• Moose
    Dabei seit: 1231027200000
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    geschrieben 1231084620000

    Hallo zusammen.

    Ich plane gerade eine Reise durch Ostkanada für diesen Sommer (ca. 3 Wochen im Juni/Juli). Habe nach dem Stöbern zwei Routen zusammengestellt. Nun würde mich interessieren, welche der beiden Routen ihr empfehlen würdet (und warum) und wie die eine oder andere Route noch optimiert werden könnte (etwas weglassen, wo mehr oder weniger Zeit einplanen, ...). Herauskommen sollte ein schöner Mix aus Städtebesichtigung und Natur.

    Bisher tendieren wir zu einer Mietwagenreise mit Hotels/B&Bs. Aber auch über eine Reise mit einem Wohnmobil haben wir nachgedacht. Gibt es - wenn man die entsprechenden Kosten für Mietwagen + Hotels/B&Bs + Sprit bzw. für Campervan + CG-Gebühren + mehr Sprit gegenüberstellt - einen Favoriten aus finanzieller Sicht oder nehmen sich beide Varianten eigentlich nicht viel?

    Variante 1:

    1. Tag: Flug DeutschlandToronto

    2. Tag: Toronto

    3. Tag: Toronto – Niagara on the lake – Niagara falls

    4. Tag: Fahrt Richtung Algonquin Park (Übernachtung in Parry Sound, Huntsville oder Midland?)

    5. Tag: Algonquin Park

    6. Tag: Algonquin Park – Ottawa

    7. Tag: Ottawa

    8. Tag: Ottawa – Mont Tremblant

    9. Tag: Mont Tremblant – Quebec

    10. Tag: Quebec

    11. Tag: Quebec – Rivicre-du-loup – Tadoussac

    12. Tag: Tadoussac - Parc Saguenay

    13. Tag: Parc Saguenay – Saint Felicien

    14. Tag: Saint Felicien – Parc de la Maurice – Schawinigan

    15. Tag: Schawinigan – Montreal

    16. Tag: Montreal

    17. Tag: Montreal – Gananoque

    18. Tag: Gananoque – Kingston – Toronto

    19. Tag: Flug Toronto – Deutschland

    Ein paar Anmerkungen dazu:

    Am 3. Tag vormittags noch Toronto, Weiterfahrt nach Niagara erst mittags?

    Wo würdet ihr die Übernachtung für die Tage 4,5 und 12 empfehlen? Gibt es da große Unterschiede (preislich)?

    Anfahrt nach Quebec am 9. Tag recht spät und Abreise am 11. Tag früh.

    1000 Islands Bootstour von Gananoque.

    Oder:

    Variante 2:

    1. Tag: Flug Deutschland – Toronto

    2. Tag: Toronto

    3. Tag: Toronto – Niagara on the lake – Niagara falls

    4. Tag: Fahrt Richtung Algonquin Park (Übernachtung in Parry Sound, Huntsville oder Midland?)

    5. Tag: Algonquin Park

    6. Tag: Algonquin Park – Ottawa

    7. Tag: Ottawa

    8. Tag: Ottawa – Mont Tremblant

    9. Tag: Mont Tremblant – Quebec

    10. Tag: Quebec

    11. Tag: Quebec – Rivicre-du-loup – Rimouski?

    12. Tag: Rimouski – Gaspe

    13. Tag: Gaspe – Campbellton

    14. Tag: Campbellton - Moncton

    15. Tag: Moncton – New glasgowAntigonish

    16. Tag: Antigonish – Sydney / Glace Bay

    17. Tag: Sydney / Glace Bay – Halifax

    18. Tag: Halifax

    19. Tag: Flug Halifax – Deutschland

    Dies wäre ein Versuch auch noch Nova Scotia mitzunehmen, da wir es sicher nicht so schnell wieder nach Kanada schaffen werden. Aber gerade der Teil ab Quebec ist uns noch ziemlich unklar. Der Vorschlag gibt eine mögliche grobe Route vor, aber es ist uns noch nicht klar, was uns in den einzelnen Stationen konkret erwartet. Also insbesonders ab Tag 11 dürft ihr gern auch größere Änderungen der Route vorschlagen ;-)

    Vielen Dank schon mal. Sind (da Kanada-, Amerika- und Wohnmobil-unerfahren) für jeden guten Tipp dankbar.

    Und noch zum Schluss: Wie sind eure Erfahrungen mit CANUSA oder TourConsult?

    Moose

  • karlkraus
    Dabei seit: 1207008000000
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    geschrieben 1231091462000

    Hallo Moose und Willkommen im Forum,

    Deine beiden Routen sind machbar, mir würde die zweite Variante besser gefallen, Ottawa ist eigentlich nicht sonderlich reizvoll und würde bei mir maximal Durchfahrstation sein. Die gewonnene Zeit würde ich für Tadoussac oder Cape Breton Island nutzen.

    Natürlich hast Du einiges an Kilometern in beiden Varianten vor Dir und einige längere Etappen.

    Unterkunftstechnisch kann ich für Niagara Falls das Oakes Overlooking the falls mit Vorbuchung von Deutschland aus empfehlen. Sicherlich das mit Abstand günstigste Hotel mit Blick auf die Fälle. Sollte Dir der Blick nicht wichtig sein, gibt es mehr als reichlich Motels in Niagara Falls und ein Vorbuchen ist nicht erforderlich.

    Parry Sound ist meines Erachtens nach deutlich überschätzt und für mich war schon eine Übernachtung dort verlorene Zeit. Huntsville ist ein nettes kleines Städtchen, ich würde dort aber nur Einkaufen und dann möglicht nah am Algonquin PP schlafen. Von Huntsville kommend, liegen am Highway 60 einige Cabin Parks an der rechten Seite. Wir haben einen davon gewählt und waren sehr zufrieden. Genaueres müßte ich erst nachsehen, mache ich dann bei Interesse.

    Die Variante Mietwagen/B&B/Motel ist wohl die günstigere gegenüber dem Campmobil zumal die Gebühren für etwas besser ausgestattete private Campingplätze recht happig sein können.

    Fürs Erste muss ich jetzt Schluß machen, ein Hinweis aber noch: der Juni ist die Hauptzeit für Black Flies und Mücken. Beide können einen Aufenthalt im Freien besonders in der Dämmerung sehr unangenehm machen.

    Gruß,

    karlkraus

    Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit (Albert Schweitzer)
  • Yukonhampi
    Dabei seit: 1225324800000
    Beiträge: 671
    geschrieben 1231153542000

    Hallo

    Folgende Tor habe ich gemacht:

    1.– 3. Tag Montreal

    4. Tag Montreal – Quebec

    5. Tag Quebec

    6. und 7. Tag Quebec – Tadoussac (Wandern, wunderschöne Landschaft, evtl. Bootsfahrt zur Ile aux Coudres und Abstecher zur Ile d’Orleans)

    7. Tag Tadoussac (Walbeobachtung und Wandern)

    8. Tag Saint Simeon – Riviere-du-Loup - Matane

    9. Tag Matane – Forillon NP (Wandern)

    10. Tag Forillon NP – Perce (Bonaventure Island = Vogelinsel)

    11. Tag Perce – Gaspe

    12. Tag Gaspe – evtl. Caraquet (Acadian Village) - Kouchibouguac NP

    13. Tag Kouchibouguac NP – Baddeck

    14. Tag Baddeck – Cabot Trail – Baddeck

    15. Tag Baddeck – Halifax

    16. Tag Halifax – Peggy’s Cove – Lunenburg – Kejimkujik NP

    17. Tag Kejimkujik NP – Annapolis Royal – Maitland

    18. Tag Maitland – Hopewell Rocks (Ebbe abwarten!) – Fundy NP

    19. Tag Fundy NP – King’s Landing – Fredericton

    20. Tag Fredericton – St.Jean-Port-Joli – Quebec

    21. Tag Quebec – Montreal – Ottawa

    22. Tag Ottawa

    23. Tag Ottawa – Algonquin PP

    24. Tag Algonquin PP

    25. Tag Algonquin PP – Toronto

    26. Tag Toronto – Niagarafälle – Niagara-on-the-Lake – Toronto

    27. Tag Toronto – Kingston – 1000 Islands (Bootsfahrt)

    28. Tag 1000 Islands – Montreal

    Entspricht nur z.T.deiner, könnte aber sicher noch entsprechend angepasst werden, resp, eine Einweg Tour daraus bilden.

    Waren mit einem WoMo unterwegs. Für die erste Variante würde ich eher PW/Motel, für die 2 , dann wieder eher die WoMo/Camper Van Variante.

    Ich weiss nur , dass viele Womoianer via CANUSA/Camperbörse/ ADAC oder Dertour buchen.

    Ich persönlich kenne diese Vermittler nicht, da ich meine bevorzugten Reisebüros hier in der Schweiz habe.

    Gruss

    Yukonhampi

  • struppi2209
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    Zielexperte/in für: Québec Ontario
    geschrieben 1231237398000

    Hallo!

    Erstmal vorweg: Beide Routen sind wunderschöne Strecken. Da hätte ich echt die Qual der Qahl, wobei ich bei Tour 2 nur bis zur Gaspé mitreden kann. Die ist dafür aber wunderschön und alleine schon eine Reise Wert. Die Atlantik-Provinzen kenne ich leider (noch) nicht.

    Aber ein klein wenig mehr ins Detail: Die Tour eins würde ich in umgekehrter Richtung fahren, um den Algonquin-Park (für mich der absolute Höhepunkt) mehr als Krönung zum Abschluss zu haben. Dafür genügt in Ottawa - da schließe ich mich karlkraus an - eine Übernachtung. Die Gegend um den Lac St. Jean (St. Felicien etc.) ist zwar hübsch, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich das einsparen und lieber noch etwas weiter den St. Lorenz hinab fahren.

    Nur mal als Anregung die Strecke, die wir vor zwei Jahren gefahren sind: Toronto, Kingston, Montreal, Quebec, Rimouski, Gaspé, New Richmond, Matane, Tadoussac, Roberval, St. Alexis des Monts, Ottawa, Algonquin Park, Niagara Falls, Toronto. Dabei würde ich heute die Station Roberval weglassen.

    Eine eher selten gefahrene Variante wäre, die Gaspé (leider, leider - aber man kann in diesem riesigen Land eben nicht alles auf einmal machen) wegzulassen, und dafür vom Algonquin-Park weiter nach Norden zu fahren und über Timmins und Wawa am traumhaft schönen Ostufer des Lake Superior entlang zurück nach Süden. Eine weitere Variante wäre, sogar in einer noch weiteren Schleife über Cochrane bis nach Nipigon zu fahren, um auch noch das weitgehend unberührte Nordufer mitzunehmen. Da geht's dann aber meilenweit nur durch einsame Seen und Wälder - ist also wirklich nur etwas für Naturliebhaber, die die Weite dieses Landes einmal buchstäblich "erfahren" möchten.

    Grundsätzlich würde ich aber einen Mietwagen einem Campngmobil vorziehen. Ich find's einfach komfortabler und ich denke, wenn man nicht mit Kindern reist, ist es auch preiswerter. In den großen Städten ist es übrigens meist billiger, wenn man die Hotels über einen Reiseveranstalter direkt ab Deutschland bucht. Ich hab da mit Meiers, Dertours und Thomas Cook sehr gute Erfahrungen gemacht. Übrigens hab ich alle Hotels, in denen wir übernachtet haben, auch hier bewertet.

    Das zunächst mal als einige weitere Anregungen. Für weitere Fragen stehe ich aber gerne zur Verfügung. In jedem Fall wünsche ich Euch viel Spass bei Eurem geplanten Traumurlaub!!

    PS: Laßt Euch von den Mücken nicht schrecken. Die sind zwar lästig, aber wenn Ihr in Kanada ein gutes Mückenschutzmittel kauft, geht das ohne Probleme. Autan und Co. könnt Ihr getrost zu Hause lassen, darüber lachen sich kanadische Mücken nur schlapp! :-)

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