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  • eure top 5 der lieblingreiseziele
    winnie1178W winnie1178
    1. Italia (Toskana, Gardasee, Riviera)

    2. Costa de la Luz / Costa del Sol (Espana)

    3. Mallorca/ Balearen (Espana)

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    5. Costa Blanca (Espana)

    Allgemeine Fragen

  • Barcelona oder Lissabon
    winnie1178W winnie1178

    Weiß nicht ob der Thread noch aktuell ist, aber hier meine Sicht der Dinge.

    Würde hierbei auch zu Barcelona tendieren. Die Stadt ist soo unglaublich vielfältig und doch irgendwie anders als andere Groß- und Hafenstädte. Die ganzen Sehenswürdigkeiten sind bekannt und alleine schon eine lange Reise wert. Man fährt aber auch nur 20 km raus aus der Stadt und befährt eine wunderschöne Steilküstenstrasse hoch über dem Meer. Oder ist in den Bergen und weit weg vom Rummel. Man kann wählen zwischen alternativen oder noblen Stadtteilen, und man hat 2 Hausberge (toll vorallem der Tibidabo!) direkt vor den Füssen, von denen man eine wunderbare Aussicht über die Stadt und das Meer hat. Man ist in einer Stunde an der berühmten Costa Brava oder im weltberühmten Wallfahrtsort Montserrat in einer wunderbaren Natur. Tolle Strände hat Barcelona, noch schönere nur wenige Kilometer entfernt in Castelldefels. Man kann das klassische und stolze katalonien erleben, aber auch internationales Flair.

    Die Region ist gebirgiger, die Pyrenäen sind nicht weit. Das alleine macht es für mich schon lukrativer als die doch sehr flache Atlantikküste. Nachteilig für BCN empfinde ich auch die inzwischen überhand genommenen Touristenströme, aber das bleibt nicht aus wenn etwas schön und interessant ist. Das dabei vielerorts die Preise angezogen haben, ist wahr, aber man kann durchaus noch gut und günstig urlauben. Die Hotels haben fast allesamt einen sehr hohen Standard, man bekommt meist leicht für unter 100 € / Nacht fürs Doppelzimmer sehr guten 4-Sterne-Standard. Wenn man nicht gerade in den Trendrestaurants isst, kann man hervorragende, bodenständige Küche zu akzeptablen Preise genießen.

    Katalonien ist aber nicht unbedingt das, was das Klischeebild über Spanien hergibt. Das findet man am ehesten in Andalusien. Die Katalanen lassen es eher ruhig angehen, sind zumeist nachdenkliche und etwas verschlossene Menschen, aber sehr freundlich. Auch auf den Strassen geht es für so eine Großstadt fast erstaunlich zivilisiert zu - wenn man einmal von den Mopedrasern absieht.

    Also, mein Tipp Barcelona. Und dabei auch das Umland und die Region nicht ausser Acht lassen. Mit dem Auto oder dem Zug gehts leicht nach Sitges oder Montserrat. Und unbedingt den Tibidabo besuchen. Die anderen, vielfältigen kulturellen und baulichen Highlights der Stadt sind ja umfangreich bekannt.

    Barcelona

  • Finanzkrise
    winnie1178W winnie1178

    Die "Abwrackprämie" ist doch durchaus lukrativ gerade für Leute mit kleinem Geldbeutel. Einen deutschen Jahreswagen bekommt man so durchaus schon abzüglich der Entsorgungsprämie und Rabatten für 6.000-8.000 €, ein Modell aus dem östlichen Ausland sogar unter 5.000 € neu. Das die deutschen "Premiumhersteller" kein Fahrzeug auf dem Markt haben welches klein und sparsam ist, ist eine total verfehlte Politik der Automobilhersteller in den letzten Jahren.

    Natürlich wird es die Krise nicht ernsthaft bekämpfen können, wir reden immer noch von faulen Wertpapieren in den Banken in 4-fach höheren Summen als bislang bekannt oder abgeschrieben. Entweder es kommt massenhaft zu Verstaatlichungen und Enteignungen der Inhaber, was wiederum aufgrund der Höhe zu einem Staatsbankrott binnen Jahren führen kann, oder die halbe Finanzwelt wird nach diesem Sturm nicht mehr existieren. Sowas passiert eben wenn man zuvor den Hals nicht voll bekommen hat und immer höhere Bilanzziele ausgerufen hat. Dummerweise dürfen es mal wieder die "Kleinen" ausbaden!

    Überhaupt, wir sollten ja nicht so tun als sei zuvor alles bestens gewesen und nun plötzlich mit der Krise kommt die Arbeitsplatzunsicherheit zurück. Vom "Miniaufschwung" der letzten beiden Jahre haben 90 Prozent der Bevölkerung nicht profitiert. Das zeigte sich entweder in keinerlei Gehaltssteigerung, schon gar nicht nach Abzug der damals davongaloppierenden Inflation, oder in vakanten Beschäftigungsverhältnissen. Jetzt so zu tun als seien die Probleme auf dem Arbeitsmarkt alleine der Finanzkrise geschuldet, ist eben Propaganda einer neoliberalen Politikkaste. In Wirklichkeit verschärft diese Krise nur die Probleme; auch in Jahren der Rekordgewinne der Unternehmen war Stellenabbau und Verlagerungen an der Tagesordnung. Die Globalisierung läuft seit Jahren aus dem Rahmen.

    Das werden jetzt auch unsere Lieblingsreiseländer voll spüren. Beispiel Spanien. Zum Platzen der Spekulationsblase und dem Einbruch in der Bauwirtschaft wird der Einbruch im Tourismus kommen. Werden schwere Jahre nun für die Spanier, deren Wohlstand noch mehr als unserer an Krediten hängt. Allerdings bin ich immer noch am grübeln warum die Deutschen aufgrund einer aktuellen Studie lieber zuhause urlauben wollen anstelle ins Ausland zu fahren. Billiger ist es hier doch auch nicht?! So ein Trend würde ein wenig die klassische Arbeitsteilung in den Aussenhandelsbilanzen durcheinanderbringen, indem wir produzieren und verkaufen und die südlichen Länder ihre Bilanzen wieder mit dem Tourismus in ihren schönen Ländern ausgleichen.

    Archiv

  • Im Mai nach Cala Ratjada
    winnie1178W winnie1178

    Bedenke aber bitte das es eine subjektive Meinung von mir ist. Wir waren damals im Parque Nereida, einer durchaus gepflegten, aber sehr einfachen Anlage, wie es sie viele in CR gibt. Mir scheint es aber generell ein Problem von Mallorca zu sein, nämlich das der Standard im Preissegment unter 100 € die Nacht deutlich geringer ist als auf dem spanischen Festland. Für uns war das Haus nichts, zu viel was wir im Urlaub nicht gebrauchen können wie Minisupermarkt und verschiedene Essensuhrzeiten; zu einseitiges deutsches Publikum, Abendunterhaltung, etc..

    Frag doch mal jemanden der z.B. im Cala Mesquida Resort war. Das liegt nur wenige Kilometer von CR weg, aber doch viel ruhiger. Könnte mir vorstellen dass sich dorthin weniger Pauschaltouristen verirren?

    Ansonsten halt eine ganz andere Ecke. Im Süden gibt es in der Tat weniger Partyvolk (ob alt oder jung) da die Hotspots zu weit weg sind, im Norden gefällt es uns am besten. Westlich und östlich +/- 30 km von Palma geht gar nicht. Aber wo es dir letztendlich am besten gefällt, mußt du schon selber herausfinden (und zur Not eben auch mal "Lehrgeld" bezahlen).

    Gruß

    Mallorca

  • Im Mai nach Cala Ratjada
    winnie1178W winnie1178

    Hallo holidayman,

    waren letztes Jahr auch Anfang Mai in Cala Ratjada. Mit was mußt du also rechnen?

    Gibt hier genug Leute im Forum, die CR sehr schätzen und empfehlen. Das hängt sicher ein wenig vom Hotel ab, ob man sich dem anschließen kann. Grundsätzlich ist der Mai schon nicht mehr so ruhig wie jetzt im Winter, die meisten Hotels haben geöffnet und es finden sich viele "Kegelgesellschaften" ein. Älteres Publikum als in Arenal, natürlich auch ein wenig Jungvolk, welches abends die Diskos und Bars aufsuchen. Sehr viel Deutsche, wenig Spanier und Briten. Insgesamt noch erträglich, aber auch bei weitem nicht so idylisch wie von manchem gelobt.

    Für Erkundungstouren der ganzen Insel ist CR kein guter Standort. Er liegt eben ganz östlich, was immer weitere Anfahrtswege nötig macht. Die Gegend um CR ist nett, aber auch nicht so vielfältig als das man dort ein wochenlanges Programm aufziehen könnte. In den attraktiven Norden und Westen müßt ihr 1-2-stündige Anfahrten einrechnen, aber so groß ist Mallorca ja auch wieder nicht, es geht schon. Nichtsdestotrotz ist der Süden oder der Westen insgesamt besser für viele Autotouren auf der Insel geeignet; wir waren z.B. das letzte mal südlich von Llucmayor, was deutlich entspannter war.

    Ob es in deinem Hotel Ballermannprogramm gibt, weiß ich natürlich nicht. In vielen Hotel in CR mußt du aber mit Abendprogramm, vornehmlich mit deutscher Schlagermusik, rechnen, aber dem kann man ja meist ausweichen. Für echte Ruhe und Komfort ist CR meiner Meinung nach nicht geeignet, da die meisten Hotels einfach sind und das Publikum zu einseitig deutsch. Aber ein guter Kompromiss zwischen Partyurlaub und gediegenerem Ambiente als Arenal oder Magaluf ist CR auf jeden Fall und eben Geschmackssache.

    Gruß

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    winnie1178W winnie1178

    Apropos Wetterzustand derzeit.. Wir überlegen gerade ob wir noch über Weihnachten ein paar Tage nach Mallorca oder aufs Festland fahren sollen. Da dies aber spontan passieren würde, spielt natürlich das Wetter eine mitentscheidende Rolle.

    Jetzt möchte ich ja keine Panik auslösen, aber was die Trends bei den bekannten Wetterforen im Netz so ausgeben, hört sich eher nach mitteleuropäischem Winter an als nach mediterranem Flair. Mal ein paar Projektionswerte für die Woche ab dem 27.12.:

    Temp. max./min. 3/7 , 2/8, 1/7, -1/3, 2/4, 1/5, 1/5.

    Klar ist das noch Glaskugelei, daher die Frage an die Experten hier im Forum, die langzeits auf Mallorca leben: Habt ihr schon mal erlebt, dass die Werte wochenlang irgendwo zwischen 0-5 Grad bleiben? Wir waren schon öfters im Dezember oder im Winter/Frühfrühling an den spanischen Küsten, und natürlich kann es nachts kalt werden, aber tagsüber reichte es immer für 10-15 Grad.

    Mallorca

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    winnie1178W winnie1178

    mawota wrote:
    Hallo
    Nun ja, ein Naturplausch soll es ja laut dem Titel "lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz" kaum werden. Wieso soll Thomas aus D nicht Städte in CH besuchen. Ich aus CH besuche ja auch Städte in D... 😉

    Ich weiss ja nicht wo du in Zürich warst, aber dass die Stadt nur Lärm und Verkehr bietet und das einzige Vergnügen das Einkaufen ist, ist wohl doch arg übertrieben. Tja vielleicht hätte man die Stadt anders erlebt, wenn man sich zuvor ausgiebig informiert hätte...
    Zudem ist der Verkehr über die Weihnachts-/Neujahrstage in vielen "Bergdörfern" sehr viel lärmiger als in der Stadt. Auch die Preise sind über diese Feiertage in den Bergen nicht nach jedermanns Geschmack.

    Aber hier bietet auch Zürich die perfekte Location: Alle 30 Minuten ein Zug nach Luzern, innert 90 Minuten im Berner Oberland, innert 2 Stunden mitten in den Bündner Bergen.... An Silvester ist auch das grossartige Feuerwerk am Zürichsee zu erwähnen (00.20 Uhr) inkl. der über 50 Partylocations in der Stadt.

    Gruss Markus

    Hallo Markus,

    ich habe über ein Jahr quasi in ZH gelebt, weiß also schon welche Vorteile die Stadt bietet. Ich möchte unserem Threadsteller auch bestimmt nicht vorschreiben, welche Vorlieben er hat und wonach er sucht, ich wollte lediglich einen weiteren Aspekt für einen gelungenen Schweizausflug darstellen.

    Man kann nicht nur als Skifahrer in den natürlich überlaufenen Skidörfern Spaß an der Natur haben, sondern auch an vielen Seen und Landschaften. Vielleicht sollte man einfach eine gelungene Kombination tätigen, mit Silvesterbesuch und Kulturausflug in ZH, aber auch unbedingt raus aus der Großstadt und der Hektik. Eine Woche lang nur ZH und man hat doch überhaupt keinerlei Vorstellung über die "wahre Schönheit" der CH. Ich habe ein ganzes jahr lang fast nur in ZH gelebt und hielt dadurch den Zürichsee für das schönste, was die CH zu bieten hat. Inzwischen habe ich das ganze Land gesehen und kann behaupten dass ZH mit Sicherheit nicht das schönste ist, was es zu entdecken gibt. Dort findet man jede Menge schöner Gebäude, gute Kultureinrichtungen, Party- und Einkaufmöglichkeiten. Man findet aber auch langweiliger Globalisierungsmainstream, Strassenlärm, "komische" Menschen auf der Strasse....

    Für einen Tourist, der an der "echten" Schweiz interessiert ist, die es noch gibt und die sich zum Teil bis heute dem Diktat der Geschmacksglobalisierung wiedersetzt hat, für den ist ZH nur eine Station von vielen. In diesem Punkt unterscheidet sich ZH leider nur noch marginal von anderen Großstädten.

    Ist also kein Plädoyer gegen ZH, wie du es vielleicht verstanden hast, sondern ein Plädoyer dafür, bitte nicht nur eine Woche in ZH zu verbringen. Dafür ist der Rest einfach viel zu schön.

    Schweiz

  • Lohnenswerte Städtebesuche in der Schweiz
    winnie1178W winnie1178

    Hey Thomas,

    du kommst aus D und willst in die CH? Warum dann in eine Großstadt wie Zürich? So toll ist der See dort nun wirklich nicht und ansonsten hast du zumeist auch nur das, was du in D zu genüge hast: Verkehr, Lärm, Shopping. Klar, wenn du auf der Suche nach Party bist, dann liegst du mit Zürich sicher richtig. Wenns aber ein Natururlaub sein soll, dann nichts wie raus aus ZH. Da wäre dann Bern mit Sicherheit die bessere Alternative, dort ist es einfach ruhiger, gemütlicher und nahe ins Berner Oberland.

    Für mich die Highlights in der Schweiz: Im Norden die Appenzeller Alpen mit vielen tollen Strassen in Hügellandschaften (Toggenburg, Urnäsch), guten Käsereien und St.Gallen als Ballungszentrum für Kultur und Einkaufen.

    Weiter zentral lieber gleich nach Luzern oder rund um den Vierwaldstätter See. Die typische und sensationelle Voralpen- und Alpenlandschaft mit saftigen Hügeln, Seen und Kühen findest du erst wieder hinter Zürich. Schon der Zuger See ist schöner als jeder Zürichsee, die Rigi, Weggis, Viznau, natürlich Luzern oder Brunnen am Urner See.... Wenns noch etwas weiter südlich sein darf, dann ab ins Tessin an den Lago Maggiore. Und am schönsten ist es direkt "nach" Bern: Thunersee. Die Berner Alpen mit Aiger, Mönch, Jungfrau, Aletschgletscher usw.. - oder gleich ins Wallis. Dagegen kann ZH schnell einpacken, meiner Meinung nach. 😉

    Schweiz

  • Spanien Neuling
    winnie1178W winnie1178

    Also, im Juni brauchst du für einen Badeurlaub normal nicht mehr zwingend auf die Kanaren fliegen, ist ja doch teurer und doppelt so lange zum fliegen.

    Aber ob jetzt auf die Balearen, an die Costa Blanca, Costa Brava oder an die Costa del Sol, das hängt doch ganz entscheidend von den Vorlieben ab. Alle diese Destinationen sind reizvoll. Für die Atlantikküste dürfte es im Mai/Juni noch zu frisch und unbeständig sein.

    Die Costa Brava liegt nahe von Deutschland aus, evtl. auch mit dem Auto leicht zu erreichen. Ein Plus hier sind die tollen Felsküsten und kleinen Buchten und die üppige Vegetation. Und mit Barcelona sicher die aufregendste spanische Stadt in der Nähe. Ein Nachteil ist vielleicht das etwas unbeständigere Wetter und nicht ganz so breite Badestrände.

    Die Costa Blanca gefällt mir vorallem im Norden hervorragend, beeindruckende Felsküsten laden zum Ausflug ein. Baden kann man hier auch erstklassig, z.B. mit einem tollen Strand in Oliva, San Juan oder Calpe. Dazwischen gibts kleinere Badebuchten, die im Sommer aber schnell überlaufen sind. Gute Hotels gibt es hier auch massig, z.B. in Altea oder Calpe, dazu viele Freizeitmöglichkeiten, eine gute Infrastruktur, mit Valencia und Alicante interessante Städte und das Wetter ist beständiger als im Norden oder auf den Balearen. Im Süden der Costa Blanca wirds landschaftlich nicht mehr so reizvoll, dafür gibts breite Strände. Unbedingt meiden (ausser mal für einen Ausflug): Benidorm.

    Mallorca ist immer gut zum baden. Mit Stil badet man hier aber eher im Osten, z.B. in Port Alcudia. Dazu vielfältige Ausflugsmöglichkeiten in die Tramuntana und das günstigste Preisniveau bei Hotels. Allerdings ist dafür auch das Qualitätsniveau der Hotelanlagen sehr unterschiedlich, da gilt es genau vor der Buchung die Anlage zu prüfen. Hier meiden: Arenal und die Gegend um Magaluf.

    Die Costa del Sol bietet natürlich auch genügend Bademöglichkeiten, allerdings finde ich Andalusien eher gut für einen umfangreichen Kulturtripp im Herbst oder Frühling und weniger für ausgedehnte Badeurlaube. Warum? Extrem heiss ab Mai bis September, die hässlichsten Bettenburgen in Spanien weil die ältesten, die Strände oft zwischen Autobahnen, und sehr, sehr windig dank dem Wasseraustausch vom Mittelmeer und dem Atlantik und damit unruhige See. Dann lieber nach Ronda, Sevilla, Granada usw., wenn es nicht ganz so heiß ist.

    Und dann noch die Costa de la Luz ins Auge fassen, sehr ruhig, nicht mehr ganz so heiß wie zwischen Almeria und Malaga, dafür das Wasser aber auch kühler.

    Letztendlich kann man dir schlecht raten, welche Destination die richtige ist. Das findest du nach ein paar Aufenthalten in verschiedenen Destinationen schnell heraus, jeder ist vielleicht auch mal von einer Region etwas enttäuscht und findet bereits schon bei der nächsten seine Idealvorstellung von Urlaubsregion. Für mich ist es in Spanien die Costa Blanca für Bade- und Erholungsurlaub, Andalusien für Kultururlaub, Mallorca für Entdeckungsurlaub und Barcelona bzw. die Costa Brava für einen Städtetrip.

    Wenn du Bilder für deine Entscheidungsfindung brauchst oder weitere Tipps, einfach eine PN an mich.

    Gruß

    Spanisches Festland

  • Taxi nach Alcudia
    winnie1178W winnie1178

    @ holzwurm: Ein Kleinwagen mit 5 Türen fasst locker 3 Personen plus 3 große Koffer. Wir reden ja von der Kategorie Corsa D. Wenn mehr Platz gewünscht wird, gibt es für ein paar € mehr bereits eine Wagen der Kompaktklasse. Mehr Platz bekommst du in einem Taxi mit zusätzlichem Fahrer mit Sicherheit auch nicht.

    Du redest von mehreren Tagen, ich rede bei einem Preis von 140 € für die Taxifahrt von einem Mietwagen für zwei Wochen (dann plus Benzinkosten) oder von 8 Tagen inklusive Benzin.

    Ist ja auch immer die Frage, was Taucher vor hat im Urlaub. Nur eine Woche am Strand liegen, dann wäre die Taxifahrt wohl vernünftiger. Aber schon mit einem oder zwei zusätzlichen Ausflügen auf der schönen Insel, und ein Mietwagen bezahlt sich doppelt und dreifach.

    Muß letztendlich Taucher wissen, was für ihn optimal ist. Ich möchte einfach nur anmerken, dass ein Auto mieten in Spanien supereinfach und sehr günstig ist. Viele haben bisher vielleicht nur in D mal ein Auto angemietet, hohe Preise bezahlt und dann auch noch einen Selbstbehalt in der Versicherung. Bei spanischen Mietwagenfirmen ist die Vollkasko ohne Selbstbehalt, alle Kilometer inklusive und die Autos neu und in einwandfreiem Zustand. Und das für ~ 70-100 €/Woche.

    Gruß

    Mallorca

  • Taxi nach Alcudia
    winnie1178W winnie1178

    Und dabei immer an die Möglichkeit Mietwagen denken. Für eine Woche bekommt ihr einen Kleinwagen schon ab 70 € alles inklusive. Ich wüßte also nicht was dann noch für eine Taxifahrt mit 70 € Kosten je Richtung spricht, zumal man sich der Flexibilität und des Entdeckergens beraubt.

    Mallorca

  • Wetterthread - Mallorca
    winnie1178W winnie1178

    Hallo,

    ich finde das Wetter auf Mallorca unberechenbarer wie z.B. an den Küsten des spanischen Festlandes. Klar, ist eine Insel, und vorallem im Norden der Insel kann es empfindlich kühl werden im Winter.

    Die klassische "Regenzeit" für Mallorca ist jetzt Ende September-Ende Oktober. Natürlich gibts da auch genug schöne Tage dazwischen, es kann sich aber auch mal tagelang zuziehen und z.T. richtig heftig schütten.

    So ab Anfang November stellt sich dann wieder ruhigeres, beständigeres Wetter ein. Januar, Februar, März regnets wenig, die Temperaturen liegen so bei 15-20 Grad tagsüber und nachts zwischen 5-10 Grad, je nach Lage und Wind. Auch Minusgrade sind drin, aber nie richtig lang. Dafür gibts meist Sonne pur, nur halt eben nicht so lange da schnell wieder weg. Zum Frühstücken auf dem Balkon ist es dann meist zu kalt, aber nachmittags kann man schon draussen sitzen.

    Im November herrscht nochmals Frühling, da z.B. die Zitrusfrüchte nun reif werden. Ab Feburar blühts dann schon wieder, oft verbunden mit längeren Phasen über 20 Grad.

    Badewetter gibts meist bis Ende September, danach wird das Wasser schnell kälter. Im Frühling dauerts ein bisschen, bis wieder angenehme Temperaturen erreicht werden, meist bis Mitte Mai. Auf den Balearen und dem spanischen Festland gibt es schon noch Jahreszeiten, wenngleich die Phasen Frühling und Sommer sehr lange andauern, es nur einen kurzen Herbst gibt und einen sehr kurzen Winter.

    Im März kannst du damit rechnen dass es nicht regnet, es schon richtig warme Tage gibt, aber auch noch recht frische. Wir waren dieses Jahr im März nahe Alicante an einen Tag schon kurzärmlig unterwegs, und am nächsten Tag nochmals mit Wintermantel weil ein kalter Wind die Tagestemperaturen unter 10 Grad gerissen hat.

    Aber für Ausflüge und das Geniessen der Natur (Frühling!) und auch weil es nach den Regenfällen so viel grüner und idyllischer ist als im Hochsommer, ist der November und der März absolut perfekt. Zum Baden musst du allerdings schon auf die Kanaren, aber das ist ja bekannt.

    Mallorca

  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Ja, sind bestimmt Fakes.. Wäre doch leicht nachzuprüfen, z.B. bei den Imbissständen, die immer wieder gerne aufgebaut werden vor Ort.

    tosca, ich persönlich bin auch ein Mensch, der alles "sicher" haben muß: Die Sprache, den Job, die Wohnung... Umso mehr bewundere ich auch Leute, die wirklich das Risiko eingehen. Es geht ja nicht immer schief. Wir Deutschen lieben die Sozialversicherung, die KFZ-Versicherung, den Beamtenstatus.

    Die Frage dabei ist halt, wie lange wir uns dies noch aufrecht erhalten werden können. Es ist ja nicht so, dass hier jeder alles sicher hat: Den Job, das Auto, etc.. Wenn ein Beamter so ein Wagnis eingeht, dann lange ich mir auch an den Kopf. Wenn dies aber ein Minijobber oder Zeitarbeiter mit 3 Monatsvertrag wagt, dann hat er eben nicht so viel zu verlieren wie allgemein die Rede ist. Höchstens die soziale Absicherung, aber dann muß man Menschen bewundern, die eben dieser versuchen zu entkommen, zumal die in D auch immer mehr abgebaut wird.

    Allgemeine Fragen

  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Sieht man doch ständig... Dann erwarte ich aber mindestens, dass der Wille da ist, die Sprache sofort (sprich in wenigen Monaten) vor Ort zu erlernen.

    Jeder, der eine Sprache lernt, weiß ja dass dies vor Ort deutlich leichter geht, aber der Wille muß da sein. Wäre übrigens auch nicht schlecht, wenn Residenten die Sprache erlernen würden, die es nicht nötig haben, Geld zu verdienen. Da gibt es auch ganze deutsche Ghettos ohne Kontakt zu ihrem Heimatland in Spanien.

    Allgemeine Fragen

  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Stimmt, man sieht ja oft erst was man hatte, wenn man es nicht mehr hat, Andrea.

    Aber der Punkt mit den schlechtgelaunten Mitbürger hierzulande ist nicht von der Hand zu weisen. Manchmal berechtigt, manchmal auch nicht. Die Zeiten in D sind ohne Zweifel härter und problematischer geworden, da sagen sich bestmmt viele: Die fetten Jahre sind vorbei, jetzt ist es schwerer geworden, zu Wohlstand zu kommen: Warum also nicht das Glück in Spanien, Italien oder USA suchen?

    Als ich vor 10 Jahren das erste Mal in Spanien Urlaub machte, war Spanien für mich immer noch so etwas wie ein Entwicklungsland, zumindest gegenüber der starken Bundesrepublik. Es hat sich dort für reiche (oder auch nur ganz normale) Deutsche besser leben lassen als heute, die Menschen war freundlicher, die Preise niedriger.

    Heute sind beide Länder auf Augenhöhe, Deutschland hat mit die höchste Arbeitslosenzahl in Europa, ein nur noch durchschnittliches Sozialsystem, kommt bei der Bildung nicht mehr so richtig in die Gänge, baut fast nur noch neue Beschäftigung bei Billiglöhnern, Leiharbeitern und Zeitverträgen auf.

    Working poor kennen zwar auch die Spanier zu genüge, aber in D ist das inzwischen auch für viele nichts mehr unbekanntes. Da sind eben viele, die das "bessere D" noch kennen, enttäuscht - und manche schlagen die Flucht nach vorne ein. Manchmal etwas naiv, manchmal auch aussichtslos. Aber so zu kämpfen, ist in meinen Augen auf jeden Fall besser als sich hier ins soziale Netz fallen zu lassen und genau zu wissen: Da kommst du in D nicht mehr so schnell heraus.

    Es spielt also vor allem eine Rolle, mit welchem Bewusstsein sich heute jüngere Menschen fürs Auswandern entscheiden. So auswandern, wie die Generation zuvor, wo das im Leben gut verdiente Geld als Willkommensgruß reichte, geht bei den nachfolgenden Generationen nicht mehr.

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  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Eben, genau auch meine Meinung... Wer was kann und Motivation mitbringt, der kann es im Ausland natürlich nochmal versuchen, auch wenn er aus irgendeinem Grund in D nicht vom Fleck kommt. Die Sprache ist das A und O, dazu die Anpassungsfähigkeit, der Fleiss, ... Und ich habe nur kritisiert, dass es irgendwie typisch ist wenn dann gleich wieder "Besserwisser" auf der Matte stehen, die so oder so pauschal sich ein Urteil erlauben ("wenn man es nicht so macht wie ich, wird es eh nie gut gehen, etc.).

    Sind wir doch mal ehrlich: Wer hier in D gefestigt ist, einen sicheren Job hat, als Beamter, im öffentlichen Dienst, als erfolgreicher Unternehmer, der hat kaum eine Neigung, einfach mal abzuhauen. Der kann in jedem Land super leben, und D ist ja auch ein schönes Land, zweifellos. Wenn ich ins Ausland gehen würde, dann nicht weil ich D so furchtbar finde, sondern weil ich ein anderes Land lieben würde und dort Chancen für mich sehen würde.

    Natürlich gibt es Abenteurerer, die gab es schon immer. Der Massensport "Auswanderung" ist für die BRD aber ein neues Phänomen.

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  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Nein, die Blick meide ich genauso wie die Bild und inzwischen den Großteil deutscher Presse. 😉

    Aber auch die NZZ und seriöse Medien thematisieren das zwiespältige Verhältnis oft genug, und viele eigene Erfahrungen legen schon den Schluss zu, dass da noch viel Völkerverständigung nötig ist.

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  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Dann geh mal in die Schweiz ;=)

    Gruß

    Allgemeine Fragen

  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Bernat, versteh mich nicht falsch, nur wir Deutschen allgemein haben ja immer dieses Gen, welches uns auf irgendwelche seltsame Art und Weise immer und zu jeder Zeit ein Pauschalurteil über alle Sachverhalte zustehen läßt.

    Jetzt reden eben alle übers Thema "Auswandern" mit, und dazu findet man immer irgendwelche "Experten", die ein 100 prozentiges Urteil sofort parat haben. Diese Pauschalisierung dabei habe ich kritisiert.

    Natürlich kann auch auf Mallorca z.B. ein Handwerker, der trotz guter Fachkompetenz dank Billiglöhner aus Osteuropa aus dem deutschen Markt gedrängt wurde, Erfolg haben. Er kann aber auch scheitern.

    Ein LKW-Fahrer kann in Kanada glücklich werden, während er in D unglücklich war.

    Eine Krankenschwester findet in der CH Arbeitsbedingungen, welche in D so vielleicht nicht zu finden sind.

    Wir Deutschen sind ja im Ausland oft nicht sonderlich gern gesehen, was sicher auch mit unserer Art zu tun hat, ständig über andere zu urteilen und alles besser zu wissen. Ich finde, da ist was richtiges dran.

    Allgemeine Fragen

  • Auswandern?
    winnie1178W winnie1178

    Alles ein wenig pauschal, diese Sprüche von diesem "Chef", und, mit Verlaub, auch von dir, Bernat.

    Natürlich gibt es auch Fälle, welche hier in D keinen Fuss mehr auf den Boden bekommen haben und im Ausland Perspektiven für sich gefunden haben. Vielleicht ist das in Spanien schwerer, weil jedes Land seine ganz spezielle Klientel anzieht und vielleicht Handwerker aus D im speziellen zu "unflexibel" auf den spanischen Markt reagieren? Keine Ahnung.

    Aber ich kenne selber auch zwei persönliche Fälle, wo die Auswanderung ein großer Erfolg war. Zum einen in die Schweiz, zum anderen nach Australien. Davor traten diese Leute hier auf der Stelle, entweder unterbezahlt oder von Arbeitslosigkeit bedroht. Jetzt geht es beiden bedeutend besser.

    Zur Mehrarbeit, die man in Spanien leisten muß, sollte man aber auch korrekterweise hinzufügen: Die Spanier müssen doch deshalb mehr arbeiten, weil die ganzen Arbeitsabläufe bei weitem nicht so effizent sind wie in D. Aber vielleicht arbeiten manche eben gerne etwas entspannter, aber dafür länger?

    Ansonsten gebe ich euch aber recht. Das A und O des Erfolges ist die Einsicht in die Integration, im Erlernen der Sprache und in der Klarheit der Ansicht, in einem neuen Land trotz Qualifikation wieder von vorne zu beginnen. Da aber viel vom Erfolg auch davon abhängt, wie motiviert man an eine Sache heran geht, kann es schon durchaus passieren, dass viele nach der Auswanderung noch den nötigen "Kick" bekommen und nochmals durchstarten (wollen). Da ist sicher entscheidend, ob man einfach nur raus aus Deutschland will, oder ob man es ganz bewußt in Spanien z.B. schaffen möchte, weil man das Land liebt und auch kennt.

    Aber natürlich gibt es auch genug Fälle, wo blauäugig und naiv "einfach mal abgehauen" wurde.

    Sollte man differenziert betrachten.

    PS: Auch ich könnte mir nach Abschluss des Studiums durchaus vorstellen, auszuwandern. Aber obwohl Spanien mein absolutes Lieblingsland ist, käme dann wohl doch eher ein Land wie die Schweiz in Frage, welches eher hochqualifiziertes Personal sucht. Und die Sprache wäre noch einfacher zu erlernen ;).

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