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  • Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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    @falconwing sagte:

    Ich persönlich gehe davon aus, dass der Insolvenzverwalter bereits bezahlte und über Rücklastschrift oder über Kreditkarte zurückbelastete Beträge zu gunsten der Insolvenzmasse von den Kunden einfordern wird und dies ggfls auch gerichtlich. Diese Beträge müssen dann über die Insolvenzversicherung bei Zurich geltend gemacht werden und wenn nicht zu 100% zurückerstattet zur Insolvenztabelle angemeldet und aus dieser quotal bezahlt werden, wenn die Insolvenzmasse ausreicht.

    Soweit ich das Thema Chargeback (bei Kreditkarten) verstanden habe, liegt das finanzielle Risiko dabei bei der sog. Acquirer Bank, also die Bank, die für Thomas Cook die Kreditkartenzahlungen abwickelt. Von der bekomme ich im Falle eines erfolgreichen Chargebacks mein Geld zurück, auch wenn es zwischenzeitlich bereits bei Thomas Cook gelandet und damit Teil der Insolvenzmasse sein sollte.

    https://www.netpay.co.uk/blog/blog-posts/2019/09/impact-of-thomas-cook-on-the-card-payments-industry/

    Aussicht auf erfolgreichen Chargeback gibt es aktuell aber nur bei Reisen ohne Sicherungsschein (Hotel/Flug only), die bereits offiziell vom RV abgesagt wurden. Bei Pauschalreisen werden Anträge scheinbar mit Verweis auf den Sicherungsschein abgelehnt.

    Vielleicht habe ich das aber auch missverstanden.

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  • Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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    @sonnestrand75 sagte:

    Ja, das habe ich auch gelesen, das allgemeine Blabla... Natürlich ist erstmal das Ziel eine Fortführung des Geschäfts, ob es möglich sein wird, wird sich bestimmt erst herausstellen.
    Das weiß man doch nach paar Tagen nicht...

    Deswegen würde ich nicht selbstverständlich davon ausgehen, dass es schon weiter gehen wird und einen erneuten Schutz geben wird.

    Wenn man von dem Punkt betrachtet, müssten die schon gebuchten Reisen alle ins alte Jahr fallen, sonst hätten sie jetzt gar keinen Schutz.

    Der Reisesicherungsschein wurde ja schon ausgestellt und zwar für dieses Jahr. Die Reisen müssen versichert sein, das sind sie nur, wenn der Versicherungsschutz besteht - und das ist er nur in diesem Jahr gesichert.

    Den Punkt mit den bereits gebuchten Reisen stimmt natürlich. Wann die wohin fallen ist reine Spekulation, genau wie alles andere zum Thema Schadenssumme, deshalb sollten wir die Diskussion vielleicht einstellen 😉
    Allgemein hilft doch nur eines: Entstandene Schäden bei der Versicherung melden, abwarten und Tee trinken.

    Ich bin mit meiner Hotel-Only Buchung ohne SIcherungsschein eh außen vor, hoffe aber noch aufs Chargeback. Ich bin der Meinung mein Antrag darauf ist gerechtfertigt, aber das Thema wurde auch schon oft genug diskutiert (Ich gehöre zu denjenigen, die tatsächlich seit etwa Seite 100 im ersten Thread mitgelesen haben... ).

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  • Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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    Ziel der Sanierung ist es laut der Geschäftsführung, "das profitable, aber schon länger durch das schwache Geschäft von Thomas Cook in Großbritannien und den Brexit belastete Geschäft des deutschen Veranstalters selbständig fortzuführen."
    Quelle: https://confluence.rtrtg.de/display/THOM/ThomasCook+-+aktuelle+Lage

    Da das Ziel die Fortführung des Geschäfts ist, gehe ich davon aus, dass es auch eine Versicherung geben muss/wird.

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  • Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
    SchoSebS SchoSeb

    @sonnestrand75 sagte:

    @SchoSeb
    Wer soll denn fürs nächste Geschäftsjahr die Versicherungsbeiträge für den Sicherungsschein bezahlen?
    Ohne wird doch kein Schutz entstehen.

    Ich habe versucht im Internet zu finden, wie genau definiert ist, wer in welches Jahr fällt, leider nichts gefunden.

    Der Sicherungsschein ist für Anbieter von Pauschalreisen Pflicht, sollten also weiter Pauschalreisen angeboten werden, dann muss nur mit Versicherungsschutz. Wie die Beiträge dafür finanziert werden, wie hoch diese sind und welcher Versicherer sich dafür findet, steht auf einem anderem Blatt.

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  • Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
    SchoSebS SchoSeb

    Auch wenn sämtliche Spekulationen eigentlich überflüssig sind:
    Die Versicherungssumme beträgt 110 Mio und diese gilt nur für Kunden, die über die deutschen TC Gesellschaften gebucht haben. Das Geschäftsjahr endet zum 31.10 und ich gehe davon aus, dass es auch im Folgejahr einen Versicherungsschutz geben wird.
    Ich gehe davon aus, dass der Schaden mit der Stornierung, bzw. dem Nichstattfinden der Reise eintritt.

    Für mich heißt das:

    • die ersten 110 Mio sind für alle, die zwischen Insolvenzanmeldung und dem 31.10 einen Schaden hatten/haben (=Reise fand gar nicht oder mit Zusatzkosten für Hotel/Rücktransport statt) . Für diese Zeit sollten 110 Mio doch ausreichen.
    • die Hotels bekommen Geld von der Versicherung, da die Gäste den Urlaub ja bezahlt haben. Wenn diese den Urlaub fortsetzen konnten, dann haben sie anschließend auch keinen Schaden, der erstattet werden müsste.
    • für alles nach dem 31.10 steht aktuell noch gar nichts fest. Realistisch gesehen werden vorerst wohl weitere Reisen abgesagt, die dann von den nächsten 110 Mio bedient werden.
    • ob diese 110 Mio reichen hängt dann davon ab, ob TC oder Teile davon ihren Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen und so weitere Schäden verhindert werden können. Angenommen Reisen ab 01.01 werden wie auch immer wieder wie gebucht durchgeführt, dann müssen aus den 110 Mio lediglich Kunden mit Schäden zwischen 01.10 und 31.12 bedient werden.
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