Lieber Administrator, liebe vonschmeling,
seit Wochen bin ich stiller Beobachter dieses Gedankenaustausches und der teilweise guten Tips.
Ich selber bin rekordverdächtig mit 4(!) Urlaubsreisen durch Germania betroffen. Seit dem ersten Tag (5.2.19) bis September 2019
- Februar FMO nach Lanzarote - wurde storniert
- 11. Mai FMO - Rhodos mit Alltours - bis heute nix von Alltours gehört
- Juli FMO - Faro mit FTI - Umbuchung vor 1 Woche auf Düssseldorf (1 Tag später)
- Sept FMO Direktbuchung nach Mallorca - offener Versuch der Rückbuchung über Kreditkartenfirma
Ich bin schon etwas verwundert, wie häufig die berechtigten Sorgen der Betroffenen bei Untätigkeit der RV kommentiert werden. Beiträge wie "nun haltet mal die Füsse still" und die RV haben alle Hände voll zu tun gehen an der Tatsache vorbei, dass zeitgleich Unmengen von Neuabschlüssen getätigt werden und zeitgleich konkrete Vorschläge von Betroffenen nicht bearbeitet werden. Selbst wenn die Mehrkosten getragen würden.
Ich selber habe Alternativ-Vorschläge ab FMO erarbeitet, die nicht bearbeitet wurden, obwohl sie vom selben Reiseveranstalter zeitgleich angeboten wurden. Dieser Vorwurf wurde hier mehrfach erhoben. Auch aus der Nervosität heraus, dass den letzten die Hunde beissen. Natürlich sind die Alternativflugplätze begrenzt.
Wenn Administrator am 17.03 sagt, dass "die Veranstalter sehr weit mit dem Thema sind" verwiese ich auf meinen Punkt 2. mit ungelöster Alternative zum Flug 11. Mai, die überhaupt nicht kompliziert ist. Einen Tag früher vom selben Flughafen oder am selben Tag von Düsseldorf. Es geht also nicht um August oder später....
Was soll da nach über 1 Monat so schwer sein, zu klären? Es tut mir leid. Der Dachverband der Reiseveranstalter teilte noch am Tag der Insolvenz Germania über die Presse mit, dass mit Hochdruck an verträglichen Lösungen für die Betroffenen gearbeitet wird. Das kann ich nicht immer erkennen. Man lässt das seitens der RV locker angehen. Servicewüste Deutschland auch hier. Schade.