• lasemann
    Dabei seit: 1073260800000
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    geschrieben 1132306259000

    moin,

    vielleicht kann mir jemand helfen, wenn ich im urlaub mit einem mietauto ein ticket für falschparken bekomme, muss man das zahlen? also ich hatte eins auf malle und man sagte mir, wenn ich gleich in einer bank zahle bekomme ich 30 % rabatt. zu hause sagte dann jemand, hättest gar nicht zahlen müssen, bekommen die eh nicht raus. reicht die mietwagenfirma das nicht weiter?

    danke

    lasse

  • Sina1
    Dabei seit: 1087171200000
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    gesperrt
    geschrieben 1132307487000

    Natürlich mußt Du Deinen Strafzettel bezahlen. Das ist auf PMI nicht anders als hier.

    Wenn Du ihn nicht zahlst, ist es durchaus möglich, daß die Autovermietung, der dann irgendwann die Mahnung zugestellt wird, diese an Dich weiterleitet. Deine Daten liegen da ja vor - und die können sehr wohl nachvollziehen, wer wann mit welchem Auto unterwegs war. Und dann kannst Du eine schöne, teure Auslandsüberweisung machen. Dann doch lieber auf PMI bei der Bakn einen vergünstigten Betrag zahlen.

  • Harzer
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    geschrieben 1132308515000

    Wie die Sache aus sieht, wenn du Fahrer eines Mietwagen bist, das weiß ich nicht genau.

    Wenn du aber mit deinem eigenem Auto im Ausland unterwegs bist und du bekommst einen Strafzettel z.B. fürs zu schnell waren, dann baruchst du denn in den meisten Ländern nicht bezahlen, weil wenn du wieder in D. bist, haben die meisten Länder kein Abkommen mit D., so das das Geld nicht eingetriebn werden kann.

    Der entscheidene Nachteil ist natürlich, wenn du dich wieder in dem Land aufhälst und diesmla halten dich die Polizei an und stellen fest, das du früher schon mal nicht bezahlt hast, dann wird es richtig teuer für dich.

    Dies ist ja auch der Grund, warum die ausländischen Fahrer meistens sofort angehalten werden und die dann auch sofort bezahlen müssen. Die Gedlstrafen sind auch meistens für ausländische Fahrer/Autos höher als für inländische, dafür können Sie aber für das Verkehrsvergehen keine Punkte im Heimatland bekommen.

    Leben und leben lassen!
  • Klaus43
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    geschrieben 1132350135000

    Das ist ganz einfach. Die Verkehrsregeln und somit die -schilder sind mittlerweile international. Man akzeptiert das im Inland, warum nicht auch im Ausland? Einen Bonus für Urlauber? Warum denn?

  • Erika1
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    geschrieben 1132353414000

    Nee, Klaus,

    das stimmt nicht so ganz: die Verkehrsregeln innnerhalb der EU sind nicht identisch. Es gelten nicht nur unterschiedliche Promillegrenzen; in einem Land muß auch tagsüber mit Licht gefahren werden in einem anderen Land muß vor der Kurve gehupt werden.... viel mehr Unterschiede könnten hier aufgezeigt werden.

    In der Regel ist es so, daß nach dem mittlerweile nicht mehr vorhandenen Grenzübertritt Schilder stehen, auf denen die erlaubte Geschwindigkeit inner- und außerorts sowie auf Autobahnen angezeigt wird, das war aber auch schon früher so.

    Die Schilder im Ausland für Park- oder Halteverbote und Stoppschilder sind m.E. leicht verständlich - Verkehrsschilder müssen ja auch für Leute verständlich sein, die ...Sprache nicht beherrschen.

    Das Klima auf den deutschen Straßen ist eh´ schon übel - meist wird schon bei einem kleinen Verstoß über die vorhandene Rechtsschutzversicherung der Anwalt bemüht, es gibt kein Unrechtsbewußtsein, weil es nur supertolle Autofahrer gibt..

    Richtig ist, daß das "Strafzettel-Abkommen" noch nicht europaweit gilt - hier drohen ja auch keine schlimmen Strafen. Würde ich ein Straßenverkehrs-Vergehen in einem außereuropäischen Land begehen.... ich denke, ich würde sofort bezahlen!

  • Sina1
    Dabei seit: 1087171200000
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    gesperrt
    geschrieben 1132356618000

    Zur Vermeidung eines Strafzettels wg. Falschparken sollte man z. B. in Spanien natürlich zunächst auf die Verkehrsschilder achte, die fast identisch mit den deutschen sind. Außerdem ist auch dort Parkverbot, wo der Bordstein bzw. die Staße gelb markiert ist. Eine blaue Markierung bedeutet, daß man sich einen Parkschein am Automaten ziehen und hinter die Windschutzscheibe legen muß. Da muß man manchmal etwas genauer gucken, teilweise sind diese Markierungen schon sehr abgenutzt und nur noch schwer sichtbar, aber trotzdem gültig.

    Ich kann jedem nur empfehlen, kein Ticket zu riskieren. Besonders auf den Kanaren, aber mittlerweile auch auf den Balearen kommt sehr gerne und oft anstelle eines Tickets (das ja scheinbar auch gerne mal ignoriert wird) der Abschleppdienst (GRUIA) (warum wohl??? ;) ). Und das wird dann echt teuer. Die aktuellen Preise habe ich zwar (zum Glück) noch nicht kennenlernen dürfen, aber vor 7 Jahren ist mir das mal auf TFS passiert (abends den Wagen auf einen in der Nacht kostenlosen Parkplatz gestellt und morgens leider erst 20 Minuten nach Beginn der kostenpflichtigen Zeit weidergekommen. Und schon war er weg.) Weiß nicht mehr genau, wie viel das war, irgendwas um die 200,00 DM, glaube ich.

    Muß nicht wirklich sein.

  • Harzer
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    Zielexperte/in für: Belgien
    geschrieben 1132470252000

    Klaus43,

    das ist so nicht richtig, weil fast jedes Land unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, Alkohlgrenzen und auch der Strafkatalog für Verkehrsverstöße ist meist nicht identisch.

    Klar sind die meisten Verkehrsschilder international, aber fast jedes Land hat auch noch ihre individuellen Markierungen auf den Straßen oder Schilder, die es nicht in jedem anderen Land gibt. Des Weiteren gibt es auch "ungeschriebene Verkerhsregeln" in einzelnen Gegenden. Auf Tenerife ist es z.B. üblich, das man vor jeder engen und unübersichtlichen Kurve kurz hupen soll, was bei den ganzen Serpetinen, etc. auch vernünftig ist.

    "Einen Bonus für Urlauber? Warum denn?"

    Gibt es ja gar nicht. Da man für Verkehrssünden, die dem Fahrer schon Punkte in seinem Heimatland bringen würde und dieses ist zwar bei Verkehrsverstößen im Ausland nicht möglich (außer glaube ich für Österreich), dafür sind dann die Geldstrafen bedeutend höher als für einheimische Fahrer.

    Leben und leben lassen!
  • Klaus43
    Dabei seit: 1063152000000
    Beiträge: 355
    geschrieben 1132496105000

    @'Harzer' sagte:

    Klaus43,

    das ist so nicht richtig, weil fast jedes Land unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen, Alkohlgrenzen und auch der Strafkatalog für Verkehrsverstöße ist meist nicht identisch.

    Klar sind die meisten Verkehrsschilder international, aber fast jedes Land hat auch noch ihre individuellen Markierungen auf den Straßen oder Schilder, die es nicht in jedem anderen Land gibt. Des Weiteren gibt es auch "ungeschriebene Verkerhsregeln" in einzelnen Gegenden. Auf Tenerife ist es z.B. üblich, das man vor jeder engen und unübersichtlichen Kurve kurz hupen soll, was bei den ganzen Serpetinen, etc. auch vernünftig ist.

    "Einen Bonus für Urlauber? Warum denn?"

    Gibt es ja gar nicht. Da man für Verkehrssünden, die dem Fahrer schon Punkte in seinem Heimatland bringen würde und dieses ist zwar bei Verkehrsverstößen im Ausland nicht möglich (außer glaube ich für Österreich), dafür sind dann die Geldstrafen bedeutend höher als für einheimische Fahrer.

    Gut, war von mir etwas falsch interpretiert, dass die Verkehrsegeln international gleich sind. Was die Verkehrsschilder anbelangt, so sind sie doch grösstenteils identisch. Im Zweifelsfall kannst Du jeden guten Reiseführer zu Rate ziehen.

    Wenn Du gegen ungeschriebene Verkehrsregeln verstösst, wirst Du wohl kaum zur Rechenschaft gezogen. Ausnahme USA. Auf den dortigen Highways herrscht kein grundsätzliches Überholverbot. Auf einer Strecke dort habe ich mehrmals überholt, in kurzen Abständen. . Die Highway Patrol stoppte mich irgendwann und der Officer erklärte mir: "You jumped in, you jumped out". Dann wollte er 100 USD. Die habe ich nicht bezahlt, da ich anscheinend lediglich gegen eine "ungeschriebene" Vekehrsregel verstossen hatte. Nach einigem hin und her durfte ich weiterfahren, versehen mit vielen Ermahnungen, an die ich mich dann auch gehalten habe.

    Mit dem "Bonus für Urlauber" meine ich, dass dass viele Leute denken, die Verkehrsvorschriften der einzelnen Länder ohne Rücksicht übertreten zu können, d.h., Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten für sie nicht, da z.B. Radar-Protokolle nicht eingetrieben werden können, ausser, die Beamten stoppen Dich noch vor Ort. Dass sie andere Verkehrsteilnehmer gefährden, ist in manchen Urlauberköpfen noch nicht drin.

    Promillegrenzen interessieren mich nur am Rande. Wenn ich weiss, dass ich Autofahren werde, trinke ich grundsätzlich keinen Alkohol. Ansonsten Taxi!

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