Hallo Freunde,
das Reisebüro war durchaus in der Pflicht. Es kommt hier auf
die Beweislast an und da ist das Reisebüro verpflichtet zu beweisen,
dass der Kunde eine eindeutige Willenserklärung abgegeben bzw. den Vertrag
für eine Reise abeschlossen hat.
Unklarheiten gehen eindeutig zu Lasten des Reisebüros.
Um solche Streitigkeiten zu vermeiden wird in der Regel erst ein
Angebot ausgedruckt, welches der Kunde durch Unterschrift annimt.
Erst dann bucht ein sorgfältiges Reisebüro. Es ist allerdings möglich, dass
im Reisebüro eine Probebuchung erfolgt, die sofort und ohne Kosten wieder
storniert werden kann.
Nun gibt es für solche Buchungen Programme, die entsprechend reagieren.
Der Computer denkt nicht mit und weist bei Sorna entsprechend seinem
Programm gleich die Stornaokosten mit aus.
Ich denke, daß es sich hier um ein Versehen handelt, welches vernünftig
geklärt wurde.
Verständlich, daß den Urlauber erst einmal Panik ergreift.
Als Urlauber würde ich erstmal sehen, da will jeman viel Geld von mir für nichts.
Wie komme ich da bloß wieder raus?
Was lernt man daraus?
Laß dir alles schriftlich vorlegen.
Lies alles genau durch und unterschreibe erst, wenn du alles verstanden hast.
Scheue auch nicht simple (dumme) Fragen. Solche gibt es nicht.
Erst mit der Unterschrift ist der Vertrag geschlossen.
Man kann solche Buchungen oder Verträge mündlich auf Treu und Glauben
abschließen.
Nur so etwas würde ich als Reisebüro nur bei sehr guten bekannten Kunden
machen.
Mündliche Verträge macht man nur, wenn Zug um Zug abgewickelt wird, das heist
hier Ware da Geld.
Bestätige E-Mailvereinbarungen immer noch per Fax, und zwar mit einer Faxquittung, auf
welcher der Text des Briefes zu lesen ist.
Einen schönen Tag noch
waldo