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  • Tipp für Minarettbesuch!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    In Luxor wollen meine Frau und ich ein Minarett besteigen. Auf dem Schiff informiert uns der einheimische Reiseleiter: Für “Touris” Tabu!

    Gleichwohl setzen wir uns von der Gruppe ab und suchen ein imposantes Minarett in der Nähe des Luxortempels auf. Besichtigung leider für “Ungläubige” nicht möglich, teilt uns der Wächter mit. Jetzt muss ich mir etwas einfallen lassen. Und ich werde fündig: Dank frommer Mine und einem Bakschisch ändert er seine Meinung. Ob dank frommer Mine oder Bakschisch sei mal dahingestellt! Also die etwas kriminelle Wendeltreppe rauf. Oben angelangt, erwartet uns ein herrlicher Blick über Luxor. Wir dürfen allerdings nicht zu nahe an die Fensteröffnungen. Man hätte uns von unten sehen können. Und wir waren ja “Ungläubige”. Für uns, aber auch für den Wächter hätte eine Nichtbeachtung schwerwiegende Folgen ausgelöst. Und einige Tage Knast in Luxor und zusätzliche Überzeit-Arbeit für den Schweizerkonsul in Kairo wollten wir nicht herausfordern. Also wieder die Wendeltreppe runter.

    Bei der Verabschiedung hält der Wächter unmissverständlich seine hohle Hand hin. Ich schüttle den Kopf und sage: <<Du hast ja schon einen Bakschisch erhalten>>. Darauf antwortet der Wächter treuherzig: <<Ja das stimmt -- aber Allah erwartet auch noch einen Bakschisch!>> Diese Antwort hat mich restlos überzeugt und ich überreiche dem Wächter noch einen zweiten Bakschisch -- in der Hoffnung, dass Allah den Betrag angemessen findet, mit uns zufrieden ist und uns nicht bestraft!

    Gruss
    Pesche

    Nilkreuzfahrten

  • Gefährlich Reisen in Venezuela?
    PescheP Pesche

    Hallo Timo

    Zu deinen Fragen:

    • Betreffend Mietwagen nach Brasilien kann ich dir keine Antwort geben. Wir haben den Trip mit privaten Jeeps meiner venezolanischen Freunde vorgesehen.

    • Ich würde diesen Trip nicht unbedingt in der Regenzeit zwischen Mai - Oktober durchführen, obwohl mit einem 4x4 Jeep dieses “Reisli” machbar ist!

    Interessant wäre auch eine Fahrt auf der Küstenstrasse von Venezuela nach Kolumbien. Meine Freunde haben mir jedoch dringend abgeraten und sind auch nicht bereit, mich zu begleiten. Gerät man ungewollt in ein Scharmützel zwischen der Drogenmafia und der Polizei, kann es ungemütlich werden!

    Bedingt durch eine komplizierte Operation, voraussichtlich noch diesen Monat, ist der Reisetermin für meine Frau und mich noch offen.

    Nachstehend noch zwei Episoden zum Schmunzeln. Auch das ist Südamerika, resp. Venezuela!:

    ALLES NACH VORSCHRIFT!

    Eine militante Gruppierung von Regierungsgegnern sprengte in einer Kraftwerkunterstation der staatlichen Unternehmung CADAFE eine Trafogruppe in die Luft. Nichts außergewöhnliches. Das kommt hin und wieder vor. Die Ministerien geben dann neue Sicherheitsdispositive heraus, die in der Regel nach einigen Monaten wieder versanden.

    Eine Woche nach dem Terrorakt besuche ich das Kraftwerk Sta-Teresa, in dem ich in den vergangenen Wochen immer wieder einige Stunden gearbeitet habe. Das Kraftwerk ist gut bewacht und der Zutritt nur mit entsprechenden Ausweispapieren möglich. Der Betriebsleiter hat mich dem Kader und den Pfortenwächtern persönlich vorgestellt. Das Wachpersonal kannte meinen Vor- und Nachnamen obwohl auch per “Sie”, nur der Vornamen benutzt wird, den Geschäftswagen mit BBC-Logo und meine Tätigkeit als Projektleiter für die Kommunikationssysteme des gesamten landesweiten CADAFE Strom-Netzes. Meistens habe ich mit dem diensttuenden Wachmann bei der Eingangspforte kurz einige Worte gewechselt.

    Ich fahre also mit dem Geschäftswagen auf das immer geschlossene Eingangstor zu. Normalerweise entriegelt der diensttuende Wachmann aus seinem Büro das elektrisch gesteuerte Tor, lässt mich passieren und kommt dann freundlich lachend auf einen kurzen Schwatz an mein Wagenfenster. Heute bleibt das Tor zu. Der immer gutgelaunte Wächter José, mit dem ich schon mehrmals ein kurzes Plauschgespräch geführt habe, nähert sich meinem Wagen und fragt mit ernstem Gesicht: <<Guten Morgen Señior. Wie ist ihr Name und können sie sich ausweisen?>> Verdutzt sage ich: <<Guten Morgen Señior José, was soll das?>> José antwortet mit ernstem Gesicht: <<Ich habe die Anweisung erhalten, jeden Besucher zu fragen nach: Name, Firma und den Grund des Besuches?>> Lachend antworte ich: << Also mein Name ist Señior Pedro, ich arbeite bei der BBC-Venezolana, und bin verantwortlich für die neuen Kommunikationssysteme -- genügt das?>> Immer noch mit ernstem Gesicht antwortet José: <<Nein das genügt nicht -- ich muss ihren Pass sehen, eine Bescheinigung, dass sie bei der BBC-Venezolana arbeiten und die Zutrittsberechtigung, ausgestellt vom Ministerium>>. Etwas verdattert entnehme ich meiner Aktenmappe den Pass, die BBC-Ausweispapiere und die vom Ministerium ausgestellte Zutrittsberechtigung für sämtliche CADAFE Anlagen und übergebe die Dokumente José. Immer noch mit ernstem Gesicht, verschwindet er in seinem Büro. Kurze Zeit später kommt José, jetzt über das ganze Gesicht strahlend zurück und sagt: << Guten Morgen Señior Pedro -- hier haben sie ihre Dokumente zurück -- tut mir leid, dass ich sie ********* habe, aber ich habe strikte Anweisungen vom Chef, unserem Betriebsleiter erhalten und noch einen schönen Tag!>>

    Etwas später entschuldigt sich auch noch der Betriebsleiter, mit dem ich per “Du” bin mit den Worten: <<Tut mir leid Pedro für die Verzögerungen -- aber ich habe neue Anweisungen vom Ministerium erhalten und wenn ich mich nicht bis ins kleinste Detail daran halte und ein Neider verpetzt mich, bin ich meine gutdotierte Stelle beim Staat los>>. Meine Antwort: <<Alles klar Pablo, ich verstehe, gehen wir zusammen Mittagessen? -- ich lade dich ein>>. Pablo nimmt die Einladung schmunzelnd entgegen.

    Mit einem Gin Tonic stoßen wir beim Apéro auf den Amtsschimmel beim Ministerium an und diskutieren noch einige geschäftliche Belange. In Venezuela ist es üblich, geschäftliche Dinge beim Apéro zu besprechen. Beim anschließenden Mittagessen ist das Geschäft “TABU” und man kommuniziert, losgelöst von hängigen Problemen, nur noch locker über Gott und die Welt. Super, dieses ungeschriebene Gesetz. Ich habe das auch in unseren Breitengraden ausprobiert. Es funktionierte leider nicht!!

    FAHRPRUEFUNG IN CARACAS

    Im Auftrag meiner Arbeitgeberfirma verbrachte ich längere Zeit in Venezuela. Ein venezolanischer Führerausweis war deshalb obligatorisch. Profis informierten mich, dass ohne einheimische Prüfungshelfer, die vor dem Prüfungsgebäude in Caracas ihre Dienste anboten, nichts gehe.

    Mein Prüfungshelfer begleitet mich in das Theoriezimmer und stellt mir den Experten vor. Nach dem Zufallsprinzip kreuze ich auf den Prüfungsunterlagen die Antworten an. Bedingt durch meine damaligen minimalen Spanischkenntnisse verstehe ich von den Prüfungsfragen mehrheitlich nur “Bahnhof”! Der Experte prüft stirnrunzelnd meine Arbeit und sagt kurz und bündig: <<DURCHGEFALLEN!>> Jetzt folgt der große Auftritt meines Prüfungshelfers. Gemeinsam mit dem Experten begeben wir uns in ein Hinterzimmer. Einige Geldscheine wechseln den Besitzer und oh Wunder, der Experte teilt mir freundlich lächelnd mit: <<SIE HABEN DIE THEORETISCHE PRUEFUNG BESTANDEN!>> Dann sagt er: <<Jetzt müssen sie nur noch die praktische Prüfung absolvieren. Wo haben sie ihren Wagen parkiert?>> Meine schüchterne Antwort: <<Ich besitze noch keinen Wagen, aber meine Firma wird mir einen besorgen>> -- beantwortet er wiederum kurz und bündig: <<DANN SIND SIE DURCHGEFALLEN!>> Nun folgte das bekannte Prozedere. Hinterzimmer, Besitzerwechsel von Geldscheinen und die freudige Information: <<SIE HABEN AUCH DIE PRAKTISCHE PRUEFUNG BESTANDEN!>>

    Glücklich und zufrieden verlasse ich mit meinem Prüfungshelfer das Gebäude und bei einem Drink in seinem Büro, resp. in einer nahegelegenen Kneipe, wechseln wiederum einige Geldscheine den Besitzer.

    PS
    Den venezolanischen Führerausweis, bestückt mit wunderschönen Stempeln und noch schöneren Unterschriften, inkl. einer grauenhaften Foto mit Nummer ( vergleichbar mit Aufnahmen von Verbrechern!) besitze ich heute noch und ist jeden Franken, resp. jeden Bolivar wert!

    Sorry, meine Antwort ist etwas lang geworden!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • deutsches cafe
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Was gibt es da zu meckern? Ich erwarte in Spanien dass:

    • Man deutsch und zwar Schweizer Dialekt spricht!

    • Sämtliche Nahrungsmittel aus der Schweiz eingeführt werden!

    • Man ein frisches Fondue mit verschiedenen Käsesorten aus der Schweiz erhält!

    • Man einen Wein aus der Schweiz erhält!

    • Man im Hotel Schweizer Jodellieder mit Handharmonikaklängen darbietet!

    • Man in den Kinos nur Schweizerfilme abspielt!

    • Man unsere Schweizer Fussballnationalmanschaft gewinnen lässt!

    Und selbstverständlich:
    Man in Torremolinos oder Benalmadena in allen Cafés guten Filterkaffee erhält und auch leckeren Kuchen, gebacken von einem Schweizer-Bäcker!

    Das ist doch das absolute Minimum, welches ich in meinem Gastland Spanien erwarten darf! Oder sehe ich da etwas falsch?

    Gruß
    Pesche

    Costa del Sol

  • Auto mieten in Tunesien ,reisebüro oder internet
    PescheP Pesche

    Hallo Tanja

    Mein Tipp: Unbedingt vor Ort für die ganze Feriendauer einen PKW mieten. Je nach Mietdauer können die Preise massiv (bis zu 50%) gedrückt werden. Alles Verhandlungssache -- begleitet mit einem Tee und dem gemeinsamen schmauchen einer Wasserpfeife. Die Flexibilität zahlt sich in jeder Beziehung aus.

    Vielleicht hilft euch nachstehender Reisebericht bei der Planung individueller Trips:

    Unser bevorzugter Ferienort in Tunesien ist Nabeul, ca. 10 km von Hammamet entfernt. Im Gegensatz zu Hammamet und vielen weiteren Touristenzentren, findet in Nabeul noch das ursprüngliche tunesische Leben statt. Nachts sind in dieser quirligen Provinzhauptstadt der Halbinsel Cap Bon nur noch wenige Touristen anzutreffen. Viele „Touris“ stopfen sich mit „AI“ im gebuchten Hotel die Bäuche voll und dann ab zur abendlichen, in der Regel trostlosen Animation. Schade, denn was in dieser Stadt kulinarisch geboten wird, ist einsame Spitze. Die vorwiegend tunesischen Gäste sind keine Kostverächter.

    Einige Restaurants, z.B. das „L‘Olivier“ sind in jeder Hinsicht vergleichbar mit Gaut Millau-Gourmettempel in unseren Breitengraden. Lediglich die Preise sind nicht vergleichbar. Wie zu “Grosis” Zeiten, sagen wir bei uns in der nicht ganz billigen Schweiz! Egal ob eine vorzügliche Fleischspeise, ein nach Wunsch zubereitetes Fischgericht oder Tunesische Spezialitäten, alles wird perfekt serviert und mundet vorzüglich.

    Mir läuft immer wieder das Wasser im Munde zusammen, wenn ich nur schon an eines meiner Lieblingsgerichte denke. “Filet au pouvre vert flambé” vom Chef de Service direkt am Tisch zubereitetes exzellentes Traumessen. Selbstverständlich begleitet mit einem süffigen “Sidi Rais” Rotwein. Es muss ja nicht immer „cous cous“ sein! Und dann das abschließende Dessert: Die obligate Hausgemachte Tunesische Patisserie -- ein Traum!!

    Eine ähnliche Hommage könnte ich z.B. über das Restaurant “Bon Kif” und weitere Geheimtipps in Nabeul schreiben. Aber ich will nicht alles verraten. Der geneigte Leser und Tunesien-Reisende soll sich vor Ort selber überzeugen und sich ein Bild machen.

    Logiert haben wir im Hotel Prince, etwa 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt. Dieses traumhafte Hotel mit einem Riesenpool liegt direkt an einem schönen Sandstrand. Die Gäste stammen vorwiegend aus Frankreich und bringen auch die den Franzosen eigene sympathische Lebensart in das Haus. Unbedingt auf ein VIP-Zimmer mit großem Balkon und herrlichem Meerblick bestehen. Ein kleines angemessenes Trinkgeld macht alles möglich. Wir haben bewusst nur Übernachten mit Frühstück gewählt. Der Grund: s/oben! Übrigens: Über ein Reiseunternehmen buchten wir „Pauschal“ -- Hotel mit Zusatzwochen und Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen. Ist immer noch wesentlich günstiger als „Individuell“, trotzdem wir mehrere Tage irgendwo zwischen Nord- und Zentraltunesischen logiert haben. Wir orientierten lediglich die Réception und die Reiseleitung. Damit wollten wir vermeiden, dass plötzlich eine umfangreiche Suchaktion für zwei vermisste Gäste gestartet wird. Erwähnenswert: Das Le Prince ist das ganze Jahr geöffnet und dank Hallenbad auch im Winter, z.B. über Weihnachen/Neujahr eine Reise wert.

    Noch etwas zum Verkehr:
    Ok -- der Straßenverkehr, vor allem in Tunis ist etwas gewöhnungsbedürftig. Mehr oder weniger ist etwa alles erlaubt was bei uns verboten ist. Verkehrsregeln gelten nur auf dem Papier und nicht in der Praxis! Bei rot über eine Kreuzung oder kurz vor der Kreuzung von der rechten Abbiegspur brüsk über die Mittelspur auf die linke Abbiegspur wechseln und das alles unter den „wachsamen!“ Augen von freundlichen Polizisten ist keine Seltenheit. Würden alle Regeln eingehalten -- der Verkehr käme glatt zum erliegen!

    Eine kleine Episode habe ich noch in bester Erinnerung. Irgendwo unterwegs kreuzte eine Bahnlinie unsere Strasse. Eine geschlossene Schranke bis in die Mitte der Strasse in unserer Fahrtrichtung und eine geschlossene Schranke bis in die Mitte der Strasse in der entgegengesetzten Fahrtrichtung sowie ein rotes blinkendes Haltesignal und der ohrenbetäubende Lärm einer Glocke veranlassen mich, meinen Wagen anzuhalten und den Motor abzustellen. Ein nachfolgender Wagen stoppt ebenfalls und hupt. Weitere Wagen folgen und alle hupen! Verwirrt zeige ich mit der Hand auf die geschlossenen Schranken und die optischen und akustischen Halte-Signale. Plötzlich überholt mich der hintere Wagen, fährt auf der Gegenfahrbahn auf das Geleise, dann über die Geleise wieder auf unsere Fahrbahn und setzt seine Fahrt fort. Freundlich lächelnd überholen mich anschließend alle wartenden Fahrer und überqueren nach dem gleichen System die Bahnlinie. Nun, auch ich lerne rasch und habe es den Einheimischen gleichgetan, nachdem ich mich vergewisserte, dass weder von links noch von rechts Gefahr in Anzug war. Jetzt wollte ich es aber wissen und ich fragte mich, kommt da überhaupt ein Zug? Und er kam. Etwa drei Minuten später brauste der Express Sfax-Tunis mit donnerndem Getöse vorbei!

    Nebst Fahrten nach Tunis auf mehr oder weniger guten Strassen (ca. 1 Stunde ab Nabeul) ist auch ein Trip nach Tunis mit der Bahn via Bir Bou Regba inmitten von Einheimischen ein Erlebnis! Selbstverständlich haben wir die Halbinsel Cap Bon kreuz und quer bereist. Erwähnenswert ist unser Halbinsel-Stammrestaurant „El Mansourah“ in Kélibia mit herrlichem Blick auf die Burg und das Meer. Fangfrischer Fisch, exzellent zubereitet und serviert, wird dort groß geschrieben!

    Als Weinliebhaber habe ich nach einigem Suchen irgendwo in der Mitte der Halbinsel sogar ein Weingut gefunden! Man muss nur in wenig Geduld haben und sich mit Händen & Füssen ausdrücken. Die Pfortenwächter sprechen kein Wort französisch und der Besitzer schlief! Es war etwa 15 00 Uhr! Schließlich klappte es doch, der Besitzer wurde wach und der Wein war süffig!

    Insbesondere das Sperberfestival Ende Mai/Juni in El Haouaria an der Nordspitze des Cap Bon hat es uns aber angetan. Die Falkner von El Haouaria fangen die Sperber auf ihrem Flug nach Europa, richten sie für die Wachteljagd ab (ist nicht so mein Ding, aber leider nicht zu ändern!) und lassen sie zum Festende wieder frei. Ich glaube, meine Frau und ich waren unter den Massen von fröhlichen Einheimischen und der Polit-Prominenz aus Tunis die einzigen Touristen.

    Empfehlenswert ist aber auch das bereisen von Zentraltunesien mit einem Besuch der vorgelagerten Insel Kerkennah bei Sfax. Die Überfahrt mit der Fähre dauert rund 90 Minuten und ist allein schon ein Erlebnis und bei hohem Wellengang -- Standfestigkeit ein absolutes Muss! Auch das Einschiffen, rückwärts über zwei schmale Stahlplatten hat es in sich. Ein falsches Manöver und man geht Baden! Ich glaube, auch auf diesem “Kahn” waren wir die einzigen Touristen. Organisierte Touren auf diese kleine Insel werden zum Glück (noch) nicht angeboten. Kost und Logis unterwegs ist übrigens kein Problem. Herbergen in jeder Preisklasse, die vorwiegend von Tunesischen Geschäftsleuten frequentiert werden, findet man in Nord- und Zentraltunesien problemlos.

    Und in Sachen Sicherheit -- wir fühlten uns nie, auch zu später Nachtstunde in kleinen und größeren Städten oder unterwegs auf manchmal etwas abenteuerlichen Strecken bedroht. Überall haben wir freundliche und hilfsbereite Einheimische und „Hüter des Gesetzes!“ angetroffen. Szenario zu später Nachtstunde irgendwo unterwegs: Eine Polizeistreife stoppt uns mit einer roten Alarmlampe. Als die Beamten realisieren, dass wir „Touris“ sind, entschuldigen sie sich in aller Form und lassen uns unkontrolliert weiter fahren. Sonderbar: Das ist mir in unserem „CH-Alpenländli“ noch nie passiert!

    Der langen Schreibe kurzer Sinn: Tunesien bietet mehr, als nur Sonne, Strand, obligate Sehenswürdigkeiten und „All Inklusive!“

    Gruss
    Pesche

    Tunesien

  • Nostalgischer Rückblick eines Südamerika-Fans!
    PescheP Pesche

    @Dagmar & fio

    Danke für die Feedbacks. Ich schreibe hin und wieder, wenn es mich überkommt, aus dem holen Bauch einen Beitrag oder eine Antwort in ein HC-Forum. Manchmal etwas spöttisch und sarkastisch formuliert. Ich stimme fio zu: Heutige Reisende interessiert es nicht sonderlich, wie es vor zig-Jahren in ihrem Urlaubsland und in ihrer Urlaubsdestination ausgesehen hat. Leider oder zum Glück, je nach Auffassung, können wir das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Manchmal kann ich mir jedoch ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich sehe, was heute alles in tropischen Breitengraden möglich ist. Dazu folgende kleine Episode, vor nicht allzu langer Zeit irgendwo in Südamerika erlebt:

    Ich sitze in einem Schaukelstuhl auf der schattigen Veranda eines Tabakbauern, genieße den offerierten 10-jährigen Rum und die feine handgedrehte Zigarre und diskutiere mit dem Bauer über Gott und die Welt. Das Thermometer zeigt 35 Grad im Schatten an. Plötzlich hören wir ein Schnauben. Eine Gruppe schweißtriefender Biker radelt auf der staubigen Strasse vorbei. Die teuren, in allen Farben leuchtenden Sportdesignerklamotten, die Formel 1 Helme und Brillen und die Hightech-Bikes verraten es, das sind nicht Einheimische, sondern aktive Touristen. Mein Tabakbauer schaut der Gruppe belustigt nach und murmelt zwischen zwei Zügen an seiner Zigarre -- sinngemäß aus dem spanischen übersetzt: ,,nur Esel und Weiße gehen in der Sonne!" -- was mich zu der etwas despektierlichen Bemerkung verleitet: "ein Esel ist zu intelligent um freiwillig in der Sonne zu gehen!".

    Bei Dschungel- und Urwald-Bikern, die diese Zeilen empört zur Kenntnis nehmen, möchte ich mich in aller Form entschuldigen. So, jetzt aber ab ins “Körbchen”, sonst erhalte ich wieder den Vorwurf: Um diese Zeit sitzt man nicht mehr vor dem PC und tummelt sich schon gar nicht im Internet sondern man ist im Bett und schläft. Sorry, aber ein Schlummertrunk liegt noch drin!

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • Nostalgischer Rückblick eines Südamerika-Fans!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Schmunzelnd konsumiere ich immer wieder die Postings heutiger Südamerika-Reisender mit Fragen wie: Wo ist es schöner oder welches Hotel ist besser? Jedes Land in Südamerika hat seine landschaftlichen und kulturellen Reize. Obwohl ich zugeben muss: Venezuela ist für mich das schönste und abwechslungsreichste Land Lateinamerikas. Aber eines haben alle Staaten gemeinsam: Losgelöst von der jeweiligen politischen Lage -- die fröhlichen und lebenslustigen Einheimischen mit Musik im Blut!

    Vor Jahren bot sich mir die Gelegenheit, in einigen, bei heutigen Touristen beliebten Ländern als junger Projektleiter im Auftrag eines Multis, beim Aufbau von staatlichen Kraftwerken mitzuarbeiten und im Arbeitseinsatz, der Freizeit und in den Ferien, Land und Leute auf mehr oder weniger abenteuerliche Weise intensiv kennenzulernen. Mit Wehmut und zugegeben einer Portion Egoismus, denke ich allerdings an die paradiesischen Zeiten zurück, als die Länder noch nicht von Massentouristen überflutet wurden.

    Eine Ferienwoche gemeinsam mit einem Arbeitskollegen, z.B. in Machu-Picchu (Peru) als einzige Besucher der gut erhaltenen geheimnisvollen Inkastätte oder eine mehrtägige Robinsonade auf einer unbewohnten und menschenleeren Karibikinsel, vorgelagert der Küste Venezuelas waren keine Seltenheit. Auch einen Trip zu den Tafelbergen und dem Salto Angel, damals nur mit einem privaten Kleinflugzeug möglich und Übernachtung unter freiem Himmel in der Hängematte unter einem Moskitonetz, habe ich noch in bester Erinnerung.

    Heute fehlt Machu-Picchu in keinem 0/8/15 Südamerika-Angebot und die kleinen vorgelagerten Inseln Venezuelas haben sich zu Ghettos des Massentourismus entwickelt. Dank Neckermann und TUI & Co. bucht man heute vor Ort zur Abwechslung an das monotone Strandleben mit den weltweit aufkommenden AI-Bunkern eine abenteuerliche Jeepfahrt, selbstverständlich im Konvoi oder fliegt schnell in den Urwald und besucht einen Indiostamm. Ob zu ihrem Wohl -- ist eine andere Frage!

    Meine Besuche, unter anderen zu den zivilisationsfeindlichen Motilonen oder zu den Yanomani im “Territorio Amazonas” waren damals nur in Begleitung von Missionaren möglich. Und auch das nur mit gewissen Einschränkungen. Auf einige weitere interessante Besuche musste ich leider verzichten. Bedingt durch die Regenzeit, verzögerte sich die Rückreise in die Zivilisation manchmal bis zu zwei/drei Monaten. Für die Missionare und ihren Chef und "CEO" in Rom kein Problem, aber mein Arbeitgeber, ein Multi aus heimatlichen Gefilden, dem schnöden Mammon verplichtet, sah das etwas anders! Kann sein, dass ich meinem Arbeitgeber Unrecht tue und er nur verhindern wollte, dass mir böses angetan wird. Hin und wieder kam es vor, dass Missionare spurlos verschwanden und einige Jahre später als "Schrumpfkopf" wieder auftauchten. In meinem Arbeitszimmer habe ich einen Schrumpfkopf aufgehängt. Muss allerdings gestehen, es handelt sich lediglich um eine Imitation aus Ziegenhaut. Und das ist auch gut so.

    Mit glänzenden Augen schilderte mir kürzlich eine Touristin ihren abenteuerlichen Besuch bei den "halbnackten Wilden" in ihren primitiven Urwaldbehausungen, die fassungslos die Funktionen von Handy, Feuerzeug und Kugelschreiber bestaunten. Ich verzichtete darauf, der guten Frau die Illusion zu nehmen und ihr zu erklären, dass die vermeintlichen ,,halbnackten Wilden" nach dem Rückzug der mit Fotoapparaten und Videokameras bewaffneten Invasionstruppen ihre gut eingerichteten Bungalows aufsuchen und in Jeans und T-Shirt mit einem Bier aus dem Kühlschrank per Satellit das abendliche Fernsehprogramm genießen.

    Als inzwischen pensionierter, aber immer noch Fernwehgeplagter "Grufti", besuche ich gemeinsam mit meiner Frau nach Möglichkeit auf dem Land oder Wasserweg die letzten Paradiese auf unserem (noch) schönen Planeten. Ist eine Flugreise unumgänglich, buchen wir, sofern möglich, eine Airline aus dem Land, das wir individuell bereisen wollen. Die herzlichen Kontakte mit einheimischen Passagieren, die uns immer wieder wertvolle Ratschläge betreffend Transport, Unterkunft und Verpflegung abseits·des Massentourismus in ihrem Heimatland vermitteln, sind unbezahlbar. Der geneigte Leser verzeihe mir, dass ich die Länder und die Orte unserer persönlichen Paradiese nicht verrate.

    Gruß
    Pesche

    Südamerika

  • melia costa del sol
    PescheP Pesche

    Hallo rikeine

    Muss es unbedingt Torremolinos sein? Für mich ich das der grässlichste Ort an der, leider durch den Bauboom etwas verunstalteten westlichen Costa del Sol. Aber Andalusien bietet einiges mehr als Sonne, Strand und Meer. Meine Frau und ich besuchen immer wieder unseren Sohn in Marbella, dem Ort der Schönen und Reichen. Böse Zungen sagen zwar: Ich sei nicht schön und reich bin ich auch nicht, fühle mich aber in diesem Ort wie zu Hause. Die pittoreske Altstadt, der Strand, die Strandpromenade und die unzähligen gemütlichen Bodegas und Restaurants mit einem exzellenten kulinarischen Angebot, begeistern uns immer wieder aufs Neue. Auch das kulturelle Angebot und das Nachtleben bietet für jeden Geschmack etwas. Entschuldige, dass ich auf deine konkreten Fragen nicht eingehe und zu allem Uebel noch eine "Hommage" über ein wirklich lebenswertes “Städtchen” schreibe. Aber wenn ich nur schon den Namen "Torremolinos" höre oder lese, läuft es mir heiß und kalt über den Rücken.

    PS
    Doch noch etwas: Während meinen geschäftlichen Reisen in Uebersee, habe ich so weit möglich immer in Hotels der Melia-Kette logiert und war mit Komfort, Service und Zimmerwünschen immer sehr zufrieden.

    Gruß
    Pesche

    Costa del Sol

  • Warum wird im Flieger relativ viel Tomatensaft getrunken?
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Hans schreibt:

    "Der Anteil der roten Blutkörperchen nimmt beim Fliegen, oder wegen der Höhe, oder des Druckes, so ab, dass der Mensch im Unterbewußtsein automatisch nach dem roten Saft verlangt.
    So habe ich das gehört.
    Stimmt das denn?"

    Das muss stimmen. Im Unterbewusstsein bestelle auch ich im Flieger immer roten Saft. Allerdings muss ich präzisieren: Mein Saft wird aus Trauben hergestellt und nennt sich nach entsprechender Behandlung der Trauben: "ROTWEIN". "Proscht" oder zum Wohl, wie man auf gut Deutsch sagt!

    Gruss
    Pesche

    Meinungen zu Gesundheit & Medizin

  • Kenia oder Tansania???
    PescheP Pesche

    Hallo Minoo

    Ich antworte dir mal mit einem bereits etwas vergilbten Reisebericht aus dem Jahre 1993. Wenn ich richtig orientiert bin, existiert Kenia noch, die Traumstrände sind auch noch da und die wilden Tiere freuen sich auf die Besuche von Grosswildjägern, bewaffnet mit Foto- und Videokameras. Mit anderen Worten -- Kenia ist immer wieder eine Reise wert!

    Nilkreuzfahrt und Safari in Kenia:

    Der Zeitpunkt war günstig. Aufgebauschte Medienberichte bezüglich Magenverstimmungen der Passagiere auf Nilkreuzfahrten und Überfälle auf Touristengruppen in Kenia veranlassten damals viele Touristen von Schifffahrten auf dem Nil und von mehrtägigen Safaris in Kenia mit längeren etwas strapaziösen Geländewagenfahrten durch Gebiete mit “bösen Menschen!” abzusehen.

    Davon haben wir profitiert. Die einwöchige Dampferfahrt mit der “MS SENOUHI” von Assuan nach Luxor war ein Erlebnis obwohl die Besichtigungen der beeindruckenden Bauwerke der alten Ägypter mit der Zeit etwas mühsam wurden. Und bezüglich strapazierte Mägeli noch folgende kleine Episode:

    An der Schiffbar unterhalte ich mich mit einem Mitpassagier, einem Arzt. Zwangsläufig diskutieren wir auch das Thema Magenverstimmungen. Mein Rezept dagegen, präventiv jeden Abend einen tüchtigen Schluck Rum oder Wodka zu genehmigen, zwecks Reinigung der Innereien und daran glauben, dass diese Maßnahme entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen etwas nutzt, nimmt der Arzt mitleidig lächelnd zur Kenntnis. Zwei Tage später erscheint mein guter Arzt nicht zum gemeinsamen Nachtessen. Meine Nachfrage ergibt: Der Arzt könne die Kabine nicht verlassen. Grund: Schwere Magenverstimmung mit Fieber!!

    Anschließend an die Nilkreuzfahrt setzen wir unsere Reise fort und fliegen von Luxor nach Mombasa. Nach einer weiteren Anklimatisierungswoche heißt es: Ab auf Safari! Unsere Riesegruppe besteht aus 4 Personen. Meiner Frau und mir, einem rüstigen Safari erfahrenen Rentner und einer aufgestellten Singlefrau aus Deutschland.

    Start unserer 8 Tage Flug/Geländewagen-Safari ab dem privaten African Safari Club Flugfeld “Bamburi” in der Nähe von Mombasa:

    1. Tag: Flug mit Safari-Kleinflugzeug (Twin Otter) zum Nairobi Nationalpark und Übernachtung in der Masai Safari-Lodge.
    2. Tag: Morgens Fahrt über Naro Moru zum Samburu Park. Nachmittagspirschfahrt Übernachtung in der Buffalo-Lodge.
    3. Tag: Fahrt über das Leroghi Plateau zum Maralal Tierreservat. Übernachtung in der Maraial-Lodge.
    4. Tag: Fahrt zum Baringo See und Weiterfahrt zum Nakuru See. Übernachtung in der Buffalo Springs-Lodge.
    5. Tag: Frühpirsch am Nakuru See. Weiterfahrt zur Masai Safari-Lodge im Nairobi Nationalpark. Stadtrundfahrt in Nairobi.
    6. Tag: Vormittags-Pirschfahrt. Mittag Weiterflug über das Rift Valley zum Masai Mara Tierreservat. Nachmittagspirschfahrt und Übernachtung im Mara Buffalo-Camp. Schwarze Wächter in alten Schweizerarmeemänteln und SKA Mützen (geschenkt vom Schweizer Besitzer für die kalten Nächte) wünschen uns stolz mit den Worten: <<Guet Nacht u göht jitz ga Pfuse! (auf gut Deutsch: Gute Nacht und geht jetzt Schlafen)>>, eine angenehme Nacht. Von unseren Antworten verstanden sie, trotz Armeemantel und SKA Mütze, nur noch Bahnhof!
    7. Tag: Ganztags-Pirschfahrt in der Masai Mara.
    8. Tag: Frühpirsch in der Masai Mara. Am Nachmittag Rückflug nach Mombasa resp. Bamburi Flugfeld!

    Anschließend Erholung und Verarbeitung der Eindrücke in unserem African Safari Club Hotel. “Dolce far niente” war angesagt!

    Diese Safari war eine der eindrücklichsten Reisen die meine Frau und ich bisher unternommen hatten. Mein Vorurteil: “Die Tierreservate in Kenia sind etwas größere Zoos” musste ich korrigieren! Auf den vielen Pirschfahrten zu verschiedenen Tageszeiten erlebten wir hautnah Tierherden und Einzeltiere, die man sonst nur hinter Gittern oder hinter massiven Abschrankungen bewundern kann. Ein Highleigt und auch in Nord Kenia alles andere als üblich, war die Sichtung des scheuen Nachtjägers Leopard. Und das auf etwa 30m Distanz. Nicht nur wir waren aufgeregt -- auch die Affen retteten sich kreischend auf die Wipfel der umliegenden Bäume! Die Warnung unseres “Guide”: Den Geländewagen unter keinen Umständen zu verlassen! -- haben wir strikte befolgt, obwohl die 30 m Distanz zum Leopard eigentlich schon Grund genug waren, das Raubtier nicht auf dumme Gedanken zu bringen! In der Not ******* Tiere, wenn sie der Hunger quält -- auch friedliche, nur mit Kameras bewaffnete Menschen!! Auch die, in der Regel immer etwas müden Geparde und Löwen haben uns beeindruckt -- aber ein geschmeidiger Leopard, vorausgesetzt er verspeist nicht gerade als Leckerbissen einen wohlgenährten Menschen, ist schon etwas besonderes!

    Auf der gesamten Rundreise mit unserem offenen Geländewagen waren wir im Gegensatz zu den vielgeschmähten, in Staubwolken gehüllten großen Konvois praktisch alleine unterwegs. Nord Kenia gehörte uns. Gut für uns, weniger gut für die Einheimischen, die auf den Tourismus angewiesen sind. Weit und breit keine weiteren Geländewagen mit Touristengruppen in Sicht. Und abends in den Lodges vor dem knisternden Kaminfeuer, außer unserem aufgestellten Grüppchen und unserem sympathischen “Guide” gähnende Leere. Und ich muss etwas egoistisch gestehen: Die Abwesenden “Touris” haben wir nicht im geringsten vermisst. Leider musste auch unser “Guide” nach diesem Trip wieder auf unbestimmte Zeit nach Hause zu Frau und Kind und das ohne Salär.

    Ok, das war 1993 unter etwas speziellen Bedingungen. Gleichwohl wünsche ich euch einen erlebnisreichen Aufenthalt in einem landschaftlich traumhaften Land mit einer einmaligen Flora und Fauna und einer liebenswerten Bevölkerung, “einige böse Buben!” ausgenommen, solltet ihr euch für Kenia entscheiden.

    Gruß
    Pesche

    Kenia

  • Warum ist Bier besser als Frauen
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Jetzt muss einmal klar und deutlich gesagt werden: Bier ist ein Medikament!

    Kürzlich habe ich einen interessanten, wenn nicht revolutionären Artikel gelesen, den ich euch auszugsweise nicht vorenthalten will:

    Frohe Kunde für Liebhaber von Gerstensaft: Eine Studie zeigt: Bier macht weniger dick als Milch. Mit nur 45 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Bier bei Diäten besser geeignet als Milch mit 65 Kilokalorien. Gleichzeitig senkt Bier einen erhöhten Blutdruck und erhöhte Blutfett-Werte! Gesundheitsbewusst habe ich nun meinen Milchkonsum auf Bier umgestellt und im Kühlschrank
    jeweils eine Wochendosis des Medikamentes:

    „Cardinal 3.3 cl / Alc. 4,8% Vol“

    oder das aus dem gleichen Haus stammende, aber wesentlich günstigere Generika „Tell von Coop“ gelagert!!

    PS
    Die erwähnten Medikamente werden in der Schweiz gebraut. Als Alternative können auch Deutsche Produkte angewendet werden. Und Generika sind bestimmt bei ALDI erhältlich!

    Gruss
    Pesche

    Fun - Forum

  • Pistenrowdies!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Schmunzelnd habe ich einige der entrüsteten Kommentare zu meinem etwas sarkastisch geschriebenen Posting zur Kenntnis genommen. Humorlose Zeitgenossen, die jedes Wort auf die Goldwaage legen, den Skisport todernst nehmen und manchmal auf der Piste alles andere als brillieren, entlocken mir immer wieder ein mitleidiges Lächeln und erinnern mich an den herrlichen CH-Comedy-Klassiker “Am Skilift” -- vorgetragen vom legendären Cabaret “Rotstift!

    Warnung:
    Engstirnige Skifahrer sollten sich diesen Sketch nicht anschauen -- Ärger ist vorprogrammiert!!

    Gruß
    Pesche

    Archiv

  • Pistenrowdies!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Kürzlich wurde am Stammtisch über die Pistenrowdies gelästert. Und jetzt muss einmal klar und unmissverständlich allen Pistenschleichern folgendes gesagt werden:

    Im Gelände ist "Fertig Lustig", da nehme ich keine Rücksicht mehr auf Schleicher. Wer mir im Weg steht, wird überrollt. Man sieht mich ja kommen. Ergo hat man Platz zu machen. Einen Punkt in der Ferne, dann eine Schneewolke und weg bin ich. Und links und rechts von meiner Spur --- da liegen sie im Schnee und jammern. Ist mir egal. Das freie Gelände ist Niemandsland und da herrscht das Gesetz der "Starken".

    PS
    Ich bin stolzer Besitzer von "Schneeschuhen". Für Skis und Snowboards habe ich nur noch ein mitleidiges Lächeln.

    Gruss
    Pesche

    Archiv

  • Türkei -- mal etwas anders!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Danke dass ihr meinen Bericht gelesen habt und die positiven Feedbacks. Wenn es mich überkommt, schreibe ich aus dem holen Bauch! Hier noch einige Antworten auf Fragen von Forenteilnehmern:

    *Die Episode mit “Rambo” stößt einigen vielleicht etwas schwer auf. Zugegeben, Rambo ist ein durchtriebenes **********, aber er hat Arbeitsplätze in seinem Heimatland geschaffen. Und das rechne ich ihm hoch an. Über das Vorgehen kann man sich streiten!

    • Meine Frau und ich sprechen D,F,E und SP jedoch kein Türkisch und haben dieses Land das erste mal bereist. Aber im Gegensatz z.B. zu Fernost oder Südamerika, kann man sich in der Türkei auch mit Deutsch gut verständigen.

    • Wir bereisen rund um den Globus immer wieder individuell unsere Gastländer. In der Regel buchen wir eine bis drei Wochen pauschal (Hotel / ev. Frühstück / Transfer) und bereisen das Gastland mit landesüblichen öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem Miet-Pkw. Unterkunft und Verpflegung irgendwo unterwegs. Einheimische geben uns immer wieder wertvolle Tipps. Oder wir buchen max. eine Woche pauschal (Hotel / Frühstück / Transfer), reservieren jedoch die Rückreise einige Wochen später. Unterkunft und Verpflegung wiederum irgendwo unterwegs oder wir mieten bei Einheimischen ein Zimmer, ein Studio oder ein Haus, in der Regel zu sehr günstigen Konditionen. Damit fahren wir wesentlich billiger als wenn wir die ganze Reise individuell planen. Das ist ein Gratistipp!!

    Abschließend noch zwei kleine Episoden:

    Alarm an der Côte d’Azur!

    Wir befinden uns auf unserem obligaten Jahrestrip via Grenoble, über die kurvige Route Napelon via Casstellane an die Côte d’Azur. Besuch von Nice, Cannes, Sainte Maxime, St-Tropez, Sanary und weiter Richtung Marseille. Übernachtungen in unseren Stammherbergen. Zwischen Cavalaire und le Lavandou sichten wir ein urgemütliches kleines Hotel mit herrlichem Blick auf eine kleine Badebucht. Stopp und ab an die Réception. Es klappt, eine ältere Dame übergibt uns den Schlüssel für das Zimmer im obersten Stock. Oben angelangt, schaltet das Licht aus. Es wird dunkel wie in der Nacht. Ich tappe den Wänden entlang und suche den automatischen Lichtschalter. Und ich werde fündig. Aber nicht das Licht geht an, sondern der ohrenbetäubende Lärm eines Feueralarms. Türen gehen auf und halbbekleidete Gäste treten erschrocken auf den Korridor. Zerknirscht sause ich die Treppen runter und bitte die ältere Dame an der Réception den Alarm abzustellen, es sei nichts passiert. Jetzt taucht ein kleines Problem auf. Die ältere Dame, übrigens die Frau des Besitzers weiß nicht wo sich die Steuerung befindet und wie man den Alarm abstellen kann. Für das sei ihr Mann zuständig und der sei abwesend. Per Handy wird der Mann jetzt gesucht. Es dauert gut 30 Minuten bis der Mann aufgespürt und seine Anweisungen durchgeben kann. Die erschrockenen Gäste suchen wieder ihre Zimmer auf und ich genehmige mir auf den Schreck auf der Terrasse ein kühles Bier.

    Frecher **** in Gibraltar!

    Anlässlich eines Besuches von Andalusien (SP), besuchen wir die britische Kronkolonie Gibraltar. Um es vorwegzunehmen, Gibraltar ist eine der hässlichsten Städte die ich kenne. Lediglich die englischen Doppelstockbusse und die roten Telefonkabinen sind “very British” und haben es mir angetan. Ein “Muss” wenn man schon mal da ist, ist der Besuch des berühmten markanten Kalksteinfelsen, auch Affenfelsen genannt. Hier tummeln sich die Berberaffen, die einzigen wild lebenden Affen Europas. Da die Gondelbahn auf die “Upper Rock” in Revision ist, müssen wir den Felsen wohl oder übel zu Fuß besteigen. Verfolgt von neugierigen und permanent hungrigen Affen. Kurz vor dem Gipfel sichten wir ein junges englisches Girl, das einige Affen mit Bananen aus dem Rucksack verwöhnt. Den Rucksack hat sie am Straßenrand parkiert. Plötzlich, mit einem riesen Sprung stürzt sich ein **** auf den Rucksack greift hinein und klaut -- nein, nicht eine Banane, sondern ein kleines Büchlein und weg ist er. Etwa 10 m weiter an einem unzugänglichen Felsenvorsprung studiert er konzentriert das Dokument. Derweil das Girl kreischend in voller Aufregung dem Affen immer wieder zuruft: <<That is my passeport!!>> Das Geschrei macht dem Affen keinen Eindruck. Kann sein, dass er, obwohl auf englischem Territorium, nur Spanisch versteht! Inzwischen nähern sich weitere Berggänger der Szene. Einige versuchen mit Leckerbissen den Affen zur Rückkehr auf die Strasse zu bewegen. Mit Erfolg -- nach etwa 15 Minuten! Und das erstaunliche: Den etwas zerknitterten Pass bringt er im Munde mit und lässt ihn zur Freude des Girls auf die Strasse fallen, bevor er sich den angebotenen Leckerbissen zuwendet. Und verdient hat er die Leckereien -- da sind wir uns alle einig!!

    Jetzt haben auch wir Lust auf Leckereien. Nur, unser Sinn steht nicht nach der Leibspeise der Engländer: “Fish and Chips!”. Deshalb verlassen wir dieses hässliche Stück England und genehmigen uns in der etwa zwei Kilometer entfernten spanischen Grenzstadt La Linea ein herrliches “Tapas” Essen!

    Gruß
    Pesche

    Türkei (alt)

  • Türkei -- mal etwas anders!
    PescheP Pesche

    Hallo zusammen

    Ankunft in unserem luxuriösen “Miramare Beach Hotel” in Kumkoy, etwa 6 km von Side entfernt. Wie gewohnt entschließen wir uns, einen Pkw zu mieten. In einer Bar unterbreitet uns die deutsche Besitzerin, verheiratet mit einem Türken den Vorschlag, uns einen guten Wagen zu günstigsten Konditionen zu besorgen. Wir fragen nach den Kosten und kontaktieren noch einen Einheimischen Vermieter. Wir erhalten einen alten Fiat, rund 50% günstiger als bei der Deutschen. Die Kiste fährt mit Normalbenzin, ideal für uns, wollen wir doch abgelegene Orte im Innern des Landes bereisen.

    Nach einigen Trips in der näheren und weiteren Umgebung starten wir zu einer großen Expedition über das Taurusgebirge nach Konya. Gegen Abend erreichen wir Tasuçu bei Silifke. Die Leuchtreklame vom Hotel “Lades” sticht uns ins Auge. An der Réception begrüßt uns ein Türke mit dem schönen Namen: “Hasar Gùndùz” und führt uns in ein schönes Zimmer mit Meerblick. Wir fragen nach den Essenszeiten?: <<Wann ihr Hunger habt, ihr seit die einzigen Gäste!>>, lacht uns Hasar an und führt uns in die Küche. Zur Auswahl stehen Fleisch, Geflügel und Fisch. Wir entscheiden uns für Fisch. Jetzt wechselt Hasar in die Rolle des Kochs und bereitet uns ein herrlich schmeckendes Fischgericht zu, das er in seiner neuen Rolle als Kellner gekonnt serviert. Am folgenden Morgen erwartet uns ein umfangreiches herrliches Frühstück auf der Terrasse am Pool mit Blick auf das Meer. Und wie könnte es anders sein, zubereitet und serviert von Hasar. Dieses Hotel mit dem sympathischen Hasar ist wirklich ein Geheimtipp, das vorwiegend am Wochenende von Einheimischen besucht wird und von “Touris” noch nicht entdeckt wurde.

    Nach dem Frühstück starten wir Richtung Taurus Gebirge. Unterwegs in den Bergen ist ein Stopp bei einer museumsreifen Tankstelle angesagt. Außer Normalbenzin ist hier nichts zu haben. Und der Tankstellenwart, wie aus einem Volklore-Bilderbuch. Kariertes Baumwollhemd, weite Pumphosen und eine Wollmütze. Weiter geht es über die zum Teil trostlosen Steppenhochebenen nach Konya, wo wir gegen Abend eintreffen. Konya, eine Oase in der weiten Steppenlandschaft. Mitten in der Stadt sichten wir an einem belebten Platz ein ansprechendes Hotel Namens “Sahin”. Wir parken in der Nähe auf einem bewachten Parkplatz, vollgestopft mit Wagen. Vor der Wegfahrt muss der Parkwächter manchmal bis zu 10 Wagen aus dieser Sardinenbüchse umparkieren. Deshalb verlangt er von mir auch die Wagenschlüssel. Und es funktioniert, vorausgesetzt man hat Zeit. Konya ist eine quirlige lebendige Stadt mit einmaligen Basargässchen, luxuriösen Basarhallen mit riesigen Kronleuchtern, Fleisch, Fisch, Gemüse & Handwerk-Märkten und unzähligen kleinen gemütlichen Restaurants die herrliche türkische Speisen anbieten. Das Problem ist nur: Alkohol wird nirgends angeboten. Einzige Ausnahme wie wir zu später Stunde feststellen, unser Hotel, das auch von ausländischen Geschäftsleuten rege benutzt wird.

    Konya ist die sittenstrengste Stadt in der Türkei. Das zeigt sich auch bei den Frauen. Unzählige Wesen eingehüllt in grauen Säcken huschen flink durch die Gegend. Lediglich die blitzenden Augen hinter einem schmalen Schlitz lassen vermuten, dass sich unter diesen grauenhaften Kartoffelsäcken hübsche Girls verbergen, wie man sie an der Küste bewundern kann. Blickkontakt ist auch verpönt. Schaut man so einem Wesen in die Augen, wird der Kopf abrupt abgedreht.

    Nun, wir haben Konya erlebt und weiter geht es, zurück Richtung Küste. In Beyêehir, das an einem sehr schönen See liegt, entschließen wir uns zu einem Stopp. Ein etwa 40 jähriger Türke kommt auf uns zu und stellt sich auf deutsch vor: <<Sein Name sei Ramon, aber alle nennen ihn Rambo>>. Ein Wort gibt das andere. <<Habt ihr einen Moment Zeit?>> fragt Rambo -- <<ich lade euch zu einem Tee ein>>. Wir haben Zeit. Rambo führt uns in ein echt türkisches Teehaus, wo Frauen normalerweise verpönt sind. Welch Ehre für meine Frau Bedi! Während wir den offerierten Tee schlürfen, permanent beobachtet von den weiteren männlichen Gästen, fällt uns auf, wie Rambo mit großem Respekt behandelt wird. In kleinen Abständen kommen immer wieder Männer an unseren Tisch und übergeben Rambo Zettel mit Zahlen, die Rambo anschließend fein säuberlich in ein Notizbuch überträgt. Ich will natürlich wissen was das soll. Und Rambo erzählt: <<Ich bin als Asylant nach Deutschland ausgereist, habe mir eine deutsche Freundin zugelegt und das Geld das ich erhalten habe zurückgelegt. Damit habe ich jetzt in Beyêehir einen Fischhandel aufgezogen. Das halbe Dorf arbeitet für mich. Alle Boote die du hier siehst gehören mir. Kann sein, dass ich nochmals als Asylant nach Deutschland reise. Mit dem Geld kann ich dann mein Fischereiunternehmen erweitern und noch mehr Arbeitsplätze anbieten>>. Staunend kann ich nur noch bemerken: <<Das ist praktizierende Entwicklungshilfe!>>.

    Wir verabschieden uns von Rambo und weiter geht die Fahrt durch das winterliche Taurusgebirge zurück an die warme Küste. Und wir stellen fest: Zwischen den Städten und Dörfern im Innern des Landes, verglichen mit Städten und Dörfern an der Küste liegen Welten.

    Gruss
    Pesche

    Türkei (alt)

  • Total verliebt in die Dominikanische Republik
    PescheP Pesche

    @Tosca

    Hier nur mal drei Tipps zum “VERLIEBEN“:

    Besuche mal in der DR die quirlige Kleinstadt San Pedro. Ganz San Pedro trifft sich am Samstagabend am Malecon (Strandpromenade) bei Speis & Trank, Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.

    Unvergesslich auch das Rumfest in Miches, einer Kleinstadt in der Provinz El Seibo, am Südzipfel der Samana-Bucht gelegen. Rumfirmen aus der Region bieten ihre Erzeugnisse, die man wie Mineralwasser konsumiert rund um die Uhr an. Lebensfreude pur. Tipp: Pkw stehen lassen!

    Zwischen Puerto Plata und Monte Cristi sind am Wochenende an den Playas Fiestas angesagt. Fisch, Rum und Merengue inmitten von fröhlichen Einheimischer muss man erlebt haben.

    Und noch etwas: „Touris“ wirst du im Gegensatz zu Punta Cana keine antreffen. Mit Land und Leuten hat dieser langweilige Ort am Ende der Welt nichts, aber auch gar nichts gemeinsam!

    Gruß
    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Roller mieten in der Dom Rep?
    PescheP Pesche

    Hallo Anke

    Egal ob ihr mit einem Roller oder mit einem Pkw die Insel bereist, beherzigt die zwei einfachen, manchmal aber überlebenswichtigen Regeln:

    Regel Nr.1
    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2
    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Abschließend noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die exotische Länder mit dem Motorrad oder Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    Gruß Pesche

    Dominikanische Republik

  • Wie wählt ihr eure Kreuzfahrt aus?
    PescheP Pesche

    Hallo Markus

    Meine Auswahlkriterien sind klar:

    • Route
    • Exotische Anlaufdestinationen
    • Kleines überblickbares Schiff
    • Anzahl Passagiere (max. 500)
    • Kulinarische Spezialitäten (Serviert / kein Buffet)
    • Ambiente

    PS
    Meine Auswahlkriterien haben sich im Laufe der Jahre etwas geändert. Vor rund 40 Jahren habe ich mit der Queen Mary 1 ab New York den Atlantik überquert. Jubel Trubel bis zum Morgengrauen war angesagt. Und nach der Ankunft in Europa eine Woche Erholung notwendig!

    Was ich heute unter einer gelungenen Kreuzfahrt verstehe, ist meinem Erlebnisbericht vom 28.10. im Forum "Schiffsbewertungen" zu entnehmen.

    Gruss
    Pesche

    Kreuzfahrten
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