• Erika1
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    geschrieben 1176588085000

    ... haben sich Eure Urlaubsgepflogenheiten irgendwann einmal verändert?

    Beispiele:

    Ihr habt vor X Jahren großen Wert darauf gelegt, ein Hotel direkt am Meer zu haben (oder auch nur Meerblick) - heute wählt Ihr ein Hotel etwas abseits des Strandes oder viel weiter im Landesinneren...

    oder:

    Ihr habt euch vor X Jahren auf eine bestimmte Verpflegungsart festgelegt und diese auch jahrelang gebucht. Dann habt Ihr Euch für eine andere Art entschieden...

    Wie gesagt, das waren nur Beispiele.

    Das interessiert mich, weil ich - ist noch gar nicht lange her - Meerblick haben wollte, der mir heute egal ist. Heute suche ich (in Spanien z.B.) nach Fincas oder Finca-Hotels mit Frühstück.

    Ja, unsere Wünsche haben sich geändert - Eure auch?

  • Siegfried
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    geschrieben 1176591331000

    In unserer Anfangsreisezeit, vor langer,langer Zeit haben wir immer Vollpension genommen. Jetzt, wenn wir keinen Cluburlaub machen, Halbpension, oder Frühstück. Auch machen wir keine Weltreisen mehr. Kennen fast die halbe Welt. Nur noch bis auf die Kanaren mit 4-5 Std. Flugzeit. Auch lange keine Rundreisen mehr. Nur noch vor Ort ,Kurzausflüge. Haben keine Lust mehr so lange zu fliegen. Strand soll schon in der Nähe sein, bzw, direkt am Strand. Als wir jung waren, haben wir die Hotelsterne nicht gezählt, Hauptsache, es stand ein Bett im Zimmer. Heute sollen es schon gute und kompfortable Hotels sein.

    Gruß

    Siegi

    s.w.
  • Taleo
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    geschrieben 1176591448000

    Hallo !!!

    Vor einigen Jahren hatte der Urlaub für mich wirklich eine andere Bedeutung, bzw. andere Schwerpunkte.

    Damals flog ich mit meiner besten Freundin in Urlaub.

    Wach waren wir da eher nachts und tagsüber wurde dann am Strand geschlafen.

    Heute ist das anders. Heute fliege ich mit meinem Mann und meiner Tochter in den Urlaub.

    Da schlafen wir nachts und sind tagsüber wach.

    Ich muß wirklich sagen - im Vergleich gefallen mir die Urlaube mit meiner Familie viiiiiiiieeeeeeel besser.

    Irgendwie hat man da doch mehr vom Urlaub.

    Na ja, die Zeiten ändern sich eben.

    LG

    Tanja

  • MariaM
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    geschrieben 1176594531000

    Hallo Erika,

    bei mir hat es sich zum einen gewandelt und gleichzeitig ist es ähnlich geblieben.

    Meine Eltern waren italophil – und so habe ich als Kind mehrere Urlaube in Norditalien verbracht. Ebenso waren wir alle zusammen begeisterte Bergsteiger. Urlaube fanden daher auch öfter mal in Österreich und den Dolomiten statt. Unterkünfte waren alle einfach und schlicht – aber sehr familiär.

    Vor gut 30 Jahren: Als Teenager gabs da nur den Zelt(lager)urlaub oder eben Radtouren. Das entfernteste Erlebnis war damals eine Radtour hin zum Bodensee und rundum (war damals erst schlichte 14/15) zusammen mit meinem jungeren Bruder – und ganz ohne Eltern ;-))) Übernachtet haben wir damals vorwiegend bei Bekannten und Verwandten.

    Vor gut 20 - 25 Jahren (Abi und Studium) hatte ich einfach nur wenig Geld. Also war von der Unterkunft her Zeltplatz mit eigener „Hundehütte“ angesagt. Wichtig in dieser Zeit war, dass es irgendwo in den Bergen war wo man wandern und klettern konnte. Bevorzugte Regionen waren damals: Dolomiten, Gardasee, Altmühl-, Blau- und Donautal. Daneben habe ich Bekannte und Freunde besucht (Ö, CH, A, D) und war auch mal in Südfrankreich und Spanien. Alles möglichst günstige Unterkünfte.

    Später war dann etwas mehr Geld da: Also ab in eine Pension oder Ferienwohnung und wieder bevorzugt in die Berge oder aber in Ö, CH, I, F.

    Noch etwas später hat mich der „Toscanavirus“ erwischt und ich war dort vorwiegend in Agriturismi oder einfachen Landhotels unterwegs (Toscana, Latium, ,Umbrien).

    Dann wurde der Beruf stressig und ich habe mir einige Male einen „Wellnessurlaub“ in der BRD gegönnt. Hab dabei festgestellt, dass das zwar relativ teuer war, ich mich aber in 1 Woche extrem gut erholt habe.

    Dann war eher wieder etwas weniger Geld da und trotzdem fing ich dann mit den „Fernreisen“ an: Sri Lanka und Griechenland (Kreta) Daneben noch Italien („Toscanavirus“ :-))).

    Neben allen Auslandsurlauben reise ich gerne durch Deutschland und schau mir da die unterschiedlichsten Gegenden an.

    Was sich bei all diesen kleinen und großen Urlauben nicht verändert hat in all den Jahren: Ich versuche möglichst kleine einfache Quartiere zu bekommen, bei denen ich eine sehr große Nähe zur einheimischen Bevölkerung habe. Grundlagen der einzelnen Fremdsprachen habe ich mir teilweise selbst beigebracht oder in „Crashkursen“ bei der VHS gelernt. In Sri Lanka bin ich damit allerdings nicht weit gekommen – da hat sich Schulenglisch bewährt *g* Zudem versuche ich Unterkünfte mit guter Kochmöglichkeit zu bekommen, da ich begeisterte Hobbyköchin bin und ein Land bzw. eine Region auch durch die regionalen Zutaten (besuche für mein Leben gerne kleine Märkte) kennen lernen will.

    Eines ist mir dabei allerdings aufgefallen: Leider wurde ich (und auch meine damaligen 3 Mitreisenden) nie so abwertend, unfreundlich und unhöflich behandelt wie in Frankreich (Vogesen und Nähe Nizza). Obwohl wir die Grundkenntnisse (Höflichkeitsfloskeln sowie einiges mehr) sprachen wurden wir außergewöhnlich schlecht behandelt sobald wir uns als Deutsche zu erkennen gaben. Haben mal ausprobiert wie das ist, wenn man so tut als wären wir Briten (wir sprachen alle mehr oder weniger gut englisch) – und siehe da: Wir wurden ausgesprochen höflich behandelt. Ist zwar schon 20 – 25 Jahre her, hat aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen und im Grunde dazu geführt, dass ich damals die Lust am Urlaubsland Frankreich verloren habe.

    So, und jetzt genug gschwätzt ;-)

    Gruß, MariaM

    nix gnaus weiß ma net
  • maassiblau
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    geschrieben 1176594756000

    Wir hatten meist immer Halbpension. Die letzten Jahre haben wir aber schon öffters All in gehabt. Man hat das läßtige bezahlen dann nicht mehr in der Hotelanlage und muß nicht ständig Geld mitschleppen und man kann sich was holen wann man will! Ist praktisch. Natürlich kommt das auch aufs Urkaubsland an. In Ungarn und in Bulgarien hatten wir meist nur Frühstück weil es einfach billiger ist da unten essen zu gehen!

    Ansonsten Hotellage direkt am Wasser . Meerblick ist nicht so wichtig.

    Sonst waren wir Nachtaktiv seit unsere Tochter 4 Jahre da ist gehts spätestens um 24 Uhr aufs Zimmer!

  • Brigitte
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    geschrieben 1176624545000

    ... haben sich Eure Urlaubsgepflogenheiten irgendwann einmal verändert?

    Irgendwie schon.

    Wir haben früher immer am liebsten nur Frühstück gebucht. Wir freuten uns oftmals schon den ganzen Tag auf irgend welche tollen Fischlokale. Allerdings blieben wir oftmals dann bei dem ein- u. demselben hängen, wenn´s uns dort besonders gut schmeckte.

    Ausserdem hieß das irgendwie "jeden Tag ausgehn". Zu Hause hatten wir das nicht. Durch Arbeit und Kinder waren wir ziemlich an´s Haus genagelt und so genossen wir dieses Essen gehn in Verbindung mit durch den Ort stolzieren. Dann noch in einer Bar oder Eisdiele sitzen mit was ganz besonderem.

    Die Kinder waren davon nicht so begeistert. Wenn wir dann eine Hotelanlage hatten die eine Show anboten, dann war´s vorbei mit Gemütlichkeit. "Wir müssen um 21.30 Uhr zurück sein, da ist blablabla".... hieß es schon, da waren wir noch gar nicht vom Hotel weg.

    Das war uns dann zu dumm und dann haben wir HP gebucht. Damals gab´s noch kein all incl. Das hieß aber, "an´s Hotel genagelt".

    Seit vier Jahren fahren wir jetzt wieder alleine :D und schön langsam kommen wir wieder zu unseren alten Gewohnheiten zurück. Es ist aber total schwer, ein gutes Preisleistungsverhältnis bei Übernachtung bzw Ü/Fr im Vergleich zu all incl zu finden. All incl ist einfach zu billig.

    Nicht auf das, was geistreich, sondern auf das, was wahr ist, kommt es an. *Albert Schweitzer*
  • Lexilexi
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    geschrieben 1176630064000

    hallo. ich würde sagen, dass sich nicht die gepflogenheiten sondern unsere ansprüche anders geworden sind.

    früher als kind gab es jeden sommer 4 wochen italien mit der familie in einer fewo. das war für mich das tollste überhaupt. man konnte machen was man wollte und hatte seine freiheit. (aber auch nur, wei mama sich um alles gekümmert hat:kochen, waschen, putzen).

    heute wirderstrebt mir diese art von urlaub, weil ich zu hause alle diese sachen machen muß und ich mich im urlaub "bedienen" lassen möchte. da möchte ich mich um wenig kümmern müssen.

    früher habe ich keinen blick auf die fluggesellschaft verschwendet. on bun "never come back airline" oder nicht, hauptsache weg. nach dem damaligen absturz der birgen air in der dem rep hat sich das völlig geändert.

    heute stelle ich weitaus höhere ansprüche an eine unterkunft. das ambiente und die art, wie man mit den gästen umgeht ist mir heute wichtig. früher war ein bett und strand der maximalanspruch. heute muß alles passen.

    ich würde für mich behaupten, dass ich sehr verwöhnt bin, was urlaub betrifft.

    Das "F" in Montag steht für Freude.
  • Hotel-Fan
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    geschrieben 1176634670000

    Als Kind ging es in den Urlaub immer in den Schwarzwald oder nach Österreich. Ich erinnere mich gut an verregnete, kalte Sommer. Es gab immer eine kleine Pension mit HP, drumherum nichts als Berge und Wald. Für mich als Kind total langweilig. Und das schlimmste, die stundenlange Fahrt im Auto. Und da mir als Kind im Auto immer schlecht wurde, habe ich am Tag vor der Hin- und Rückfahrt so gut wie nichts gegessen. War der Hunger dann doch zu groß und ich habe etwas gegessen, war der Halt an der nächsten Raststätte vorprogrammiert und ich habe mir das Essen durch den Kopf gehen lassen. Ich habe diese Urlaube immer gehasst. Und auch jetzt noch vermeide ich Autofahrten, die länger als 4 Stunden dauern.

    Als ich dann 18 war haben meine "richtigen" Urlaube angefangen.

    Ab in den Flieger und in die Sonne. Anfangs waren es 3-Sterne Hotels mit HP. Mit meinem damaligen Freund haben wir viel am Strand gelegen und gefaulenzt. Zwischendurch gab es was vom Strandverkäufer, abends ging es in eine Bar. Dann gab es wieder Tage wo wir den ganzen Tag unterwegs waren und Ausfüge gemacht haben, eben das wozu man gerade Lust hatte.

    Mit meinem Mann gab es dann die ersten Fernreisen in die Dom. Rep. und nach Mexiko. Und da es in der Dom. Rep. in dem 5-Sterne Hotel so toll war, gab es ab sofort nur noch mind. 4-Sterne Hotels. In fernen Ländern mit AI und auf Kurz- Mittelstrecke mit HP. Mittags gab es mal eine Kleinigkeit in einem Lokal und abends sassen wir immer in einer gemütlichen Bar. Wenn wir mal einen Tag total faul waren haben wir nur am Strand gelegen und die Sonne und das Meer genossen, am nächsten Tag wurde ein Ausflug unternommen. In diesen Urlauben haben wir immer viel von Land und Leute gesehen. Es wurde nicht groß der gesamte Uralub verplant, morgens wurde spontan entschieden was wir machen.

    Seit wir Urlaub mit Kind machen, hat es sich komplett geändert. Wir buchen immer noch mind. 4 Sterne. Aber es muß schon ein Hotel mit AI sein, damit gerade für das Kind immer mal was zu essen da ist und vor allem immer Getränke und Eis. Dann möchten wir gerne mind. ein separates Schlafzimmer haben. Das Hotel sollte auch direkt am Strand liegen, denn unsere Kleine ist am liebsten leider immer am Pool. Und wenn der Strand direkt am Hotel ist, dann kann man es immer gut kombinieren. Mal eine Stunde am Strand und dann mal wieder an den Pool. Hätte mir einer vor Jahren mal gesagt das wir im Urlaub mal viel Zeit am Pool verbringen, ich hätte ihn für verrückt erklärt. Früher gab es nur Meer und Strand, ich habe Urlauber die den ganzen Tag am Pool liegen für verrückt erklärt. Heute weiß ich das es für Familien mit Kind bequemer und einfacher ist am Pool. Allerdings verstehe ich die Leute ohne Kind immer noch nicht, na ja, jedem das seine. Und seit letztem Jahr ist uns auch noch ein guter Kinderclub wichtig, weil unsere Tochter dann sofort dorthin entschwindet.

    Ausflüge werden leider weniger gemacht. Eine Piratenfahrt oder sonstiges kommt gut an, aber wenn es darum geht ein Auto zu mieten um länger unterwegs zu sein, dann streikt unsere Tochter. Kann ich aber auch gut verstehen. Und auch ein Einkaufsbummel wird seltener gemacht. Wenn wir im Hotel sind werden ein/zwei Tage ausgesucht wo wir etwas unternehmen. Die restliche Zeit verbringen wir dann im Hotel, am Strand und halt in der näheren Umgebung vom Hotel. Und das wird die nächsten Jahre vorerst wohl auch noch so bleiben.

  • wiese
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    geschrieben 1176637052000

    Hallo!

    Ja,denn als wir so 20 bis 25 Jahre alt waren,sind mein Mann und ich mit dem Motorrad und Zelt durch halb Europa gefahren.

    Ist heute nicht mehr möglich,durch die Kinder,aber auch mit dem Auto ziemlich anstrengend.Wenn man jung ist,macht einem die Anstrengung wenig aus! ;)

    Heute legen wir Wert auf Sport und gutes Essen(meist HP) im Urlaub und daß die Kinder auch was davon haben.Wenn die Kinder größer sind ,werden wir wieder mehr Kulturprogramm machen mit oder ohne sie.

    Wiese

  • alexj
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    Beiträge: 107
    geschrieben 1176668878000

    Oh ja ich denke doch! ;)

    Früher hab ich Partyurlaube mit Freunden gemacht, dass heißt nachts gefeiert, bis mittag geschlafen, am Strand weitergepennt usw... Könnte ich mir nicht mehr vorstellen!!

    Mittlerweile verbringe ich mit meinem Zukünftigen die Urlaube und wir wollen uns dabei viel erholen, und ab und an natürlich auch nochmal bissi feiern, aber in Grenzen! ;)

    Das sind jetzt auch wirklich Urlaube zum entspannen und relaxen, im Gegensatz zu früher! Da brauchte ich nach dem Urlaub nochmal Urlaub zum erholen! :D Schrecklich.... ;)

    Auserdem wollen wir mittlerweile auch ein bißchen vom jeweiligen Land sehen und nicht nur in der Hotelanlage bleiben.

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