Hallo liebe HolidayCheck-Gemeinde,
so, wir sind wieder im kalten Deutschland und nun unsere abschließende Meinung zum Hotel.
Vorab möchte ich mal noch folgendes los werden. Man merkt deutlich, dass sich im Hotel noch vieles tut. Im Badezimmer ist zum Beispiel jede Menge passiert. Ein weiteres Licht, damit es heller ist. Die "Stufe" zur Dusche wurde erhöht, damit man nicht immer das halbe Badezimmer unter Wasser setzt. Wobei das, bei uns nicht wirklich das Problem war, auch vorher. Vor der Dusche, war es nur immer etwas feucht, was aber mit dem Handtuch ohne Probleme aufgewischt werden konnte. Außerdem wurde ein weiterer "Haken" im Badezimmer angebracht. Auch die Größe vom Badezimmer insgesamt war unseres Erachtens in Ordnung.
So, nun zum Essen. In der ersten Woche gabe es viel "frisches" Fleisch "am Stück". Nicht so vorgeschnitten in den typischen Warmhaltebehältern. Man ging hin und es wurde einem ein entsprechendes Stück abgeschnitten. Dieses Fleisch, ob Huhn, Rind oder Lamm, ach ja Fisch ab es auch, war meist super lecker und auf jeden Fall ein deutlicher Unterschied zu den "fertigen" Gerichten.
Dies war dann ab der zweiten Woche nicht mehr der Fall. Dafür gab es zum Beispiel frische Fladen mit Fleisch und Gemüse gefüllt oder Garnelen, usw. Also Abwechslung war auf jeden Fall gegeben.
Das einzige, was wir zu bemängeln hatten, war die Tatsache, dass das Essen gar nicht bzw. zu wenig gewürzt war. Dies war nicht so toll, aber das hat nicht dazu geführt, dass das Essen nicht essbar war. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob diese nicht evtl. "kinderfreundlich" sein soll. Einzige Ausnahme war das asatische Essen.
Wovon man allerdings nicht wirklich sprechen kann, sind Spezialitätenrestuarants. Das Essen ist gut, aber es sind keine "Spezialitäten", bzw. das, was wir als "Deutsche" darunter verstehen. Jeder Italiener bei uns hier, hat italienischeres Essen, als das, was wir vor Ort bekommen haben etc.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt, dürfte vieles in dieser Richtung mit fehlender Ausbildung zu tun haben. Es wäre sicherlich verhältnismäßig einfach, einige Punkte sehr leicht zu verbessern, wenn man es nur richtig angehen würde. Für zwei, drei Wochen vielleicht mal ein guter "echter" italienischer Koch und ein asiatischer Koch, der den dortigen Köchen mal einige wirklich authentische Basics beibringt - damit könnte man sicher schon viel erreichen. Zu italienischem Essen gehören nun mal so Dinge wie Knoblauch, Oregano, Parmesan und Nudeln die halbwegs al dente sind. Sind diese Sachen einmal richtig vermittelt, könnte sich wirklich nachhaltig etwas an der Qualität ändern und den Begriff "Spezialitätenrestaurant" könnte man dann auch eher verwenden.
Was uns etwas fehlt, ist der Vergleich zu anderen Hotels in Ägypten, da es unser erster Urlaub dort war. Bei einem Ausflug haben wir aber mit einigen Urlaubern anderer Hotel gesprochen und die Auskünfte zum dortigen Essen waren eher ernüchternd und klangen danach, als ob wir im Verhältnis zu vielen anderen Hotels der Umgebung immer noch ganz gut dran waren.
Ach ja, sämtliche Angaben zum Essen beziehen sich ausschliesslich aufs Abendessen. Mittags haben wir nur selten etwas gegessen, was aber nicht am Essen, sondern an uns lag. Wir hatten einfach keine Lust uns vom Liegestuhl zu erheben. 
Was wirklich nicht toll war, waren allerdings die Säfte. Aber gut, dass weiß jeder vorher, der die Bewertungen gelesen hat. Wären die Säfte qualitativ hochwertiger, würden auch mit einem Schlag die Cocktails besser werden, denn oftmals werden diese Fertigsäfte (mit nicht wirklich hohem Fruchtsaftgehalt) eben auch zum Mixen der Cocktails verwendet.
Was wir überhaupt nicht bestätigen können ist, dass der Service schlecht war. Zu uns war immer jeder freundlich, egal wo, ob im Restaurant oder an den Bars. Super war es im "Pascha". Jeder Wunsch wurde einem erfüllt, vielleicht nicht immer gleich sofort, aber in einem Zeitraum, der okay war. Diese Bar ist für sehr viele offenbar zu "versteckt" gelegen und dadurch in gewisser Weise fast noch sowas wie ein "Geheimtip". Die Musik wiederholt sich natürlich leider auch dort, aber die beiden Stammkellner dort sind dafür wirklich extrem nett, für Späße zu haben und man hat dort auch mal ein wenig mehr Ruhe vom ganzen restlichen Trubel im Hotel. Wir saßen oft abends bei etlichen Drinks dort und konnten völlig relaxed Karten spielen oder uns angenehm unterhalten.
Soweit sicher nicht schlimm, auch wenn es wohl kaum Mühe machen würde, hier einfach mal ein paar CDs mehr anzuschaffen. Auf der Terasse oben gibt es allabendlich "Live-Musik" (während unserer Aufenthaltes meist von einer Sängerin). Eigentlich auch ganz ok, wenn teilweise auch gewöhnungsbedürftig. ABER: Aus den Lautsprechern tönt in diesem Bereich ZUSÄTZLICH die Mucke vom Band. Nun wirds also schon etwas "ausgefallener". Ab einer späteren Stunde gehts aber nun auch auf der Bühne los, die sich nicht soooo weit vom Hauptgebäude befindet. Zunächst Kindershows, später dann das Programm für die "Großen". Je nachdem wo man sitzt und zu welcher Uhrzeit, ist es also tatsächlich so, dass man einer Mischung aus "Madonnas" Livegesang, DJ Ötzis "Hey Baby" von der Bühne und James Last aus den Lautsprechern ausgesetzt ist.
