• dongressi
    Dabei seit: 1143158400000
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    geschrieben 1161286533000

    Hallo Domi-Fans,

    ich war zwar schon desöfteren in der Republica Dominicana, habe aber noch niemals ins Auge gefasst, eine Auto zu mieten. Jetzt hab ich´s aber vor. Dass die Straßenverhältnisse chaotisch sind, weiss ich. Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt und wie sieht´s aus mit dem technischen Zustand der Vehikel? Welcher Autovermieter ist empfehlenswert? Sollte es nicht schlimmer sein als in der Türkei, dann geht´s ja.

    Danke euch für evtl. Antworten.

    Hasta la pista!

    Don´t push too far Your dreams, ´cause of China in Your hand!
  • Urlauber61
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    geschrieben 1161290142000

    Hallo,

    ich habe mir ein Zweirad ( Roller) geliehen. Bei den schlechten und engen Straßen fand ich das einfach besser als einen Mietwagen.

    Man kann das Gefährt überall parken und frieren muß man bei den dortigen Temperaturen auch nicht.

    Achtung! Es besteht beim Rollerfahren erhöhte Sonnenbrandgefahr!

    Unbedingt lange Kleidung tragen!

  • Pesche
    Dabei seit: 1096588800000
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    geschrieben 1161307890000

    Hallo

    Vielleicht hilft Dir meine Antwort vom Mai 2005 an eine Forenteilnehmerin.

    Wer bereist heutzutage diese faszinierende Insel schon auf eigene Faust mit einem Mietwagen? Die Strassen sind schlecht, der Verkehr chaotisch und man könnte ja überfallen werden oder das “Mägeli” bei dieser exotischen Einheimischen-Kost verderben!

    Na, lassen wir das. Ich empfehle Dir, vor Ort einen Pkw (unbedingt 4-Rad) für die gesamte Feriendauerzu mieten. Die Flexibilität im Vergleich mit dem öffentlichen Bussystem macht sich bezahlt. Obwohl auch Bußreisen inmitten von fröhlichen Einheimischen ein einmaliges Erlebnis sind. Das Problem ist nur, Du musst Zeit haben. Bei mehr als einer Woche kannst Du den Pkw-Preis massiv drücken. Unterkunft und Verpflegung unterwegs, von einfach bis luxuriös (auch Privat), ist kein Problem.

    Ich empfehle Dir, den touristisch noch nicht erschlossenen Südwesten zu besuchen. Insbesondere die Gegend um den Lago Enriquillo hat es mir angetan. Ab dem Bootssteg von La Azufrada, zwischen La Descubierta und Postrer Rio gelegen, setzt man mit Fischerbooten (unbedingt Preis aushandeln!) zur Insel Cabritos über. Flora und Fauna, z.B. mit den Spitzkrokodilen und den Nashornleguanen sind einmalig. In den Dörfern rund um den See findet man überall einfache Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Bemerkenswert, die von den Einheimischen rege benutzten Naturpools, die auch in den kleinsten Orten nicht fehlen, sind eine herrliche Alternative zu den sterilen Poolanlagen in den Luxushotels an der Küste und laden immer wieder zu einem erfrischenden Bad ein.

    Je nach politischer Lage bietet sich beim Grenzort Jimani die Gelegenheit, kurz, auch ohne Visum Haiti zu besuchen. Ein kleines Trinkgeld für die Grenzsoldaten machen es möglich.

    Abenteuerlich sind auch die Küstenstrassen im Norden zwischen Puerto Plata und Monte Cristi. Am Wochenende sind an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten fröhlicher Einheimischer muss man erlebt haben. Bleibt man mal bei einer Flussüberquerung oder im Sand stecken, findet man immer wieder hilfsbereite und freundliche Einheimische, die einem aus der Patsche helfen.

    Auch eine Fahrt mit der Fähre von Samana nach Sabana de la Mar habe ich noch in bester Erinnerung. Insbesondere bei Sturm und hohem Wellengang ist bei der Ausschiffung Abenteuer pur angesagt. (Für Nichtschwimmer nicht geeignet!)

    Die quirlige Stadt San Pedro, in der Nähe von Juan Dolio ist ebenfalls einen Besuch wert. Ganz San Pedro trifft sich am Samstagabend am Malecon (Strandpromenade) bei Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.

    Der Besuch von Santo Domingo ist ein “Muss” und das nicht nur am Tag. Von Einheimischen erhält man immer wieder Tipps, wo gerade etwas läuft und die in keinem Reiseführer enthalten sind.

    Im Südwesten und im Landesinneren sind gute Spanisch-Kenntnisse von Vorteil.

    Abschliessend noch ein Tipp:

    Beherzige die zwei einfachen, aber manchmal überlebenswichtigen Regeln:

    Regel Nr.1

    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2

    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Abschließend noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die fremde Länder mit dem eigenen oder einem Miet-Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    Ich wünsche Dir einen erlebnisreichen Aufenthalt in einem Land, das einiges mehr zu bieten hat als Sonne, Meer und Traumstrände.

    Gruß

    Pesche

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
  • Pesche
    Dabei seit: 1096588800000
    Beiträge: 692
    geschrieben 1161308050000

    @'Pesche' sagte:

    Hallo

    Vielleicht hilft Dir meine Antwort vom Mai 2005 an eine Forenteilnehmerin.

    Wer bereist heutzutage diese faszinierende Insel schon auf eigene Faust mit einem Mietwagen? Die Strassen sind schlecht, der Verkehr chaotisch und man könnte ja überfallen werden oder das “Mägeli” bei dieser exotischen Einheimischen-Kost verderben!

    Na, lassen wir das. Ich empfehle Dir, vor Ort einen Pkw (unbedingt 4-Rad) für die gesamte Feriendauer zu mieten. Die Flexibilität im Vergleich mit dem öffentlichen Bussystem macht sich bezahlt. Obwohl auch Bußreisen inmitten von fröhlichen Einheimischen ein einmaliges Erlebnis sind. Das Problem ist nur, Du musst Zeit haben. Bei mehr als einer Woche kannst Du den Pkw-Preis massiv drücken. Unterkunft und Verpflegung unterwegs, von einfach bis luxuriös (auch Privat), ist kein Problem.

    Ich empfehle Dir, den touristisch noch nicht erschlossenen Südwesten zu besuchen. Insbesondere die Gegend um den Lago Enriquillo hat es mir angetan. Ab dem Bootssteg von La Azufrada, zwischen La Descubierta und Postrer Rio gelegen, setzt man mit Fischerbooten (unbedingt Preis aushandeln!) zur Insel Cabritos über. Flora und Fauna, z.B. mit den Spitzkrokodilen und den Nashornleguanen sind einmalig. In den Dörfern rund um den See findet man überall einfache Übernachtungs- und Verpflegungsmöglichkeiten. Bemerkenswert, die von den Einheimischen rege benutzten Naturpools, die auch in den kleinsten Orten nicht fehlen, sind eine herrliche Alternative zu den sterilen Poolanlagen in den Luxushotels an der Küste und laden immer wieder zu einem erfrischenden Bad ein.

    Je nach politischer Lage bietet sich beim Grenzort Jimani die Gelegenheit, kurz, auch ohne Visum Haiti zu besuchen. Ein kleines Trinkgeld für die Grenzsoldaten machen es möglich.

    Abenteuerlich sind auch die Küstenstrassen im Norden zwischen Puerto Plata und Monte Cristi. Am Wochenende sind an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten fröhlicher Einheimischer muss man erlebt haben. Bleibt man mal bei einer Flussüberquerung oder im Sand stecken, findet man immer wieder hilfsbereite und freundliche Einheimische, die einem aus der Patsche helfen.

    Auch eine Fahrt mit der Fähre von Samana nach Sabana de la Mar habe ich noch in bester Erinnerung. Insbesondere bei Sturm und hohem Wellengang ist bei der Ausschiffung Abenteuer pur angesagt. (Für Nichtschwimmer nicht geeignet!)

    Die quirlige Stadt San Pedro, in der Nähe von Juan Dolio ist ebenfalls einen Besuch wert. Ganz San Pedro trifft sich am Samstagabend am Malecon (Strandpromenade) bei Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.

    Der Besuch von Santo Domingo ist ein “Muss” und das nicht nur am Tag. Von Einheimischen erhält man immer wieder Tipps, wo gerade etwas läuft und die in keinem Reiseführer enthalten sind.

    Im Südwesten und im Landesinneren sind gute Spanisch-Kenntnisse von Vorteil.

    Abschliessend noch ein Tipp:

    Beherzige die zwei einfachen, aber manchmal überlebenswichtigen Regeln:

    Regel Nr.1

    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2

    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Abschließend noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die fremde Länder mit dem eigenen oder einem Miet-Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    Ich wünsche Dir einen erlebnisreichen Aufenthalt in einem Land, das einiges mehr zu bieten hat als Sonne, Meer und Traumstrände.

    Gruß

    Pesche

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
  • carstenW.
    Dabei seit: 1139875200000
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    geschrieben 1161357364000

    Seit 7 Jahren fliegen wir jährlich in die Dom. Rep. u. wissen, daß das Auto fahren dort auf eigene Faust so ne Sache ist. Ich wäre vorsichtig dem gegenüber. Bei diesen Straßen u. Verkehrsbedingungen kann leicht was passieren. Und somit kann man schnell in die Predullie kommen, was das finanzielle angeht. Vorweg muß man im Schadensfall in Vorkasse treten, auch beim Arzt. Würde mir das überlegen, der Fahrstil der Einheimischen ist sehr heiß.

    LG

  • loca_chica
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    geschrieben 1161373267000

    Wenn du ein Auto mieten möchtest, mach das aber nicht erst vor Ort. Das ist viel zu teuer.

    Im Internet kann man wesentlich günstiger ein Auto mieten und es sind sogar sämtliche Versicherungen dabei (OHNE Selbstbeteiligung !!!).

  • Pesche
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    geschrieben 1161430265000

    Die Aussage von loca-chica stimmt so nicht! Für rundum vergleichbare Angebote bezahlt man vor Ort und das nicht nur in der DR bis zu 50% weniger Alles eine Verhandlungssache! Bedingung ist allerdings, dass man die Landessprache beherrscht.

    Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon!
  • loca_chica
    Dabei seit: 1117756800000
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    geschrieben 1161439728000

    @Pesche

    Dem möchte ich nicht komplett widersprechen.

    Jedoch habe ich, was Punta Cana betrifft, andere Erfahrungen gemacht.

    Zudem habe ich lediglich rudimentäre Spanischkenntnisse, von daher kann ich nur empfehlen vorher einen Mietwagen per Internet zu buchen. Das ist meine persönliche Meinung.

    Speziell in Punta Cana sind die Preise auch sehr hoch.

    Dort kostete Anfang des Jahres ein kleines Auto 65,- $ pro Tag, wenn man es vor Ort bucht. Für einen Jeep wollten sie 125,- $ pro Tag haben (Nachfrage bei diversen Autovermietungen vor Ort).

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