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  • Neuwahlen des Bundestages!
    salvamor41S salvamor41

    @ Bulgarienfan

    Dein Wort in Gottes Ohr! Wollen wir hoffen, daß der Kelch der osteuropäischen Verhältnisse auf dem Lohnsektor an uns vorbeigeht, die neoliberalen Tendenzen bald vorübergehen und die Global Player sich zum Golfspielen und Geldzählen auf die Bahamas und die Caymans zurückziehen.;)
    Das werden sie spätestens dann tuen, wenn sie endlich merken, daß Arbeitnehmer nicht nur Kosten-, sondern auch Konsumfaktor sind. Ich frage mich schon lange, wer den ganzen Krempel, der im Ausland hergestellt, und hier verkauft werden soll, in Zukunft noch kaufen soll.

    Schönen Wochenbeginn!
    Gruß salvamor

    Archiv

  • Der deutsche Michel
    salvamor41S salvamor41

    @ Blues

    Dein Beitrag bestätigt meines Erachtens den Verdacht, daß u.a. Ihr "kleinen" Schweizer unter Komplexen uns "großen" Deutschen gegenüber leidet, denn Euer Image hier bei uns ist wesentlich besser, als Ihr selber wahrnehmt oder glaubt. Sicher, weil die Menschen im Berner Oberland vermutlich wirklich ein bißchen langsam sind, projizieren das manche auf alle Schweizer, und wenn das Schweizerische Deutsch (nicht das Schwyzerdütsch) nachgemacht wird, sprechen die meisten betont langsam. Das hat aber nichts damit zu tuen, daß die Schweiz unter dem Strich in Deutschland höchstes Ansehen genießt. Sauber, adrett, pünktlich, zuverlässig, unabhängig, tolle Landschaften, Eldorado für anspruchsvolle Skifahrer und last not least eine vorzügliche Küche (sorry, Blues, der Fußball gehört nicht dazu!) sind wohl oft genannte Attribute, wenn die Schweiz oder die Schweizer charakterisiert werden.  
    Mit dem Nachäffen Eurer Sprache würde ich nicht eine Despektierlichkeit gegenüber den Schweizern verbinden. Hier in Deutschland werden alle Dialekte nachgeäfft, vornehmlich Sächsisch, aber auch Bayrisch, Schwäbisch, Hessisch und Kölsch, und zwar vorwiegend von Norddeutschen, weil die (irrigerweise! Ausnahme: bestimmte Gebiete von Niedersachsen) glauben, astreines Deutsch zu sprechen und sozusagen ihre "sprachliche Überlegenheit" demonstrieren wollen.
    Wie sagen die Schwaben so schön (übersetzt ins Hochdeutsche):
    WIR KÖNNEN ALLES, NUR KEIN HOCHDEUTSCH! 
    Recht haben sie!

    Archiv

  • Der deutsche Michel
    salvamor41S salvamor41

    @ Blues

    Interessante Bemerkung! Findest Du uns Deutsche wirklich so ausgeprägt selbstbewußt? Oder sind das nur Empfindungen, die alle kleinen genüber dem größeren Nachbarn haben? Wir haben uns im letzten Urlaub mit Holländern darüber unterhalten, warum so viele junge Leute in Holland Ressentiments gegenüber den Deutschen haben. Sie begründeten das mit so einer Art unterschwelligem Minderwertigkeitskomplex der Holländer gegenüber den Deutschen, obschon vordergründig überhaupt kein Anlaß dazu besteht.

    Archiv

  • Der deutsche Michel
    salvamor41S salvamor41

    @ richymuc

    Ich nehme an, Du willst mit Deinen zugegeben lustigen, teilweise skurrilen Beispielen auf die besondere Verwaltungswut der Deutschen hinweisen und äußerst den Verdacht, daß diese nirgendwo so ausgeprägt sei wie bei uns. Nun, daß die Deutschen Perfektionisten der Verwaltung sind und ganze Heerscharen mit dem Verfassen solcher hirnrissiger Verordnungen, neuerdings auch auf EU-Ebene, beschäftigt sind, ist hinlänglich bekannt. Aber wenn Du glaubst, daß es so etwas nur hier in Deutschland gebe, dann irrst Du.
    Wir haben anläßlich des makabren Ereignisses, daß ein in Brasilien verstorbener Deutscher nach Hause überführt werden sollte, miterlebt, welche Welle von Bürokratismus damit in einem Land wie Brasilien ausgelöst wurde.
    Gerade in Ländern der 3. Welt oder in Schwellenlädern gibt es einen regelrechten Wust von teils vorhandenen, teils frei erfundenen Vorschriften, und die Jobs in den Verwaltungen sind hoch begehrt, weil sie relativ gut bezahlt sind und es außerdem noch Aussicht auf ..ähäm... Nebeneinkünfte gibt. Daß sich so die Anzahl der Verwaltungsvorschriften quasi dauernd von selber erhöht, ist völlig klar.

    Archiv

  • Who is Who?
    salvamor41S salvamor41

    "Schwachsinnig!"

    Ein "starkes" Wort, Sandy, für einen Thread, der lediglich dazu dienen soll, sich virtuell ein wenig besser kennen zu lernen, eigentlich ein sympathisches Anliegen. 
    Kein Mensch zwingt Dich, da mitzumachen. Wenn Du dich nicht einbringen möchtest und auch nichts davon lesen möchtest, empfehle ich Dir: einfach weiterblättern!
    Und so ein starkes Wort wie "schwachsinnig" solltest Du dir lieber für Gelegenheiten vorbehalten, auf die es wirklich zutrifft!

    Fun - Forum

  • Der deutsche Michel
    salvamor41S salvamor41

    Erika, Du schreibst, es schiene, daß das Selbstbewußtsein der Deutschen im Schwinden sei. Ich meine, daß wir Deutsche nach dem 2. Weltkrieg noch nie ein richtig ausgeprägtes Selbstbewußtsein hatten. Die Deutschen, unsere Eltern- und Großeltern-Generation, haben sich mit Fleiß, Intelligenz und dem Willen zum Anpacken aus Schutt und Asche erhoben, haben heute eine in sich gefestigte Demokratie, und sie haben sich einen hohen Lebenstandard erarbeitet. Eigentlich hätten wir Deutsche inzwischen wieder allen Grund, hoch erhobenen Hauptes durch die Welt zu gehen. Aber trotzdem ist unser Selbstbewußtsein, unser Selbstverständnis und unsere Identifizierung mit unserem Land stark unterentwickelt. Ich glaube nicht, daß es davon kommt, daß uns von interessierter Seite dauernd ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, dazu sind die Menschen zu aufgeklärt. Ich glaube eher, daß unterschwellig immer noch die von Deutschen verübten Gräueltaten des 2. Weltkrieges eine Rolle spielen, und daß viele Deutsche aus diesem Grunde ganz bewußt den Ball flach halten wollen. Und wahrscheinlich ist es auch besser so!

    Archiv

  • Der deutsche Michel
    salvamor41S salvamor41

    Nur zu, Barbara! Keine Angst! Du würdest diesen Thread garantiert bereichern.

    Archiv

  • Neuwahlen des Bundestages!
    salvamor41S salvamor41

    Nun ist es also vollbracht! Dem Kanzler ist es gelungen, das Vertrauen zu verlieren!
    Diese unwürdige Politinszenierung war nicht dazu angetan, das Vertrauen in die Wahrhaftigkeit der Politik, vor allem auch seitens der jungen Leute, zu verbessern. Es wäre ehrlicher gewesen, wenn Schröder das Scheitern seiner Politik eingestanden hätte und zurückgetreten wäre. Wenn Politik zu reinem taktischen Kalkül und zu Machtgeschacher degeneriert, dann muß sich niemand der Protagonisten in den etablierten Parteien darüber wundern, daß Wähler nach rechts oder links außen ausweichen.

    Hallo Bulgarienfan, Du sprichst gleich zu Beginn Deines Beitrags einen Punkt an, der den größten Denkfehler bei der Realisierung von Hartz IV darstellt. Indem man Arbeitnehmer, die dreißig und mehr Jahre ununterbrochen gearbeitet und eingezahlt haben, mit Berufsanfängern, die kaum einmal einen Schraubenzieher oder ähnliches in der Hand hielten, bei der Behandlung gleich stellte, hat man nicht nur die Arbeitslosen selber, sondern Millionen Arbeitnehmer, die noch in Lohn und Brot sind, verunsichert. Man stelle sich einmal vor: Ein 53jähriger Alleinverdiener, der meinetwegen 30 Jahre gearbeitet hat, sollte genau so nach 12 Monaten AlG I ins Armenhaus AlG II geschickt werden wie ein "Dink" von 20 Jahren. Die Folgen sind bekannt, diese massive Existenzbedrohung, vor allem älterer Arbeitnehmer, lassen die Menschen nicht mit sich machen.
    Bei dem zweiten Punkt, den Du ansprichst, gebe ich Dir Recht. Die Unterschiede der sozialen Absicherung zwischen Groß- und Kleinbetrieben stellen tatsächlich ein Zweiklassenrecht dar. Hier muß etwas geändert werden!
    Bei der Beurteilung, ob Geld genug für die soziale Absicherung von Arbeitnehmern da ist oder nicht, gehen unsere Meinungen auseinander. Es kann nicht sein, daß der Staat einerseits zig Milliarden Euro Steuergelder unsachgemäß verplempert, dann behauptet, für die soziale Absicherung von Arbeitnehmern sei kein Geld mehr da, und andererseits die Arbeitnehmer die Zeche zahlen läßt. Ich muß in meinem privaten Bereich auch bestimmte Ausgaben umschichten, wenn ich beispielsweise merke, daß mir zu wenig Geld für Lebensmittel bleibt oder ich keinen Urlaub mehr machen kann, weil es vorne und hinten nicht reicht, dann muß ich überlegen, ob es nicht besser wäre, ein kleineres Auto zu fahren oder bei der Kleidung einzusparen. So einfach, wie unser Staat es sich macht, geht es nicht! Wenn er sparen muß, kann das unmöglich einseitig zu Lasten der kleinen Arbeitnehmer geschehen! Man behauptet immer, nach dem Fordern käme das Fördern! Was geschieht? So gut wie Nichts! Am vorigen Sonntag bei Christiansen berichteten Betroffene, wie sie bei der "Agentur für Arbeit" behandelt wurden. Eine einzige Katastrophe! Herr Beck (SPD) und Herr Biedenopf (CDU) bezeichneten die Schilderungen als bedauerliche Einzelfälle und beendeten die Diskussion sofort.
    Wie sehr man sich in diesen Hartz IV-Irrsinn verstrickt hat, zeigt ein Interview, das einer der Mitglieder des Hartz IV-Ombudsrates, eben jener Kurt Biedenkopf, vor ein paar Tagen dem Kölner Stadt-Anzeiger gab. Er bezeichnete es als positiven Aspekt, daß Hartz IV "eine veränderte Einstellung der Bevölkerung" bewirkt habe, immerhin könne man "den Arbeitslosen nicht mehr vorwerfen, nicht genug Eigeninitiative zu entfalten, wenn die Bevölkerung als Ganzes eine Gegenleistung nicht anfordert. Der Bewußtseinswechsel ist wichtige Voraussetzung für die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen."
    Hier wird die Illusion vermittelt, daß es genug Arbeitsplätze gebe und daß für jeden ein Arbeitsplatz da sei, wenn er sich nur bemühe.
    Auf die Frage: "Warum ist trotz dieser veränderten Einstellung die Vermittlung nach wie vor so erfolglos?" antwortete Biedenkopf: "Weil wir den Arbeitsmarkt für einfache Tätigkeiten weitgehend beseitigt haben durch hohe Löhne und hohe Lohnnebenkosten. Diesen Arbeitsmarkt müssen wir wieder aufbauen."
    Herr Biedenkopf ist offenbar der irrigen Meinung, daß die Arbeitslosen sich ausschließlich aus Minderqualifizierten rekrutiert, von dem riesigen Heer arbeitsloser Akademiker hat er offenbar noch nichts gehört, ebenso nicht von den vielen hochqualifizierten älteren Arbeitnehmern, die auf dem Arbeitsmarkt chancenlos sind.
    Seis drum! Wie er diesen Arbeitsmarkt wieder aufbauen will, sagt Biedenkopf nicht, es ist aber ganz klar, daß er die Anpassung der hiesigen Löhne an das osteuropäische oder ostasiatische Niveau meint.
    Wenn ein Mann wie Biedenkopf eine derartige Realitätsferne offenbart, dann gibt das sehr zu denken. Immerhin haben Leute wie Biedenkopf unsere Bundesregierung meinungsbildend beeinflußt.

    Manfred, Du hast geäußert, daß Du Angst vor der Zukunft hast, weil Du fürchtest, daß Links- bzw. Rechtsradikale das Ruder übernehmen. Ich sage Dir, auch ich habe Angst vor der Zukunft, aber zunächst mal nicht vor Rechts oder Links, sondern vor den Vorläufern, nämlich bestimmten revolutionären Tendenzen, denn für mich steht fest, daß man seitens der Menschen eine Anpassung des
    Lebenstandards an Dritte-Welt-Länder nicht ohne Gegenwehr hinnehmen wird.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende!
    GRuß salvamor

    Archiv

  • Der deutsche Michel
    salvamor41S salvamor41

    Oh, oh, oh, Erika, da hast Du mit einem interessanten, aber auch "gefährlichen" Thema angefangen. Ich kann mich erinnern, daß wir bei HC vor ca. 1 Jahr schon mal über die nationalen Eigenarten und die entsprechenden Vorurteile, nicht nur gegenüber den Deutschen, diskutiert haben. Damals flogen ziemlich die Fetzen. Ich finde dieses Thema hoch interessant und hoffe nur, daß es diesmal  sachlicher zugeht.

    Den Deutschen sagt man im Ausland oft nach, sie seien langweilig, ernst und eher humorlos. Diese Vorurteile begegnen einem immer wieder, wobei ich nicht recht weiß, ob es wirklich Vorurteile sind. Insgesamt werden die Deutschen zwar oft bewundert, aber selten geliebt. Bewundert werden sie vor allem wegen ihrer Ingenieurleistungen (BIEMDABBELJU, MÖRCIDES) und ihres Organisationstalents. Auch der Fußball spielt immer eine große Rolle, Beckenbauer ist weltweit bekannt und geachtet, wir zehren also immer noch kräftig von vergangenen Erfolgen. Die deutschen Dichter, Denker und Komponisten spielen bei den Betrachtungen eher eine untergeordnete Rolle. Wenn Nord- oder Südamerikaner zum Beispiel in old Europe urlauben, zieht es sie eher nach Frankreich oder nach Italien. Deutschland sei ihnen zu streng und zu nüchtern, hört man immer wieder.

    Stramm halten sich die Vorurteile gegenüber den Deutschen, vor allem in Amerika, hinsichtlich der deutschen politischen Vergangenheit. Als uns eine vor dem Laden stehende Boutique-Verkäuferin in Sao Paulo auf Englisch fragte, wo wir herkämen, und wir uns als Deutsche vorstellten, schlug sie die Hacken zusammen und lachte lauthals. Und in einer Tagesbar in Sarasota (Florida), wo täglich eine amerikanische "Rentnerband" ihr Schwätzchen hielt, wurden wir jedes Mal von einem alten Herrn mit "Heil Hitler" begrüßt, wobei der sich jedes Mal halb tot lachte. Wir waren zuerst im Zweifel, ob wir beleidigt reagieren oder darüber hinweg gehen sollen, haben uns dann für Version 2 entschieden.

    Das sind natürlich Einzelerlebnisse, und meine Darstellung ist tendenziell zu werten, nicht absolut! Es gibt natürlich auch spritzige, heitere und humorvolle Deutsche! Das nur zur Klarstellung.

    Archiv

  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    @ Erika

    Also, ich finde Dialekte ebenso liebenswert wie Du, so lange sie nicht Ausdruck einer kleinkarierten, provinziellen Attitüde sind.

    BAP ist ein Sonderfall, Niedecken sagt, er lege keinen besonderen Wert darauf, daß die Texte akustisch verstanden werden, warum, weiß ich nicht. Dabei sind die Texte durchweg exzellent!

    Fun - Forum

  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Barbara,

    köstlich! Ja, ich glaube, das ist so eine Balina Sonderheit, wie das jetzt zum Beispiel sogar hier ins Rheinland kommt, würde ich gerne mal wissen. Inzwischen reden die jungen Leute hier ürgendwie alle so.
    Aber normal müßte ich eigentlich den Mund halten, denn richtig Hochdeutsch, das heißt so völlig ohne rheinische Sprachfärbung, kann ich auch nicht. Aber wo, außer in so ein paar Gebieten in Niedersachsen, wird schon klassisches Hochdeutsch gesprochen?
    Vor langer Zeit waren meine Frau und ich mal zusammen beruflich in HH tätig. Da hat doch tatsächlich so eine Kollegin meine Frau gefragt: "Sagen Sie mal, können Sie eigentlich richtig Deutsch sprechen, so ganz ohne Dialekt?" Da war sie an die richtige gekommen. Meine Gnädigste ist zwar körperlich klein, aber nicht unbedingt auf den Mund gefallen. "Können Sie eigentlich selber richtig Hochdeutsch, wenn ich Sie so reden höre von Mudder und Vadder und von Pobbenbüddel, dann muß ich das nämlich bezweifeln". 
    Ich habe auch wirklich nichts gegen regionale Klangfärbungen, ganz im Gegenteil, ich finde es gleichermaßen charmant und auch ehrlich, wenn man seine Herkunft nicht verleugnet. Bei dem Berliner ö zum Beispiel wundere ich mich nur, wie das auf einmal hier aufkreuzt und Eingang in den Sprachgebrauch findet.
    Vor 30, 40 Jahren konnte man hier im Rheinland davon ausgehen, daß es sich um norddeutsche Studenten handelte, wenn junge Leute sich hochdeutsch unterhielten. Inzwischen sprechen die jungen Kölnerinnen und Kölner fast alle klares Hochdeutsch ohne Klangfärbung, wenn man denen zuhört, denkt man manchmal, man könnte auch in Hannover, Hamburg oder Berlin sein. Angeblich legen die Lehrer darauf besonderen Wert. Es werden inzwischen schon kölsche Sprachkurse angeboten, für viele junge Leute ist das fast wie eine Fremdsprache.

    Gruß salvamor

    Fun - Forum

  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    Jou, jou, Sokrates, da hasse recht, aba der Dativ is dem Genitiv sein Tod!

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  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    @ Sambal

    "Dat" und "wat" und "featisch" würde ich unter "Westfälische Dialekteinflüsse" abbuchen, ich meine aber eher diese komische Sprechweise im Hochdeutschen. Man hat mir mal erklärt, daß diese Sprechweise (Körche, Fösch etc.) aus dem Berliner Raum kommt, und in der Tat fällt mir das dort besonders auf.
    Warum das jetzt auf einmal alle übernehmen, weiß ich nicht.

    Dieses Auslassungszeichen, das Du erwähnst, gibt es eigentlich im Deutschen gar nicht, da hast Du Recht. Das wurde wohl aus dem anglo-amerikanischen Sprachgebrauch übernommen, wie so vieles.

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  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    Wir wollten ja hier nicht nur die großen Ärgernisse ansprechen, sondern auch auf kleinere Vorgänge eingehen, über die man sich nicht ärgern, sondern höchstens wundern kann.

    So stellt man sich manchmal die Frage, was in Teilbereichen mit unserer deutschen Sprache geschehen ist. Ich stelle zunehmend erstaunliche Verhunzungstendenzen  fest, die nichts mit eher charmanten landsmannschaftlichen Einflüssen in Form von Dialekten zu tuen haben, sondern die ausgerechnet von den Menschen ausgehen, die vermeintlich astreines Hochdeutsch sprechen und bisweilen darauf auch besonders stolz sind.

    Zum Beispiel ist das "i" fast völlig aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwunden. "Zuerst gehen wir zur Körche, danach gehen wir zu Tösch und essen Fösch." Ürgendwie (diesmal mit ü anstatt mit i! Auch das ist so eine seltsame  Sprachveränderung) kommt mir diese Sprachentwicklung würklich komisch vor.

    Kann jemand deuten, woher solche Sprachmutationen kommen?

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  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    @ hermann löhns

    Vor einer Kaufentscheidung bevorzuge ich eher rational motivierte Kaufanreize, nicht diese infantile, auf schnellen Effekt abzielende Werbung bei den Privaten.
    Das ist sicher auch ein "Altersproblem", ich kann das alles ja nur aus meiner Sicht beurteilen.
    Die Fernsehwerbung allgemein zielt ja mehr auf jüngere Altersklassen ab, vielleicht sollte man sich mehr darauf besinnen, daß es auf dieser Welt nicht nur junge gibt, sondern auch noch ein paar ältere, die Geld zum Ausgeben in der Tasche haben!
    Aber jeder soll das so halten wie er mag!

    Fun - Forum

  • Bitte um Tipps für Brasilienreise! Günstiger Flug?
    salvamor41S salvamor41

    Es kommt ganz darauf an, wohin man in Brasilien möchte.
    Nach Sao Paulo sind die Tarife moderater als nach NO-Brasilien, weil es von Europa aus halt mehr Kapazitäten gibt. 
    Wenn man in die Feriengebiete im NO reisen möchte, bieten sich als bequemste Lösung die bereits erwähnten TAP Nonstop-Flüge an, aber die lassen sich das ganz ordentlich bezahlen, nutzen ihe quasi-Monopolstellung aus. Der zweite Weg ist der über Sao Paulo, das blöde ist nur der Zeitverlust, denn man fliegt ja von Europa aus praktisch über sein Zielgebiet hinweg, um dann nach dem Umsteigen wieder zurück zu fliegen. 
    Zu checken wäre auf jeden Fall auch folgende Lösung: Man fliegt günstigst nach Sao Paulo oder besser noch nach Rio, macht dort ein paar Tage Urlaub, und fliegt dann mit der brasilianischen Billiglinie GOL in den Nordosten. GOL kann man auch von hier aus buchen (www.voegol.com), benötigt aber dazu eine Amex-Karte, mit anderen Kreditkarten ist es nicht möglich. Oder man bucht vor Ort in Rio, aber dann direkt nach der Ankunft, weil die Flüge nach Salvador, Recife usw. erfahrungsgemäß stark gebucht sind.

    Brasilien (alt)

  • Das Phrasenschwein
    salvamor41S salvamor41

    Noch zwei Phrasen aus der Politik:

    "Ich habe bei den Gesprächen deutlich gemacht...."
    (Lieblingsfloskel unseres BuKa)
    "Sozial ist alles, was zu neuen Arbeitsplätzen führt..."
    (aber keiner sagt, wie das geht!)

    Archiv

  • Der Fußball-Thread!
    salvamor41S salvamor41

    Zuerst das Negative: Auch ich habe Kuranyi sehr schwach gesehen, der hatte regelrecht die Fallsucht! Was ist mit dem Kerle nur los? Aber vielleicht hatte er nur die falschen Stollen drauf! Die vielen individuellen Fehler in der Hintermannschaft deuten darauf hin, daß ein paar Akteure überspielt sind. Die haben jetzt auch mal Urlaub verdient, auch ein Fußballer muß seinen Akku aufladen dürfen!
    Das Positive: Ich schließe mich Sokrates an. Die Moral der Mannschaft war absolut intakt. Hoffnung geben die vielen jungen, unverbrauchten Spieler wie Schweini, Poldi, Mertesacker etc. Dank Klinsi herrscht eine positive Stimmung in der Mannschaft, und das honoriert auch das Publikum.
    Die Zeit der Sicherheitspässe über 2m scheint endgültig und Gott-sei-Dank vorbei zu sein!

    Fun - Forum

  • Mecker-Ecke / Speakers Corner
    salvamor41S salvamor41

    Wir machen es wie Erika und Wally, wir zeichnen interessante Filme auf und spulen beim Ansehen, wenn Werbung kommt, vor. Auch wir haben uns dazu einen zweiten Rekorder angeschafft, das kann ich wirklich nur jedem empfehlen, dem diese schrille, einfältige, dümmliche Werbung der Privaten auf den Senkel geht. Bei eb..ähäm kriegt man ein gutes Gebrauchtgerät schon für 30-40 Euro.
    Diese Reklameüberfälle haben dazu geführt, daß wir private Fernsehsender nur noch ganz selten einschalten. Von uns aus könnte es ohne Bedenken ein paar Sender weniger geben.
    Werbung im TV ist für uns absolut entbehrlich! Wir sind durch Fernsehwerbung noch nie zu einem Kauf angereizt worden. Auf diese blödsinnige, an Niveaulosigkeit inzwischen nicht mehr zu überbietende Werbung im Fernsehen können m.E. nur ganz schlicht strukturierte Zeitgenossen reinfallen.

    Fun - Forum

  • Bitte um Tipps für Brasilienreise! Günstiger Flug?
    salvamor41S salvamor41

    @ miss_kristina

    Im Dezember würde ich ruhig mal mit 900-950 Euro für den Flug rechnen.
    Wegen der Hotels würde ich an Eurer Stelle mal die Kataloge der einschlägigen deutschen Brasilien-Anbieter studieren. Ich möchte und darf hier keine Werbung machen, deshalb würde ich Euch empfehlen, zu googeln, Thema Brasilien-Urlaub oder so ähnlich. Aus den Katalogen könnt Ihr Hotels nach Eurem Gusto raussuchen und dann darauf aufbauen.
    Ich könnte Euch eine Menge Hotels empfehlen, würde das aber hier nicht gerne tuen, weil ich Eure Ansprüche nicht kenne, deshalb ist der empfohlene Weg wohl der beste.

    Brasilien (alt)
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