Der Standard schreibt:
Zögerliche Annäherung zwischen Rothemden und Regierung
Ja zu Versöhnungsprozess, Nein zu Wahltermin
Bangkok- Die Oppositionsbewegung in Thailand hat am Dienstag denKompromissvorschlag der Regierung zur Beilegung des Machtkampfsangenommen. Man stimme dem von Ministerpräsident Abhisit Vejjajivavorgeschlagenen Versöhnungsprozess zu, nicht jedoch der Festsetzungeines Neuwahltermins für den 14. November, sagte der Vorsitzende derOppositionsbewegung UDD, Veera Musikapong, am Dienstag in dem von denRothemden besetzten Geschäftsviertel Ratschaprasong im Herzen Bangkoks.
Keine Befugnis Wahltermin festzusetzen
Veera betonte, die Vereinigte Front für Demokratie und gegen Diktatur (UDD) stimme dem von Abhisit vorgeschlagenen Fünf-Punkte-Planzur Beilegung der Krise zu. Abhisit habe jedoch nicht die Befungnis,einen Wahltermin festzusetzen. Es sei die Aufgabe der Wahlkommission,einen Zeitplan für Neuwahlen zu erstellen. Die Regierung sollte ihrefeindselige Haltung gegenüber der Protestbewegung aufgeben. Man werdedafür keine Amnestie für ihre Anführer verlangen, so der UDD-Chef.