• christinahansen
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    Verwarnt
    geschrieben 1399584915000

    So, nun sind es noch ca. 6 Wochen bis wir unseren Kenia-Trip antreten und wir freuen uns riesig, trotz der aktuellen Horrormeldungen aus Nairobi und Mombasa. (ich überlebe wenn mein Schwiegervater Auto fährt, also überlebe ich auch ein Attentat ;-) ).

    Viel mehr hat mich heute geschockt, als ich die Abrechnung für die Krankenkasse fertig gemacht habe.

    Da wir uns, ausgenommen von 2 Tagen zum Abschluss an der Küste, ausschliesslich 12 Tage auf Safari befinden werden, waren wir selbstverständlich beim Tropendoc, bezüglich Impfungen und Prophylaxe.

    Ich hatte im Vorfeld angenommen, das wir impftechnisch recht gut aufgestellt sind durch zahlreiche Aufenthalte in Südostasien in nicht ganz unproblematischen Gebieten. Der Doc hat uns jetzt doch zusätzlich noch einige Impfungen (u.a. Gelbfieber, Meningitis etc.) "aufgebrummt" .

    Ist ja nicht so das Problem, die paar Piekse hat glaube ich noch jeder überstanden. (der Doc ist übrigens kein Spinner, sondern arbeitet international für "Ärtze ohne Grenzen"  und weiss schon was macht).

    Was ich damit einfach ansprechen möchte ist, das man sich das vorher (wie heute gesehen auf dem sonnenblöd-Sender) gut überlegen sollte, mal "eben so" für einen Schnäppchenpreis nach Ostafrika zu reisen.

    Ich sitze gerade an unseren Abrechnungen ( unsere KK zahlt das löblicherweise, prima) , wir wären jetzt für die Zusatzimpfungen (Gelbfieber, Meningitis, Tyhus auffrischen, Malarone für die Reisezeit) auf € 1.200,- für 3 Personen gekommen. Also adieu Kenia-Schnäppchen.

    Ich möchte jetzt um himmelswillen niemandem die Freude an der Kenia-Buchung nehmen, nur sollte man diese Sachen bedenken.

    LG Christina

    Best familiy ever!!! Ein Hoch auf uuuuunnnnsss!!!
  • Greno
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    geschrieben 1399587548000

    Viele Ärzte raten noch zu der Gelbfieberimpfung, weil Kenia oft noch in den Broschüren als Gebiet auftaucht. Die Broschüren sind jedoch entweder nicht auf dem aktuellem Stand oder verallgemeinern sehr. Kenia gilt nicht mehr als Gelbfieber-Gebiet. Die aktuellen Unterlagen zeigen das auch. Ich wurde noch vor vielen Jahren gegen Gelbfieber geimpft, meine Freundin nicht mehr... Übervorsichtige Ärzte impfen auch gerne gegen Tollwut. Da ist es auch egal, was der Arzt noch in seiner Freizeit so macht.

    Trotzdem kann Gelbfieber natürlich nicht schaden.

    Die Malaria-Prophylaxe zahlen immer mehr Krankenkassen. Abgesehen davon ist Malarone sehr teuer, Lariam recht günstig. Auch ich nehme immer Malarone, viele andere vertragen aber auch Lariam.

    Wichtig für Kenia ist vor allem Hepatitis. Selbst bei der Malaria gibt es schon andere Meinungen, schluckt man doch ein schweres Medikament.

  • Lis
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    geschrieben 1399588196000

    hallo zusammen

    wer aus einem Gelbfieber - Risikoland in Kenia einreist (z.B.Tansania) muß eine Gelbfieberimpfung vorweisen.

    Eine Impfung wird 10 Jahre anerkannt.

    Wer alle Impfungen vor einer Reise nach Kenia absolviert, sollte darauf achten, immer 14 Tage zwischen jeder Impfung Zeit zu lassen. Eventuelle Nebenwirkungen und körperliche Reaktionen können besser verarbeitet werden

    Die Kosten kann man reduzieren , wenn man z.B. Impfstoffe und Malerone in den Niederlande einkaufen kann

    ich habe 40 % Ersparniss dadurch

    aber es stimmt schon, wenn die KK zahlt ist das ok, wenn nicht - kann das 200 € kosten

    in diesem Sinne Safari Njema
  • christinahansen
    Dabei seit: 1371168000000
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    Verwarnt
    geschrieben 1399588335000

    Hallo Greno ;-) ,

    du hast sicherlich in allen Punkten recht. Von der Tollwutimpfung hat uns der Doc auch abgeraten, ein weitgereister Mann ( er meinte die würde er grundsätzlich nur setzen wenn es mit dem Rucksack durch Indien geht, ansonsten einfach keinen Affen "knutschen" in Afrika) .

    Hepatitis und den ganzen Kram sollte man sowieso haben, meine Meinung, nicht nur für Ostafrika.

    Gelbfieber hat er nach seinem letzten Kenia-Einsatz ganz klar empfohlen (Januar 2014) genauso wie Meningitis nach einigen vielen Erkrankungen.

    Malaria ist wohl klar, für Malarone haben wir uns entschieden weil es einfacher und nicht so langwierig ist wie Lariam. Ich finde das besser zu handeln 3 Wochen zum Abendessen so ein "Pillchen" zu nehmen als über 8 Wochen jede Woche an eine Tablette zu denken. Würde bei uns glatt daneben gehen wie ich uns kenne.

    LG Christina

    @ Liz

    Heute die letzte Station "pieksen" lassen. Alles gut ;-) .

    Best familiy ever!!! Ein Hoch auf uuuuunnnnsss!!!
  • curiosus
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    gesperrt
    geschrieben 1399620208000

    ...und zum Thema Impfungen haben wir bekanntlich einen Thread im Forum Gesundheit & Medizin, so daß wir hier wieder schließen dürfen... ;)

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