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  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Hallo athenelori,
    das alles hört sich beneidenswert an und sind wirklich schöne Erlebnisse. Ich kenne auch viele Griechen hier mit gleich freundlichen Eigenschaften. Gastfreundschaft ist schon ein Kleinod, das man pflegen muß. In Griechenland war ich leider nur zu Konferenzen oder in der Uni z. B. in Thessaloniki oder Athen. Allerdings unternahmen wir einmal eine Fahrt zu den Klöstern von Meteora im Nordwesten Griechenlands. Dort sind wir ähnlich herzlich aufgenommen worden. Eure angemessene Bekleidung hat wohl auch viel dazu beigetragen, daß ihr so herzlich empfangen wurdet. Sieh' sie Dir doch an manche Touris, die in Shorts und Tops in die Klöster und Kirchen laufen und sich dann noch wundern, daß sie mißachtet werden! Mir ist es oft peinlich das zu sehen. Es ärgert mich immer wieder aufs Neue auf meiner Lieblingsinsel Mallorca. Tun die das hier auch? Zu Kostas könntest Du doch jetzt schon Kalimera jassu sagen, oder? Jassas betrifft doch alle und ist unpersönlich, während jassu nur die Person betrifft. Liege ich da richtig?
    Danke für den schönen Beitrag und Grüße aus Hamburg
    Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Und noch'n Gedicht!
    In dem schon vorher erwähnten Hotel in Can Picafort, sollte Abends in der Anlage eine Hochzeit stattfinden, mit ca. 400 Personen und vollem Party-Service in großen offenen Zelten. Das ist durchaus nicht ungewöhnlich. Da ich dort nicht nur Stammgast bin, sondern auch schon 'Familienangehöriger', bat mich der Direktor an diesem Abend doch Fotos zu machen. Im Hotel war bekannt, daß meine Fotos von allen Angestellten und ähnlichen Festen bisher alle einigemaßen gut geworden waren. Gut, das wollte ich wohl gerne tun ganz diskret. Abends stellte ich dann fest, daß ich als Amateur, allerdings mit guten Kameras und viel Speicherplatz, einer unter einem Dutzend Profifotographen mit Beleuchtern, Regie usw. war. Gut, die Beleuchter kamen mir recht, aber sie waren ja nicht für mich engagiert worden. Also knipste ich aus der Distanz Schnappschüsse die mir lohnenswert erschienen. Das Fest dauerte bis zum Morgengrauen, aber so lange blieb ich nicht. Um Mitternacht kam ein Paar zu mir und bat mich die Stunden und mein Material (Digitalkameras) aufzulisten. Es gab ja keines, und die Stunden lehnte ich ab, da ich doch nur Hotelgast sei und es mir Spaß gemacht hätte. Danach verschwanden die beiden und kehrten mit einem Umschlag zurück, den ich erst öffnen solle, wenn sie die Bilder auf dem Monitor gesehen hätten. Die beiden waren wieder die Regisseure des ganzen Festes. Das ist dort so üblich! Meistens sind es Brüder oder Schwestern der Brautleute. Am nächsten Morgen schlief natürlich noch alles. Gegen Mittag kam der junge Direktor an meine Liege und sagte daß sie nun bereit wären die Fotos zu sichten, und ob es mir gelegen käme. Erst hinterher stellte ich fest, daß das Hotel einen Anschlag mit der Ankündigung aufgehängt hatte - wie gemein! In einem Konferenzraum hatten sie eine Leinwand und einen Beamer aufgestellt und es fanden sich viele Hochzeitsgäste ein, der Raum war brechend voll, nebst den Brautleuten, Eltern, Hotelmanagement, usw. Das war mir recht unangenehm, aber ich hatte die Fotos vorher schon im hoteleigenen Computer gesichtet. Also gab es eine Diashow. Es kam viel Lob rüber. Danach forderte man mich auf den Umschlag zu öffnen. Darin befanden sich großartige signierte Atelier-Aufnahmen der ganzen Familie nach der Trauung und eine sehr beträchtliche Summe Euros. Als ich jedoch das Geld ablehnte, kam der lapidare Satz: "Das können wir doch nun nicht mehr zurück aufs Konto buchen! Jede Arbeit hat seinen Preis!" Ich möchte nicht wissen was die für die Profis bezahlt haben, die am Abend vorher so eine große Show mit ihrer Super-Ausrüstung abgezogen hatten.
    Ein herzlicher Dank und Überspielung aller meiner Fotos folgte dem, und eine Woche gratis im Hotel. Hinterher wurde mir gesagt, daß es sehr wohlhabende Leute und Mitbesitzer des Hotels waren. Na denn traf es ja wenigsten keinen Armen!

    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Guten Morgen alle zusammen!
    Ich möchte noch eine kleine Begebenheit von Masca anfügen! Dieser Bericht steht zwar schon an anderer Stelle, aber hier paßt er gut hin.
    Mein Gummi-Bärchen-Dorf Masca auf Teneriffa Ich weiß nicht mehr genau wann, aber vor recht ein paar Jahren war ich wieder mal in Los Gigantes im Hotel Barcelo Santiago, wie immer. Nördlich davon liegt das Teno-Gebirge mit seinen vielen Schluchten (Barrancos). In einer dieser Schluchten liegt das kleine Dörfchen Masca - ein Kleinod auf Teneriffa und ein altes Guanchen-Dorf. Damals noch ohne Strom und Wasserleitung. In diesem Dorf lebten nur alte Menschen und Kinder. Um es zu erreichen mußte man schon ziemlich gewagte Pfade gehen. Und genau dieses Dorf wollte ich besuchen.Nun weiß ich, dass es sich oft empfiehlt ein paar Kleinigkeiten mitzunehmen, gewissermaßen ein paar Gastgeschenke, denn die Einwohner dort sollten sehr scheu und arm sein sagte man mir. Also befragte ich meine einheimischen Freunde dort im Hotel was denn so das Geeignete wäre. Man riet mir zu Süßigkeiten. Schokolade kam wegen der Wärme nicht in Frage. Ich entschied mich für Gummibärchen und Smarties. In meinem Rucksack waren nun neben meiner Verpflegung, der Kamera, ein paar Sachen für die Sicherheit auch massenweise solcher Süßigkeiten. Nach einem langen und beschwerlichen Marsch erreichte ich das Dörfchen – unheimlich versteckt und malerisch gelegen. Es schien ausgestorben zu sein; hier waren die Uhren stehengeblieben. Also setzte ich mich auf eine Mauer, holte meinen Proviant heraus und harrte der Dinge. Nun gibt es ja Gott sei Dank die Neugier, die ja bei Kindern besonders ausgeprägt ist! Schon bald sah ich hinter Hütten und Nischen Kinderaugen. Nun jetzt bloß keinen Fehler machen und zur Kameragreifen, dann ist alles gelaufen. Einige Vorwitzige trauten sich danndoch vor und wollten sehen was der fremde Onkel dort macht und jetzt kam mein Einsatz: Die Gummibärchentüten knistern doch zu schön. Ein paar Kinder hatten sich - Finger vor Scheu und Verlegenheit im Mund - schon bis auf ein paar Schritte genähert. Ich hielt ihnen eine offene Tüte hin und bald traute sich eines und langte hinein. Schon nach einer ganz kurzen Weile war ich, so glaube ich, vom ganzen Dorf umringt und meine Süßigkeiten waren alle verteilt. Alle konnten nochmal in meinen Rucksack hineinsehen und jetzt auch durch die Kamera blicken. Was soll ich sagen, ich durfte alles fotographieren auch im Inneren der Hütten und sie stellten sich alle mächtig in Positur. Die Kinder nahmen mich bei der Hand und zeigten mir ihre Ziegen, Hühner, Esel und sonstiges Getier wovon und womit sie lebten. Der Abschied war eigentlich recht schwer mit viel Winke-Winke und ich versprach wiederzukommen. Das habe ich bis jetzt auch immer so gehalten. Mittlerweile kennen sie mich dort als den Gummibärchen-Onkel aus Alemania und bewirten mich mit Ziegenkäse, Wein und Brot.
    Seit dieser Zeit heißt dieses Dörfchen mein "Gummibärchen-Dorf". Leider ist es nicht mehr so wie es damals war, der Tourismus fordert seinen Tribut - schade. Heute führt eine halsbrecherische Straße dort hinab, aber das Dorf ist auf der ganzen Insel bekannt. Sie sollten es unbedingt besuchen, wenn Sie mal auf Teneriffa sind!
     Das war die wahre Begebenheit aus meinem "Gummibärchen-Dorf"!Viele Grüße Dieter Nowakowski

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Hallo Bernd und Peter,
    der Tag fängt gut an; ich habe schon herzlich gelacht über eure Beiträge. Auch ich hatte ein ähnliches Erlebnis wie Bernd mit meinen lieben Mallorquinern.
    In einem meiner zahlreichen Urlaube auf der Insel wanderte ich von Can Picafort, besser gesagt, vom Ortsteil San Baulo, nach Son Serra de Marina, immer am Wasser entlang. Es war nur eine kleine Urbanisation - damals - und etwa 6 Km entfernt. Vorwiegend lebten dort Einheimische. Es war sehr heiß an dem Tag, und entsprechend groß war auch mein Durst als ich dort ankam. In dem Ort befindet sich ein großes Restaurant mit einer großen Terasse. Gegenüber liegt die Kirche. Mir fiel auf, daß die Tische im Restaurant schon am Vormittag sehr nobel eingedeckt waren.
    Also holte ich mir ein Getränk und verzog mich auf die unbestuhlte Terasse. Bald darauf öffneten sich die Türen der Kirche und eine vielköpfige Hochzeitsgesellschaft kam heraus und steuerte das Restaurant an. Alle waren sehr vornehm und vom Feinsten gekleidet. In meiner 'Strandkluft' war es mir peinlich zumute, und so verzog ich mich in den äußersten Winkel. Als alle auf der Terasse versammelt waren und ein Getränk hatten, es waren so ungefähr 200 Personen, das ist dort durchaus noch eine mittelmäßige Personenzahl für eine Hochzeit, kam ein junger Mann auf mich zu und deutete mir an mitzukommen. Es war mir sehr peinlich wegen meiner Bekleidung, aber eine Ablehnung bedeutet eine Beleidigung oder Kränkung. Also ging ich mit und war bald umringt von vielen Leuten. So viele Hände wie mir Getänke angeboten wurden hatte ich gar nicht. Alle fragten durcheinander, meistens in Deutsch, nach meiner Herkunft und wollten viel von Deutschland wissen. Mir wurden die Brautleute und deren Eltern vorgestellt, und ich bekam mit, daß der junge Mann, der mich geholt hatte, die Verwaltung des Festes unter sich hatte. Das ging so ca. ein bis zwei Stunden lang. Natürlich begann sich bei mir der Alkohol in der prallen Sonne bald bemerkbar zu machen. Eine Teilnahme an der Festtafel konnte ich aber mit viel Mühe und viel Geschick und einer kleinen Notlüge dennoch ablehnen. Ich mußte ja noch 6 Km nach Hause zurück. Spätestens als ich das sagte, stieß ich auf harten Widerstand. "Das käme gar nicht in Frage, ich werde selbstverständlich mit dem Auto gefahren". Ein Kellner brachte mir noch eine Flasche Hierbas seca (einen trockenen Kräuterlikör, den es nur auf Mallorca gibt), und ein großes Paket mit Fressalien, mit der freundlich gemeinten Bitte diese recht schnell zu essen da sie leicht verderblich seien, von denen ich gut drei Tage hätte satt werden können. Was in dem 'Freßpaket' alles drin war kann ich hierzulande fast nicht bezahlen! Nach einer herzlichen Verabschiedung fuhr man mich in mein Hotel zurück. Die Füße waren schon leicht rund vom Alkohol. Als ich das im Hotel erzählte, war die Reaktion Erstaunen: " Das ist doch ganz normal, warum hat man dich nicht eingeladen zu übernachten, eine angemessene Bekleidung hätte sich sicherlich auftreiben lassen"! Jetzt war das Erstaunen ganz meinerseits!
    Über soviel herzliche Freundlichkeit lohnt es sich nachzudenken.
    "Freundlichkeit ist wie ein Bumerang, er kommt immer wieder zurück"!
    Gruß Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Eure schönsten Reise - Urlaubserlebnisse?
    nokiN noki

    Hallo ihr lieben User!
    ich möchte auch mal einen thread eröffnen. Leider weiß ich nicht ob der hierher paßt. Die Admins werden's schon richten!
    Also ich denke mal, manch eine/r wird doch wohl schon ein mehr oder weniger schönes oder lustiges Urlaubserlebnis gehabt haben - oder etwa nicht? Laßt es uns doch einfach mal wissen! Aber bitte nur Positives, denn sonst müßte der Titel anders heißen. Ich bin mal gespannt auf Eure Beiträge! Ich bin mir ziemlich sicher, daß die überwiegende Mehrzahl aller Urlauber nicht aus Nörglern besteht, sondern daß sie auch spaßige Begebenheiten, Erlebnisse hatten, und manchen Situationen auch eine lustige Seite abgewinnen konnten! Besonders interessant wären die schönen Erlebnisse mit Land und Leuten dort selbst, bei denen ihr zu Gast gewesen seid.
    Grüße von Dieter

    Allgemeine Fragen

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Nun aber mal eine unangenehme Begebenheit von Puerto Santiago. Vor dem Hotel Barcelo Santiago gibt es ein Restaurant direkt neben den Tennisplätzen gelegen, in dem ich öfters mal Mittags etwas gegessen habe. Dort arbeitete ein junger Kellner, der durch sein arogantes und unflätiges Verhalten den Gästen gegenüber stark auffiel. In der Hotelanlage war er häufig zu finden um die Mädchen auf unverschämte Weise anzubaggern. Er klatschte mir mein Essen auf den Tisch und brachte das bestellte Getränk auch nach Erinnerung nicht. Als ich dann mit passendem Geld bezahlte, ohne Tip, murmelte er ganz deutlich und verständlich vor sich hin: "cerdo Aleman!" Was soviel heißt wie: Deutsches *******! Nicht zu verwechseln mit 'suerte' Aleman => Glück Deutscher! Dafür gab es Zeugen. Er ging davon aus, daß ich kein Spanisch verstehen würde. Als ich diesen Vorfall im Hotel meldete, bekam er sofort Hausverbot und nach einem Tage war auch seine "Dienstzeit" in dem Restaurant entgültig beendet. Man hat sich vom Restaurant sehr höflich entschuldigt und um Verzeihung gebeten. Damit war die Sache aber auch für alle erledigt. Das war und ist ein absoluter Einzelfall; ich schwöre es! Die Einheimischen sind sehr liebenswerte, hilfsbereite und freundliche Leute. Mit allen positiven Attributen!
    Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    n+4.-te Anmerkung,
    für alle die nicht mehr zum Pico del Teide, also bis zum Gipfelkreuz hochkommen!
    Als es noch möglich war ohne Sondergenehmigung zum Teidekrater von der Bergstation der Seilbahn hochzugehen, war es ein sehr beschwerlicher Weg nach oben! Die Bergstation liegt bei etwa 3400 Metern, und der Teide ist, wenn ich mich nicht täusche, 3718 Meter hoch. Von der Station führt nur ein ganz steiler, schmaler Felspfad hinauf zum Krater. Man klettert nur über Felsen. An der Station stand: 25 Minuten zum Pico! Ich habe nahezu 2 Stunden gebraucht, unter Anderem wegen der beißenden Schwefeldämpfe aus den Felslöchern und der Leute, die mir von oben entgegen kamen. Als ich eines dieser 'Dampflöcher' fotographieren wollte, lag in ihm ein Kaugummipapier, daß ich nicht aufs Foto haben wollte. Der Versuch es herauszuholen scheiterte an der enormen Hitze darin. Ein bis zwei Meter unter den Felsen herrscht noch eine Temperatur von ca. 400 Grad Celsius!!!!! Der Teidekrater in Schüsselform hat einen Durchmesser von etwas 18 Metern, und sieht innen grünlich-gelb aus, wegen des sublimierten Schwefels. Die Luft ist schon recht dünn, und es atmet sich schwer. Die Schefeldämpfe tun ein Übriges!
    Rechtsseits der Bergstation gibt es eine Kapelle, und in der Nähe befinden sich Eishöhlen.
    Das für alle, die dort nicht mehr hochkommen! Es ist ein wirklich beschwerlicher und auch etwas gefährlicher Aufstieg. Ich war dreimal oben. Die Aussicht von oben ist unbeschreiblich. Bei gutem Wetter kann man fast alle kanarischen Inseln sehen. Die genehmigten und geführten Aufstiege vom Fuße des Teide bis zum Gipfel nehmen einen anderen Weg. Er führt seitlich von Nordost bis auf Nordwest zum Gipfel hoch. Der Aufstieg geht morgens früh so etwa um 5 Uhr los, und dauert je nach Kondition schon mal 5 bis 6 Stunden. Und das auch nur bei sehr gutem Wetter. Schon bei relativ geringem Wind fährt die Seilbahn nicht mehr! Dann wird es eng um noch rechtzeitig runter zu kommen, oder man nächtigt in der offenen Bergstation, was kein Vergnügen ist!
    Grüße Dieter
    P.S. Nun wird sich mancher fragen: Wieviele n+#.- te Anmerkungen kommen jetzt noch? Ich weiß es noch nicht!

    Wißt ihr wie das kleinste Zupfinstrument, ähnlich einer Mini-Gitarre, Teneriffas heißt?
    Das ist die Timple, ein traditionelles Instrument dort. Sie ist nur so um die 60 cm lang, und wird ähnlich wie eine Mandoline gespielt. Sie ist mit der Ukulele verwandt. Man hört und sieht sie bei allen folkloristischen Veranstaltungen auf der Insel.

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    n+3.-te Anmerkung!
    Wenn ihr auf dem Weg gen Norden seid und durch Santiago del Teide fahrt, dann zweigt am Ortsausgang rechts in einem spitzen Winkel eine Straße ab. Sie führt in ein kleines Dörfchen, dessen Namen ich aus dem Kopf nicht mehr weiß. Jedenfalls, wenn ihr gleich am Eingang dieses Dorfes rechts abbiegt, erreicht ihr oberhalb dessen ein großes, weißes Gebäude am Hang, an dem sich links ein Stolleneingang befindet. Davor liegt viel Abraum und Schotter, herrausgeschaft mit Loren auf Schienen, die aus dem Stollen kommen. Ich habe mich lange gefragt was da drinnen unter Tage wohl Wertvolles gefördert wird? Denn an dem Gebäude sind große Luft-Kompressoren, von denen große Rohre in den Stollen führen. Eines Tages, als ich wieder mal da war, kamen gerade Leute in Schutzkleidung mit Karbitlampen am Helm  eine Lore schiebend aus dem Stollen. Und so fragte ich diese nach der Bewandnis dieses Stollens. Ganz einfach: In dem Berg befindet sich ein großer See, eine Zisterne von beträchlichem Ausmaß. Dieser See versorgt die ganze Gegend mit Trinkwasser bester Qualität. Ganz hinein durfte ich allerdings nicht, wegen der Sicherheitsbestimmungen, aber immerhin ca. 100 Meter! Und der See war noch weiter entfernt. Die dicken Wasserrohre konnte ich draußen nicht sehen; sie waren gut versteckt, sonst hätte ich gewußt was da vor sich geht.
    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Hallo Aimee,
    es gibt neue Beurteilungen vom Hotel Bacelo Santiago, in denen auch die Deutsche Autovermietung gegenüber erwähnt wird.
    Das mit den Admins war natürlich nicht so gemeint! Hatte extra bei Günter nachgefragt ob die Masca-Geschichte so stehen bleiben kann! Dieser Besuch dort ist aber schon lange her. Es existieren noch sehr viele Fotos davon und von Teneriffa überhaupt, jedoch leider nur als Abzüge, so daß ich die dann scannen müßte um sie hochladen zu können. Damals gab es noch keine Digitalkameras. Ich muß wohl bald mal wieder nach Teneriffa! Bin immer Individualist in Sachen Erkundungen meines Urlaubsgebietes und seiner Bewohner, unter strengster Beachtung, Zurückhaltung und Anpassung an ihre Sitten und Gebräuche. (Siehe angemessene Bekleidung!) Schließlich bin ich Gast bei ihnen! Party machen liegt mir, wie auch auf Mallorca völlig fern. Dafür weiß ich eben oftmals mehr von "Land und Leuten". Und dabei spreche ich nur äußerst unzureichend Spanisch. Jedem das Seine, bin aber durchaus kein 'Kind von Traurigkeit'.
    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Guten Morgen Sommerkind,
    Das tut mir aufrichtig leid, daß ihr keine Delphine vor den Klippen des Hotels in unmittelbarer Nähe gesehen habt. Bei mir war es bisher immer so. Sie kamen gegen Mittag von links, zogen nach rechts dicht am Hotel vorbei aufs offene Meer. Und dann kamen sie nochmals am Nachmittag, man konnte die Uhr danach stellen. Es mag sein, daß zu viele Motorboote unterwegs waren, deswegen meiden sie auch die Nähe des Hafens von Los Gigantes. Oder aber die Brandung war zu groß. Ich hoffe, daß ihr einen schönen Urlaub hattet!
    Gruß Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    ****** noch eins!!!
    Hat denn niemand von all den Usern auch noch Tips? Es gibt doch ganz sicherlich noch mehr Leute, die Teneriffa gut, sogar besser kennen als ich! Möchte doch nicht Alleinunterhalter sein! Sonst sperrt womöglich der liebe Admin Günter noch diesen Thread wegen Speicher-Overflow, Meinungsmache oder 'Werbung' für die schöne Insel Teneriffa!
    Bin doch auch nur ein Touri auf Entdeckungsreisen und nichts mehr!
    Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    n+2. te Anmerkung!
    Schräg gegenüber der Kirche in Icod de los Vinos, über die Hauptstraße weg, sind große Markthallen, die müßt ihr unbedingt besuchen! Das ist schon fast orientalisch. Es gibt dort keinen Tourismusplunder, sondern nur Früchte, Gemüse, Fisch und andere Naturalien ausschließlich von der Insel. Die Dekorationen sind begeisternd. Selbst Kanarienvögel und andere Tiere wurden dort feilgeboten.
    Dieter

    Teneriffa

  • Mallorca-Neuling - Auto mieten, Ausflugsziele, etc
    nokiN noki

    Hey Britta,
    denke es ist gut, daß diese Beiträge wieder oben sind. Könnte doch eine Hilfe für neue angehende Mallorca Fans sein!
    Wie ich weiter oben schon schrieb ist der Tafelberg, für mich als damals Betroffenem, jeweils die Entscheidungshilfe die Fahrt ins Gebirge fortzusetzen oder nicht. Es hatte mich damals wirklich schlimm erwischt. Ich rate jedem ab bei einsetzendem Regen oder tiefhängenden Wolken trotzdem weiterzufahren.
    Grüße Dieter
    P.S. Vom 17. 09. bin ich wieder für 3 Wochen dort.

    Mallorca

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    n + 1.-te Anmerkung!
    Wenn ihr in Icod de los Vinos seid um den Drachenbaum zu besichtigen, dann geht links von ihm, vom Meer aus gesehen, die Straße zwischen dem Baum und der gegenüberliegenden Kirche ein Stück hoch. Ihr kommt an schönen alten Holzbalkonen und Häusern mit wunderschön gestalteten typischen Innenhöfen vorbei. Schaut sie euch ruhig an. Die Bewohner sind sehr stolz auf ihre Innenhöfe, und freuen sich mit euch. Dann etwa nach ca. 200 Metern kommt nochmals rechts ein sehr großer Drachenbaum; meiner Ansicht nach ein viel schönerer als der an der Straße unten. Die Kirche unten an der Straße solltet ihr euch unbedingt ansehen! Geht hinein - aber bitte mit angemessener Bekleidung, d. h. langen Hosen und möglichst bedeckten Schultern. Ich ziehe mich immer auf dem Parkplatz um, überall wo ich in Spanien bin um Kirchen o. Ä. zu besichtigen - ihr werdet drinnen eine aus Holz geschnitzte Decke sehen, die ihres Gleichen sucht. Wiewohl auch das ganze Innere aus Holz gefertigt ist. Soetwas sieht man wirklich nicht alle Tage! Von Icod fahrt dann die Küstenstraße entlang bis kurz vor Puerto de la Cruz, dann rechts ab Richtung La Orotava weiter zu den las Caniadas (Teide) hoch. Auf dieser Strecke ist der Teide besonders schön und majestätisch zu sehen. Ihr kommt durch ausgedehnte teils farn- und algenbehangene Wälder. Das ist die schönste Wandergegend!
    Ihr erreicht dann wieder die Abzweigung La Laguna - Las Caniadas. Gleich vornean, am Eingang zum Naturschutzgebiet, liegt rechts etwas abseits das schon erwähnte Museu de las Caniadas.
    Noch einen sehr wichtigen Tip: Werft um Gottes Willen nichts aus dem Auto, auch keine Kippe oder ein Papierschnipsel, leere Filmpackung usw.! Die Schutzpolizei dieses Gebietes ist überall gegenwärtig und beobachtet euch durch Ferngläser. Wenn sie euch dabei ertappen, sind die Strafen enorm hoch. Viel mehr als nur die Reisekasse ist dann futsch!
    Einen schönen Tag
    Dieter
    P.S. Übrigens der Drachenbaum ist gar kein Baum, sondern ein Liliengewächs! Er hat keine Jahresringe im Inneren des Stammes. Man findet diese "Bäumchen" überall an den Straßenrändern. Das Alter wird nach der Anzahl seiner Verzweigungen bestimmt! Man behauptete früher, daß der Drago Milenarios (tausend = mil) - so wird er genannt - an der Hauptstaße 3000 Jahre alt sei; nach neuesten Schätzungen ist er jedoch erst 600 Jahre alt! Was auch wahrscheinlicher ist. Seinen Namen hat er von einer Eigenart: Kappt man einen "Zweig", so wachsen aus dem Stumpf zwei neue heraus, ganz wie bei einem Drachen, den man enthauptet. That's why!

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Guten Morgen alle zusammen!
    Ich möchte noch eine kleine Begebenheit von Masca anfügen!
    Mein Gummi-Bärchen-Dorf Masca auf Teneriffa Ich weiß nicht mehr genau wann, aber vor recht ein paar Jahren war ich wieder mal in Los Gigantes im Hotel Barcelo Santiago, wie immer. Nördlich davon liegt das Teno-Gebirge mit seinen vielen Schluchten (Barrancos). In einer dieser Schluchten liegt das kleine Dörfchen Masca - ein Kleinod auf Teneriffa und ein altes Guanchen-Dorf. Damals noch ohne Strom und Wasserleitung. In diesem Dorf lebten nur alte Menschen und Kinder. Um es zu erreichen mußte man schon ziemlich gewagte Pfade gehen. Und genau dieses Dorf wollte ich besuchen.Nun weiß ich, dass es sich oft empfiehlt ein paar Kleinigkeiten mitzunehmen, gewissermaßen ein paar Gastgeschenke, denn die Einwohner dort sollten sehr scheu und arm sein sagte man mir. Also befragte ich meine einheimischen Freunde dort im Hotel was denn so das Geeignete wäre. Man riet mir zu Süßigkeiten. Schokolade kam wegen der Wärme nicht in Frage. Ich entschied mich für Gummibärchen und Smarties. In meinem Rucksack waren nun neben meiner Verpflegung, der Kamera, ein paar Sachen für die Sicherheit auch massenweise solcher Süßigkeiten. Nach einem langen und beschwerlichen Marsch erreichte ich das Dörfchen – unheimlich versteckt und malerisch gelegen. Es schien ausgestorben zu sein; hier waren die Uhren stehengeblieben. Also setzte ich mich auf eine Mauer, holte meinen Proviant heraus und harrte der Dinge. Nun gibt es ja Gott sei Dank die Neugier, die ja bei Kindern besonders ausgeprägt ist! Schon bald sah ich hinter Hütten und Nischen Kinderaugen. Nun jetzt bloß keinen Fehler machen und zur Kameragreifen, dann ist alles gelaufen. Einige Vorwitzige trauten sich danndoch vor und wollten sehen was der fremde Onkel dort macht und jetzt kam mein Einsatz: Die Gummibärchentüten knistern doch zu schön. Ein paar Kinder hatten sich - Finger vor Scheu und Verlegenheit im Mund - schon bis auf ein paar Schritte genähert. Ich hielt ihnen eine offene Tüte hin und bald traute sich eines und langte hinein. Schon nach einer ganz kurzen Weile war ich, so glaube ich, vom ganzen Dorf umringt und meine Süßigkeiten waren alle verteilt. Alle konnten nochmal in meinen Rucksack hineinsehen und jetzt auch durch die Kamera blicken. Was soll ich sagen, ich durfte alles fotographieren auch im Inneren der Hütten und sie stellten sich alle mächtig in Positur. Die Kinder nahmen mich bei der Hand und zeigten mir ihre Ziegen, Hühner, Esel und sonstiges Getier wovon und womit sie lebten. Der Abschied war eigentlich recht schwer mit viel Winke-Winke und ich versprach wiederzukommen. Das habe ich bis jetzt auch immer so gehalten. Mittlerweile kennen sie mich dort als den Gummibärchen-Onkel aus Alemania und bewirten mich mit Ziegenkäse, Wein und Brot.
    Seit dieser Zeit heißt dieses Dörfchen mein "Gummibärchen-Dorf". Leider ist es nicht mehr so wie es damals war, der Tourismus fordert seinen Tribut - schade. Heute führt eine halsbrecherische Straße dort hinab, aber das Dorf ist auf der ganzen Insel bekannt. Sie sollten es unbedingt besuchen, wenn Sie mal auf Teneriffa sind!
     Das war die wahre Begebenheit aus meinem "Gummibärchen-Dorf"!Die Fotos sehe ich mir heute noch oft an.
     Also auf nach Teneriffa!!!!!!!
     Viele Grüße Dieter Nowakowski

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    @ Aimee
    Wenn Du auf die Bilder klickst werden sie größer bis zu voller Schirmgröße.
    Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Hey Günter,
    jetzt ist es ja kein Dialog mehr! Sei willkommen.
    Die Zimmer mit besserer und sicherer Abtrennung sind diejenigen im Haupthaus und da sind auch die Suiten.
    Schau Dir das Hotel mal an, es wird Dir wahrscheinlich auch zusagen. Jedenfalls sind die Bewertungen gut!
    Grüße und danke für das Kompliment.
    Dieses Forum dient ja der Information, und die kann nur so gut sein wie sie ausführlich ist.
    Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Zuschicken geht nicht, aber ich kann Dir die zwei Links schicken, da findest Du sie!
    http://www.urlaubsbilder-online.de/img_gallery.php?mode=0&show=9&ls=0&lc=o3027
    http://www.urlaubsbilder-online.de/img_gallery.php?mode=0&show=9&ls=0&lc=h13765
    Einfach nur anklicken!
    Grüße Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    So, ich hab mal die Fotos rausgesucht! Ihr findet sie unter Teneriffa - Los Gigantes.
    Das Bild mit der Nr.: 11 21 12 13 09  zeigt das Hauptgebäude mit dem Pool und der Poolbar, Bild Nr.: 10 95 78 35 54 ist ein Panorama, und wenn Du es ganz groß machst siehst Du ganz rechts außen das Hotel Santiago mit den zwei Ebenen.
    Ein noch viel besseres Foto ist die Nr.: 10 93 29 13 69 ! Die Kommentare stammen von mir (noki)!
    Ich hoffe sehr, daß unser "Dialog" die Admins nicht stört!
    Dieter

    Teneriffa

  • Barcelo Santiago - Teneriffa
    nokiN noki

    Guten Morgen Aimee,
    jetzt muß ich mal nachfragen bezüglich des Zimmers. Das Hotel ist recht eigenartig gebaut. Es besteht aus einem Hauptgebäude mit 4 oder 5 Stockwerken, und dann nochmal darunter rings um das Felsplateau nochmals 4 Stockwerke. Es gibt ein Foto davon unter Los Gigantes bei Urlaubsbilder-online.de. Ebenerdig zum Hauptgebäude liegt der Pool, die Poolbar, Tennisplätze, Garten usw.. Und darum herum unterhalb sind dann die weiteren 4 Stockwerke. Wenn ihr nun im Hauptgebäude untergebracht seid, dann habt ihr Blick auf den Pool, allerdings auch den Lärm von den abendlichen Veranstaltungen, denn auch die Showbühne ist am Pool! Was ich meinte ist ein Zimmer unterhalb dieses Plateaus bzw. unterhalb des Pools. Die Zimmer im Haupthaus sind allerdings besser ausgestattet und auch teurer, aber dafür sicherer, denn die Balkone in den unterhalb liegenden Zimmern haben praktisch fast keine richtigen Seitenbegrenzungen zum Nachbarbalkon. Man könnte mühelos die ganze Front der Balkone ablaufen. Dafür hat man einen grandiosen Blick auf die Klippen. Also schaut mal nach ob ihr das Bild findet, ansonsten suche ich es raus und schreibe die ID-Nr. Soweit ich weiß stammt das Foto von Balu & Hilde. Lest die Kommentare von mir bei den Fotos.
    Gruß Dieter

    Teneriffa
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