Entschuldigung, bin hier nur so reingeschlittert, ist eigentlich nicht mein Forum. Aber meinen Senf möchte ich natürlich auch loswerden, nachdem ich alle Beiträge studiert habe. War noch nie in der Dom. Rep., also kein Experte. Aber eine aktuelle Bewertung habe ich mitgebracht, nämlich die der WHO. Bezüglich der Dom.Rep. gilt offiziell folgendes Statement: "Minimales Risiko im ganzen Land, Plasmodium falciparum 100%, jahreszeitliche Gefährung: ganzjährig, Empfohlene Medikation: keine".
Bei weltweit 1,5 -2,7 Millionen Malaria-Toten pro Jahr (Daten: Robert-Koch-Institut Berlin) und 300 - 500 Millionen Neuerkrankungen pro Jahr, sowie allein durchschnittlich 900 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland wäre ich ängstlich - und das ist nicht mein Naturell.
Ich würde mich Carstens Vorgehensweise anschliessen - entweder Prophylaxe oder Stand-by-Medikation - damit ist man auf der sicheren Seite!
Jetzt dürft Ihr über mich herfallen - ich werde es mit Langmut ertragen! Und mich auch nicht wehren! Aber ich will auch fair sein - ich bin Arzt und verdiene an den Menschen, die sich diesbezüglich eine eigene Meinung bilden wollen. Nehmt´s mir nicht übel und macht es so, wie ihr wollt. Viele Grüße von Jörn
portvendres
Beiträge
-
Malariagefahr in der Region Las Terrenas - Halbinsel Samana ??? -
Hepatitis Impfung für Bulgarien (auch für Kid´s)?Ich denke, dass die Hepatitis-A-Impfung grundsätzlich auch für Kleinkinder Vorteile hat. Die Magen-Darm-Infektion im Rahmen der Hepatitis-A-Primärinfektion kann unangenehm sein und sich unter Umständen auch schon während der Reise manifestieren. Auch bei einem Verlauf ohne Gelbsucht sind die Kinder hochkontagiös und Infektionsquelle für Sekundärinfektionen bei Kontaktpersonen - somit trägt die Impfung zum Kollektivschutz bei. Insbesondere die lange, bis zu 20 Jahre anhaltende Schutzwirkung, scheint mir in Anbetracht der geringen Risiken eine gute Investition in die Zukunft zu sein. Bestimmt kann uns „paso“ mehr dazu berichten. Gruß von Jörn
-
Trombose spritzen bei 11 Stunden Flug ein MUSS ???Mir gefällt dieser Thread, endlich mal die ganze fachliche Bandbreitezwischen KaGu und Adrian-Berlin - Referenzpunkte erleichtern die Bestimmung der eigenen Position!
-
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?@ Susanne xyz: Ich freue mich über Deinen Beitrag, dem ich entnehme, dass Du Dich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Mit den guten Tipps und konstruktiven Gedanken, die Du da geschrieben hast, bin ich nicht nur einverstanden, sondern würde es Moni genau so empfehlen.
Dieses Forum soll keine Spielwiese für Angehörige von Medizinberufen sein, sondern zum Austausch von Informationen zu "Gesundheit und Medizin“ dienen. Jeder darf fragen und antworten, jeder soll seine Erfahrungen und Meinungen mitteilen, aber da Du selbst "vom Fach" bist: Gerade in dieser Sparte wird so viel Quatsch verzapft, da sind so viele Dinge einfach falsch, Risiken werden verzerrt bewertet, Gefährliches verharmlost, Harmloses tabuisiert, wer soll da als "Nichtprofi" noch wissen, was eigentlich richtig ist? Auch Ärzte haben in diesem Forum die Wahrheit nicht "gepachtet", aber vielleicht sind unsere Beiträge hier nicht ganz unwillkommen - nicht weil wir uns „produzieren“ wollen, sondern weil es unser Beruf ist. Eine jahrzehntelange Aus- und Weiterbildung stände zur Disposition, wenn daraus nicht ein Wissensgewinn erwachsen würde, der gelegentlich auch diesem Forum zugute kommt.
Thrombose ist für mich kein abstraktes Thema, sondern integraler Bestandteil meiner täglichen Arbeit. Ich lese nicht nur darüber, ich operiere Thrombosen, behandele sie medikamentös, interpretiere Laborwerte, lege Behandlungsstrategien fest – da darf ich mich schon äußern, wenn´s um dieses Thema geht. Und auch mal ungehalten sein, wenn die Diskussion sich zu sehr vom Boden der Tatsachen löst, oder? In diesem Sinne, einen tollen Sommer-Sonntag und viele Grüße von Jörn -
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?@ susanne xyz: Über die Ansichten eines Kollegen kann ich nicht urteilen, aber zur Sachlage möchte ich schon Stellung nehmen: Eine OS-Thrombose ist nach mehr als 3 Monaten bereits im Stadium der Organisation und Rekanalisation. Eine Flugreise (mit Luftdruckänderung) ist da völlig unerheblich - hier scheint eine Verwechselung mit der Komplikation einer frischen Thrombose vorzuliegen, nämlich der Lungenembolie.
Weiterhin herrscht in unserem Körper eine weitgehend gleichmäßige Temperatur, egal wie warm es in der Umgebung auch sein mag. Egal ob Bayern, Schwarzwald oder Malediven - die Körperkerntemperatur liegt um die 37 Grad. Fieber und Muskelarbeit können sie erhöhen, ebenso der ungeschützte Sonnenaufenthalt ohne ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, aber nur in Grenzen. Auf den Gerinnungsstatus hat die Temperatur keine Auswirkung - Menschen auf den Kanarischen Inseln sind nicht häufiger von Thrombosen betroffen als Schwarzwälder. Und wenn sie tatsächlich eine bekommen, dann müssen sie auch nicht zur Gesundung an die kühle Nordsee geschickt werden.
Erst eine Spätfolge der Thrombose, nämlich das sogenannte postthrombotische Syndrom ist eine mögliche, bedingte Kontraindikation für den Aufenthalt in der Wärme. Bei der Rekanalisation der thrombosierten Gefäße kommt es zu einer Schädigung des Venenklappenapparates, so dass der hydrostatische Druck im Gefäßsystem zu einer Ernährungsstörung der Haut und Unterhaut des Unterschenkels und der Knöchelregion führen kann. Die Symptome reichen von Schwellneigung, über trophische Hautveränderungen bis zum "offenen Bein", dem Ulcus cruris. Diese Veränderungen liegen bei Moni nicht vor, sie stellen sich - und vor allem: wenn überhaupt!- erst nach Jahren oder Jahrzehnten ein. In diesem Falle sollte man alles vermeiden, was die Schwellung und Entzündung noch zusätzlich begünstigt: Chronische Schwellzustände aus langer, stehender Tätigkeit, (und ebenso der Wärme), Herzinsuffizienz etc.So, reicht das für den frühen Samstagmorgen? Und wo liegen jetzt konkret die Bedenken gegen Monis Urlaubsreise? Bitte nenn mir doch abschließend wenigstens einen vernünftigen Grund(außer: Andere finden das auch gefährlich!), der Dich zu meinem so erbitterten Gegner hat werden lassen
Viele Grüße von Jörn -
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?Susanne xyz wrote:
Fakt ist in erster Linie, daß Du die Patientin nicht kennst und nur wenig von ihrem Gesundheitszustand weißt, daher finde ich eine Unbedenklichkeitserklärung bezügl. einer Reise einfach nicht unproblematisch. Oder warum glaubst Du, hatte der andere Arzt Bedenken?Fakt ist in erster Linie, dass Du immer noch nicht begründen kannst, warum Moni ihre geplante Reise nicht antreten soll. Aus allgemeinen Krankheitsbeschreibungen resultiert eine allgemeine Empfehlung. Meine Darlegungen ersetzen in keiner Weise eine ärztliche Konsultation. Und sollen es auch nicht! Aber für Moni sind sie vielleicht hilfreicher, als Dein "Wischiwaschi" aus Ideen, gehörten Meinungen und "gefühlten" Empfehlungen - Übrigens - Du weißt doch auch wenig über den Gesundheitszustand - warum ist meine Meinung als Arzt falsch und Deine richtiger? Magst Du uns über Deine Qualifikation aufklären?
-
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?@ Susanne: ich bin auch Chirurg, also was ist mit Deinen Fakten??
-
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?Susanne xyz wrote:
Aber letztendlich hat eben der Patient etwaige gesundheitliche Folgen zu tragen und nicht der Arzt, der ihm einen Rat gegeben hat...Irgendwie nicht so richtig hilfreich, Dein Tipp. Oder was soll Moni jetzt daraus machen? In den Süden reisen oder lieber lebenslang nur in den Schwarzwald? Nie wieder Urlaub in der Sonne? Ich würde es begrüssen, wenn Du mal richtig fundiert Stellung beziehen würdest, Susanne! Was ist denn nun mit dem weiteren Leben nach der Thrombose?? Und warum in aller Welt glaubst Du, dass eine Urlaubsreise bei dieser Konstellation gefährlich ist? Bitte jetzt endlich mal Fakten auf den Tisch - "Gespräche mit Ärzten" reichen mir als Qualifikation nicht - ich will eine Diskussion auf Augenhöhe!! Also voran - ich erwarte richtige Facts und Studienergebnisse, mit denen Du Moni auf das Altenteil schicken möchtest. Sei mir nicht böse, aber "gesundes Empfinden", Aberglaube und "Info aus dritter Hand" sind an dieser Stelle mal nicht gefragt - hier geht es um Fakten und Studien, bitte begründe Deine Meinung.
-
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?Moni - Klasse!
-
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?@ susanne xyz: Schade, begründest Du Deine Theorien denn nur medizinischen Laien? Angst vor Widerspruch? Oder nur wackeliges Fundament??
Beim postthrombotischen Syndrom mag´s mit der Wärme stimmen, aber als Folgezustand einer frischen Thrombose - naja... Die Prüfung der Gerinnung mit einem Taschengerät ist ebenso schwierig wie die Bestimmung des Blutzuckers - und das schaffen Millionen Menschen jeden Tag! Und bis zum Herbst ist Moni bestimmt Profi darin, ihre Marcumardosis selbst abzuschätzen...
Aus meiner Sicht gibt es keine Einwände gegen die Reise und Monis Beiträge hinterlassen bei mir den Eindruck, dass sie sehr vorsichtig und gewissenhaft mit allen Risiken umzugehen vermag. -
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?Warum darf man eiegentlich mit einer relativ frischen Thrombose nicht fliegen? Und was hat ein Luftdruckgradient mit dem Re-Thomboserisiko zu tun? Und warum soll erhöhte Außenluft-Temperatur schädlich sein oder auch nur irgendwelche Änderungen auf die Gerinnungskaskade ausüben (vorausgesetzt, man achtet auf ausreichende Flüssigkeitssubstitution)? Und welchen besseren Thrombosschutz gibt es, als eine Antikoagulation mit Marcumar in Verbindung mit einem Kompressionsstrumpf? Und warum ist es nicht möglich, seine Gerinnungswerte mit einem kleinen Taschenmessgerät zu prüfen und die Coumarin-Dosis dann anzupassen?
Ich bin gespannt auf Eure Antworten - betrachte dies als eine interessante Fortbildung
... -
nach thrombose -jemals wieder in den Süden?Hallo Moni, es gibt keinen vernünftigen Grund, weshalb Du nach einer Thrombose nicht Urlaub in der Wärme machen solltest. Wegen des Flüssigkeitsverlustes viel trinken, Thromboseschutz beim Flug und dann steht einem Urlaub in der Sonne medizinisch nichts im Wege.
Viele Grüße und eine schöne Zeit wünscht Jörn -
Sitzplätze RyanairHallo aundd, die Sitzplätze bei Ryanair sind frei wählbar, mit der kostenpflichtigen "Priority"-Option darfst Du als erster in die Maschine einsteigen und kannst Dich praktisch auf jeden Sitz setzen, der Dir gefällt. Danach erfolgt der Zustieg nach der Reihenfolge der Passagiere am Gate - hier gilt (wie im wahren Leben): Wer zu spät kommt...
Kleiner Tipp: 10 Minuten Wartezeit vor der Kontrolle der Bordkarten (und nicht erst beim Aufruf) und schon kannst Du sitzen, wo Du möchtest.
Bin letzte Woche mit Raynair geflogen - alles bestens! Gruß von Jörn -
Rezeptfreie Medikamente ... spanischen raumHallo Mary, die Gesundheitsbehörden der Staaten der EU regeln in allen Mitgliedsländern die Sicherheit der Arzneimittelanwendung über die sogenannte "Rezeptpflicht" - d.h. eine Vielzahl von Medikamenten dürfen nur bei schriftlicher ärztlicher Verordnung in der Apotheke abgegeben werden. Dies ist natürlich auch in Spanien der Fall. Welche Arzneimittel nun aber rezeptpflichtig sind (und in welcher Dosierung), das ist den Ländern selbst überlassen. Generell gilt, dass insbesondere Arzneimittel mit Suchtpotential ( z.B. Schmerzmittel auf Opiatbasis, stärkere Schlafmittel), aber auch Antibiotika nur nach einer ärztlichen Konsulation abgegeben werden dürfen.
Bei Dauermedikation und geringem Mißbrauchsrisiko kann man die Ansicht vertreten, dass nicht für jede neue Arzneimittelpackung der Arzt aufgesucht werden muss. Das ist Ansichtssache, aber gerade bei der Vielzahl von Wechsel- und Nebenwirkungen einer Dauermedikation möchte ich mich uneingeschränkt der Meinung von Erika1 anschliessen - gerade bei Hormonsubstitution sind regelmäßige Kontrollen sinnvoll.
Die Rezeptpflicht ist übrigens leider immer noch keine absolute Sicherheit bei der Verwendung von Arzneimitteln - immerhin kann man sich selbst mit der kompletten Einnahme der kleinsten Packungsgröße des freiverkäuflichen Paracetamols relativ sicher und dauerhaft aus diesem Forum verabschieden.
Arzneiabgabe und Arzneimittelsicherheit sind eine zentrale Aufgabe der Apotheke, hier wird fundiert und professionell beraten. Oftmals entdeckt gerade der aufmerksame Apotheker, dass z.B. bei Verordnungen zweier verschiedener Fachärzte die Kombination der Medikamentenicht verträglich ist und kann dann als sachkundiger Vermittler eine Änderung der Verordnung abstimmen. Auch diesen Sicherheitsaspekt sollte man übrigens bei Auslandseinkäufen und "Internet-Apotheken-Schäppchen" berücksichtigen - "Geiz ist geil", aber bei der Arzneimittelsicherheit auch mit Risiken verbunden.
Viele Grüße von Jörn -
Warum wird im Flieger relativ viel Tomatensaft getrunken?Hallo Hans, das Rätsel mit dem Tomatensaft im Flieger werden wir wahrscheinlich nicht lösen können - eine wirklich interessante Frage!!
Meine Überlegungen dazu: An der "dünnen Luft" während des Fluges kann es eigentlich nicht liegen, denn der Kabinendruck wird ungefähr einer Höhe von 2000m ü.M. angepasst. Damit nimmt der Partialdruck des Sauerstoffs zwar ab, aber die Oxygenierung der Erythrozyten erfolgt immer noch praktisch vollständig. Insbesondere ohne körperliche Tätigkeit wird unser Körper diese Veränderung kaum spüren oder durch eine diskret höhere Atemfrequenz ausgleichen.
Meine favorisierte Theorie zum salzigen Tomatensaft besteht eher in der Stress-Situation vor der Reise, die über eine erhöhte Schweißproduktion und den damit verbundenen Salzverlust zu dem Bedürfnis des Elektrolytausgleiches führt. Die trockene Klimaanlagen-Luft im Flieger kann da auch eine Rolle spielen.
Bin auf weitere Beiträge gespannt und will mich an dieser Stelle outen: Ich gehöre ebenfalls zur knallharten Tomatensaft-Fraktion im Flieger, obwohl ich sonst das Zeug nicht unbedingt liebe. Viele Grüße von Jörn -
BlinddarmenzündungDanke Carsten! Risikoeinschätzung ist immer sehr individuell und manchmal helfen Statistiken, wenn man sich bei der Einschätzung der realen Gefährdung nicht so ganz sicher ist:
In Deutschland gab es 2006 ca. 5100 Verkehrstote, maximal werden hier 10 Menschen vom Blitz pro Jahr erschlagen, weltweit sterben 150 Menschen an den Folgen einer herabfallenden Kokosnuss, aber nur 10 der knapp 100 jährlichen Haiangriff auf der Welt enden tödlich. 2006 starben 643 Menschen bei großen Flugzeugunfällen (war ein richtig gutes Jahr!). An den Folgen der verzögerten Behandlung einer Blinddarmentzündung während einer Flugreise kam weltweit kein einziger Mensch ums Leben.
Als Chirurg möchte ich alle User beruhigen - auf die wenigen Stunden des Fluges kommt es bei der Behandlung nicht wirklich an - viel wichtiger ist die Frage nach der Kompetenz des behandelnden Krankenhauses mit all seinen Mitarbeitern
Gruß von Jörn -
Rheuma ( MTX ) und Sonne?! Wer hat Erfahrungen?!@pimbolihaus: Das "MTX" in der Überschrift steht für die Therapie mit "Methotrexat", Nebenwirkungen an der Haut sind unter anderem Exantheme, Erytheme und erhöhte Photosensibilität. Unbedingt vor dem Urlaub mit einem Arzt Rücksprache halten, der über ausreichende Erfahrung damit verfügt! Da bei so kurzer Diagnosestellung die MTX-Therapie noch per Injektion wöchentlicherfolgt und die Freundin sicherlich nicht nur wenige Tage unterwegs ist - wer injeziert die nächste Dosis?
MTX ist formal ein Zytostatikum, die Therapie beinhaltet eine engmaschige Kontrolle von Blutbild, Leberenzymen und Nierenfunktion - eine Urlaubsreise zu Therapiebeginn ist damit fragwürdig, wenn nicht sogar kontraindiziert.
Je länger ich über die Frage nachdenke, desto mehr fühle ich mich an mein Staatsexamen erinnert - alle Informationen, die Du uns gegeben hast, sind dazu angetan, um in die Falle zu tappen - willst Du uns testen?? -
Wann und wo am Besten Ferienhaus für die Cote d´Azur buchen für nächsten Sommer??Hallo Sandra1971, wenn Du hier im HC-Reisebüro mal nach einem Ferienhaus an der Côte d´Azur suchst, wirst Du auf einen großen, internationalen Anbieter stossen. Dessen Katalog könnte ja schon mal eine gute Entscheidungshilfe sein.
Kannst aber auch zunächst mal den Ort oder die Gegend festlegen und dann per Mailformular Infomaterial zu Ferienhäusern beim jeweiligen Office du Tourisme anfordern. Vorteil der privaten Suche ist bestimmt der etwas günstigere Preis, aber gerade bei einem Ferienhaus für 3 Wochen würde ich lieber auf "Nummer sicher" gehen und über einen zertifizierten Anbieter buchen - da hast Du einen garantierten Mindeststatus bei Sauberkeit und Inventar und außerdem eine Garantie bei Mängeln. Buchen würde ich auf jeden Fall noch bis zum Ende dieses Sommers, da Juli/August in Frankreich die Haupt-Reisesaison ist - zu einem späteren Zeitpunkt könnten die Schnäppchen bereits weg sein...
Viele Grüße aus dem Norden von Jörn -
BlinddarmenzündungDanke Erika 1, so ist es - wir haben alle den Eid des Hippokrates geschworen und verhalten uns nach der Genfer Deklaration des Weltärztebundes. Auch ohne Kreditkarte gibt es weltweit Hilfe - aber Mandy: MIT Kreditkarte ist es einfacher...

PS: In Deutschland wird man ohne jegliche Papiere, Versicherungsnachweise und auch als Ausländer im Notfall behandelt - kein Arzt wird sich aus wirtschaftlichen Erwägungen der unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen! -
Kennt jemand Zermatt ???Hallo Lisa! Kann Dir leider nicht alle Fragen beantworten, aber bestimmt bekommst Du noch mehr Tipps:
- Für einen reinen "Matterhorn-Bewunder-Aufenthalt" in Zermatt würde ich etwa 3-4 Tage mit An-und Abreisetag veranschlagen. So kannst Du den Ort erkunden, etwas wandern gehen, vielleicht mit dem Mountainbike fahren und natürlich das perfekte Alpenpanorama bewundern (immerhin 29 Berge rund um Zermatt, die höher als 4000 Meter sind!)
- Da Zermatt ohnehin autofrei ist und Du auf jeden Fall die letzten Kilometer mit dem Zug fahren musst, würde ich vielleicht in Erwägung ziehen, mit dem "Glacier-Express" dort anzureisen und auf seiner Route irgendwo in der Nähe eines Flughafens einzusteigen. Der Glacier-Express fährt durch die schönsten Gegenden der Schweiz, hat Panoramafenster und ist bestimmt eine tolle erste Begegnung mit diesem Land. Im Internet bekommst Du problemlos die Route und Infos dazu.
- Sorry, da bin ich überfragt
- ebenso zum nächsten Flughafen - das ist wahrscheinlich der Ort Sion, vielleicht aber auch ein Flughafen am Genfer See. - Sehen mußt Du natürlich das Matterhorn, solltest durch die Bahnhofstraße schlendern, unbedingt Käsefondue und Raclette essen, mit der Gondelbahn auf einen der Berge fahren und von dort wandern und in einer Hütte einkehren. Da bietet sich zum Beispiel "Sunnegga" an, um von dort aus in den kleinen Weiler "Findeln" zu gelangen.
Empfehlenswert ist der Besuch des "Alpin-Centers" in der Bahnhofstraße - dort ist die Vereinigung der Bergführer und hier kann man auch einen Helikopter-Rundflug buchen. Gute Anregungen findest Du auch auf der Homepage des Ortes unter www.zermatt.ch. - Nein, kein Visum erforderlich, wenn Aufenthalt nicht länger als 3 Monate dauert, Reisepass reicht aus.
Wünsche Dir eine tolle Zeit in der Schweiz - viele Grüße aus dem Norden Deutschlands von Jörn