Vtours hinterließ insgesamt einen positiven Eindruck bei mir. Es war das erste Mal, dass ich bei diesem Reiseveranstalter buchte. Die Übermittlung des Filekeys brauchte mehrere Anläufe. Dabei rief man mich sogar zu Hause an. Die Aussagenzum Visa-Erwerb können zu Fehlinterpretationen führen. Insgesamt waren Kommunikation und Bereitstellung der Reiseunterlagen professionell. Vtours kann ich weiterempfehlen.
rhizzi07
Beiträge
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Vtours Teil II -
VISUM ÄGYPTENBei meiner letzten Einreise nach Ägypten am Flughafen Marsa Alam (RMF) am 03.06.2014 zahlte ich an dem kleinen Wechselschalter 25 USD für den Einkleber.
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Flugverspätung durch FlugverweigerungUnser Abflug von RMF nach DUS am 27.06.2013 mit SunExpress sollte gegen 13:00 Uhr stattfinden. Leider gerieten wir in einen Streik für höhere Löhne, der aberum 14:20 zu Ende war. Um 14:50 hatten wir eingecheckt. Auf den Anzeigetafeln stand Abflug 15:30 für die SunExpress-Maschinen nach Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf, 16:00 für München.
Die Maschine nach Stuttgart startete (und landete mit 3 Stunden Verspätung).
Die Frankfurter stiegen in die Vorfeldbusse ein, kamen aber ohne Info wieder zurück in die Halle. Auf Anweisung, aber ohne weitere Info, holten wir gegen 18:20 unser Gepäck vom Band und wurden in ein Hotel gefahren, von dem wir nachts, um 01:00 zum Flughafen gefahren wurden, wo wir auf den Anzeigetafeln unsere Abflüge für 04:00 bzw. 04:20 entdeckten. Die Maschine nach DUS startete als letzte und landete am 28.06.2013, um 10:12. Planmäßige Ankunft wäre am 27.06. um 18:35 Uhr gewesen. Verspätung durch Flugverweigerung: ca. 16 Stunden. -
Mindestruhezeit nach Anreise und NachtflugIch reise morgens, ca. 7.00 Uhr, mit Taxi, Bahn und DB nach Frankfurt, von dort fliege ich am späten Vormittag nach Istanbul, am Abend von Istanbul nonstop nach Entebbe, wo ich planmässig am Folgetag um 2.10 Uhr (MEZ -2) landen soll. Bis zum selben Abend müssen weitere 400 Straßen-km zurückgelegt sein. Ist das ok? Gibt es festgelegte Mindestruhezeiten?
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Genussvolles Schnorcheln und ein paar Tipps dazuGenussvolles Schnorcheln und hilfreiche Hinweise dazu
Per Definition kann man auch in der Badewanne schnorcheln
. Will das einer?Was gibt es alles zu beachten?! Außer dem Respekt vor und der Liebe zur UW-Welt spielt die Technik eine sehr große Rolle, angefangen mit der Ausrüstung. Kein Sportler gäbe sich mit billigem Zeug ab, selbst zum Joggen kauft man sich entsprechendes Schuhwerk. Darüber hinaus verzichten inzwischen die wenigsten auf Detailwissen! Ist das nicht toll? Warum nicht auch zum Thema SCHNORCHELN?
Meine Vorbereitungen für einen Schnorchelgang sind inzwischen ein Ritual geworden, jeder Schnorchelgang - technisch gesehen - ein Erfolg. Aber das war nicht so von Anfang an. Hier nun meine persönlichen Erfahrungen:
Was ist denn das Wichtigste? Das Sehen natürlich! Also muss die Maske eine gute Sicht bieten und ebenso gut sitzen. Masken kann manin einem Fachgeschäft so lange prüfen, bis man die richtige gefunden hat. Ob sie dicht ist, lässt sich beim Anpressen feststellen. Sie muss ohne sonstiges Nachhelfen haften, wenn ich durch Einatmen Unterdruck erzeuge. Haftet sie nicht, ist mein Gesicht zu fettig, sind Haare oder ein anderer Fremdkörper eingeschlossen.
Die gute Silikonmaske muss ebenso gut gepflegt werden. Ich sehe oft die ABC-Ausrüstung unter Sonnenschirmen hängen, an Windschützen, - der prallen Sonne achtlos ausgesetzt. Gift pur! Die Maske ist nach jedem Schnorchelgang mit Süßwasser auszuspülen. Sie wird es durch Langlebigkeit danken, wenn sie abends, mit den Händen voll von restlichem Shampoo vom Haarwaschen ausgewaschen, abgespült und mit einem weichen Handtuch abgetrocknet wird. Am anderen Morgen genügt das konsequente Einspeicheln und kurze Ausspülen. Sie wird bestimmt nicht beschlagen!
Um das Druckgefühl - wenn ich 2 - 3 Stunden unterwegs bin, stellt sich das schon ein - zu lindern, die Maske dann und wann ausblasen. Dafür drückt man sie an der Stirn fest an, bläst mit der Nase Luft ein und presst sie dann ringsum wieder an. So kann man sie auch nach oben oder unten verschieben, und die Abdrücke sind dann weniger tief.Die Maske braucht bei ordnungsgemäßer Vorbereitung und Handhabung beim Schnorchelgang nicht ein einziges Mal abgenommen zu werden!
Der **** Schnorchel sollte unten gebogen sein, damit er im Mund nicht drückt oder zur Seite zieht. Er sollte ein gutesAuslassventil haben. Nicht die einfachen, schwarzen Notfallröhrchen der Taucher verwenden!
Den Schnorchel kann immer im Mund verbleiben, denn kondensierter Speichel oder evtl. eingedrungenes Meerwasser (bei hochwertigen Schnorcheln sehr unwahrscheinlich) kann ebenfalls ausgeblasen werden. Dafür verschließt man mit einer Hand das obere Schnorchelende und bläst heftig hinein. Die Flüssigkeit wird mit großem Druck nach unten durch das Auslassventil gedrückt und man hat erst einmal wieder Ruhe vor dem störenden "Schlürf- oder Röchelgeräusch". Taucht man ab, hört man, wie der Schnorchel voll Wasser läuft. Taucht man auf, bläst man stark hinein und das Wasser spritzt in großem Bogen hinaus. Danach kann man ruhig weiter atmen. Evtl. kann man den Schnorchel nochmals ausblasen. Das war es dann auch schon. Auch der Schnorchel sollte wegen des Silikons mit Süßwasser gespült werden.Leider werden die Flossen immer länger und sind vielfach mit zahlreichen "Jetdüsen" versehen.
Ein Schnorchler benötigt keine riesigen Geräteflossen wie die Taucher, hinten offen und mit Riemenverschluss. Sinn der Geräteflosse ist, sie abnehmen zu können und zu Fuß weiter zu gehen. So können Taucher, wenn sie ausnahmsweise abgetrieben wurden, mit den mit Füßlingen geschützten Füßen auf Riffdächern zum Tauchcamp zurückkehren.
Füßlinge sind leider ein Daueranblick geworden. Damit lässt sich fantastisch auf dem Riffdach und im Wasser alles platt treten, ohne ihren Inhalt zu beschädigen. Es ist eine Frage der Priorität:wer/was ist wichtiger? Ich/meine Unversehrheit oder die Natur? Diese Frage muss jeder für sich beantworten.
Die Reiseveranstalter geben oftmals in ihren Katalogen den Hinweis auf Korallen in der Uferzone. Hier empfehlen sie, "Badeschuhe" zu tragen, anstatt um einen kleinen Umweg zum Meer zu bitten, um die Korallen zu schützen...
Für Schnorchler genügt eine breite Kurzflosse, die erheblich leichter und praktischer zu handhaben ist und in jeden Koffer passt. Sogenannte "Jetdüsen" in der Flosse sind für die Optik. Sie lassen Wasser durchströmen und reduzieren damit den Widerstand, der benötigt wird, um sich abzustoßen zu können.
Zur sicheren Fortbewegung im Wasser (dazu gehört auch das Wenden-Können auf der Stelle, z. B. in engen Passagen mit Feuerkorallen unerlässlich) und dem Überblick (wie oft sieht man Händchen-haltende Pärchen, die keinen Zentimeter zur Seite ausweichen, oder angestrengt den Meeresgrund Beobachtende, die einem geradewegs ins Gesicht schwimmen, manchmal wird von hinten in die Flossen hinein geschwommen... gehört vor allem die waagerechte Position. Ausschließlich im Tiefwasser stelle ich mich senkrecht, denn meine Flossen bekommen keine Bodenberührung und können somit keine Korallen beschädigen oder Sediment aufwirbeln, was auf die Korallenpolypen niedersinken kann
.Möchte ich mich den Fischen nähern, um sie zu beobachten oder zu fotografieren, verhalte ich mich ruhig und bewege mich sanft. Selbst der Flossenschlag lässt sich so dosieren, dass er nicht einen Vorhang von -zigtausenden von Luftbläschen erzeugt, so dass der Überholte erst einmal 1 Minute lang nichts sieht.
Rücksicht besteht auch darin, sich ruhig zu verhalten und auf Abstand zu bleiben, wenn ein anderer etwas beobachtet.So verlockend es auch ist, eine Schildkröte zu berühren, man sollte es sich verkneifen. Die Meeresbewohner haben alle eine mit einem Schutzfilm versehene Haut/Oberfläche. Durch Berührung wird dieser Film beschädigt und Parasiten können sich einnisten. Fische haben keine Ärzte, nur Putzstationen, wo ihnen geholfen wird, aber auch nur bis zu einem bestimmten Grad
.Die Herstellernamen meiner hervorragenden ABC-Ausrüstung habe ich hier nicht veröffentlicht. Sollte der eine oder andere Details dazu wünschen, gebe ich sie selbstverständlich gern bekannt.
Allen zukünftigen Schnorchlern wünsche ich viel Freude und viele, schöne Fischbegegnungen
. Sicherlich habe ich einiges übersehen, aber Ihr könnt mich ansprechen, wenn Ihr noch etwas wissen möchtet.Den "alten Hasen" war das alles bestimmt nichts Unbekanntes. Wenn Ihr noch Tipps habt für mich, raus damit! Ich freue mich schon jetzt auf Neues.
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Hamburg InternationalBin am 27.8. von Köln pünktlich um 4.45 Uhr los nach Marsa Alam. Die Flugbegleiter waren super drauf (trotz der nachtschlafenen Zeit) und das Frühstück konnte sich auch sehen lassen.
Am 17.9. ging es ebenso pünktlich zurück nach Köln mit heftigem Gegenwind (Flugzeit 5 Stunden 10 Minuten!), aber mit einem leckeren, warmen Mittagessen. Der Flugbegleiter Jan W. war nicht zu toppen, dieser Humor ist einfach überwältigend. Das halbe Flugzeug hat gelacht. Schade, dass die kein Meilensammelprogramm haben. Bei AirBerlin habe ich 30 kg frei + Verspätungen und bekomme dafür auf der Mittelstrecke ein labberiges Sandwich - ohne Späßchen.
Ach, ist das Leben doch grausam! -
Deutsche Touristen in Ägypten verschlepptHey, hat schon mal einer darüber nachgedacht, dass das, was passieren soll, sowieso passiert? :?
Genießt das Leben und seid dankbar für die wunderbare Chance, auf diesem herrlichen Blauen Planeten eure Spuren hinterlassen zu dürfen!
Seid mutig! Angst macht blind und lähmt.
Im Juni Schnorcheln am Roten Meer in Ägypten ist seit 1994 Bestandteil meiner Jahresplanung. Auf das alljährliche Ritual 2009 freue ich mich schon heute!
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schönstes Riff in Ägypten gesuchtWenn unsere lieben Ahnen ohne medizinische Versorgung damals nicht zu bewährten Hausmitteln gegriffen hätten, könnten wir jetzt alle nicht nur nicht schnorcheln oder uns an der Sonne laben. Wir wären schon längst ausgestorben.

Greift ruhig weiter zu den chemischen Keulen, habe kein Problem damit. Es ist eure Haut.
Ich mach mal weiter so, wie ich es in 14 Jahren am Roten Meer ausgetüftelt habe, aber eben für mich. Und da wir Gott sei Dank alle unterschiedlich sind und vor allem auch tolerant
, möge jeder nach seiner Fasson selig werden.
Aber, wenn man von vornherein schon alles weiß, warum fragt man dann um Rat?
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schönstes Riff in Ägypten gesuchtBin zerstreut! Ihr könnt wunderschön mit T-Shirt ins Wasser gehen, wie viele andere auch. Reibt Euch ein mit Faktor 30 in der ersten Woche, danach mit 15 -20 und alles läuft wie von selbst.
Liebe Grüße noch mal! rhizzi
PS: Bei starkem Brand bitte mit Naturyoghurt einreiben, es gibt nichts Besseres! (Bekommt Ihr beim Frühstück, nehmt ein Plastikdöschen mit, schadet nie!) -
schönstes Riff in Ägypten gesuchtOh, gerade erst entdeckt! Da freut Euch mal schon, habt allen Grund dazu, denn das Hotel wird hoch gelobt. Ich war nebenan im Flamenco, das mit dem 2. längsten Steg am Roten Meer. Bin morgens gegen 8 am Riff entlang Richtung Mövenpick geschnorchelt. Da war das Meer noch ruhig. Mir kam ein Adlerrochen entgegen geflogen, majestätisch, hielt ca. 2 m vor mir an, umschwebte mich einmal, so dass ich ihn mind. 5 mal fotografieren konnte (leider nicht digital), um dann wieder mit dem unendlichen Blau zu verschmelzen. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen!
Ich war nicht selbst im Mövenpick, habe mir aber von einer Bekannten sagen lassen, dass dort der Schutz der Korallen und Fische sehr groß geschrieben wird, dass es im Wasser Leinen geben soll, die einem den Weg weisen, damit nichts beschädigt werden kann. Aber im Hotel soll es sehr förmlich zugehen, mit hervorragendem Essen.
Da das MÖvenpick in einer Bucht liegt, müsste das Schnorcheln zum Vergnügen werden, da ich das vom Flamenco und Akassia nicht sagen kann. Die liegen am un-unterbrochenen Riffdach, ins Wasser geht es über Stege, was ich toll finde, aber nicht ans Außenriff sondern in eine Lagune wie im Coral Beach. Das macht echt Bock.
Aber Ihr werdet schon Eure Freude haben. Geht auf jeden Fall mal raus ans Außenriff, wegen der Großfische. Die verirren sich eher nicht in eine Bucht.
Wünsche Euch viel Spaß und haltet Euch waagerecht im Wasser - der Korallen wegen!
Liebe Grüße von rhizzi -
Steinfisch in Makadi BayDanke, Mola, für den Hinweis! Oberstes Gebot für einen Schnorchler sollte die waagerechte Position im Wasser sein. Nur zum Raus- oder Reingehen senkrecht. So wird kein Sediment aufgewirbelt und schon gar nichts platt getreten.
Ich habe leider festgestellt, dass die Unsichersten die größten Flossen an den Füßen haben, zum Teil stecken diese sogar in Füßlingen und Geräteflossen. Größer geht es wirklich nicht mehr! Ich sah sogar Schnorchler mit Schwimmweste. Dazu kann ich dann wirklich nichts mehr sagen!
Nun, ich entdeckte, und das zum 2. Mal in 14 Schnorcheljahren, einen echten Steinfisch, und zwar letzten Juni im Gebiet der Sandlagunen links vom Utopia, nahe den Zodiacs.
Ich schnorchelte zuerst über ihn hinweg, hielt ihn für ein Stück Stein im Sand. Dann bemerkte ich einen für einen Felsen unüblichen Schwanz und verharrte auf der Stelle. Das Meer war ruhig und und konnte genauestens beobachten. Zu allererst die Augen, etwas fransig gezackt und rötlich. Dann das Maul, senkrecht stehend, grimmig. Der Schwanz lag gerade ausgestreckt, untypisch für Fische der Skorpionsfamilie. Er liegt vornehmlich seitlich zum Körper hin gebogen.
Ich konnte mein Glück kaum fassen! Er war sehr groß, ein beachtliches, wunderschönes Tier
. Weit und breit nichts. Nur Sand. Mein Steinfisch mitten drin. Ganz behutsam stellte ich mich hinter ihm senkrecht auf und setzte meine Flossen ab, ohne Sand aufzuwirbeln. Ich kämpfte mit mir, aber das Spielkind siegte. Langsam erhob ich meine rechte Flosse und berührte ihn, strich vorsichtig von vorn nach hinten über seinen Rücken. Nichts passierte, nichts!
Ich wiederholte meine Untat und siehe, er bewegte sich auf seinen Bauchflossen, innen orangefarbig mit schwarzem Muster, ca. 30 cm nach vorn. Aber wie! Im Zeitlupentempo und so widerwillig, dass es mir sofort Leid tat, ihn gestört zu haben. :? OK, soviel zu meiner Sünde.
Zum Steinfisch: man findet ihn auf festem Untergrund, weil er schwer ist. Durch seine Tarnung braucht er keine Verstecke, im Gegenteil. Das Überraschungsmoment ist seine Taktik. Seine Flossenstacheln auf dem Rücken durchdringen jeden Badeschuh, das ist sicher! Er hat keine Angst und weicht nicht aus. Er ist sich seiner Wirkung durchaus bewusst, wie auch die Indischen Rotfeuerfische oder Strahlenfeuerfische, die ihre Flossenstrahlen ausbreiten und Beutetiere damit vor sich her und in die Enge treiben, um sie dann einzusaugen. -
schönstes Riff in Ägypten gesuchtWenn man lange genug schnorchelt weiß man, dass dafür die Monate Juni bis August, max. September, am besten sind, einmal wegen des Lichts, zum anderen wegen der Temperaturen und schließlich auch wegen des Wetters. Auch Ägypten hat Wetter. Ab November windet es und es ist lausig, aus dem Wasser in den Wind zu kommen und gar nicht mehr richtig "warm" zu werden. Die Sonne steht schräg und schöne Fotos gelingen nicht mehr.
Nord- und Südriff, vom Utopia-Strand aus zu erreichen, sind einfach nur genial. Ich war gerade wieder dort. Die Wasserqualität hat sich verbessert, weil Boote anderer Tauchschulen, die Schnorchler dort hin bringen, nicht mehr ihre Lenzpumpen ununterbrochen arbeiten lassen. Die Bootsmotoren werden ausgemacht und es herrscht Ruhe und der Dieselschmierfilm auf dem Wasser entfällt.
Wenn die Flut einsetzt, bildet sich eine Unterströmung, die selbst einem geübten Schwimmer Kraft abfordert, vor allem, wenn man sich gerade auf dem vorderen Riffdach über den Höhlen befindet und der Bauch evtl. Berührung mit dem Bewuchs bekommen kann. Aber man kann die Wasserhöhe anhand der Felsen bestimmen, die aus dem Wasser ragen oder darin verschwinden. Es gibt viele Möglichkeiten, sich vor Überraschungen zu schützen.
Im Juni waren, völlig unerwartet, die Picasso-Drücker aggressiv. Sie bewachten ihre Nester, und die ersten Scheinangriffe sind die logische Folge. Einer biss mir in die Flosse, und das fand ich für einen solch kleinen Fisch beachtlich.
Die Ausschau nach Weißspitzenriffhaien, wie 1997 beobachtet, habe ich aufgegeben. Aber an der Ecke des Nordriffs kamen mir "2" Adlerrochen so elegant entgegen, dass ich nur noch regungslos ihrem Flug zuschauen konnte. Den Fotoapparat hatte ich leider vergessen, so konnte ich auch nicht die Riesenmuräne an den Felsen nahe den Zodiacs fotografieren.
Einen Napoleon "mit Hörnchen" traf ich 3 Mal. Ein ausgewachsener Barrakuda beobachtete mich regungslos. Zweimal beobachtete ich hingebungsvoll die Verwandlungskünste eines Tintenfisches, entdeckte den ganz scheuen Schriftfeilenfisch etwa 5 m unter mir. Eine Gruppe von 15 Fledermausfischen stand auf dem sandigen Boden im Labyrinth.
Mit Schrecken entdeckte ich einen Sohal-Doktorfisch, dem der gesamte Schwanz abgebissen worden war, einschl. seiner Skalpelle, und ich fragte mich, was aus diesem Tier nun werden würde. Er schwamm auch nicht auf dem Riffdach in der Brandungszone, wie üblich, sondern befand sich in ca. 6 m Tiefe im felsigen Höhlenbereich. Leider sah ich ihn nicht wieder.
**Wer weiß, was mit derart verletzten Tieren geschieht? Heilen diese Wunden?**In diesem Fall: wächst der Schwanz nach oder bildet sich ein Stummel? Das Tier müsste doch ohne seinen Schwanz hilflos sein und nach Darwin zum Raubfischfutter werden.
Ich wurde sogar Zeuge eines Kampfes zweier Panther-Forellenbarsche, auf Fotos festgehalten. Den hätte ich aber filmen sollen.
Eine Schildkröte traf ich nicht.
Ich mache mein Glück auch nicht davon abhängig, will nur sagen, dass es immer wieder ein herrliches Gefühl ist, inmitten von Riffbarschen, braunen Doktorfischen und Segelflossern dahin zu schweben. Ihre Wahl des Schnorchelgebietes vor dem Utopia war sehr gut. Es war einfach die falsche Jahreszeit.PS: Man braucht keinen Shorty für 1 - 2 Stunden Wasseraufenthalt im Sommer.
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LTI Akassia Beach/Akassia Swiss ResortHallo! Schau doch mal nach unter "Schnorcheln". Wenn Du zum Schnorcheln ins Akassia willst, bist Du "FEHL" am Platz. Ich war voriges Jahr dort und ließ mich nach 3 Tagen ins Pensée umbuchen. Habe heute ein Foto eingestellt vom linken Steg Richtung Süden, Kommentar dazu abgegeben.
Darüber hinaus: Meistens weht die rote Fahne: absolutes Schwimmverbot!
Alternative: 2 x tgl. mit dem kostenlosen Shuttle ca. 20 Min entfernt in eine Lagune. Schnorcheln unter Führung des Lifeguards. Ca. 40 Min. Danach raus und im Freien umziehen oder nass in den Bus und ab ins Hotel.
Ich will Urlaub haben und nicht Hetze.
In den Lagunen ums Pensée Royal Garden, vom Strandbereich des Utopia Beach Club Hotels aus zu erreichen, ist das Schnorcheln bei allen Wetterbedingungen möglich, incl. Fischbegegnungen aller Couleur.
Eine Riff-Nummer kleiner, weil niedriger: Das Rotana Coral Beach, das südlichste 4*Hotel Hurghadas (am Riff eher keine Großfische).
Ist zwar um die 25 km vom Zentrum entfernt, aber man kann gegen Gebühr mit dem Hotelshuttle oder in Fahrgemeinschaften (billiger) mit dem Taxi rein. Das nur für die, denen das Nachtleben im Hotel zu wenig bietet.
Links daneben liegt das Hilton Long-Beach, eins weiter links liegt das Melià Pharao, dann folgen Lillyland u.a.
Hinter der südlichen Landzunge fängt die Makadi-Bay an.
Liebe Grüße! -
schönstes Riff in Ägypten gesuchtWürde gern etwas zum SAFE sagen. Ich war, wie gesagt, 17 Mal in Ägypten. Kein einziges Mal wurde mir etwas entwendet. Wenn Ihr mal dem roomboy etwas schenken wollt, müsst Ihr ihm einen unterschriebenen Zettel geben, woraus hervorgeht, was es ist und dass es sich um ein Geschenk handelt. Die Arbeitslosigkeit in Ägypten ist groß und es warten Hunderte von Kellnern darauf, dass sich einer etwas zu Schulden kommen lässt, um eine Arbeitsstelle zu bekommen. Darüber hinaus gibt es strenge Gesetze.
Also, keine Sorge, wenn es im Zimmer keinen Safe gibt, es sei denn, Ihr werft mit Brillanten und Geld provokativ um Euch. Da solltet Ihr Euch vielmehr vor anderen Touris fürchten! Insofern wäre ein Safe von Vorteil. -
schönstes Riff in Ägypten gesuchtWar schon 17 Mal in Ägypten, aber das bisher schönste Riff liegt vor dem Utopia in Quseir. Dort fand ich vor 10 Jahren alles, was das Herz eines Schnorchlers höher schlagen läßt: Schildkröten, Napoleons, Riesenmuränen, Schwarzpunkt-, Geigen-, Adlerrochen, Krokodilsfische, Titandrücker, sogar Weißspitzenriffhaie. Letztere habe ich im vorigen Jahr nicht mehr gesehen, weil sie auf Störungen durch Taucher und Schnorchler doch sehr empfindlich reagieren. Dafür hatte ich zum ersten Mal Begegnung mit einem Quallentyp, der mir heftige Verbrennungen verursachte.
In allem eine Nummer kleiner, außer in Schönheit, ist das Hausriff vor dem Rotana Coral Beach in Hurghada. Rechts raus, also nach Süden, kann man immer schnorcheln, da einige Fleckriffe die Brandung abmildern. Links raus ist es manchmal wie in einem Glashaus. Irre Sicht, unbeschreiblich schön!
Da kommt einem manchmal die ansässige Schildkröte entgegen. Großfische sind eher selten, es ist ja auch, wie erwähnt, alles etwas kleiner, sprich niedriger. Max. 12 m, hingegen geht es am Utopia runter auf 20 m und mehr.
Das Pensée Royal Garden gehört dem gleichen Besitzer, ist aber eine Klasse besser. Die Zimmer können wunderschön sein, wenn man im richtigen gelandet ist.
Übrigens: Habe in der Karibik, auf Mauritius, an der Diani Beach, an der omanischen Küste, vor Sri Lanka und selbst vor Rarotonga (Südsee) und in der Lagune von Aitutaki geschnorchelt. Nirgendwo war es so schön wie im Roten Meer. Deshalb habe ich auch gerade wieder das Pensée Royal Garden gebucht. Da gehe ich auf Nummer sicher.
Warnung: Bitte zum Schnorcheln kein Hotel mit Außenriff/Riffdach buchen, auch nicht, wenn ein langer Steg ins offene Meer führt. Man ist der Brandung ausgesetzt, kann nichts beobachten, weil man ständig hin und her geworfen wird von den starken Brandungswellen (Flamenco Beach, Akassia Swiss u.a.). Es sollte eine Lagune vorhanden sein, von der aus man in tieferes Wasser gelangt.
Falls noch Fragen, bitte ruhig stellen!
Liebe Grüße!