbelkram" stossen - der "Mombasa Train" (dicke, schwarze Tausendfüssler) wird dir zwangsläufig vor die Füße laufen... auch Käfer sind mal mehr mal weniger vorhanden.... aber die haben mehr Angst vor dir, als du vor ihnen!

    Kenya ist ein wunderschönes Land, aber das ganze Getier gehört eben auch dazu, wie auch anderswo auf der Welt ;) Wünsche dir erstmal viel Spaß in USA - vielleicht bist du danach "resistent" ;)

    LG Dubhe **** "Die schnellste Verbindung zwischen 2 Menschen ist ein Lächeln" ****
  • regent0
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    geschrieben 1340104581000

    Dubhe hat mit seinen Ausführungen den Kern getroffen, kann mich hier nur anschleißen. Diese Tierchen sind nicht umsonst die erfolgreichste Spezies auf unserem Planeten, also nicht nur in Afrika!

    Der Rat, lieber in einer Lodge statt in einem Camp zu übernachten, mag etwas beruhigendes haben. Ist aber bestimmt keine Versicherung immer alleine, mal abgesehen vom eigenen Partner, auf dem Zimmer zu sein. :shock1:

    Versuche doch einmal Deine permanente Suche, auch wenn es schwer fallen sollte, einzuschränken.

    Wilfried

    °° Lache niemanden aus, der einen Schritt zurück geht. Bedenke immer, er könnte auch Anlauf nehmen. °°
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