Hallo Erika,
Du merkst, jetzt geht es hier langsam zur Sache, es ist genug Munition da, keine Sorge! 
Gruß salvamor
Hallo Erika,
Du merkst, jetzt geht es hier langsam zur Sache, es ist genug Munition da, keine Sorge! 
Gruß salvamor
@ joma
Du hast so eine typische Situation geschildert, wie auch ich sie oft erlebe. Wenn ich allerdings jedes Mal einen Brief an die jew. GF schreiben würde, käme ich nicht ans Ende.
Vor ein paar Wochen in einem großen Kaufhaus bei uns in der Innenstadt: Ich stehe in der Herren-Unterwäscheabteilung schon 10 Minuten rum. Die einzige Verkäuferin räumt Ware in Regale ein. Ich stelle mich bewußt ganz nah neben sie. Keine Reaktion! "Darf ich Sie denn mal bei Ihrer derzeitigen Tätigkeit stören, ich hätte eine Frage an Sie". Keine Reaktion.
"Wollen Sie mich provozieren, oder was ist hier los? Wenn Sie mich jetzt nicht sofort bedienen, möchte ich sofort ein Gespräch mit Ihrer Abteilungsleitung". Sie, mich anblitzend und betont pampig: "Wir müssen ja schließlich auch mal Ware einräumen!" Da fällt einem manchmal nichts mehr ein!
Oft ist es auch eine Sache der Führung: Wie der Herr so's G'scherr!
Hallo Blues,
ist schon klar! Ich wollte Dir persönlich auch nicht zu nahe treten, aber ich glaube, Du als Fachmann hast verstanden, was ich meine. Durch eine bessere Kommunikation würde manches Problem vermieden. Übrigens noch mal zu unserem Beispiel: Was meinst Du, wie ein Einkäufer sich fühlt, der zeit- und kostenaufwändige Klimmzüge gemacht hat, um das Teil pünktlich in die Montagehalle zu bringen, wenn dann das Teil nach 2 Tagen immer noch nicht von den Monteuren angefaßt worden ist, manchmal nicht einmal durch die Wareneingangsprüfung gegangen ist.
"Och, da sind wir noch gar nicht zu gekommen". Da könnte man manchmal aus der Haut fahren!
Gruß salvamor
Hallo Marmor,
wenn das so kommt, daß die seriösen Anbieter zumachen, wenn sie schon rechtzeitig ihre Aufträge im **** haben, und es keine wirklich attraktiven Last-Minute-Angebote mehr geben wird, dann geht dieses Verfahren eindeutig zu Lasten von wirtschaftlich schwachen Menschen, die sich dann eine Urlaubsreise nicht mehr leisten können. Dann schlägt wirklich die Stunde von Interflug u. Co! Kann man es einer Familie mit Kindern und einem einzigen Normalverdiener oder gar Minderverdiener denn dann wirklich verdenken, daß er bei einem Billigfritzen seine Reise bucht, auch auf die Gefahr hin, daß was schief geht? Die haben alle ihren Urlaub verdient und wollen sich in Mitteleuropa im Urlaub nicht beregnen lassen. Er wäre jammerschade, wenn diesen Familien die Reise nach Südeuropa erschwert würde.
Auch Dir ein schönes Wochenende!
Gruß salvamor
@ Karl-Heinz
Grundsätzlich läuft es ja in vielen Bereichen heute schon so, daß frühe Entscheidungen belohnt werden, auch im Touristikbereich (Billigflieger).
Aber, wenn bei den Pauschalreisebuchungen Frühbucher belohnt und Spätbucher bestraft werden, glaubst Du denn wirklich, daß das viele beeindrucken würde, früher zu buchen? Oder warten gerade dann nicht noch mehr Urlauber auf die Last-Minute-Angebote?
Oder plädierst Du dafür, daß Last-Minute gänzlich entfallen soll?
@ Blues
Ich möchte Dir grundsätzlich gar nicht widersprechen, denn auch kundenseitig gibt es regelrechte ***********, denen man manchmal am liebsten den Hals umdrehen würde. In meinem ersten beruflichen Leben war ich Verkäufer, ich weiß aus eigener Erfahrung, daß Du Recht hast.
Den von Dir geschilderten Gotthard-Fall kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Wenn es die Umstände erlaubt hätten, wäre womöglich die Frage an den Käufer, ob es notwendig sei, auf Luftfracht umzupolen, angebracht gewesen, denn den Gotthard-Paß kann man meines Wissens auch in der Luft überwinden. Diese Variante wäre allerdings nur in Frage gekommen, wenn die Fracht nicht schon "am rollen" gewesen wäre.
Als Einkäufer in einem Industrieunternehmen (mein 2. Leben) habe ich auch mit Speditionen bzw. Logistikunternehmen meine leidvollen Erfahrungen gemacht. Wenn etwas schief lief, wurde oft gelogen, daß sich die Balken bogen.
"Wo bleibt die für 14h anvisierte Lieferung?" "Leider ist unser LKW auf der A3 liegen geblieben, es tut uns sehr leid, wir können morgen erst kommen" "Wo, bei welchem Kilometer/zwischen welchen Anschlußstellen liegt der LKW denn. Wenn wir das wissen, schicken wir ein Fahrzeug dorthin, die können dann die Lieferung umladen" "Äh, äh, äh, das weiß ich nicht, ich rufe gleich zurück"...nach ca. 1 Stunde: "Sie brauchen nicht dorthin zu fahren, unser LKW steht immer noch unbeladen auf unserem Hof. Wir bitten um Entschuldigung..."
Besonders in der Investitionsgüterindustrie, wo eine unpünktliche Auslieferung z.B. einer Maschine unweigerlich die Inansruchname der vereinbarten Pönale durch den Kunden nach sich zieht, ist pünktliche Anlieferung seitens der Vorlieferanten absolute Priorität 1, möglicherweise ist das Verhältnis zwischen Kunde und Spedition deshalb, wie von Dir beschrieben, manchmal etwas "angespannt".
Ja, emdebo, mich wundert auch diese offensichtliche Lethargie vieler Reisebüros so nach dem Motto: Kommt ein Kunde, ist es gut, kommt keiner, ist es auch gut. Ich habe diese Meinung hier im Forum schon des öfteren geäußert, was nicht immer mit purem Beifall quittiert wurde. Fakt ist, daß die meisten wirklich keine Ideen und schon gar nicht irgendwelche Strategien entwickeln, wie man aus der prekären Lage rauskommt. Das Beispiel von Marmor ist deshalb vorbildlich und zeugt von Weitsicht, denn endlos lange wird es so mit vielen kleinen, konzernunabhängigen Reisebüros nicht mehr weiter gehen.
Für mich bleibt trotz allem eine Unklarheit, in der mir bisher niemand weiterhelfen konnte: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß beispielsweise die LTU den Schwesterunternehmen Atlas, DER etc. aus dem REWE-Verbund den Provisionshahn zudrehen wird. Wenn das wirklich so geplant ist, dann sollten bei allen dort Beschäftigten die Alarmglocken ganz schrill läuten, denn das wäre ein von der Konzernleitung gebilligter, firmeninterner feindlicher Angriff von LTU auf die Reisebüros, und wer das Spiel gewinnen würde, kann sich jeder ausmalen.
@ ungeschminkt
Jetzt muß ich wiederum Dir ganz entschieden widersprechen und ebenso entschieden Barbara beipflichten.
Öffentlich ausgetragene wilde Redeschlachten oder Briefwechsel mit pampigen oder ignoranten Verkäufern, Sachbearbeitern, Kellnern etc. bringen gar nichts, außer daß man sich selber aufregt und seinem Nervenkostüm schadet. Im Gegenteil: Oft wirken solche Zurechtweisungen kontraproduktiv, die Umstehenden solidarisieren sich auch noch mit denen, ergreifen Partei für sie, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht.Ich habe in dieser Hinsicht schon so einiges erlebt!
Viel besser, und da gebe ich Barbara Recht, ist ein gut formulierter, in sachlichem Ton gehaltener Brief an die jeweilige Geschäftsleitung, den Vorstand oder den Inhaber des Unternehmens. Man kann es immer wieder erleben, gerade wir Deutschen halten eher mal den Mund dann, wenn wir ihn eigentlich besser aufmachen sollten. Das führt dazu, daß manche Mißstände in Firmen den Firmenchefs gar nicht bewußt werden. Sie wundern sich nur, daß immer weniger Kunden kommen und der Umsatz sinkt. Ein weitsichtiger Firmenchef ist geradezu versessen darauf, von solchen okkulten Fehlern in den Organisationsabläufen oder Fehlverhalten von Mitarbeitern Kenntnis zu erlangen, damit entsprechend reagiert werden kann.
Ich bin seit 31 Jahren Kunde einer großen deutschen Rechtsschutzversicherung. Im vorigen Jahr flatterte mir ein Brief von denen ins Haus mit der Mitteilung, daß bei entsprechend geänderter Tarifkonstellation eine namhafte Prämienreduzierung zu erzielen sei, nähere Einzelheiten wolle ein AD-Mitarbeiter mit mir besprechen. Da kam Freude auf! Denn wann bekommt man einen solchen Brief schon mal von einer Versicherung. Ich möchte es kurz machen, der Änderungsantrag wurde fixiert und unterschrieben und ich wartete auf die geänderte Police. Aber es kam nichts, nach 4 Wochen nicht, nach 8 Wochen nicht. Ich habe dann den ADler angerufen und gefragt, was los sei. Ja, er habe das alles weitergeleitet an die Zentrale und ich!! solle dort anrufen und nachfragen. Das hätte ich mir sparen können, denn der Sachbearbeiter behauptete, keinen Antrag erhalten zu haben, ich!!! solle das mit dem ADler klären. Ich habe danach noch sechs!! Briefe an das Unternehmen geschrieben mit Kopie an den ADler. Es tat sich Null.
Dann habe ich, es war inzwischen ein halbes Jahr vergangen, einen Brief an das zuständige Vorstandsmitglied der Versicherung geschrieben, und siehe da, nach 4 Tagen kam ein Entschuldigungsschreiben vom Vorstand mit beigefügter unterschriebener Police, und der Vorgang fand sein Ende.
Wahrscheinlich wollte der Sachbearbeiter in der Zentrale sich profilieren nach dem Motto: Beitragssenkung? Nicht mit mir, dem werde ich zeigen, was eine Harke ist!
Interessanterweise rief der Chef des Sachbearbeiters mich ein paar Tage später an, er habe jetzt die größten Schwierigkeiten, warum ich nicht vorher mal mit ihm telefoniert hätte. Ich habe ihm darauf geantwortet, daß es nicht meine Aufgabe sei, die organisatorischen oder was auch immer Probleme seines Unternehmens zu lösen, er solle lieber dafür sorgen, daß so etwas nicht wieder passiere.
Thema "Arzttermine" ohne Ende!
Es ist wirklich so, daß manche Sprechstundenhilfen schlicht und ergreifend zu faul sind, Termine mit den Patienten zu vereinbaren. Gerade vorige Woche war ich mit meiner 89jährigen Schwiegermama zu einer Nachuntersuchung ihrer Hand-Operation im Krankenhaus. Als Termin wurde uns 7.30h genannt. Als wir dort ankamen, stellten wir fest, daß man ca. 20 Patienten zu diesem Termin und zu dieser Uhrzeit einbestellt hatte. Wer Glück hatte, sollte direkt dran kommen, wer Pech hatte, sollte bis 11.30h warten müssen. Die 11.30h - Arschkarte hatte man für meine Schwiegermutter vorgesehen.
Als ich nachfragte, warum man denn keine Fixtermine mit den Patienten mache anstatt sie stundenlang warten zu lassen, erhielt ich zur Antwort, daß man das schon immer so gehalten habe. Einen besonderen Grund konnte/wollte man mir nicht nennen. Als ich dann verlangte, mit dem behandelnden Arzt sprechen zu wollen, stellte sich bei mir ein Pfleger vor, er werde dafür sorgen, daß meine Schwiegermama sofort behandelt würde. Nach 20 Minuten waren wir "vom Acker".
Ich könnte noch einige ähnlich gelagerte Fälle schildern, aber ich denke, es reicht jetzt mit diesem leidigen Thema, sonst muß ich mich im Nachhinein schon wieder aufregen und kann dann nicht einschlafen.
Man sollte sich auch bei Ärzten und in Krankenhäusern nicht alles gefallen lassen. Die Ärzte leben nun mal in einem patriarchalischen System und wollen diese Geisteshaltung am liebsten auch allen Patienten überstülpen, so nach dem Motto "Schnauze halten."
Auch Patienten sind Kunden, und wenn die Kunden ausbleiben, können die ihren Laden genau so zumachen wie ein Handels- oder Industrieunternehmen oder eine Kneipe.
@ Erika
Guter Beitrag! Der Markt reagiert in der Regel allergisch auf solche Neuerungen mit einseitigem Nutzen für die Anbieter. Der Trend zur Internetbuchung von Pauschalreisen könnte nur noch beschleunigt werden, sofern die Veranstalter dieses Spiel nicht auch auf das Internet ausdehnen.
Aber schließlich gibt es als Alternative auch noch die Privatbuchungen...
@ Susanne Filippi
Peter hat es in seinem Beitrag auch schon angedeutet: Diese Neuerung muß von den Kunden angenommen werden, geschieht dies nicht, wird es eine Fehlgeburt. Die Reiseunternehmen werden sich das gut überlegen, denn solche Flops sind nicht imagefördernd. Ich glaube, bis das realisiert wird, fließt noch viel Wasser den Rhein, die Elbe und die Donau runter.
Hintergrund dieser Pläne sind natürlich mal wieder Kostenüberlegungen, man will so "durch die kalte Küche" die Renditen steigern.
Heute noch mal etwas Neues zu unserem Ausgangsthema!
Am 17.06. 05 meldet der Kölner Stadt-Anzeiger unter der Headline
AIRLINES KAPPEN DIE PROVISIONEN
REISEBÜROS ERHALTEN FÜR TICKETVERKAUF KEINE VERMITTLUNGSGEBÜHREN MEHR
Vollzug einer lange geplanten Aktion mehrerer Fluggesellschaften gegen die Reisebüros.
Auszüge: "...Seit Sept. vergangenen Jahres zahlt die größte deutsche Fluglinie, die Lufthansa, statt zuvor 5-9% Provision keinen Cent mehr an die Reisebüros - und baut lieberden Eigenvertrieb per Mausklick massiv aus. Für die Agenturen bedeutet das große Erlöseinbußen. Mittlerweile folgten rund 40 Linienflieger dem Vorstoß. Damit entfallen für die meisten Flugtickets die Provisionen.
Und der nächste Schlag steht bevor. Auch die vier großen Ferienflieger Air Berlin, Condor, Hapagfly und LTU werden auf ihre rund 900 Millionen Euro Umsatz aus Einzelplatzverkäufen übers Reisebüro keine oder nur noch gekürzte Abgaben zahlen. Daran werden die Ermittlungen des Bundeskartellamts nichts ändern, das sich nach Hinweisen von Reisebüros eischaltete. Denn alle vier Charterflieger hatten die Provisionsverträge mit den Agenturen Ende April zum 01.11.05 gekündigt. Das riecht nach verbotener Absprache. Doch mehr als ein Bußgeld droht LTU & Co. nicht, sofern das Kartellamt ein abgestimmtes Verhalten nachweisen kann. Einiges spricht dagegen: Ende April lief für alle Verträge turnusmäßig die Kündigungsfrist aus. Insofern ist die zeitliche Übereinstimmung der Kündigungen nicht ungewöhnlich, zumal die Branche seit Monaten über die Provisionskürzungen ergebnislos verhandelte. Air Berlin brach zudem aus der Phalanx der Hartleibigen aus und will den Reisebüros auch künftig wenigstens eine stark gekürzte Provision zahlen.. Das wiederum hat nun Hapagfly offenbar zum Einlenken bewogen. Die TUI-Tochter will die Vermittlungsgebühr erst zum 01.11.2006 und damit ein Jahr später als geplant streichen. Abgestimmtes Verhalten sieht anders aus.. Viel helfen wird das Kartellamt den Reisebüros auch dieses Mal nicht. Schon den Vorstoß der LH versuchte der Reisebüroverband DRV in Berlin mehrfach zu stoppen. Die Wettbewerbshüter entschieden aber, daß Änderungen von Provisionsmodellen zur Vertragsfreiheit gehören und kein Mißbrauch von Marktmacht vorliege, da den Vermittlern genügend Luft zum Überleben bleibt...."
@ Prinzensohn
Ja, Trapp ist ein feiner, honoriger Mensch, gleichzeitig aber Synonym für Defensivtaktiken im Fußball.
Die Spielerverluste beim VfB plus Trapp verheißen nichts Gutes für die neue Saison. Sie werden vermutlich weiter eine gute Bundesligamannschaft haben, aber sie wird weiterhin hinter den an sie gestellten Ansprüchen zurückbleiben.
Und dabei wird es endlich Zeit, daß mal wieder eine andere Mannschaft dem FC Preussen München zeigt, was die Butter kostet! 
Der Presse von heute ist folgender Beitag zu entnehmen:
"Die Preisauszeichnungspflicht , die in Deutschland auch für Katalogreise gilt, steht unter Druck. Europas zweitgrößter Touristik-Konzern, Thomas Cook, hält die Preisbindung für Pauschalreisen nicht mehr für zeitgemäß und fordert gesetzliche Änderungen.
Thomas Cook will, daß in Reisekatalogen künftig lediglich Beispielpreise oder Richtwerte aufgeführt seien, die sich aber bis zur jeweiligen Reisebuchung ändern könnten. Eine flexible Preisgestaltung auch bei den per Katalog verkauften Reisen sei notwendig, weil die Kunden sich immer kurzfristiger für Reisen entschieden.
Die Buchung mit Hilfe von Katalogen sei immer noch der mit Abstand größte Vertriebsweg, auch wenn der Internetanteil allmählich wachse."
Dies wäre, wenn es Realität würde, in der Tat eine wahrlich umwälzende Neuerung auf dem Reise-Sektor. Mir ist nicht klar, was man erreichen will, z.B. daß die Kunden langfristiger buchen? Das wäre nicht auf Anhieb einleuchtend, es sei denn, man strebt an, die Frühbucher zu belohnen und die Spätbucher über höhere Preise zu "bestrafen". Wäre damit Last-Minute am Ende?
Ich habe den Eindruck, daß da jemand eine verbale ejaculatio praecox vom Stapel gelassen hat, denn das ganze ist wenig konturiert, statt dessen sehr verschwommen.
Die Bemerkung, daß die Katalogbuchungen immer noch der mit Abstand größte Vertriebsweg sei, auch wenn der Internetanteil allmählich steige, vermittelt die Illusion: Macht Euch keine Sorgen!... und verführt viele zur Sorglosigkeit. Man hätte sich eine differenziertere Betrachtungs- und Ausdrucksweise gewünscht!
Brasilien-Griechenland 3:0, soeben beendet. Es war das beste Spiel im bisherigen Confederation-Turnier.
Diese Ballsicherheit der Brasilianer, diese eleganten Bewegungen, als hätten sie die Beine anders eingehangen als wir Europäer. Vor allem aber waren sie dauernd in Bewegung, immer stand jemand frei.
Trotzdem: Wir haben in Brasilien einige Spiele der Meisterschaftsrunde gesehen und stellen immer wieder fest, daß dort noch richtig brasilianisch gespielt wird, während die Nationalmannschaft eher europäisch spielt, weil die Akteure alle in Europa ihr Geld verdienen und sich angepaßt haben.
Diese gräßliche "Jeans+bauchfrei"- Mode bei unseren Damen haben wir jetzt eigentlich lange genug! Ich kann sie nicht mehr sehen.
Warum sich so etwas so lange hält, ist mir ein Rätsel. Offenbar gibt es da auch so eine Art Gruppenzwang oder ähnliches, weil fast alle jungen Frauen und Mädchen so rumlaufen.
Zuletzt konnte man das bei dieser tristen "Schwarz-Mode" beobachten, als Weiblein und Männlein fast alle schwarz gewandet rumliefen. Hier bei uns auf der Ehrenstraße, der Hip-Straße der jungen Leute, hatte man manchmal den Eindruck, als gingen alle zu einer großen Beerdigung auf dem Melatenfriedhof.
Woher kommen diese Zwänge, wer kreiert sie? Warum betonen die Menschen nicht ihre Individualität, indem sie aus diesen Zwängen ausscheren?
@ Prinzensohn
@ Blues
Von Euch wurde der Name von Lukas II, Lukas Sinkiewicz vom 1. FC Köln, ins Spiel gebracht.
Dieser noch 19jährige, ebenso wie Poldi aus Polen stammende, Defensivspieler gehört, wenn er wieder gesund ist (zur Zeit Nachwirkungen einer schweren Verletzung und einer Halsoperation), meines Erachtens zwingend ins Aufgebot.
Er ist trotz seines Alters ein Spieler mit großer Übersicht, er kann, wie man immer wieder sehen kann, ein Spiel lesen.
Das ist einer, der sich selber nie schont, bei seiner Spielweise allerdings immer wieder Gefahr läuft, sich zu verletzen. Sollte er davon verschont bleiben, erwarte ich, daß er nicht nur beim FC, sondern auch in der Nationalmannschaft, zum Führungsspieler wird.
Gehört es eigentlich auch zu den guten Manieren, "passend" gekleidet zu sein? Ich habe es manchmal erleben müssen, daß sowohl "overdressed" als auch "underdressed" zu sein, als schlechte Manieren ausgelegt werden.
Ich hatte mal einen Chef, der auf angemessene Kleidung bei der wöchentlich bei ihm stattfindenden Abteilungsleiter-Konferenz höchsten Wert legte.
Ein Kollege von mir wollte nicht einsehen, daß er dazu einen gedeckten Anzug mit dezenter Krawatte anziehen sollte. So erschien er eines Tages in einem grünen Jacket mit lila Hemd und Donald-Duck-Schlips bei ihm, was ihm vor versammelter Mannschaft prompt einen Anraunzer einbrachte. Als er es beim nächsten Mal wiederholte, schickte unser Chef ihn aus dem Raum mit der Maßgabe, sich umzuziehen. Er sah in dem Verhalten offenbar eine persönliche Provokation, die er nicht hinnehmen wollte.
Gehört es zu den guten Manieren, dem jeweiligen Anlaß angepaßt gekleidet zu sein, oder ist das eine überkommene Vorstellung, auf die verzichtet werden kann?
Ich möchte nicht auf Namen eingehen. Aber Klinsmann wird sich vermutlich schon seine Gedanken über das Abwehrverhalten seiner Mannschaft machen. Nicht nur das, auch das Mittelfeld war nicht vorhanden, und Abwehrschwächen nehmen fast immer ihren Ausgang in einem schwachen Mittelfeld.
Beängstigend war, wie wenig gekämpft wurde, obschon das eigentlich zu den Grundtugenden der Deutschen gehört.
Mir hat sich der Eindruck geradezu aufgezwängt, daß sich einige Herren nicht verletzen wollten so kurz vor der WM.
@ Richymuc
Welche Politik-Variante habt Ihr denn bei Euch in Bayern? 