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Aktuell

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    29-06-2015: AM. Quelle: Shems FM
    Der US-Star Paris Hilton in Tunesien am 20. Juli
    Faouzi Ben Mrad, ein Inhaber eines Reisebüros, gab bekannt, dass die amerikanische Star, Paris Hilton am 20. Juli in TN sein wird.
    In einer Erklärung an Shems FM, sagte er, Hilton wird in Tunesien im Rahmen eines Abends in einem Hotel in Hammamet, Nabeul anzutreffen sein.
    Er fügte hinzu, dass in den nächsten Wochen weitere internationale Stars, TN besuchen werden, um die touristische Destination Tunesien zu fördern.

    29-06-2015: Attounisia
    Tunis: In Zukunft verboten für Taxifahrer und Beamte - Bärte und Qamis
    Nach Informationen der Zeitung Attounisia, berichtet in ihrer Ausgabe vom Montag, 29. Juni 2015, haben die tunesischen Behörden beschlossen, Taxifahrern und Beamte/öffentliche Dienst das Tragen von Bärten und Qamis zu verbieten.

    t-online -
    Nach dem Anschlag im tunesischen Sousse ist die erwartete Panik unter den Urlaubern ausgeblieben. Im Gegenteil: Die deutliche Mehrheit der Deutschen lässt sich vom IS-Terror nicht einschüchtern und hat vor, im Land zu bleiben.
    Der Reisekonzern Tui rechnet damit, dass insgesamt 250 deutsche Kunden ihre Ferien in Tunesien abbrechen werden. "Bis zum Sonntagabend wurden rund 200 Gäste ausgeflogen ", sagte ein Sprecher des Unternehmens in Port el-Kantaoui nahe Sousse. Die Mehrzahl - rund 3500 Urlauber - will nach Angaben des Konzerns aber bleiben.

    Anmerkung: Die am Wochenende mit Sondermaschinen ausgeflogenen Gäste stammen zum überwiegenden Teil aus Groß Britanien, Belgien, Luxemburg
    Hotelschliesung: Soweit mir bekannt ist und in der Presse mitgeteilt wurde, wird heute ein Hotel in Skanes geschlossen - die verbliebenen 20 Gäste ziehen in ein anderes Hotel um.
    Auch hier in Mahdia gibt es Hotels, die sehr schlecht besucht sind (Eden el Borj), das war aber schon vorher so. Um da wirklich eine Aussage zu machen ist es noch zu früh.

    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Als  Reaktion auf den Anschlag in PEK und die damit drastische Verringerung der Touristenzahlen, hat die Tourismusministerin folgende Maßnahmen angekündigt:
    .
    .
    Wegfall der Ausreisesteuer (Solidaritätssteuer) in Höhe von 30,- Dinar
    .
    .
    Ab wann steht nicht dabei - ich gehe mal davon aus - sofort
    Da kann euch sicher die Reiseleitung vor Ort genaueres sagen.

    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    ORF.at
    Demos in Tunesien
    Nach dem blutigen Anschlag im tunesischen Sousse, mit 38 Toten, hat die Regierung die Polizeipräsenz an den Stränden verstärkt. Viele Tunesier sehen den Anschlag als einen Angriff auf das einzige erfolgreiche Demokratieprojekt in der Arabischen Welt und demonstrieren.

    shemsFM
    Ab 1. Juli 2015 wird die Touristenpolizei bewaffnet ihren Dienst versehen, rund 1.000 Mann sind diesen Sicherheitskräften zugewiesen worden. Sie werden ihren Dienst sowohl als mobile Patrouillen, wie auch als stationäre Posten versehen, sowohl außerhalb, als auch innerhalb touristischer Einrichtungen in den Tourismusgebieten.Das gab heute das Tourismusministerium in einer Erklärung bekannt.

    nzz.ch
    ... Staatspräsident Béji Caïd Essebsi, der Nidaa Tounes angehört, stellte am Freitagabend nach einer Sitzung des Krisenstabes einen 12-Punkte-Plan vor. Tunesien könne «den Krieg gegen den Terrorismus» nur gewinnen, wenn das ganze Land zusammenstehe. Neben der vollständigen Aufklärung des Verbrechens kündigte er an, dass achtzig Moscheen (Kontrolle u. Finanzierung durch Saudi Arabien u. Kater), die sich bisher der Kontrolle durch den Staat entzogen hatten, geschlossen würden. Die Regierung werde prüfen, ob Parteien wie die radikalislamische Hizb Ettahrir (Befreiungspartei), die die Einführung des Kalifats befürwortet, gegen die Verfassung verstossen. An den Stränden würden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

    tun Fernsehen
    Im tunesischen Fernsehen läuft gerade eine Sendung mit einer Zusammenfassung der Ereignisse von Freitag bis heute, mit Reportagen, Gesprächen mit Touristen und Tunesiern.
    Immer wieder werden sehr bewegende Einblendungen gemacht von Begegnugen zwischen Touristen und Tunesiern am Strand.
    Einblendungen vom Hotelstrand - sehr viele Blumen und Karten, immer wieder werden Blumen gebracht.

    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    ShemsFM
    Der Tag nach dem Terror
    Das Erwachen war mehr als schwierig für die verbliebenen Touristen im Imperial Marhaba in PEK. Nach dem Schrecken des Anschlages gingen heute viele Touristen zurück an den Ort wo das Massaker begann. Mehrere Gäste des Imperial Marhaba und umliegender Hotels brachten Blumen auf dem Strand, in Erinnerung an die Opfer der Barbarei. Einige Touristen steckten eine Karte in den Sand, darauf stand nur ein Wort - "Warum".

    Der Direktor des International Airport Enfidha, Mohamed Ben Walid Ghachem, sagte heute in einem Interviev, dass ca. 1.800 Touristen in Enfidha gelandet sind. Das sind natürlich wenige. Mehrere Tausend haben in den letzten Stunden Tunesien verlassen.

    Und auch das gibt es,
    4 Flugzeuge, welche britische Touristen in ihre Heimat bringen sollten, mussten leer zurückfliegen. Allen Widrigkeiten zum Trotz, haben sich ca. 1.000 britische Touristen geweigerte, wieder nach Hause zu fliegen. Sie wollen ihren Urlaub wie geplant hier fortsetzen. Sie drohten ihrem Reiseveranstalter bei einer Zwangsevakuierung mit einer Klage.

    Innenminister De Maizière will Anschlagsort in Tunesien besuchen
    Nach dem Anschlag auf ein Hotel in Tunesien will sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière vor Ort ein Bild der Lage machen: Er werde am Montag in die Stadt Sousse reisen, erklärte de Maizière am Samstag. Damit wolle er den Tunesiern die Solidarität der Deutschen zum Ausdruck bringen.

    Torsten

    Es gibt auch Informationen zum Terroristen - ich mag über diesen Mörder nicht schreiben, ich kann es nicht

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Ich weis gar nicht wo ich anfangen soll. Hab seit gestern nicht mehr geschlafen.

    Gestern am späten Nachmittag war ich am Strand und bin die Hotels ein Stückweit abgelaufen. Das war sehr bedrückend. In einem Hotel jodelte am Pool die Animationsmusik, es war aber niemand draussen. Im überwiegenden Teil der Hotels war absolut nichts zu hören und sie wirkten wie leer.

    Am Abend kamen dann die ersten Busse um die Touristen nach Enfidha zu bringen. Tunesische Freunde und Bekannte waren bei mir die ganze Nacht - es wurde viel geredet und Nachrichten verfolgt. Viele arbeiten im Tourismus. Sie haben auf dem Balkon gestanden und mit Tränen in den Augen zugeschaut, wie immer mehr Busse die Hotelanlagen in Richtung Flughafen verlassen haben. Manche haben auch geweint. Das ging die ganze Nacht so. Es war eine sehr bedrückende, niedergeschlagene Stimmung. Viele ahnen oder wissen, das sie jetzt keine Arbeit mehr haben. Sie verdienen kein Geld für die Familien, und was sie in der Saison verdienen muss ja auch über den Winter reichen. Es gab zwei Sätze, die ich in der letzten Nacht sehr oft gehört habe: "Game is over" und "Fliegen übers Meer" - heist hier nichts weiter, "Mit dem Boot übers Meer nach Europa". Sie sehen keine Zukunft mehr.

    Diese Saison ist vorbei, und Tunesien wird sehr lange brauchen um sich von diesem Schlag zu erholen.

    In der letzten Nacht wurden ca. 2.500 Touristen mit Sonderflügen in ihre Heimatländer gebracht. Für heute sind 20 Sonderflüge geplant zum regulären Flugprogramm. Auch für deutsch Touristen von Monastir nach Berlin-Schönefeld.

    In Sousse und Monastir gab es gestern Abend und Nacht, spontane Mahnwachen und Demonstrationen. Das ganze Land ist in einer Art Schockzustand. Viele können es gar nicht begreifen.
    Es wird versucht für die hierbleibenden Touristen so etwas wie Normalität herzustellen. Das ist im Moment aber sehr schwer.

    Im Fernsehen liefen Livebilder von Enfidha - eine endlose Busschlange und abreisende Touristen.

    Zeit.online
    Touristen verlassen Tunesien
    Schlangen am Flughafen und leere Hotels
    Der Terroranschlag in Tunesien wird dem Tourismus im Land nach Einschätzung der Deutsch-Tunesischen Gesellschaft stark schaden. Dies sei auch das Ziel der Attentäter gewesen, sagte der Präsident des Vereins Werner Böckle in Djerba.
    Der Präsident der Vereinigung tunesischer Reiseverbände Mohamed Ali Toumi fand am Freitagabend im tunesischen Fernsehen noch deutlichere Worte: "Das war's - jetzt sind wir pleite." Was aus seinen 14.000 Angestellten werden solle, wisse er nicht.

    Handelsblatt
    Leere Flugzeuge
    Die Reiseveranstalter sind nun dabei, alle Touristen, die das Land verlassen wollen, zurückzuholen. Entgegenkommend dabei ist, dass am Samstag ohnehin "Schichtwechsel" ist. Was dazu führt, dass die Flieger aus Tunesien voll sind, zurück nach Tunesien jedoch weitgehend ohne Passagiere fliegen werden. Dazu Kathrin Limpel, Sprecherin von TUI: "Wir bieten allen Kunden bis 15. September kostenfreie Umbuchung oder Stornierung an. Von gestern auf heute haben sehr viele davon Gebrauch gemacht. Wir gehen davon aus, dass in den Flugzeugen Richtung Tunesien kaum noch Passagiere sein werden."
    Die Flieger sollen dennoch wie geplant starten, da ja die Flugkette nicht unterbrochen werden soll und in Tunesien weitere Urlauber auf ihre Ausreise warten.

    Britische Reiseanbieter haben am Samstag mindestens zehn Flugzeuge bereitgestellt, um Tunesien-Touristen nach Hause zu holen. Reisebüros wie Thomson oder Thomas Cook stellten es Urlaubern frei, ihren Urlaub kostenlos zu stornieren.

    WDR
    Verängstigte Urlauber landen in Düsseldorf
    Nach dem Anschlag in Tunesien bringt der Reisekonzern Tui die ersten Urlauber zurück nach Deutschland. In der Nacht zu Samstag wurden bereits 80 Touristen ausgeflogen, auch nach Düsseldorf.
    Insgesamt zählt Tui am Ort des Anschlags nach eigenen Angaben 260 Gäste in vier Hotels. In ganz Tunesien machen derzeit etwa 3.800 Gäste Urlaub mit der Tui, darunter überwiegend Deutsche. Das von dem Anschlag betroffene Rui-Hotel "Imperial Marhaba" wird von Tui und einer spanischen Familie betrieben.
    Der Reisekonzern schickte ein Krisenteam aus 19 speziell geschulten Experten nach Sousse, darunter Psychologen. Tui-Urlauber, die Tunesien gebucht haben, können ihre Reise umbuchen oder stornieren. Nach Angaben des Sprechers hatten von diesem Angebot bis Samstagvormittag etwa 300 Gäste Gebrauch gemacht. "Der Großteil hält, zumindest nach jetzigem Stand, an seinen Reiseplänen fest."

    Bislang wurden an den Flughäfen Düsseldorf und Köln-Bonn noch keine Flüge nach Tunesien abgesagt. Dies würde erst erfolgen, wenn dazu eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliege, hieß es. Bisher seien alle Flüge von Düsseldorf nach Tunesien wie im Abflugplan vorgesehen gestartet, sagte ein Düsseldorfer Flughafen-Sprecher am Samstag. Zu der Zahl möglicher Stornierungen konnte er aber keine Angaben machen.

    Keine Stornierungen bei Germanwings
    Vom Flughafen Köln/Bonn steuert Germanwings Ziele in Tunesien an. Eine Maschine flog in der Nacht zu Samstag in die Urlaubsregion. Samstag und Sonntag stehen weitere Flüge an. "Bisher gibt es keine Stornierungen und auch keine Nachfragen zu Stornierungen", sagte ein Germanwings-Sprecher dem WDR.

    Vieles seht ihr in den Nachrichten, es geht aber noch viel durcheinander. Was um 10 gemeldet wird , wird um 12 widerrufen oder geändert. Genauere Nachrichten und Einzelheiten wird es wohl erst in ein paar Tagen geben.
    Wer hier bleibt schreibt doch einfach wie es bei euch im Hotel aussieht.

    Ich bleibe in Mahdia
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Lt Augenzeugen sind die Terroristen mit einem Schlauchboot an den Hotelstrand gelagt. Das Maschinengewehr hatten sie in einem zusammengeklappten Sonnenschirm verborgen.

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Terroranschlag in Kuwait !!!

    Wie eben gemeldet wird sprengte sich ein IS-Terrorist wärend des heutigen Freitagsgebetes in einer Moschee in Kuwait in die Luft. In der Moschee befanden sie ca 2000 Personen, die Zahl der Opfer ist noch unbekannt.

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Die Nachrichtenlage zu dem Anschlag von gestern ist hier noch sehr dünn und geht auch noch sehr durcheinander.
    Erste offizielle Meldungen kamen auch erst heute Vormittag.

    Lt. african Manager gibt der Sprecher des Innenminister, Mohamed Ali Laroui bekannt. (Meldung vor ca. 1 Stunde)
    Es handelt sich um  den Strandabschnitt vor dem Hotel "Imperial Marhaba" in PEK.
    Es sind 27 Tote und 20 Verletzte zu beklagen. Ein Terrorist wurde getötet, ein zweiter konnte fliehen.

    Mehr Information hab ich im Moment nicht.

    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Spachir, guten Morgen !!!

    @Hoppless

    Ja, die Bedrohungslage wird übertrieben. Es läuft hier ganz normaler Touristenbetrieb. Es werden alle Ausflüge angeboten. Auch bei Fahrten mit Mietwagen sehe ich keine Probleme, da solltet ihr nur bei Dunkelheit euer Ziel erreicht haben. In die Sperrzonen kommt ihr sowieso nicht.
    Die Polizeipräsenz an den Kreisverkehren und in den Touristenzonen ist mal mehr, mal weniger. Das war schon immer so. Ich kenne Tunesien gar nicht anders. Und ehrlich gesagt, sind mir 3 Polizisten lieber, als eine Überwachungskamera.
    Ein deutscher Politiker würde das jetzt so formulieren "Es gibt eine latente Bedrohungsgefahr, Hinweise auf konkret geplante Aktionen liegen uns im Moment nicht vor."
    Die politische Seite der "unabhängigen" Berichterstattung darf man auch nicht vergessen. Das fängt bei Vorratsdatenspeicherung und Einschränkung von freiheitlichen Rechten an, Geheimdienste weltweit, brauchen auch ihre Daseinsberechtigung und Erklärungen für Selektorenlisten und Nachrichtenüberwachung.
    Ja und auch hier in Tunesien verstehen die Politiker ihr Handwerk. So kommt man schneller beim IWF und deutschen Banken an Kredite für Rüstungsgüter. Die 9 Kampfhubschrauber vom Typ "Black Howk" werden jetzt geliefert und die USA haben ihre Millitärunterstützung für Tunesien von 50 Milliarden US-Dollar im letzten Jahr auf 130 Milliarden in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Was will man mehr ?

    Ich kann es auch kurz sagen - Ihr könnt hier Urlaub machen, wie in all den anderen Jahren vorher auch.

    Ich setz mich jetzt auf den Balkon in die Sonne,

    Viele Grüsse aus Mahdia, allen einen schönen und erholsamen Urlaub in Tunesien

    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Ich fang heute mal mit dem Thema "Sicherheit" an. Warum die Diskusion um die Sicherheit gerade wieder so hoch kocht, kann ich nicht nachvollziehen, auch die Berichterstattung in deutschen Medien nicht.
    Da wurde über "Unruhen" berichtet. Tatsache ist, da haben sich 2 Familien, aus 2 Dörfern im Raum Kebili um ein Stück Land gestritten. Nun ist das hier mal so, das wenn 2 Familienclan´s Meinungsverschiedenheiten haben, da treffen sich nicht 5 Mann bei einem Glas Tee. Da kommen dann schnell mal 500 Mann und die haben dann auch "handfeste Argumente" dabei. Da muss die Polizei dann schon mal Tränengas einsetzen. Das kann auch ein paar Tage dauern, bis man sich geeinigt hat.

    Es finden auch fast täglich Antiterroreinsätze statt. Das betrifft meist die Regionen Sidi Bouzid, Kasserine und Jendouba. In den Bergen dort haben sich Terrorgruppen verschanzt. Das ist aber schon seit Jahren so. Heute wird nur massiv dagegen vorgegangen. Da wird auch geschossen und es gibt auch Tote, in der letzten Woche erst wieder 4 Einsatzkräfte und auch Terroristen.
    Das betrifft aber nicht die Touristengebiete und auch die Ausflüge sind davon nicht betroffen. Es läuft wie alle Jahre - ganz normaler Touristenbetrieb.
    Da wäre es wirklich schön, wenn der eine oder andere Tourist, nach seinem Urlaub auch mal seine Eindrücke hier veröffentlicht.

    kashba 20.06.
    Feuerwerkskörper scheinen in Tunesien ein lohnendes Geschäft zu sein. In Gabes hat man einen ganzen Tankwagen entdeckt, der mit illegalen Knallern gefüllt war.

    Wetterstation Sousse 20.06.
    In Tunesien gerade vortrefflich sichtbar, wenn man nach Westen schaut:
    Die Sichel des Mondes, Jupiter und Venus. Der Himmel ist ganz klar.

    tuniscope
    Seit gestern, Samstag, den 20. Juni um 20.50 Uhr hat die spanischen Luftfahrtgesellschaft VUELING den Flugverkehr nach Djerba aufgenommen. Auf der Strecke Barcelona-Djerba-Barcelona wird es 2 Flüge pro Woche geben, um der gestiegenen Nachfrage aus Spanien gerecht zu werden.
    VUELING fliegt seit 2014 bereits in der Sommersaison auf der Strecke Barcelona-Tunis-Barcelona zweimal pro Woche, ebenso wie 2015, wo es im Juli, August und September sogar vier Flüge pro Woche sein werden.

    african manager
    15 000 tunesische Soldaten werden die Grenzen zu Libyen sichern
    Mehr als 15.000 Soldaten werden im Vorgriff auf das Ende der Mission des Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs für Libyen, Bernardino Leon, den Grenzstreifen zwischen Tunesien und Libyen sichern.
    Nach Angaben der Zeitung Achourouk hat das Militär alle vorbeugenden Maßnahmen ergriffen, die erforderlich sind, um alle Fälle einer Verschlechterung der Lage auf dem libyschen Territorium abzudecken. Damit wird auch das Niveau der "militärischen Zusammenarbeit" mit den Nachbarländern Libyens erhöht.
    Unterstützung kommt auch aus Algerien und Ägypten.

    espacemanager
    Tunisair - Warmes Menu bei Flügen kehrt zurück
    Laut Verkehrsminister Mahmoud Ben Romdhane wurden die Probleme bei Tunisair Catering gelöst, in Zukunft wird es wieder die gewohnte Verpflegung, sowie neue Gerichte und Snacks auf den Flügen der Tunisair geben.
    Seit Anfang März wurden den Passagieren nur sehr eingeschränkt Mahlzeiten und Snacks gereicht, was zu Enttäuschung und Beschwerden tunesischer aud ausländischer Fluggäste führte.
    Das Problem war, dass Tunisair Catering, eine 45prozentige Tochter der Tunisair, in Zahlungsproblemen war, da die Mutter Tunisair die fälligen Rechnungen aufgrund eigener Probleme nicht oder nur zögerlich bezahlte.
    Diese Probleme wurden beseitigt und der gewohnte Service wird pünktlich zum Beginn der Hochsaison wieder bereitgestellt.

    kashba:update
    Das italienisch-schweizerischen Unternehmen MSC Kreuzfahrten wird La Goulette ab dem 5. Juli mit dem Schiff MSC Splendida wieder in ihre Kreuzfahrten aufnehmen, gefolgt am 6. Juli 2015 von der MSC Sinfonia. Tourismus sei eine der wichtigsten Ressourcen für die wirtschaftliche Erholung des Landes und wir sind stolz darauf, unseren Beitrag zu leisten ", so Pierfrancesco Vago, Geschäftsführer von MSC Kreuzfahrten.

    kashba
    Unvergessliches Wochenende für Kinder der SOS-Kinderdörfer Akouda, Siliana und Gammarth.
    Sie waren von einer polnischen Organisation zu dem Fußballturnier "Weltcup der Waisen" nach Polen eingeladen worden und trafen dort auf andere Jugendliche aus Russland, Holland, Mexiko, Jordanien, Deutschland, Pakistan und Frankreich. Es war die erste Reise ins Ausland überhaupt.

    Allen einen schönen, sonnigen Urlaub in Tunesien
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    touristik-aktuell 15.06.2015
    TUI stockt Kapazitäten für Tunesien auf
    Wegen der grossen Nachfrage hat TUI für die Sommersaison 2015 weitere Kapazitäten für Tunesien eingekauft – das gilt sowohl für den Flug- als auch den Hotelbereich. Allein für die Sommerferien (Juli/August) wurden knapp 3.000 zusätzliche Flugplätze nach Djerba geordert.
    Von Düsseldorf und München startet einmal pro Woche zusätzliche ein TUI-Vollcharter mit je 180 Plätzen zur tunesischen Ferieninsel. Insgesamt hat TUI nach eigenen Angaben das Flugprogramm im Vergleich zur Vorjahressaison mehr als verdoppelt. Nach Enfidha werden ebenfalls mehr Flüge angeboten.
    Gleichzeitig wurde das Hotelportfolio „vergrößert und aufgewertet", etwa um zehn exklusive Zielgruppen-Hotels. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf Djerba. Seit Mai sind beispielsweise das Sensimar Palm Beach Palace mit 253 Zimmern und der Robinson Club Djerba Bahiya mit 336 Zimmern buchbar.

     
    kashba 15.06.2015
    Tunis wieder im Kreuzfahrprogramm
    Nach Angaben auf der Facebookseite des tunesischen Tourismusminsteriums wird das Kreuzfahrtunternehmen MSC in Kürze wieder Mittelmeerkreuzfahrten anbieten, die den Hafen von La Goulette anlaufen. Diese Entscheidung soll auf Bemühungen der Tourismusministerin, Frau Rekik, zurückgehen. Ein genaues Datum wurde allerdings noch nicht genannt.

    dpa
    Tunesier wollen mutmaßliche Überreste Hannibals nach Karthago holen
    Mehr als 2000 Jahre nach seinem Tod wollen Tunesier den wohl größten Feldherrn der Antike, Hannibal, nach Karthago zurückholen. Hannibals Gebeine werden in der türkischen Ortschaft Gebze bei Istanbul vermutet, wo auch ein Denkmal steht. Bei Bauarbeiten war dort ein Grab gefunden worden.
    Der Vize-Bürgermeister der Ortschaft bei Tunis, Ziad al-Hani, sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass er die Rückkehr der sterblichen Überreste in die Heimat bis zum nächsten Frühjahr anstrebe, die dann bei einer militärischen Zeremonie bestattet werden sollten.

    15-06-2015: AfricanManager
    Die Inflationsrate im letzten Monat (Mai 2015) lag bei 5,3% , sagte Handelsminister Ridha Lahouel während einer Pressekonferenz.

    African-Manager
    Der erste Tag des Ramadan in diesem Jahr fällt auf den 17. Juni. Die Mondsichel wird am 16. Juni abends um 21.43 Minuten sichtbar, nach Amawsat Mohamed Ayari, Präsident der International Association Chahed.

    Der erste Tag des Festes "Eid al Fitr" wird der 17. Juli sein.

    Öffnungszeiten der Verwaltungen während Ramadan
    Die tun. Präsidentschaft gab heute die Öffnungszeiten für die öffentlichen Verwaltungen, Kommunen und die öffentlichen Verwaltungseinrichtungen während Ramadan bekannt.
    Diese wurden wie folgt festgelegt:
    Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnestag von 07:30 Uhr bis 14Uhr.
    Freitag von 07:30Uhr bis 13Uhr.
    Diese Öffnungszeiten gelten sowohl für Ramadan als auch für den Sommer und enden am 31.08.2015.
    Hierzu gehören auch Banken, Post usw.

    Bitte beachtet auch, viele Cafe´s und Restaurants haben während des Ramadan am Tag geschlossen und öffnen erst zum Fastenbrechen. Das wird so zwischen 19.00 und 20.00 Uhr sein. Haben dann aber in der Regel bis zum Sonnenaufgang geöffnet.
    Der öffentliche Nahverkehr, Metro: Sousse-Monastir-Mahdia wird gegen 17.00 Uhr eingestellt.

    Allen einen sonnigen, erholsamen Urlaub in Tunesien
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    2015.05.06: AfricanManager
    Ein polnischer Tourist hat sich am Abend, Donnerstag, 4. Juni 2015 gegen 23:30 Uhr, in seinem Hotelzimmer in Monastir das Leben genommen. Seine Freundin fand ihn mit einem Computerkabel erhängt.
    Die Leiche wurde in die Universitätsklinik Fattouma Bourguiba genommen und eine Untersuchung eröffnet.

    2015.08.06: AfricanManager
    Port de la Goulette: versuchter Waffenschmuggel, verschiedene Kaliber
    Der tunesische Zoll fand bei der Überprüfung der Fähre von Genua nach Tunis in einem Auto 27 Waffen verschiedener Kaliber.
    Zwei Personen mit Wohnsitz in Europa wurden festgenommen und die betreffenden Waffen beschlagnahmt.

    Quelle: businessnews
    Laut einem Bericht von "New World Wealth" gibt es in Tunesien 6.500 Millionäre und 70 Milliardäre. Damit Liegt Tunesien in Afrika auf Platz 8.
    Führendes Land in der Rangliste ist Südafrika, mit ca. 48.800 Millionären, gefolgt von Ägypten mit 23.000, Nigeria mit 15.900 und Kenia mit 8.400 Millionären.

    nzz.ch
    ... Die tunesische Jugend, bei der Revolution von 2011 an der vordersten Front, nimmt am Übergang zur Demokratie kaum teil und fühlt sich von der Regierung nicht repräsentiert. Der 88-jährige Präsident Essebsi diente schon unter dem alten Regime, und er ist in der Regierung nicht der Einzige. Manche Tunesier sprechen sogar von einem sanften «Revival» des alten Regimes. Laut einer Studie der Weltbank vertrauen nur 8,8 Prozent der jungen Bevölkerung auf dem Land und 31,1 Prozent in städtischen Gebieten dem politischen System. In der Classe politique sind junge Tunesierinnen und Tunesier kaum vertreten, die alten Eliten haben trotz Lippenbekenntnissen wenig für ihre Integration unternommen.
    Darunter leidet die Jugend am meisten; die schon vorher grassierende Jugendarbeitslosigkeit und die Korruption haben nach der Revolution noch zugenommen und auch die Klagen über polizeiliche Willkür. ...

    shemsFM
    Am Abend vor seiner Hochzeit klickten bei einem Mann aus Sbikha im Gouvernorat Kairouan die Handschellen. Gegen ihn lagen siebzehn Fahndungsmeldungen wegen Viehdiebstahls vor. Zudem zeigte er bei einer Kontrolle der Polizei den Ausweis seines Bruders, konnte aber die Beamten nicht täuschen, die ihn festnahmen.

    tunesiennumerique
    Die Nationalgarde von Ben Guerdane ist einem Fall von Geldfälschung auf der Spur. Zwei Männer hatten bei einem Händler in Ben Guerdane Elektronikartikel gekauft und mit 50-Dinar-Banknoten bezahlt, der Händler bemerkte die Fälschungen und benachrichtigte die Polizei.
    Es stellte sich heraus, dass die zwei Männer Polizisten aus Sidi Bouzid sind und aus Sidi Ali Ben Aoun stammen.

    african manager
    Historischer Rekord bei der STEG (Strom/Gas)
    Der Energieversorger für Strom und Gas sitzt mit Ende des Monats April auf unbezahlten Rechnungen von 747 Millionen Dinar gegen 565 Millionen zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Auch Hotels haben offene Strom und Gasrechnungen.
    Anmerkung: Dazu muss man wissen, das Strom und Gas in TN nicht abgestellt werden und Rechnungen nur einem Zähler zugeordnet sind. Wer über diesen Zähler Strom o. Gas bezieht ist oft nicht bekannt.

    Kofferdiebstahl am Flughafen
    Zwei Angestellte des Bodenpersonals am Flughafen Tunis-Carthage wurden von der Flughafenpolizei inflagranti beim Gepäckdiebstahl erwischt. Ihnen konnten ähnliche Delikte in der Vergangenheit nachgewiesen werden.
    Auch am Flughafen Enfidha wurden 3 Angestellte des Bodenpersonals von der Kripo verhaftet. (Kofferdiebstahl)

    tunisienumerique
    Einheiten der Nationalgarde nahmen im Gouvernorat Monastir einen Mann fest, der in einem Sammeltaxi Flugblätter verteilte, die den Jihad verherrlichen. Der Mann stammt aus Moknine und arbeitete als Lehrer an einer Schule in Mahdia.
    Während seiner Vernehmung bezeichnete er die Beamten als Apostaten (Abtrünnige) und Taghout (Handlanger eines verbrecherischen Systems).
    Der Verdächtige soll auch gestanden haben, in den letzten drei Jahren an Kampagnen teilgenommen zu haben, junge Menschen zu ermutigen, in den Jihad zu gehen.

    shemsFM, verschiedene Medien
    Vielleicht was zum Schmunzeln - aber Typisch Tunesien
    TunisAir bekam am 09.06 den neuen Airbus A330-200 ausgeliefert. Er sollte am 10.06. seinen Jungfernflug von Tunis nach Paris durchführen. Bei der Beladung des Flugzeuges wurde die Feuerlöschanlage ausgelöst und die Sauerstoffmasken in der Kabine kamen von der Decke. Ursache waren ungeschultes Bodenpersonal und Neugier - viele Knöpfe, mal gucken was passiert wenn man drauf drückt.
    Am 11.06. wurde die Maschinen dann nach Hamburg zu einer Blitzreparatur gebracht.
    Seit gestern ist sie nun im Liniendienst im Einsatz.
    Ein Kommentar in einem anderen Forum sagt dazu: Nun kann man sicher sein, es ist eine echte TunisAir-Maschine - sie startet mit Verspätung !!!!

    Allen einen schönen Urlaub und sonnige Tage in Tunesien
    Torsten

    Tunesien

  • Einreisebestimmungen von Tunesien/Update: Reisepasspflicht ab 1.1.2025
    Totti342T Totti342

    Kameradrohnen verboten !!!

    Die kleinen Kameradrohnen, heute schon in Spielzeuggeschäften für kleines Geld zu finden sind in Tunesien verboten.
    Bitte lasst sowas zu Hause. Sie werden Beschlagnahmt.

    Nachvollziehbar, denn in Tunesien ist es sogar verboten, öffentliche Gebäude oder militärisches Personal oder Gerätschaften zu fotografieren (auch als Hintergrund) und andererseits wird wohl auch befürchtet, daß terroristische Anschläge oder Planungen dafür mit Drohnen durchgeführt werden könnten.

    Allen einen schönen Urlaub
    Torsten

    Tunesien

  • Djerba mit Kleinkindern
    Totti342T Totti342

    @anke 24
    Spachir, Guten Morgen !!
    Also, mit Windeln sehe ich kein Problem, die dürftest du fast in jeder Superette oder "tun. Würfelbude" bekommen.
    Babynahrung ist schon schwerer. Ich hab sowas hier auch schon gesehen, kann aber nicht genau sagen wo. In Houmk Souk gibt es einen "Carrefour-Markt" - die könnten sowas im Regal haben oder auch Apotheken. Da lieber den Brei alleine zubereiten. Sowohl Pampas, wie auch Babynahrung sind Importprodukte - da solltes du dich dann auf kräftige Preise einstellen.
    Feuchttücher - lieber mitbringen.

    Einen schönen Urlaub auf Djerba
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    businessnews.tn

     
    Der Präsident der Republik Tunesien, Beji Essebsi Caïed, wird am G7-Gipfel am 7. und 8. Juni in Deutschland und auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel als Ehrengast teilnehmen.
     
    Zu diesem Anlass strahlt heute ARTE eine spezielle Sendung über Tunesien aus.
    Uhrzeit: 20:05 Uhr; Dauer 28 Minuten
    Die Journalisten Elisabeth Quin und Vincent Giret sind in Tunesien um ein Gespräch mit dem tun. Präsidenten Béji Caïd Essebsi in Kartago zu führen.

    Allen einen schönen Urlaub
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    @xadoo
    Hallo !!!
    Ich schreibe in gar keinem Auftrag. Ich lebe in Tunesien (Mahdia) und ich mag das Land.
    Leider stelle ich fest, das es in Europa recht wenig Nachrichten über TN gibt.
    Ich bekomme dafür absolut kein Geld oder sonst irgend etwas.
    Freue mich nur, wenn der eine oder andere Tourist sich dann doch entscheidet nach TN zu kommen.

    Allen einen schönen Urlaub
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    Tunesien Tourismus:
    Der Low Cost Carrier "EasyJet" wird morgen, Di 02.06., den Flugverkehr zwischen London und Monastir aufnehmen.
    Der grosse Zustrom britischer Touristen ist weiter ungebrochen. Um der grosse Nachfrage gerecht zu werden, kommen mitlerweile auch Grossraumflugzeuge vom Typ B787-Dreamliner mit ca. 300 Passagieren zum Einsatz.

    african manager 2015.01.06:
    Tunis: Tunesienurlaub in den BeNeLux-Ländern sehr beliebt.
    In diesem Jahr werden 150.000 belgischen Touristen in Tunesien erwartet.

    Ungewöhnlich hoch ist auch die Nachfrage ausPolen und der Tschechischen Republik.

    Der Tourismus aus Russland nimmt Fahrt auf, auch hier hat die Vorsaison begonnen. 4 Fluggesellschaften haben die Direktflüge nach Enfidha und Monastir aufgenommen. Hier werden in dieser Saison überwiegend Grossraumflugzeuge vom Typ B767, B777 und B747 eingesetzt.

    AfricanManager 2015.01.06:
    Tunis: Import von 2,3 Millionen Tonnen Getreide in dieser Saison
    Tunesien muss 2,3 Millionen Tonnen Getreide in dieser Saison, darunter 1 Million Tonnen Hartweizen und 1,1 Mio. Tonnen Weizen importieren.
    Die aktuellen Reserven sind ausreichend, um die lokale Nachfrage nach Getreide auf dem Markt bis November zu decken, sagte am Montag der Minister für Landwirtschaft.

    AfricanManager 2015.01.06:
    Tunis-Öl: "Circle Oil PLC" erwartet die Genehmigung der Regierung, die nächste Phase der Exploration in Tunesien zu beginnen.
    Hierbei geht es um die Erschliessung der Ölfelder im Grossraum Mahdia.

    AM.Source: Deutsche Botschaft in Tunesien 2015.01.06:
    Tunis: 145 Millionen Euro aus Deutschland für die Zusammenarbeit in Tunesien,
    Deutschland hat wieder einmal deutlich seine Entwicklungszusammenarbeit in Tunesien erweitert. Neue Finanzmittel werden in den Sektoren Wasser, Abwasser und Landwirtschaft, erneuerbare Energie, regionale Entwicklung, gute Regierungsführung und die Förderung der Beschäftigung investiert.

    Deutschland wird rund 1 Milliarde Euro für Tunesien freigeben.
    Bei der Übergabe einer Spende von 50 Wärmebildkameras an die tunesischen Sicherheitskräfte verkündete der deutsche Botschafter in Tunis, Andreas Reinicke, dass Deutschland in diesem Jahr rund 1 Milliarde Euro in Form von Zuschüssen und Darlehen zu Vorzugsbedingungen für Tunesien freigeben werde. Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und das tunesische Außenministerium arbeiten derzeit eng zusammen, um mögliche Projekte zu definieren.
    Auch soll ein 2007 abgeschlossener tunesisch-deutscher Kooperationsvertrag reaktiviert werden.

    Deutsche Unternehmen informieren sich über die Marktchancen bei den erneuerbaren Energien - Geschätsreise im November 2015 fast ausgebucht.
    Die Veranstaltung „Photovoltaik-Dachanlagen und Speichertechnologien in Tunesien", am 19.05.15 in Berlin, vermittelte den deutschen Unternehmen aktuelle Informationen über die Rahmenbedingungen, Marktentwicklung, Förder- und Finanzierungmöglichkeiten sowie Chancen und Risiken bei der Markterschliessung in Tunesien.

    USA übernimmt Kreditbürgschaft über 500 Millionen Dollar
    Wie Finanzminister Slim Chaker bei einer Pressekonferenz mitteilte, werden die USA die Gewährleistung für einen Kredit in Höhe von 500 Millionen Dollar zum reduzierten Zins von 2,2% (statt 5,2%) übernehmen. Von dem Geld sollen unter anderem 3 Universitätskliniken in benachteiligten Regionen gebaut werden.
    Die Vereinbarung ist ein Resultat des Besuches des Staatschefs in den USA. Weiterhin wurde die Schaffung einer gemeinsamen Wirtschaftskommission vereinbart.

    AfricanManager 2015.01.06:
    Tunis: Mehr Investitionen in die Exportindustrie
    Bei Investitionen in die Exportwirtschaft gab es einen Anstieg um 72,3% von 164 auf 282,5 MD, während der ersten vier Monate im Jahr 2015, sagen die neuesten Zahlen aus dem Industry Promotion Agency und Innovation (APII).

    2015.01.06: Tunis:
    Tunesien kooperiert mit Russland in der Kernenergie
    Immer mehr arabische Staaten erwägen die Möglichkeit der Nutzung der Kernenergie und den Bau von Kernkraftwerken in der Erzeugung von Strom und für friedliche Zwecke. In diesem Zusammenhang hat Tunesien am Montag ein Memorandum of Understanding (MoU) mit der Staatlichen Agentur für Kernenergie aus Russland (Rosatom) über die Zusammenarbeit bei der Nutzung der Kernenergie unterzeichnet.
    "Wir brauchen die Hilfe der entwickelten Länder wie Russland auf dem Gebiet der Kernenergie für friedliche Zwecke", sagte er er.

    Allen einen schönen sonnigen Urlaub in Tunesien
    Torsten

    Tunesien

  • Hotel El Mouradi Mahdia
    Totti342T Totti342

    Das Hotel "El Mouradi Mahdia" hat seit letzten Donnertag (28.05.) unter neuer Leitung eröffnet.
    Einen schönen Urlaub
    Torsten

    Tunesien

  • Aktuelle Situation in Tunesien
    Totti342T Totti342

    jw 05/15
    Auf nach Afrika
    China und Bangladesch waren gestern: Deutsche Unternehmen orientieren auf Niedriglohnproduktion in Tunesien, Ägypten, Äthiopien oder Marokko.
    Immer mehr eröffneten Produktionsstätten in Ländern wie Tunesien, Äthiopien oder Kenia. Tunesien ist wegen seiner äußerst niedrigen Löhne schon lange ein Schwerpunktland für die Textilindustrie – auch für die Deutsche. Tunesische Näherinnen arbeiten für Bruttolöhne von kaum 200 Euro im Monat, unter prekären Arbeitsbedingungen, viele nur mit Zeitverträgen.
    Ganz ähnlich verhält es sich in der Kfz-Zulieferindustrie. »In Nordafrika liegt der Stundenlohn bei rund zwei Euro, was die Region sehr attraktiv macht.« Selbst »ehemalige osteuropäische Billiglohnländer wie Polen« seien mittlerweile »wegen gestiegener Löhne kaum noch wettbewerbsfähig.

    kahbah
    Die Ausfuhr von Olivenöl erreichte im Zeitraum von November 2014 bis April 2015 eine Menge von 186.000 Tonnen mit einem Erlös von 1,139 Mrd. Dinar. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden bei einer Menge von 26.000 Tonnen 159 Mio. Dinar erzielt.

    Vor der Küste von Teboulba, Governorat Monastir, sind am Samstagmorgen zwei Flüchtlingsboote in Seenot geraten und gesunken. Die Küstenwache und der Zivilschutz konnten 48 Menschen retten, fünf konnten nur tot geborgen werden. Die Such- und Rettungsaktion läuft weiter. Es soll sich bei den Migranten um tunesische Staatsbürger handeln.

    Und da war noch der Direktor einer Schule westlich von Kairouan, der während eines zweitägigen Streiks an seiner Schule, der auch die Kantine betraf, 300 Schüler auf seine Kosten bei sich zuhause bekocht hat. "Ich tat dies, weil ich meine Schüler liebe. Ich konnte den Streik nicht verhindern, aber ich konnte auch nicht akzeptieren, dass die Kinder nach Hause gehen sollten, um zu essen, wobei einige 25km entfernt von der Schule wohnen."

    african manager
    Das Luxushotel "Gammarth Palace" (Tunis-Gammarth) gehört jetzt zur Hilton-Gruppe.
    Gemäß einer Vereinbarung der Mouradi-Gruppe mit der Hiltonkette ist das "Hotel Africa" jetzt auch Bestanfteil der Hilton-Kette. Es wird in die Hilton Marke "Double Tree" eingebunden. Schrittweise werden weitere Hotelanlagen folgen.

    travel4news
    Tunesien: Robinson Club Djerba Bahiya ist eröffnet
    Im Nordosten der tunesischen Insel Djerba, am Rande des kleinen Ortes Midoun, hat am 15. Mai 2015 der neue Robinson Club Djerba Bahiya erstmals seine Pforten für Gäste geöffnet.
    Die vor allem für Familien gestaltete Anlage wurde in den vergangenen Monaten umfassend renoviert. Dabei hat man sämtliche Zimmer saniert und mit neuen, größeren Bädern sowie eigenen Balkonen ausgestattet. Zusätzlich wurde ein Fitnessgebäude errichtet. Der Spa-Bereich wurde vollständig entkernt, durch zwei Saunen mit Panorama-Meeresblick sowie eine Terrasse ergänzt und auf 500 Quadratmeter Fläche erweitert.
    Die im typischen Landesstil erbaute Anlage liegt auf 100.000 Quadratmetern direkt am weißen Sandstrand, wird „all inclusive made by Robinson" geführt und verfügt über 336 Zimmer in sechs Kategorien. Im Hauptrestaurant mit Außenterrasse, im Strandrestaurant sowie an einer der vier Bars werden die Gäste mit regionalen und internationalen Speisen und Getränken verwöhnt.

    Die Flugankünfte aus Großbritanien haben noch einmal zugenommen. Mitlerweile gibt es wöchentlich über 100 Flüge aus GB nach Tunesien. Neben den Fluggesellschaften Thomas Cook, Thomson, Monarch-Airlines, Tunisair und Novelair hat gestern der Low Cost Anbieter Jet2.com den Flugverkehr von GB nach Tunesien aufgenommen.

    Ab Deutschland fliegen Tunisair, Nouvelair, Condor, Germanwings, Germania, Tuifly, Sunexpress, Lufthansa und Air Berlin nach Tunesien.

    Allen einen schönen Urlaub in Tunesien
    Torsten

    Tunesien

  • Die schönsten Ausflüge???
    Totti342T Totti342

    Ausflugtipp´s / Veranstaltungen

    Rallye de Tunisie 2015
    Montag, 25. Mai 2015 - Samstag, 30. Mai 2015
    Stadt: Douz - Südtunesien
    Nachdem die Rallye Tunisie nach der Revolution aus Sicherheitsgründen pausiert wurde, erfolgt in 2015 die Wiederbelebung dieser seit 1981 existierenden Rallye. Mitmachen dürfen alle geländegängigen Fahrzeuge (Motorräder, Quads, Autos, Lastwagen und SUV), fahren dürfen Profis, Amateure und Anfänger.
    Unterstützt wird die Rallye vom Ministerium für Tourismus, vom Ministerium für Jugend und Sport und anderen offiziellen Stellen.

    Gottesdienst (Erstkommunion) in Saint Cyprien /Sidi Dhrif
    Samstag, 30. Mai 2015
    Ort: Saint Cyprien /Sidi Dhrif, Tunis-Karthago | Stadt: Carthago, Tunesien
    Deutschsprachiger Gottesdienst zur Erstkommunion mit Pfarrer Wolfgang Sedlmeier. Er ist seit 2006 Seelsorger der deutschsprachigen Gemeinde in Paris und gerne auch zu persönlichen Begegnungen und Gesprächen in Tunis bereit.

    1. Formel 1  -  Luftrennen Weltcup 2015
    Montag, 1. Juni 2015 - Sonntag, 7. Juni 2015
    Ort: Monastir-Flughafen, Skanes, Zone Touristique
    Das erste Event dieser Art in der Geschichte Nordafrikas. Die Flugzeuge erreichen Geschwindigkeiten bis zu 450 km/h und müssen einen Kurs von 2km Länge mit verschiedenen Prüfungen bewältigen. In den ersten Tagen werden Vorläufe stattfinden, die dann in das Finale am Sonntag, den 7. Juni 2015 münden, zu dem Tausende von Zuschauern erwartet werden.

    spiegel-online
    Street Art auf Djerba: Mit Spraydose, Charme und Schablone
    Ein ganzes Dorf sieht bunt: 150 Street-Art-Künstler aus aller Welt haben Erriadh auf Djerba in eine spektakuläre Open-Air-Galerie verwandelt. Entstanden ist eine sich ständig verändernde Ausstellung und ein Zeichen für die junge tunesische Demokratie.
    Es hat ein bisschen gedauert. Doch dann haben der Pariser Galerist Mehdi Ben Cheikh und seine Verbündeten mit ihrer Idee im Kopf und Sprühflaschen in den Händen die Herzen der Bewohner von Erriadh erobert.
    Oder besser gesagt, deren Hauswände und Straßenmauern. 150 Street-Art-Künstler aus aller Welt haben das weiß getünchte Dorf auf Djerba in ein farbenfrohes Freilichtmuseum verwandelt.
    "Djerbahood" heißt das künstlerische Abenteuer, das der in Paris lebende Galerist Mehdi Ben Cheikh im vergangenen Sommer als Beitrag zum politischen Dialog in der jungen tunesischen Demokratie initiiert hat und das vor allem junge, urbane Reisende nach Djerba locken soll.
    Rund 250 Street-Art-Werke haben die Künstler in Erriadh hinterlassen: Das Einhorn der südafrikanischen Künstlerin Faith47 oder Frauenporträts der Spanierin B-Toy, der argentinische Altmeister Jaz hat großformatige Krieger auf die Wand gebracht. Auch der tunesische Star-Graffitikünstler El Seed, der schon Katars Hauptstadt Doha verschönert und mit dem Luxuskonzern Louis Vuitton zusammengearbeitet hat, war in der Open-Air-Galerie am Werk.
    Selbst Autowracks verwandelten die Künstler in farbenfrohe Monumente. Auf dem Dach eines Hauses am Ortseingang hat der Namensgeber des Projekts, der Franzose Rodolphe Cintorino, in Großbuchstaben das Wort "The Hood" montiert.
    Es gibt einen kleinen Wermutstropfen : Die salzige Meerluft tut der Straßenkunst nicht gut, teilweise blättert die Farbe ab.

    Allen einen schönen Urlaub
    Torsten

    Tunesien
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